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Unvergesslich

OneshotLiebesgeschichte / P18 / Gen
Hiyori Iki Yato
20.04.2020
20.04.2020
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3.540
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20.04.2020 3.540
 
Hi, dies hier ist mein erster Noragami One Shot, ich bin eigentlich im Sailor Moon Bereich unterwegs ;-)
Ich hoffe er gefällt euch!
Glg yassi-chan ♡♡♡







"Hiyori?"

"Hmmm???"

"Na träumst du schon wieder vor dich hin? Jetzt schläfst du seit Monaten nicht mehr einfach ein, bist aber trotzdem in deiner eigenen Welt gefangen. Also! Spuck es endlich aus, wer ist es?"

"Wen meinst du Ami-chan?"

"Och, jetzt tu nicht schon wieder so! Na der Junge, der für deine Tagträumereien zuständig ist! Ist ja fast nicht auszuhalten! Dabei dachte ich, Yosuke-kun wäre vielleicht was für dich!"

"Wer?"

Hiyori sah ihre Freundin mit großen Augen an, von wem sprach sie da schon wieder? Sie konnte es überhaupt nicht leiden, wenn ihre Freundinnen sie verkuppeln wollten. Wenn sie da an diesen Fujisaki dachte...

Ihr erster Kuss und dann von jemanden, den sie überhaupt nicht kannte! Zum Glück ließ er sie seit einiger Zeit einfach in Ruhe. Obwohl, wenn sie so darüber nachdachte..., eigentlich bekam sie ihn fast gar nicht mehr zu Gesicht. Aber egal, sie wollte das nicht!

"Na Yosuke-kun. Er ist eine Klasse über uns! Der große mit den blonden Haaren, der in der Fußball-AG. Ich habe ihn und ein paar seiner Freunde eingeladen mit uns am Freitag meinen Geburtstag zu feiern! Du weißt schon, Karaoke und ein paar Drinks. Ich freue mich schon so, das wird bestimmt lustig."

"Ah ok."

In ihrem Kopf begann es zu rattern, ja sie glaubte, sie wusste welchen Typ Ami meinte aber der..., der war doch gar nicht ihr Typ. Sie stand doch mehr auf dunkle Haare und diese Augen...

Ein tiefes Seuftzen verließ die Lippen der mittlerweile 17 jährigen Schülerin. Was waren das für stechende, eisblaue Augen, die sie in ihren Träumen verfolgten? Es lag soviel Schmerz und Liebe in ihnen, dass sie nicht nur einmal weinend aufgewacht war. An irgendwas wollte sich ihr Kopf erinnern. Irgendwas wichtiges und warte mal, wie kam sie eigentlich darauf, dass sie nicht auf helle Haare stand?

"Gott Hiyori, du hörst überhaupt nicht zu! Egal ich muss los! Wir sehen uns morgen ja?"

Ihre Freundin hob zum Abschied die Hand und sprintete davon. Sie sah ihr noch einen Augenblick nach, bevor sie sich umdrehte und selbst den Schulkomplex verließ. Sie hatte einen Berg Hausaufgaben zu erledigen und so gar keine Lust darauf. Komisch, ging sie früher auch einfach nach Hause? Manchmal kam es ihr so vor, als hätte sie vor nicht allzu langer Zeit einen anderen Weg eingeschlagen um jemandem beim Lernen zu helfen. Hatte sie das alles nur während ihrer Schlafanfälle geträumt? Es war doch zum verrückt werden! Ständig hatte sie den Drang Klöße mit Käsesoße zu kaufen obwohl sie diese doch jetzt gar nicht so sehr mochte und fand sich ab und an vor einem Schrein wieder, den sie einfach anstarrte! Sie wusste noch nicht mal welcher Gott hier verehrt wurde, also was sollte das? Das alles war mehr als unheimlich. Sie zweifelte schon stark an sich selbst und dann war da noch was.

