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Küssen muss gelernt sein

OneshotLiebesgeschichte / P12
Feitan Machi
23.04.2020
23.04.2020
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Ungeniert starrst du den Schwarzhaarigen an, der neben Phinks steht und sich mit diesen unterhält.

»(D/N). Ich weiß ja, dass du auf ihn stehst, aber wenn du ihn so weiter anstarrst, könnte er das vielleicht falsch verstehen.« Machi gesellt sich neben dich und sieht ebenfalls zu Phinks und Feitan.

Ertappt siehst du weg und merkst, wie sich deine Wangen erhitzen.

»Was meinst du denn genau mit falsch verstehen?«, fragst du und drehst seinen Kopf zu der Pinkhaarigen.

Ihre blauen Augen treffen auf deine (A/F) Augen. »Naja, du weißt schon.« Machi zuckt mit ihren Schultern und wendet ihren Blick ebenfalls ihren Blick von den beiden Männern ab.

»Er ist nicht leicht zu bändigen und ich möchte nicht, dass du am Ende verletzt wirst.«

»Über wem redet ihr beiden hübschen denn?«, hört ihr Pakunoda fragen und du drehst dich erschrocken um.

»Pakunoda! Was fällt dir ein uns zu belauschen?«, hakt Machi nach, die sich ebenfalls umgedreht hat.

Pakunoda lächelt und denkt nicht mal daran, Machi eine Antwort zu geben.

»Paku!«, beschwert sich die Pinkhaarige bei der Blondinen.

»Ihr habt mir auch keine Antwort  gegeben. Also, bekommt ihr auch keine von mir«, gibt Pakunoda von sich.

Du ignorierst Machis herum Gejammer und versuchst der Versuchung zu widerstehen, dich wieder zu Feitan zu drehen.

In deinen Bauch fängt es an zu Kribbeln und du hast das Gefühl der glücklichste Mensch auf der Welt zu sein.

Auch, wenn du Feitan noch nicht gesagt hast, was du für ihn empfindest. Reicht es dir fürs erste, dass du durch der Phantom Troupe in seiner Nähe sein kannst.

Unsanft wirst du an deiner rechten Schulter gerüttelt und somit aus deinen Gedanken gerissen.

Du blinzelst perplexst und siehst zu Machi, die dich mit einer ernsten Miene ansieht

»Was ist?«, hakst du unsicher nach, woraufhin sich Machi eine Hand gegen die Stirn schlägt.

»Der Chef hat gerade uns eine SMS geschrieben, dass alle, bis auf Feitan und du zu ihm kommen sollen. Ihr sollst hier im Versteck bleiben und warten«, erzählt Pakunoda.

Du sollst was?

Was denkt sich der Chef eigentlich dabei? Du kannst doch nicht mit Feitan alleine bleiben, ohne ihn ständig ansehen zu müssen.

Wusste Chrollo etwa, dass du Gefühle für Feitan hast und wollte, dass ihr das beide klärt? Nein, das konnte er unmöglich wissen, oder?

»Du packst das schon, (D/N). Wir glauben an dich«, versucht dich die Blondine zu ermutigen.

»Das sehe ich genauso und vielleicht schaffst du es ja auch ihm zu sagen, was du fühlst.« Machi hebt grinsend ihren Daum nach oben und lässt endlich deine Schulter bloß.

»Kommt heil zurück.« Du hebst ebenfalls deinen Daumen nach oben und lächelst deine Freundinnen an.

»Paku, Machi! Kommt endlich!«, beschwert sich Phinks, der sich eindeutig genervt anhört.

»Jaja, wir kommen ja und hör auf zu drängeln, Phinks.« Machi rollte mit den Augen und dreht sich um, bevor sie los läuft und Pakunoda ihr folgt.

'Hoffentlich hat Feitan bessere Laune, als Phinks', geht es dir durch den Kopf, ansonsten kannst du das vergessen ihm zu sagen, was du für ihn fühlst.

•••

Kaum waren die anderen Mitglieder weg, hatte sich Feitan in seinen Zimmer zurück gezogen.

Du hattest nicht mal die Chance dazu, mit ihm zu reden und du traust dich nicht, in sein Zimmer zu gehen.

Frustriert betrittst du das Badezimmer, ohne darauf zu achten, ob es frei ist, oder nicht.

Du schließst hinter die Tür ab und gerade, als du dich umdrehst, stockt dir der Atem.

Feitan steht unter der Dusche und hat nicht einmal gemerkt, dass jemand das Badezimmer betreten hat.

Ohne groß zu überlegen, willst du dich umdrehen, damit du verschwinden kannst, aber seine Stimme hält dich davon ab.

»Wo willst du denn hin, (D/N)?«, fragt er dich und steigt aus der Dusche.

Sein Blick ruht auf dir, während er auf das Waschbecken zu läuft, damit er sich ein Handtuch von dort nimmt, was er dich vermutlich dorthin gelegt hatte und wickelt es sich um den Hüften.

Du zwingst dich dazu, deinen Blick nicht weiter nach unten wandern zu lassen, als bis zu seinem Oberkörper.

»Feitan. Ich wusste nicht, dass du hier bist. Es tu- Ich werde gehen«, sagst du und willst dich erneut umdrehen, aber auch dieses mal macht dir der Schwarzhaarige einen Strich durch die Rechnung, in dem er dir ein Handtuch an den Kopf wirft.

Entsetzt ziehst du das Handtuch von deinen Kopf und musst feststellen, dass es das Handtuch ist, das Feitan vor ein paar Sekunden noch um seine Hüften hatte.

