Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Herzeleid

von Engineer
GeschichteAllgemein / P18 Slash
Richard Kruspe Till Lindemann
23.04.2020
12.05.2020
3
5.275
4
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
01.05.2020 2.567
 
Der Regulator schlägt einmal. Langsam wird Till etwas wacher und fragt sich, wieviel Uhr es sein mag.

Mitternacht war vorhin schon vorbei, und ein Schlag kann alles heißen: halb eins, eins, halb zwei, halb irgendwas. Jedenfalls ist es draußen noch dunkel, stellt er fest, als er vorsichtig ein Auge riskiert.

Neben ihm, an ihn geschmiegt liegt ein warmes, lebendiges menschliches Wesen und fühlt sich unheimlich gut an. Wie lange hat er das vermißt. Einzuschlafen und dabei jemanden in den Armen zu halten. Nicht irgendjemanden natürlich, sondern jemanden, der ihm etwas bedeutet. Sein linker Arm liegt zuunterst und ist eingeschlafen. Trotzdem rührt Till sich nicht und läßt seine Rechte langsam über den menschlichen Körper neben sich wandern. Warm. Fest. Glatt. Die rechte Hand wühlt sich unter ein T-Shirt. Ah, schon besser. Warm. Weiche Haut. Darunter feste Muskeln. Verschlafen drückt er seine Lippen an die Wange, die sich direkt vor ihnen befindet. Die Wange ist stachelig. Der Atem, der sein Gesicht streift, riecht nach Alkohol und Zigaretten. Neben ihm liegt ein Mann.

Ach ja. Scholle. Das muß Scholle sein. Vorsichtig, um den Freund nicht zu wecken, hebt Till den Kopf. Der Mond steht noch hoch, und sein silbriger Schein fällt auf das Gesicht des Freundes, das jetzt im Schlaf entspannt ist und nichts mehr erahnen läßt von dem großen Herzeleid. Versonnen betrachtet Till die ebenmäßigen Gesichtszüge seines Freundes. Insgeheim hat er ihn immer um sein gutes Aussehen beneidet. Dagegen kommt Till sich immer so grobschlächtig und vierschrötig vor. Scholle hat immer alle Frauen gekriegt, die er wollte. Die stehen auf ihn. Till hat es da schwerer, aber er ist ja auch so schüchtern. Das erleichtert die Sache nicht.

Wieder erinnert ihn der warme Körper des Mannes neben ihm daran, wie lange es her ist, daß er eine Frau hatte. Wieder streichelt er ihn. Wie gut er sich doch anfühlt. Heiß schießt ihm das Verlangen in den Unterleib. Sehnsüchtig drückt er sich an den muskulösen Männerkörper und läßt seine Hand unter dem T-Shirt über kompakte Brustmuskeln wandern. Die sind allerdings bei Scholle recht üppig. Till lächelt vor sich hin. Ob seine Lippen wohl auch so weich sind wie die einer Frau? Neugierig drückt Till ihm ein kleines Küßchen auf die leicht geöffneten Lippen.

Ja. Genauso. Schön. Er küßt ihn noch einmal, diesmal etwas fester. Und da Scholle wie erschossen schläft, wagt er es, einen Schritt weiter zu gehen und ihm seine Zunge zwischen die Lippen zu schieben.

Es ist schön, ihn zu küssen. Es ist egal, daß Scholle ein Mann ist. Es fühlt sich gut an. So gut, daß Till nicht aufhören kann. Wieder und wieder muß er ihn küssen, und so langsam wacht Scholle davon auf. Nicht gänzlich, zuerst, und er erwidert im Halbschlaf Tills Küsse, die immer fordernder werden. Till hat ihn fest an sich gedrückt, und reibt langsam seinen Unterleib an Scholles Hüfte. Noch nie hat er einen Mann so begehrt, er hat gar nicht gewußt, daß er das könnte. Doch in diesem Augenblick hält ihn nur der Anstand davon ab, ihm die Klamotten vom Leib zu reißen und ihn kräftig durchzuficken.

Moment… Hat er das gerade wirklich gedacht? Wie kann er nur? Neben ihm liegt sein bester Freund, der hier ist, um sich ihm anzuvertrauen und bei ihm Trost zu finden, und er phantasiert allen Ernstes darüber, ihn zu vergewaltigen? Till schüttelt heftig den Kopf, um auf andere Gedanken zu kommen. Am liebsten würde er sich selbst ohrfeigen, um sich zur Räson zu bringen, aber davon würde sein Freund bestimmt aufwachen, also unterläßt er es. Stattdessen legt er sich still wieder hin, lauscht auf das Ticken des Regulators und versucht, wieder einzuschlafen. Erfolglos. Das Sofa ist zu schmal, um von Scholle abzurücken, aber solange er diesen Körperkontakt zu ihm hat, kann er an nichts anderes denken, als wie schön es wäre, jetzt nackt zu sein, ihn wieder zu küssen und zu streicheln, und dann…

Er hat ihn schon wieder geküßt. Und dieses Mal ist Scholle davon aufgewacht. Verschlafen hat er den Kuß erwidert, Till hat gespürt, wie Scholles Zunge der seinen entgegengekommen ist. Doch plötzlich haben ihn die silbernen Augen erschrocken angesehen.