Seit sie nicht mehr einschlief hatte sie ständig diesen himmlischen Duft in der Nase. Jeden Tag! Sie liebte ihn, doch wusste nicht woher er kam! Erst dachte sie, ihre Mutter würde ein neues Waschmittel oder ein neues Parfüm benutzen, aber das war es nicht. Woher kam er also? Dieser süße aber auch herbe Duft, den sie nicht in Worte fassen konnte?

Es gab Abende an denen sie in ihrem Bett lag und nicht schlafen konnte, weil er so intensiv war, dass sie das Gefühl hatte, dass jemand bei ihr war und sie in den Armen hielt. Jemand, den sie tief in ihrem Herzen trug, den ihr Unterbewusstsein nicht vergessen hatte, doch ihr Hirn wollte sich einfach nicht erinnern. Das waren die schlimmsten Stunden, wenn sie sich in den Schlaf weinte und sie hatte das ungute Gefühl, dass es ihr heute Abend nicht anders ergehen sollte.

Gedankenverloren setzte sie ihre Weg nach Hause fort und kickte versehentlich etwas weg, das leise klimpernd ein paar Meter weiter und genau in ihrem Sichtfeld liegen blieb. Nanu? Was war denn das?
Wie von selbst ging sie in die Hocke und hob die kleine Münze mit dem Loch in der Mitte auf.

"5 Yen?"

Murmelte sie vor sich hin und ein Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Es brachte Glück diese Münzen zu finden und wenn man sie einem Gott opferte dann...

"Ha! Du wirst mir meinen Wunsch erfüllen!"

Sprach sie wieder zu sich selbst und verstaute den Fund in ihrer Rocktasche. Jetzt musste sie aber endlich nach Hause ihre Aufgaben erledigen, in die Badewanne und danach ins Bett. Zudem wartete noch die Aufzeichnung des Kampfes von Touno-sama auf sie, die sie sich endlich in Ruhe anschauen wollte, das würde hoffentlich ihre Laune steigern und sie etwas ablenken.

Einige Stunden später schlüpfte sie aus ihrer Schuluniform, die sie sorgsam auf einen Kleiderbügel hängte. Ihre Glücksbringer Münze hatte sie auf den Tisch neben ihrem Bett gelegt, damit nicht verloren ging und sie sich Gedanken darüber machen könnte, zu welchem Schrein, sie diese am Besten brachte.

Sie schnappte sich frische Unterwäsche, ein T-Shirt und eine kurze Hose und verschwand im Badezimmer. Für Anfang Mai war es draußen noch ziemlich warm, trotzdem freute sie sich auf das entspannende Bad.

Eine dreiviertel Stunde später wünschte sie ihren Eltern eine gute Nacht und kehrte in ihr Zimmer zurück. Die frische Luft, die durch ihr offenes Fenster drang, fröstelte sie etwas, deshalb schloss sie dieses, bevor sie sich ihr Smartphone schnappte und sich ins Bett fallen ließ.

Diese ganzen Tagträumereien und Fragen, auf die sie keine Antwort wusste, machten sie müde und träge und zerrten zunehmend an ihren Nerven. Sie öffnete den Internet-Browser ihres Handys und tippte die Sportseite ein, über die sie die Aufzeichnung des gewünschten Kampfes von Touno sehen konnte. Das würde sie jetzt doch hoffentlich eine Weile ablenken.

Hiyori deckte sich ein wenig zu und drehte sich zur Seite um sich in ihr Kissen zu kuscheln, während sie den Kampf schon startete.

Es dauerte keine Minute, bis sich dieser Duft schon wieder intensivierte. Sie nahm ihn vorher schon wahr, als sie ihr Zimmer betrat, jedoch nur beiläufig. Ein Schauer jagte ihr plötzlich über den Rücken und verschaffte ihr eine Gänsehaut. Sie versuchte sich wirklich auf den flimmernden Bildschirm ihres Handys zu konzentrieren doch...

"Arrrgghhh!!"

Ihre Hände vergruben sich in ihren Haaren und sie schüttelte heftig ihren Kopf, ihr Smartphone fiel dabei aufs Display und verstummte.

