You are the risk I'll always take

von MarisaAdr
GeschichteRomanze, Familie / P12
Kelly Severide OC (Own Character)
24.04.2020
14.07.2020
33
40.758
 
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 Datenschutzinfo
03.07.2020 1.257
 
Das letzte Kapitel vor einer grundlegenden Änderung...welche erfahrt ihr am Ende des Kapitels
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Grummelnd drehe ich mich zur Seite und schalte den Wecker auf Snooze. Kelly fährt sich grummelnd über das Gesicht und guckt mich verschlafen an. „Bereit auf die Drehleiter zurückzukehren?“ Ich nicke und richte mich im Bett auf. „Du weckst die Mädels, ich geh duschen und setze Kaffee auf.“ „In 5 Minuten.“ Kelly zieht mich in seine Arme und verteilt Küsse auf meiner nackten Schulter. „Kannst du glauben das wir seit sechs Jahren verheiratet sind, Julias Geburt 5 ½ Jahre und Emis 3 Jahre her ist.“ „Nope, die beiden werden viel zu schnell groß.“ „Weißt du was Julia mir gestern Abend erzählt hat als ich sie ins Bett gebracht habe?“ Ich löse mich aus den Armen meines Mannes und drehe mich zu ihm um. „Nein?“ „Wenn sie groß ist möchte sie Feuerwehrfrau werden. Genau wie ihre Mummy.“ Ich lächle. „Da muss ich in ein paar Jahren wohl noch mal mit ihr drüber reden. Ich weiß nicht ob ich mit dem Gedanken leben kann das meine Tochter da rein rennt wo andere raus rennen.“ Der Wecker ertönt erneut und ich greife nach meinem Handy um den Alarm dieses Mal komplett auszuschalten. „Fünf Minuten sind um. Ich dusche unten, dann können die Mädchen schon Zähne putzen." Ich schlage meine Bettdecke zur Seite, stehe auf, schiebe den Träger meines Tops wieder auf meine Schulter und nehme meine Arbeitsklamotten aus dem Schrank.

Während ich meinen Töchtern beim fertig machen helfe, Emilia beim Anziehen und ihnen die Haare mache, steht Kelly unter der Dusche. Julia bekommt den gleichen geflochtenen Zopf wie immer, während Emis Locken einfach nur zu einem kleinen Zopf gebunden werden. Ausnahmsweise pünktlich sind beide fertig und laufen die Treppe runter. Ich trinke meinen Kaffee während die beiden ihre Schüsseln mit Müsli leerlöffeln.

Ich setze mich im Besprechungsraum auf den Platz zwischen Ella und Sylvie und lehne mich zurück. „Wo hast du dein Paramedicshirt gelassen?“ „Ab heute bin ich, zumindest vorerst keine Sanitäterin mehr. Ab heute bin ich wieder zurück auf der Drehleiter. Die Mädels sind nicht mehr ganz so klein und ich habe es einfach vermisst.“ Ella grinst und verschränkt die Arme vor der Brust. „Dann bin ich also nicht mehr die einzige Frau auf der Drehleier und darf endlich mal Seite an Seite mit der Feuerwehrfrau arbeiten die es mir erst ermöglicht hat auf dieser Wache als Anwärterin anzufangen.“ „Du hast es erfasst.“ Sylvie seufzt. „Das heißt aber auch dass ich eine großartige Partnerin gehen lassen muss.“ Ich schiebe grinsend die Unterlippe vor. „Ich bin fast sechs Jahre auf dem Rettungswagen gefahren, ich habe die Drehleiter vermisst.“ Casey betritt den Besprechungsraum und grinst mich an. „Bereit wieder die Drehleiter zu fahren?“ „Um das gleiche zu sagen wie nachdem Kelly und ich aus L.A. wieder gekommen sind, immer. Zu jeder Tages und Nachtzeit.“

