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[iSaly] Liebe ist für alle da - Auch für mich

GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Carly Shay Freddie Benson Sam Puckett Spencer Shay
23.04.2020
24.04.2020
3
2.627
1
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
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23.04.2020 913
 
Anmerkung der Autorin:
Diese Geschichte wollte ich schon vor einer Ewigkeit schreiben. Ohne Spaß, diese Idee ist bereits Jahrelang in meinem Kopf, aber ich kam nie dazu, sie zu schreiben. Vor einigen Sekunden entdeckte ich diese Geschichte in meinem Verlauf und weiß nicht wirklich, was hier passieren wird. Dafür muss ich sie mir nochmals durchlesen. Ich bin offen für Reviews und Lob, genau so wie für Kritik. Habt Spaß beim Lesen!

♡♡♡


Wütend knallte ich die Tür zu, lief parallel ein paar Schritte, blieb stehen und klopfte wie wild an der Tür. Nein, ich klopfte nicht, ich hämmerte gegen diese gottverdammte Tür aus Holz. Als die Tür aufging, stürmte ich hinein, während Mrs. Benson mir den Zutritt unweigerlich gewehrte. In diesem Moment war es mir egal, ob ich Freddies Mutter um gerempelt hätte, denn ich wollte bloß zu Fredward. Als mein Blick durch den Raum wanderte, wie ein Löwe auf der Suche nach seiner Beute, nahm ich den Schatten von Freddy wahr. Dieser Mistkerl stand da wahrscheinlich mit Carly Shay und küsste sie! Bissig lief ich auf Freddies Schatten zu, bog ein und packte ihn an der Schulter. Dieser drehte sich irritiert zu mir, sah mich von unten nach oben an und lächelte dann. „Sam!“, begrüßte er mich und ich erhob meine flache Hand und schlug ihm damit in das Gesicht. Dieser sah mich einfach nur an, nicht bereit, um mir etwas zu sagen.

„Spar dir deine dreckigen Lügen, Freddie!“, verbot ich ihm den Mundwerk und er öffnete den Mund, um etwas zu sagen, ließ aber dann bloß heiße Luft aus diesem hinaus. „Ich weiß, dass Carly hier irgendwo ist, also versteck sie bloß nicht!“, spuckte ich ihm in das Gesicht, doch er wusste nicht, was er sagen sollte. Also half ich ihm etwas auf die Sprünge, indem ich ihm sagte, dass ich in der Schule hörte, dass er Carly küsste. Er sollte besser nicht lügen und die Wahrheit sagen. Da überlegte er nicht lange, sah mich ernst an.

„Ja.“, meinte Freddie bloß und dieses mal war ich sprachlos. „Ja, wir haben uns geküsst.“, sagte er nochmal und bestätigte es bloß. Auf einen Schlag wurde mir übel, aber gleichzeitig war ich einfach nur wütend. Wie konnte es Freddie wagen, mich so bodenlos zu enttäuschen? Er hätte auch ein Messer nehmen und es direkt in mein Herz rammen können. „Ich liebe nun mal Carly, was hätte ich tun sollen? Sam.“, mein Herz schlug für eine Sekunde nicht mehr, Tränen flossen über meine Wangen. Aber er war noch nicht fertig. „Ich mag dich, Sam, aber ich liebe Carly.“, gestand er es mir und ich spürte nur noch, wie Mrs. Benson mich am Arm packte und von Freddie trennte, weil sie meine Anwesenheit für nicht gut hielt. Jetzt stand ich vor der Tür, ertappte mich dabei, wie ich wieder zu Carlys Apartment ging. Zum Glück war die Tür offen, so könnte ich problemlos hineinspazieren.

In nur einem Gespräch war meine Beziehung wieder beendet worden. Wenn man dies überhaupt ein Gespräch nennen konnte. Es war hart für mich, dies gebe ich zu, doch noch viel härter war die Tatsache, dass ich nicht mit ihm darüber sprechen konnte. Nun lag ich auf der Couch, starrte rauf zur Decke. Meine Hand griff nach einem Fleischbällchen, welcher in einer Schale lag. Ohne jegliche Freude am Fleisch zu verspüren, aß ich ihn einfach auf. Normalerweise bekam ich immer regelrecht einen Orgasmus, wenn ich Fleisch verzerrte, aber dieses mal war da nichts. Plötzlich kam Carly in den Raum, sah mich dort liegen und scherzte darüber, ob es schon Freitag wäre. Als ich sie ansah, erkannte sie die Tränen in meinen Augen. Ohne zu zögern ging sie auf mich zu. Während ich aufstand, schloss sie mich direkt in die Arme. Bei dieser stürmischen Umarmung konnte ich mich nicht einmal wehren. Doch auf einmal kam alles hoch, Tränen konnten nicht gestoppt werden. So standen wir da, während sie mich umarmt hielt und ich vor mich hin schluchzte.

„Und dann sagte er einfach, dass es vorbei war?“, fragte Carly und stand auf, während wir uns auf der Couch sitzend unterhielten. Es war schon erstaunlich, aber Carly verstand mich sofort und wollte Freddie den Hintern aufreißen. Doch ich legte eine Hand auf ihren Arm, damit sie blieb. Um Freddie würde ich mich selbst kümmern, aber als allererstes benötigte ich eine Freundin, welche mir zuhörte. Darum wischte ich mir die Tränen weg und wurde wieder einigermaßen ruhiger.

„Nein, er machte nicht direkt Schluss, aber indirekt.“, versuchte ich es ihr zu erklären und Carly nickte nur. Wie sehr konnte man sich in einem Menschen irren? Sofort nahm ich an, Carly würde sofort zu Freddie laufen und ihn um eine Beziehung bitten, aber so war Carly nicht. Auf der Couch sitzend, sah ich zu meiner Freundin, welche über etwas nachdachte. „Hör mal, Carly, wenn du zu ihm gehen willst, dann tu es, aber ich will mit ihm vorerst nichts mehr zutun haben.“, erklärte ich ihr weiter und diese schüttelte den Kopf. Anscheinend wollte sie nicht zu Freddie gehen.

„Es tut mir so leid, Sam!“, meinte Carly und drückte Sam noch einmal.

Diese bekam die Schnauze voll von den Umarmungen und drückte sie wieder von sich weg. Dann stand sie auf, um sich etwas Essbares zu finden. Als sie den Kühlschrank öffnete, sagte sie: „Carly, habt ihr hier was vernünftiges zu essen?“, wollte die Blondine wissen und stellte fest, dass sie eigentlich keinen Hunger besaß. Die Samantha Puckett, welche nur als Sam bekannt war, besaß tatsächlich keinen Appetit.
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