Verlegen löst Till den Kuß und lächelt den Freund an.
Ganz deutlich spürt er Scholles Herzschlag, der jetzt vom Ruhezustand aufgeregt hochtourt.

„Till“, flüstert Scholle, „was soll das denn werden?“

Till wird ernst. Er war immer ehrlich zu seinem Freund und wird es auch jetzt sein. „Naja…“, flüstert er verlegen zurück, „ich bin aufgewacht, und du lagst neben mir… so warm und weich und begehrenswert… und da habe ich… da hab ich dich ein bißchen gestreichelt… und geküßt…“

Bei diesen Worten streichelt er ihn wieder. Dabei bleiben seine Finger an einer kleinen Brustwarze hängen. Scholles Brustwarzen sind selbst für einen Mann ziemlich klein. Aber, wie Till sehr schnell herausfindet, sind sie mindestens ebenso empfindlich wie die großen Brustwarzen einer Frau, und sie reagieren ganz genauso auf Zärtlichkeiten. Scharf atmet Scholle ein, als Till ihn dort ein bißchen zwickt.

Er küßt ihn wieder, und wieder läßt der Freund es nicht nur zu, sondern macht mit, wenngleich er auch etwas verunsichert wirkt. Till läßt seine Rechte langsam über Scholles Bauch nach Süden wandern. Noch nie hat er einen anderen Mann so angefaßt, schon gar nicht dort.

Aufstöhnend schmiegt er sich noch enger an ihn, und jetzt ist er es, der sein Gesicht an der Schulter des Freundes vergräbt. Was ihn durcheinanderbringt, ist nicht die Frage, ob ein Mann einen Mann begehren sollte. Till ist nun wirklich kein Mensch, dem man sexuelle Vorurteile unterstellen kann. Er ist da immer sehr offen und gerne bereit, etwas neues auszuprobieren. Das ist es nicht. Nein, vielmehr ist es die Frage, ob ein Mann seinen besten Freund derart begehren sollte.

„Entschuldige, Sven“, flüstert er, „ich weiß gar nicht, was mit mir los ist. Ich bin auf einmal so geil auf dich… Ich… ich würd so gern…“ Er beißt sich auf die Lippen.

Der Regulator schlägt vier.

Er kann seinem besten Freund doch nicht sagen, daß er seit mindestens einer halben Stunde an nichts anderes denken kann, als ihm die Kleider vom Leib zu reißen und ihn zu besteigen. Vor allem nicht auf die Art und Weise, wie er es sich in seinen wilden Phantasien vorstellt, so rücksichtslos und ungehemmt. So etwas macht man doch nicht, und schon gar nicht mit seinem besten Freund.

Scholles Antwort bringt ihn aus dem Konzept.

„Richard“, sagt er mit Bestimmtheit. „Ich heiße Richard. Sven ist in West-Berlin gestorben. Ich will den Namen nicht mehr hören.“ Dann legt er seinerseits einen Arm um Till und fängt an, dessen Rücken zu streicheln. „Du hast wohl lange keine Frau mehr gehabt.“

Es ist mehr eine Feststellung, denn eine Frage, aber Till sieht auf und nickt. In dem Mondstrahl, der durch das Wohnzimmerfenster auf das Sofa fällt, wirken Scholles Augen noch silbriger als sonst. Was für schöne Augen der Kerl hat. Und diese langen Wimpern. Und die weichen Lippen. Voller Sehnsucht küßt Till ihn wieder.

„Till“, Svens, nein, Richards Stimme klingt verunsichert, „wird es nicht… etwas kaputtmachen… zwischen uns…wenn wir… also… wenn wir miteinander schlafen…?“

„Unsere Freundschaft, meinst du?“

Richard nickt. Till schüttelt den Kopf. „Nein. Ich glaube nicht.“

Doch damit gibt Richard sich nicht zufrieden. Wieder hält sein Blick Tills gefangen.  „Wirst du trotzdem zu mir halten?“, will er wissen. „Und wirst du…“, er muß schlucken, dann ganz leise und zaghaft: „Wirst du meine Liebe nicht mit Füßen treten?“

Till streicht ihm sanft über die Wange. „Aber Richard, natürlich werde ich das. Und ich bin mir nicht einmal sicher, ob das hier überhaupt mit Liebe zu tun hat…“

„Doch“, widerspricht Richard ernst. „es hat immer mit Liebe zu tun. Versprich es mir, Till.“

*

Till hat es ihm versprochen. In einer tieferen Ebene seines Bewußtseins weiß er, daß er ihm alles versprochen hätte, nur um das tun zu dürfen, was er jetzt tut. Und in einer noch tieferen Ebene seines Bewußtseins, weiß er allerdings, daß er dieses Versprechen auch halten wird.

