You are the risk I'll always take

von MarisaAdr
GeschichteRomanze, Familie / P12
Kelly Severide OC (Own Character)
24.04.2020
14.07.2020
33
40.758
 
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30.06.2020 1.120
 
Well, da habe ich es doch tatsächlich vergessen ein neues Kapitel hochzuladen...aber besser spät als nie
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Das regelmäßige Piepsen der Maschinen und das Klappern einer Schwester wecken mich aus meinem unruhigen Schlaf und ich setze mich in dem Sessel, in dem ich wohl eingeschlafen bin, auf. Kelly schläft, die Schrammen auf seinem Gesicht sehen im gereinigten Zustand deutlich weniger schlimm aus und er atmet wieder selbstständig. Ich greife nach meinem Handy das auf einem kleinen Tisch neben dem Sessel liegt. Mehrere Nachrichten von Casey, Herrmann und Sylvie. „War kurz da aber ihr habt beide geschlafen. Melde dich wenn Kelly wach ist. Er wird das überstehen, er ist nicht umsonst ein Severide und seines Vaters Sohn. Matt.“ „Cindy hat Julia aus dem Kindergarten abgeholt und spielt mit ihr und Anabell jetzt Friseur. Mach dir keine Sorgen um sie, kümmre dich um Kelly, wir passen solange auf eure Kleine auf. Herrmann.“ Sylvies Nachricht ist dagegen kurz. „Ich werdet das packen.“ Ich lege das Handy wieder weg, für einen kurzen Moment schleicht sich ein Lächeln auf meine Lippen. Gerade als ich mir den Sessel neben das Bett geschoben habe und mich darin niedergelassen habe, schlägt Kelly die Augen auf. „Hey Superman.“ „Hey schöne Frau.“ „Tut mir leid, ich bin leider bereits mit einem Feuerwehrmann verheiratet der gerne Superman spielt.“ Kelly setzt sich stöhnend etwas aufrechter hin. „Weißt du, dass ich diesen Moment schon mal ähnlich erlebt habe? Kurz nach der Knochentransplantation.“ „Die du ohne Betäubung gemacht hast, du Ritter. Du hast Recht, es ist genau so, nur hattest du da noch nicht so ‘nen schicken Ehering am Finger.“ „Und ich hatte dadurch natürlich auch keine wunderschöne, fürsorgliche Ehefrau.“ „Ich merk schon, du bist schon wieder ganz der Alte, du Charmeur.“ Kelly greift nach meiner Hand und drückt einen Kuss darauf. „Wo ist Julia?“ Ich setze mich auf die Bettkante und umschließe seine Hand. „Cindy hat sie aus dem Kindergarten abgeholt und passt auf sie auf.“ „Sie ahnt nicht was ihr Daddy schon wieder für Mist gemacht hat?“ Ich schüttele den Kopf. „Wenn du mir versprichst noch ein bisschen zu schlafen hol ich sie ab und komm mit ihr her.“ „Ich flehe dich an. Ich vermisse meine kleine Prinzessin unglaublich.“ „Spinner.“ Ich nehme meine Jacke vom Sessel und stecke mein Handy in die Hosentasche. „Bis gleich.“ Ich drücke Kelly einen Kuss auf die Lippen und verlasse den Raum. Auf dem Flur hole ich mein Handy im Gehen wieder raus und wähle Casey’s Nummer. „Hey Casey, Kelly ist wach und wieder ganz der Alte.“ „Hast du was anderes erwartet?“ „Nein, ehrlich gesagt nicht! Es war nur eine Frage der Zeit.“
Als ich bei den Herrmanns klingle öffnet mir eine total aufgedrehte Anabell die Tür und flitzt direkt wieder ins Wohnzimmer. Cindy kommt in den Flur und lächelt mich an. „Wie geht es Kelly?“ „Schon wieder gut genug um Scherze zu machen und mich anzuschmachten.“ „Er weiß halt was für ein Glück er mit dir und Julia hat. Apropo Julia.“ Cindy macht einen Schritt ins Wohnzimmer und winkt Julia zu sich. „Julia, guck mal wer hier ist um dich abzuholen.“ Das kleine schwarzhaarige Mädchen rennt auf mich zu und ich gehe in die Knie um sie in den Arm zu nehmen. „Mommy.“ „Hallo mein Engel,“