"Das gibt es doch nicht, ich dreh noch durch!! Oh Gott, ich wünschte wirklich, ich könnte mich erinnern! Es fehlt was! Was ist es? Oh bitte hilf mir doch..."

Wieder schossen ihr Tränen in die Augen und ganz plötzlich spürte sie einen leichten Druck an ihrem Rücken und auf ihrem Bauch. Eine angenehme Wärme umschloss sie und sie hörte eine ihr nur zu gut bekannte Stimme, die ihr jedoch mit einem sehr traurigen Unterton ins Ohr flüsterte.

"Deinen Wunsch...habe ich laut und deutlich vernommen."

Hiyori versteifte sich plötzlich und hielt die Luft an. Jemand lag tatsächlich hinter ihr und hatte sie im Arm. Keine Sekunde später schossen ihr plötzlich alle verlorenen Erinnerungen durch den Kopf. Richtig, sie hatten sich im letzten Herbst dazu entschieden, die Verbindung zu trennen. Yato sprach damals auf sie ein, dass es zu gefährlich für sie wäre und dass sie sich jetzt auf die Oberschule und ihr darauf folgendes Studium konzentrieren sollte und so hatte sie völlig überfahren und unter Tränen zugestimmt und dann war es auch schon vorbei. Hätte er es damals nicht sofort getan, hätte er es überhaupt nicht getan.

"Yato"

flüsterte sie kaum hörbar und spürte, wie er sich noch mehr an sie presste.

"Hiyori...ich wünschte selbst, ich könnte dir diesen Wunsch erfüllen und alles rückgängig machen!"

Die Brünette fing an zu zittern und noch viel mehr zu weinen. Natürlich, dieser Duft! Sie kannte ihn, sie kannte ihn! Jetzt machte plötzlich alles Sinn. Tenjins Schrein, das Essen, diese Augen von denen sie träumte.

Sie schluchzte auf und drehte sich blitzschnell zu ihm um.

"Yato!!"

"Hmmmm???"

Mit großen Augen sah er sie an, unfähig sich zu bewegen. Seine Haare fielen ihm ins Gesicht und ihre Hand krallte sich fest in sein weißes T-Shirt.

"Yato! Du Idiot! Du! Du warst das die ganze Zeit!"

"Was? Warte!"

Er stützte sich auf einem Arm ab und tippte ihr auf die Schulter.

"Du..du erinnerst dich an mich? A-aber, das ist doch gar nicht möglich! Hiyori..."

Liefen ihm da selbst gerade Tränen über die Wange? Ehe sie darüber nachdenken konnte, hatte er ihren Kopf gepackt und diesen an seine Brust gedrückt. Sie schloss die Augen, schluchzte und kuschelte sich an ihn.

Es vergingen einige Minuten, in denen sie einfach nur still dalagen, bis sie sich wieder beruhigte. Es gab für sie gerade nichts schöneres als seinen Herzschlag zu hören und doch...

"Mach so etwas nie wieder hörst du?"

Hiyori hob ihren Kopf an und schob diesen ein Stück nach hinten, um ihm in die Augen zu sehen.

Seine Wangen waren in ein deutliches Rot getaucht, was sofort auf sie abfärbte. Sie merkte schließlich auch, wie Nahe sie sich eigentlich waren und dazu noch in ihrem Bett.

"Was meinst du?"

"Na auf solch blöde Ideen zu kommen! Das eine Verbindung zwischen uns nicht gut wäre. Du weißt ja gar nicht, wie ich in den letzten Monaten gelitten habe."

Sie funkelte ihn böse an und war umso überraschter, als er plötzlich seine Hand ganz sanft auf ihre Wange legte und über diese streichelte.