Vordergründig jedoch ist er damit beschäftigt, seinen Trieb zu zügeln, und den Körper seines Freundes stattdessen sanft und langsam mit Lippen und Zunge zu erkunden. Und es hat auch etwas für sich, Richards lustvolle Reaktionen auf seine Zärtlichkeiten zu beobachten.

Wie weich seine Vorhaut ist, wenn man sie mit den Lippen berührt, statt mit der Hand. Und wie hart und heiß die glänzende Eichel darunter. Vorsichtig probiert er aus, ob Richard es mag, wenn man ihm die Eier leckt (ja, natürlich) und ob nicht nur eines, sondern beide in seinen Mund passen (auch ja). Richards Fersen liegen auf Tills Schultern, und er zieht sich mit den Beinen an ihm hoch. Till zieht Richards Pobacken auseinander, damit er ihn besser rimmen kann. Was hat der Mann für einen knackigen Hintern. Tills große Pranken kneten Richards Pobacken. Von Richard ertönt ein genießerisches Seufzen. Zumindest temporär ist es Till sehr erfolgreich gelungen, ihn von seinem Liebeskummer abzulenken. Till lächelt vor sich hin.

Aber eigentlich ginge das alles hier besser, wenn Richard auf dem Bauch läge. Also greift Till sich Richards linkes Bein und macht Anstalten, ihn herumzudrehen. Doch schlagartig spannt Richard, der bis eben noch völlig tiefenentspannt dagelegen hat, alle Muskeln an und arbeitet gegen die Drehung. Fast muß Till lachen. Ringer versuchen doch normalerweise, nicht mit den Schultern auf den Boden zu kommen, aber Richard macht das genaue Gegenteil. Er windet sich aus Leibeskräften, damit Till ihn nicht auf den Bauch drehen kann.

„Komm schon“, redet Till ihm zu, „so komme ich besser an dich ran. Wirst schon sehen, das wird schön.“ Doch Richard wehrt sich immer noch, und Till kann seine Angst spüren. Richards Widerstand, aber vor allem seine Angst, erregen ihn nur noch mehr. (Unterschwellig stellt er das mit einem gewissen Entsetzen fest.) Er ist stärker als Richard. Er könnte ihn nach einigem Gerangel bestimmt herumdrehen und dann…

„Nein! Till! Nicht so!“, zischt Richard. Der einzige Grund, warum er nicht laut geschrien hat, ist der, daß er nicht will, daß Nele davon aufwacht. Das will Till auch nicht, und er läßt von Richard ab, versucht, sich wieder in den Griff zu kriegen. Schließlich löst er die Situation auf, indem er sich auf den Rücken legt, und Richard auf sich zieht. Widerstandslos läßt dieser sich jetzt in die Arme nehmen.

„Ist ja gut“, murmelt Till in seine Haare, während er die immer noch verspannten Muskelstränge auf Richards Rücken massiert. „Ich wollte dich doch nur ein bißchen lecken“,erklärt er, „aber wenn du das nicht magst, dann machen wir eben was anderes…“

Während er Richard tröstet, verflucht Till sich innerlich für seine Geilheit, die immer wieder die Oberhand über ihn gewinnt. Ein Mann sollte doch seine Triebe beherrschen und nicht umgekehrt. Till ist erschrocken darüber. Eigentlich will er doch zärtlich zu Richard sein. Eigentlich.

Richard braucht ein paar Minuten, um sich wieder so weit zu beruhigen, daß er wieder Lust empfinden kann. Till streichelt ihn am ganzen Körper, tastet ihn regelrecht ab. Er will alles in sich aufnehmen: wie er sich anfaßt, wie er riecht, wie er schmeckt, wie er reagiert. Wie weich seine Haut ist, besonders an der Innenseite seiner Schenkel. Und schon nähern sich Tills neugierige Finger Richards Damm. Kurz steckt er sie in den Mund, um sie anzufeuchten. Dann verwickelt er Richard in einen innigen Kuß und drückt sie in die enge Öffnung.

Das ist allerdings etwas ganz anderes, als das Innere einer Frau. In Richards Körper ist es ganz heiß und eng. Kräftige Muskeln halten seine Finger fest. Nur langsam lösen sie sich und gestatten es ihm, weiter einzudringen und die Stelle zu suchen, die er im Sinn hat. Tills Kenntnisse von der Lage der Prostata sind rein theoretischer Natur. Neugierig tastet er sich weiter vor, wobei er Richard fest im Arm hält und ihn immer wieder küßt.