Als ich mit Julia an der einen Hand wieder in Kellys Zimmer komme klettert Julia direkt zu ihrem Dad aufs Bett. „Hallo Daddy.“ „Hey Prinzessin.“ Julia kuschelt sich gerade an die Schulter ihres Vaters, als ein Arzt rein kommt. „Mr. Severide. Könnte ich kurz mit ihnen über die Testergebnisse reden? Allein.“ Kelly schnaubt und legt einen Arm um Julia. „Doc meine Tochter und meine Frau sollten doch wohl hier bleiben dürfen.“ Ich werfe Kelly einen Blick zu und ziehe eine Augenbraue nach oben. „Ähm, also na gut. Sie haben keine Gehirnerschütterung, es sind lediglich ein paar Rippen geprellt. Sie können heute Nachmittag noch nach Hause, sie sind allerdings noch eine Woche krankgeschrieben, bevor sie wieder in brennende Gebäude rennen dürfen.“ Kelly nickt und schlägt die Decke zur Seite. „Na dann, nichts wie raus hier.“ Mit hochgezogenen Brauen betrachte ich die Beine und den Rücken meines Mannes. „Ich glaube morgen kann ich dich gerechtfertigt Schlumpf nennen, so lila und blau wie du schon jetzt bist.“
Abends sitzen wir zu zweit auf dem Sofa, Julia schläft schon als Kelly nach meiner Hand greift. „Ich weiß gar nicht womit ich dich und Julia verdient habe. Wo ich doch immer wieder während der Schicht im Med lande.“ „Solange es nur ein paar Blaue Flecken und Schrammen sind die du davon trägst, stört es mich nicht, dann sieht jeder was für einen mutigen und tapferen Feuerwehrmann ich geheiratet habe, der gleichzeitig auch noch ein erstklassiger Vater ist.“ Kelly lächelt und drückt seine Lippen auf meine Stirn. „Und du bist die beste Mutter die ich mir für Julia wünschen könnte.“ „Aber eine Sache musst du mir versprechen, hör nie wieder auf zu atmen, außer wir sind beide steinalt, dann darfst du aufhören, aber vorher nicht.“ „Ich werde mir Mühe geben.“
Ich stelle die zwei Gläser mit Brause auf den Wohnzimmertisch und setze mich, mit einer Schachtel in der Hand, wieder neben Kelly aufs Sofa. Ich reiche Kelly die dunkelblaue Schachtel, die unteranderem ein weiteres leeres silbernes Plättchen beinhaltet, wie schon drei Stück um meinen Hals hängen, das K und das S die ich von Kelly zu unserer Hochzeit bekommen habe und das J für Julia was Kelly noch bevor die Wehen richtig stark wurden an meine Kette gehängt hat. Er öffnet die Schachtel, lächelt mich wissend an und nimmt den positiven Test in eine Hand und öffnet die zweite kleinere Schachtel mit der anderen Hand. „Du bist wieder schwanger, also ein viertes Plättchen für ein viertes Mitglied der Familie Severide.“ „Du hast es erfasst, Kelly Severide.“ Tränen steigen in die vor Freude glänzenden Augen. „Ich liebe dich, Stella Severide.“ Er stellt die Kiste auf den Wohnzimmertisch und beugt sich zu mir. „Wenn du wüsstest wie sehr ich dich liebe.“ Kelly küsst mich lächelnd. „Ich liebe dich auch.“ Kelly zieht mich in eine Umarmung. „Ich freue mich wirklich auf das zweite kleine Krümelchen. Wie weit bist du?“ „Schon 10. Woche. Dadurch dass mein Körper eh noch verrückt gespielt hat habe ich nicht sofort gemerkt dass ich eigentlich drüber bin und dann habe ich vorgestern Abend den Test gemacht als du im Molly’s warst.“ Kelly lächelt. „Na dann bin ich ja mal gespannt ob du Recht behältst mit der Vermutung dass wir ein zweites Mädchen bekommen.“ „Die Symptome sind jedenfalls weniger als bei Julia, bisher hatte ich weder Kopfschmerzen noch Übelkeit, also, wir werden es in ein paar Wochen sehen.“ „Mir ist es sowieso egal, Hauptsache es ist alles in Ordnung. Das ist das wichtigste.“
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