Nachmittags sitzen Sylvie, Ella und ich mit der neuen Sanitäterin Janet Williams mit Kaffeetassen vor der Wache in der Sonne. „Stella, jetzt muss ich mal genauer nachfragen, du und Lieutenant Severide, du heißt auch Severide. Ich bin verwirrt.“ Ella und Sylvie grinsen und ich lächle. „Er ist mein Mann. Wir sind seit sechs Jahren verheiratet und haben zwei Töchter.“ „Aber du wirst bei Einsätzen ja nicht Severide genannt, nur er.“ Ich trinke einen Schluck Kaffee und nicke. „Die meisten nennen mich immer noch Kidd, das ist mein Mädchenname und da sich vor Kellys und meiner Hochzeit alle so an Kidd gewöhnt haben, ich war damals seit vier Jahren hier auf der Wache, habe ich gesagt dass ich auch weiterhin auf Kidd reagiere. Nur Ella nennt mich immer Stella, weil sie erst auf die Wache gekommen ist als ich mit unser größeren Tochter schwanger war und auf den Rettungswagen gewechselt bin.“ Janet nickt mit einem erstaunten Gesichtsausdruck und lächelt gleichzeitig. „Ich hätte nie erwartet dass du schon zwei Kinder hast.“ „Julia wird im Januar schon sechs, Emilia ist im Juni drei geworden. Wenn man Kinder hat vergeht die Zeit um einiges schneller.“
Janet erzählt gerade von ihrer alten Wache und einigen Einsätzen als Cindy mit Julia und Emilia auf die Wache zukommt. Julia läuft los und umarmt mich. „Hallo Mom.“ „Hi Jul.“ Ich drücke meiner Tochter einen Kuss auf die Wange und Jul umarmt jetzt Sylvie. „Hallo Tante Sylvie.“ Cindy ist mit Emilia an der Hand inzwischen auch bei uns angekommen und ich hebe die schüchterne dreijährige hoch, die ihre Arme um meinen Hals schlingt. „Mommy.“ „Hey was hast du denn, Emi?“ Das kleine schwarzhaarige Mädchen vergräbt ihr Gesicht an meinem Hals und fängt an leise zu schluchzen. Ich werfe Sylvie einen Blick zu und gebe ihr zu verstehen ein Auge auf Julia zu haben, bevor ich nach drinnen gehe. Kelly sitzt in seinem Büro und schaut von seinem Bericht auf als ich die Tür hinter mir schließe. Er hört Emilias leises Schluchzen und wirft mir einen fragenden Blick zu. Ich gucke genauso fragend zurück und setze mich auf sein Bett, Kelly setzt sich neben mich und fängt an Emi über den kleinen Rücken zu streichen. „Emi, was ist los?“ Emi hebt den Kopf und guckt ihren Dad an. „Die anderen Kinder sind doof.“ Kelly wirft mir einen Blick zu, den ich erwidere. „Und warum?“ Emi schluchzt noch einmal, kuschelt sich an meine Brust und ich schlinge die Arme um sie. „Die haben gesagt dass ihr Julia und mich nicht so doll lieb habt weil ihr so viel arbeitet. Aber das stimmt nicht. Oder?“ „Natürlich nicht. Emi, Mom und ich lieben nichts und niemanden mehr als dich und deine Schwester. Wir arbeiten nur zu anderen Zeiten als die anderen Eltern. Die arbeiten jeden Tag von morgens bis nachmittags und haben nur am Wochenende frei. Wir arbeiten von morgens bis zum nächsten Morgen und haben dann zwei ganze Tage Zeit für euch.“ „Ich würde behaupten dass wir mehr Zeit als Familie verbringen als andere Familien.“ Emi nickt und wischt sich die Tränen von den kleinen Wangen. „Können wir zu den anderen nach draußen gehen?“ „Natürlich.“ Kelly hebt Emilia hoch, verlässt sein Büro und setzt sie auf seine Schultern. „Du weißt das Mom und ich dich lieb haben, Emilia Katie Severide. Und deine Schwester hat dich auch lieb.“
Wir sitzen wieder auf den Klappstühlen vor der Wache, Kelly hat noch zwei weitere für Cindy und sich geholt und unterhalten uns, während Emi und Julia unseren Gesprächen lauschen. Emi sitzt bei Kelly auf den Schoß und Julia bei Sylvie. Für Julia waren Sylvie und Casey nicht nur Patentante und Patenonkel, zu beiden hatte sie von Anfang an ein großes Vertrauen. Casey ist der einzige neben Kelly der sie noch hoch heben darf, sonst ist sie ja schon zu groß dafür. „Drehleiter 81, Rettungswagen 61, Verkehrsunfall.“ Alle springen auf, Sylvie und Janet laufen zum Rettungswagen, ich laufe zur Drehleiter ziehe meine Schuhe aus, steige in die Sicherheitsschuhe, ziehe meine Einsatzhose hoch, werfe mir die Jacke über und steige auf der Fahrerseite der Drehleiter ein. Kelly und Cindy haben die Klappstühle aus dem Weg geräumt und stehen mit den Mädchen an der Seite. Eine Hand hat Kelly auf Julias Schulter gelegt und in der anderen Hand hat er Emilias kleine Hand. Ich lenke die Drehleiter von der Auffahrt und werfe im Spiegel noch einen kurzen Blick zu meiner Familie.
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So, das wäre doch theoretisch auch ein ganz nettes Ende, aber, jetzt kommt das große aber, wir wollen doch wissen wie es weiter geht, darum gibt es ab dem nächsten Kapitel einen Zeitsprung und einen Sichtwechsel, aus wessen Sicht es weiter geht ist aber noch eine Überraschung....
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