Da. Das muß sie sein. Probeweise drückt Till auf die kleine harte Schwellung, die seine Finger gefunden haben. Richards lustvolles Stöhnen gibt ihm recht.
„Fühlt sich das so gut an?“, will Till wissen. „Du mußt mir sagen, was du gerne hast.“

Doch wie es scheint, ist Richard dazu nicht mehr in der Lage. Aber die Tatsache, daß er sich seinen Fingern entgegen drückt, nimmt Till zum Anlaß, ihn dort etwas fester zu massieren. Eine ganze Weile ist Till einfach nur fasziniert davon, wie empfindlich Richard dort ist und wie er auf seine Berührungen reagiert. Wie er stöhnt, wie sein Schwanz zuckt, wie ein glänzender Sehnsuchtstropfen nach dem anderen aus der Spitze seiner Erektion quillt. Richard liegt ihm zugewandt auf der Seite, ein Bein über Tills Hüfte gelegt, die Finger fast schmerzhaft in seinen Rücken gekrallt, die silbernen Augen halb geschlossen, die Lippen leicht geöffnet. Till betrachtet ihn und weiß, daß er sich diesmal nicht mehr wird zurückhalten können. Er muß ihn haben, und zwar jetzt gleich.

Er küßt ihn.

„Richard“, flüstert er dann. „Bitte.“

Er küßt ihn wieder und drückt dabei auf seine empfindlichste Stelle. Richard stöhnt.
Till zieht die Finger zurück und schmiegt sich an ihn.

„Bitte, Richard, ich halt’s nicht mehr aus…“

Und endlich, endlich darf Till in Richards enges, heißes, weiches Inneres eindringen. Es kostet ihn alles an Selbstbeherrschung, sich jetzt, am Ziel seiner sexuellen Wünsche nicht doch noch gehenzulassen und Richard mit Gewalt zu nehmen. Richard hält die Luft an. Till hält inne.

„Atmen, Richard“, flüstert er zwischen zwei Küssen. „atme dahin, wo’s wehtut.“ Eisern hält Till ganz still, bis Richards Anspannung sich löst. Erst dann dringt er ganz ein. Seine jetzt schon überempfindliche Eichel drückt gegen etwas Hartes, und diesmal ist es nicht nur Richard, der lustvoll aufstöhnt.

Till zwingt sich, langsam zu  machen, damit er nicht viel zu früh kommt. Außerdem muß er doch üben, Richards sweet spot richtig zu treffen. Das klappt anfangs nicht immer, doch dann immer öfter. Richard windet sich unter Tills Stößen und versucht, Hand an sich zu legen. Doch Till packt seine Handgelenke, drückt sie neben seinem Kopf auf das Sofa und hält sie dort eisern fest, während er Richard unerbittlich auf den Höhepunkt zustößt. Die kleinen lustvollen Geräusche, die Richard dabei von sich gibt, erregen ihn zusätzlich. Und jetzt, da Richard sich ihm entgegendrängt, jetzt darf er endlich so fest zustoßen, wie er es sich gewünscht hat. Und es fühlt sich mindestens so gut an, wie er es sich vorgestellt hat. Wenn nicht noch besser.

Ein feiner Schweißfilm überzieht ihre Körper. Till beugt sich vor und leckt über Richards Brust, um davon zu kosten. Er beißt in die winzige harte Brustwarze und spürt gleichzeitig Richards heiße harte  Männlichkeit, die sich an seinen Bauch drückt.

Das ist zuviel für Richard. In seinem Unterleib zuckt es konvulsivisch, und in heftigen Schüben spritzt er seinen Samen auf Tills Bauch und Brust. Seine Muskeln halten Till so fest, daß es wehtut, er kann nicht mehr zurück. Mit beiden Händen packt er Richards Hüften und zieht ihn mit aller Kraft an sich. Der Orgasmus knockt ihn fast aus. Erschöpft sinkt Till auf Richard zusammen, der ihn gleich fest an sich drückt.

Der Regulator schlägt wieder halb. Der Morgen dämmert. Die Vögelchen fangen an zu zwitschern.

Als Till nach einer gefühlten Unendlichkeit den Kopf hebt, um Richard in die Augen zu sehen, weiß er, daß dieser Recht gehabt hat. Nackt und bloß liegt nicht nur sein Körper, sondern auch sein Herz und seine Seele vor ihm. Durch die silbernen Augen kann er bis tief hinein blicken.

Richard hat Recht gehabt.

Es hat immer mit Liebe zu tun.

Und er wird sein Versprechen halten.
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast