You are the risk I'll always take

von MarisaAdr
GeschichteRomanze, Familie / P12
Kelly Severide OC (Own Character)
24.04.2020
23.05.2020
14
16.524
 
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23.05.2020 1.073
 
Als wir zur nächsten Schicht aus dem Auto steigen, greift Kelly nach meiner Hand. „Sei vorsichtig. Ich werde mit Casey reden, dass er dich ja nicht in brennende Gebäude rennen lässt.“ Ich ziehe die Augenbrauen hoch und betrachte Kelly von der Seite. „Wie war das, du und überfürsorglich? Niemals. Das hört sich aber anders an. Außerdem ist es doch viel unauffälliger wenn ich weiterhin die Rolle von letzter Schicht spiele.“ Bedrückt öffnet Kelly seinen Spind. „Ich will doch bloß nicht das was passiert. Das dir oder dem Würmchen was zustößt.“ „Schon okay, aber versuch mich zu verstehen. Wenn ich merke, dass mir etwas nicht gut tut, höre ich sofort damit auf.“ Er nickt und drückt mir einen Kuss auf die Stirn. „Ich versuch’s.“
Ich ziehe gerade den Reißverschluss meiner Sweatshirtjacke zu als Sylvie rein kommt. „Hat das Blutergebnis Klarheit über die Kopfschmerzen gebracht?“ Die Rettungssanitäterin öffnet den Spind neben meinem und stellt ihre Tasche ab. „Das erzähl ich dir nachher alles wenn keiner zuhört. Es soll nicht jeder wissen, zumindest noch nicht.“ „Okay, ich beeile mich mit Umziehen.“
Eine halbe Stunde sitzen wir in Klappstühlen vor der Wache in der Sonne. „Also Natalie hat mich als wir gerade zuhause waren angerufen, dass meine Blutergebnisse da sind und wir unbedingt beide zusammen kommen sollen. Mit der Formulierung hat sie mir erstmal ein bisschen Angst gemacht, weil ich dachte es wäre sonst was, obwohl ich vorher schon eine kleine Vermutung hatte was es sein könnte, aber sie hat dann auch gemerkt, dass ihre Formulierung weniger vorteilhaft war.“ „Und was genau ist jetzt das Ergebnis?“ „Ich werde sobald wie möglich auf den Rettungswagen wechseln und dann aufhören zu arbeiten, zumindest für einige Zeit.“ „Du bist schwanger?“ Sylvie springt auf und umarmt mich. „Ahh ich freu mich so. Dann hat es ja doch was Gutes, dass Foster ihre Assistenzarztstelle wieder annimmt und eine Stelle auf der 61 frei wird. Wie weit bist du?“ „Ungefähr achte Woche. Bis Anfang Dezember werde ich wohl noch arbeiten.“
Eine Stunde später stehen Kelly und ich in Bodens Büro und warten auf Casey. Casey schließt die Tür hinter sich und lehnt sich an die Kommode neben Bodens Schreibtisch. „Also, es gibt etwas ihr beide wissen solltet. Der Rest soll es noch nicht wissen, aber es ist sicherer wenn ihr Beschied wisst.“ Casey und Boden gucken beide als hätten sie nicht die geringste Idee wovon Kelly spricht. „Ich bin in der achten Woche schwanger. Deshalb hatte ich während der letzten Schicht Kopfschmerzen.“ Boden fängt an zu grinsen und kommt um seinen Schreibtisch. „Herzlichen Glückwunsch.“ Casey umarmt im gleichen Moment Kelly, dann tauschen die beiden und Boden umarmt Kelly und Casey mich. „Wie geht es weiter?“ „Da Foster ja zu ihrer Assistenzarztstelle zurückgeht, wird in ein paar Wochen eine Stelle auf dem Rettungswagen frei und ich würde dann gerne bis Dezember auf den Rettungswagen fahren, bevor ich dann ganz in Elternzeit gehe.“ Boden nickt. „Das ist kein Problem, dann muss ich mich erstmal um keinen neuen Sanitäter kümmern. Die 81 könnte dann mal wieder einen Anwärter vertragen? Casey?“ Casey nickt. „Ich bin immer noch total baff. Ich freue mich wirklich für euch.“ Ich lächle und Kelly legt einen Arm um mich. „Der Rest würde es dann erfahren wenn ich auf den Rettungswagen wechsle, es werden sich sicher einige Fragen warum ich es freiwillig aufgebe Feuerwehrfrau zu sein.“