»Feitan«, schreist du und lässt das Handtuch fallen, bevor du deine Hände beschämt vor dein Gesicht schlägst.

Raue Hände umfassen seine Handgelenke und dir werden deine Hände von Gesicht gezogen.

Du starrst geradewegs in graue Augen und fragst dich, ob er wieder ein Handtuch am Körper trägt, oder nackt ist.

Natürlich wirst du kein Blick riskieren, denn er steht genau vor dir und würde dich dabei erwischen.

Du willst auf gar keinen Fall, dass er denkt, dass du eine Perverse bist. Auch, wenn du es bist, was deine Fantasien mit Feitan betreffen.

Aber was der gute nicht weißst, macht ihn auch nicht heiß.

»Willst du mich küssen?«, stellt er dir die Frage und reißt dich, somit aus deinen heraus.

»Was?«, fragst du und kannst nicht fassen, dass er dir tatsächlich diese Frage gestellt hat.

Feitan kommt deinen Gesicht gefährlich nah und leckt sich einmal über die Lippen.

»Das ist doch das, wonach du dich so sehr Sehnst bei mir, oder nicht?«, hakt er nach und seine grauen Augen bohren sich in deine (A/F).

Dein Herz hämmert dir doppelt so schnell und du beißt dir auf die Unterlippe.

Wusste er es?

Du beobachtest wie ein Wassertropfen von seinen Schwarzen Haar auf den Oberkörper fällt und siehst dabei zu, wie dieser immer weiter nach unten läuft.

»(D/N).«

Sofort reißt du deinen Blick von den Wassertropfen und siehst Feitan wieder in die Augen.

Du erkennst an seinen Gesichtszügen, dass er genervt ist. Genervt von dir, weil du ihn nicht antwortest, sondern sein Körper anstarrst.

»Feitan. I-«, willst du sagen, aber er unterbricht dich einfach.

»Küss mich«, verlangt er und du hast das Gefühl, dass du träumst.

Kann dich mal jemand kneifen?

Ohne lange nachzudenken, schließst du schnell die Lücke zwischen euch und küsst ihn.

Feitan drückt dich schon nach ein paar Sekunden von sich und es tut dir im Herzen weh, dass er dich weg gedrückt hat.

Hast du wirklich so schlecht geküsst, dass er es nicht ertragen konnte?

»Fang jetzt nicht an zu heulen, (D/N). Aber du kannst nicht küssen«, sagt Feitan, der nicht die Anstalt macht, von dir zu weichen.

»Und du schon?«, rutscht dir die Frage raus. In seinen Augen blitzt etwas auf, dass du nicht wirklich deuten kannst.

Feitan schnappt sich einer deiner (H/F) Haarsträhnen und wickelt sich diese um den Finger.

»Aber selbstverständlich. Soll ich es dir zeigen?«, raunt er gegen deine Lippen und kannst nichts anderes tun, als mit deinen Kopf zu nicken.

Du spürst seine rauen, aber dennoch weichen Lippen auf deine.

Er bewegt seine auf deine und kneift dir leicht in die Seite, woraufhin du erschrocken aufkeuchst. Das nutzt Feitan natürlich gleich aus, um dir deine Zunge in den Mund zu schieben.

Feitan stupst deine Zunge mit seiner an, um dich zu animieren mitzumachen, woraufhin ein Zungenkampf entsteht.

Du legst deine linke Hand auf Feitans Brust, während du deine andere Hand in seinen Haaren vergräbst.

Feitan drängt dich mit deinen Rücken an die Tür und stemmt seinen linken Arm neben deinen Kopf ab, während er seine rechte Hand auf deine Hüfte platziert.

Du löst sich von Feitan, damit ihr beide Luft holen könnt.

»Du kannst dich schon mal auf etwas Einstellen. Denn das hier, ist noch lange nicht vorbei«, teilt dir Feitan mit, der dir frech zu zwinkert.

»Ich muss zugeben, dass du wirklich besser küssen kannst, Feitan.« Deine Wangen nehmen einen roten Ton an und du schließt für einen kurzen Moment deine Augen.

»Ich weiß.«

»Du willst mich also unterrichten im Küssen?«, fragst du ihn nochmal und öffnest deine Augen wieder.

»Hätte ich sonst gesagt, dass es noch lange nicht vorbei ist, (D/N)? Ich kann dich nicht zulassen, dass dein zukünftiger Freund so schlecht geküsst wird von dir«, ärgert dich Feitan und du schlägst ihn gespielt böse auf die Brust.

»Dann sollte mein zukünftiger Freund mich, aber auch gut unterrichten.« Du zwinkerst Feitan diesmal zu und tauchst ihm ein Kuss auf die Lippen.

»Ich liebe dich, Feitan.«

Du kannst auf Feitans Wangen ein leichten rosanen Schimmer entdecken. »Ich liebe dich auch, (D/N).«

»Hättet ihr vielleicht die Güte das Badezimmer zu räumen? Wir sind wieder  zurück und ich muss mal dringend!«, hört ihr von draußen Nobunaga sich beschweren.

»Das geht nicht!«, ruft Feitan und grinst teuflisch dabei, woraufhin du ihn misstrauisch ansiehst.

»Und wieso nicht?«, will Nobunaga wissen.

»Ganz einfach, weil ich nackt bin.« Und mit diesen Worten lässt Feitan ganz von dir ab und dreht sich um, bevor er los läuft, wobei du eine tolle Aussicht auf seinen Hintern hast.
 
 
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