Ich steige auf der Beifahrerseite in Kellys Auto und gucke ihn traurig an. „Das war meine vorletzte Schicht auf der Drehleiter für mindestens die nächsten eineinhalb Jahre.“ Kelly greift nach meiner Hand. „Ich weiß, dass du es vermissen wirst, aber irgendwann wirst du wieder auf die Drehleiter zurückgehen.“ Kelly startet den Motor. „Bereit für einen weiteren Kontrolltermin?“ Ich nicke und lege eine Hand auf meinen Bauch.
Natalie betrachtet grinsend den Bildschirm. „Wollt ihr wissen ob ihr einen kleinen Jungen oder ein kleines Mädchen bekommt? Hier zeigt sich nämlich gerade jemand sehr eindeutig.“ Ich tausche mit Kelly einen Blick aus und nicke. „Ihr bekommt eine kleine Prinzessin.“ Kelly grinst und drückt einen Kuss auf meine Hand. „Eine kleine Mini-Stella.“
Abends liegen wir zu zweit auf dem Sofa, Kelly hat wie so ungefähr immer seine Hände auf meinem Bauch. „Wir sollten uns vielleicht mal Gedanken über einen Namen machen. Kelly nickt und überlegt für einen Moment. „Was denkst du über Stella als Zweitnamen für die Kleine?“ Ich grinse. „Warum nicht, wenn es zu dem ersten Namen passt.“ „Okay, wie wäre es mit Aria? Oder Aline? Oder Avery?“ „Hast du es irgendwie mit A als Anfangsbuchstaben?“ „Was hältst du von Julia Stella?“ Ich setze mich auf und drehe mich zu Kelly um. „Julia Stella Severide. Gefällt mir.“ Kelly zieht mich in seine Arme und drückt mir einen Kuss auf die Haare. „Julia Stella Severide.“ Kelly legt seine Hände auf meinen Bauch. „Hörst du kleine Prinzessin, das ist dein Name.“

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Hand in Hand gehen Kelly und ich auf die Wache zu, jeder hat seine Tasche über der Schulter. „Bereit für deine letzte Schicht auf der Drehleiter?“ Ich schüttle den Kopf. „Wer weiß wann ich wieder hinter diesem Lenkrad sitzen werde?“ Kelly grinst. „Wenn das dein einziges Problem ist.“ Wir betreten die Wache. „Geh jetzt auf den letzten Metern bitte kein Risiko mehr ein, okay?“ „Oh, wenn du wüsstest, ich werde es sowas von krachen lassen. Vorsichtig krachen lassen.“ Kelly lacht, schüttelt den Kopf und widmet sich seinem Spind, während ich zu meinem gehe. Foster steht vor ihrem Spind, ihre Tasche auf der Bank ist fast voll. „So viele Monate auf dieser Wache und der Spind ist innerhalb von wenigen Minuten leer.“ Ich lächle Foster an. „Die Erinnerungen bleiben. Und du bist trotzdem im Molly’s immer noch willkommen, auch wenn du nicht mehr auf dieser Wache arbeitest.“ Ich hänge meine Jacke in den Spind und nehme meine Sweatshirtjacke aus meiner Tasche. „Hey, Stella. Wisst ihr schon wer ab der nächsten Schicht auf dem Rettungswagen fahren wird?“ Ich schaue mich kurz um und grinse breit. „Ich. Bis Dezember, dann muss ein neuer Sanitäter her. Ich habe mich auf eigenen Wunsch auf den Rettungswagen versetzen lassen, weil es sicherer ist. Wir machen es zur nächsten Schicht offiziell, aber dann bist du nicht mehr da.“ Foster schaut mich ungläubig an. „Du und Severide bekommt ein Kind?“ Ich nicke lächelnd. „Eine Tochter um genau zu sein.“ Foster steigt über die Bank und umarmt mich. „Wow, herzlichen Glückwunsch. Dann ist das heute deine letzte Schicht auf der Drehleiter.“ Ich nicke. „Ja, zumindest vorerst.“
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