"Doch, das weiß ich. Ich war seit dem jeden Tag bei dir. Glaub mir Hiyori, nicht nur du hast gelitten. Anfangs habe ich mich mit allen Mitteln versucht von dir fernzuhalten. Das endete aber immer in eimem Desaster. Frag Daikoku, ich schulde ihm eine Menge Bier! Es gab Tage, die habe ich komplett mit dir verbracht, ich habe sogar mit dir gesprochen und dir die aktuellsten Geschichten über die anderen erzählt und mir so sehr gewünscht, dass du mir antwortest. In manchen Momenten hatte ich sogar das Gefühl, dass du mich siehst, aber nicht wirklich wahrnimmst. Am allerschlimmsten waren aber die Abende, an denen du dich in den Schlaf geweint hast oder von deinen Albträumen gequält wurdest. Ich habe dich so oft in meinem Arm gehalten, so wie vorhin...es tut mir so leid, ich dachte wirklich ich könnte das. Aber ich habe einfach versagt und uns beiden wieder nur Unheil gebracht."

"Ach, sei doch still!"

Sie packte seine Schultern, drückte ihn in ihr Kissen und saß im nächsten Moment auf ihm.

Hiyori konnte ihm nicht weiter zuhören, seine Worte drangen ganz tief in ihr Herz und ließen dieses schneller schlagen als jemals zuvor.

"Ich habe dir schonmal gesagt, du solllst etwas mehr Vetrauen in dich selbst haben! Du hast so gehandelt, weil es vernünftig war und weil Tenjin-sama es dir immer wieder eingeredet hat. Das war kein Unheil, du wolltest mich schützen weil..."

Yato setzte sich wieder auf und schlang seine Arme um ihre Hüfte. Seine Gesichtsfarbe hatte sicht nicht verändert und sie konnte förmlich spüren, wie nervös er war und das machte die umso hibbeliger.

"Hiyori..."

Er flüsterte ihren Namen und war ihr so nah, dass sich ihr Herz fast in ihrer Brust überschlug. Nur noch ein paar Zentimeter und...

Bevor sie den Gedanken fortführen konnte, hatte ihr Körper das Kommando übernommen. Sie schloss die Augen und legte ihre Lippen ganz auf seine.

Er zuckte im ersten Moment, doch dann spürte sie sogleich einen Gegendruck, was sie seuftzen ließ. Seine Lippen waren so unglaublich weich, es fühlte sich so gut an nicht so wie...

Ok, wieso musste sie ausgerechnet jetzt daran denken!

Verärgert über sich selbst, wanderten ihre Arme um seinen Nacken und ihr Kuss wurde fordernder. Sie würde nie wieder über diesen Fehler nachdenken wollen. Ihr erster, richtiger Kuss sollte Yato gehören, so wie sie sich das insgeheim immer gewünscht hatte, also stupste ihre Zungenspitze gegen seine Lippen, die er nur zu gerne für sie öffnete. Er schmeckte genauso gut, wie er roch. So süß und einfach himmlisch. Seine Zunge zu spüren, die mit ihrer spielte, schickte ein Kribbeln durch ihren Körper. Es fühlte sich an, wie kleine Stromschläge, die ihr bis zwischen ihre Beine schossen. Sie wollte ihn und zwar jetzt und die Tatsache, dass sie genau spüren konnte, dass es ihm genauso ging, machte die Sache nicht besser. Sie löste sich von ihm, um Luft zu holen und daraufhin mutig seinen Hals zu küssen, was er mit einem leisen Stöhnen quitierte.

"Warte...Hiyori...was hast du vor?"

Seine Hände packten ihre Hüften und er versuchte sie ein Stück von sich wegzuschieben, was ihm aber nicht wirklich gelang, da sie in dieser kurzen Shorts auf seiner empfindsamsten Stelle saß und ihn jede, noch so kleine Bewegung, fast umbrachte.

"Was soll ich wohl vorhaben? Mein Vater hat mir an meinem siebzehnten Geburtstag eine Packung mit kleinen, rosa Pillen in die Hand gedrückt mit dem Kommentar, dass ich langsam alt genug sei und er von mir erstmal noch keine Enkelkinder möchte...also...bitte...ich..."

Wieder spürte sie, wie ihr Gesicht regelrecht glühte. Wieso musste sie eben auch so ausschweifen...?

"Ich kenne die Geschichte... Deine Mutter weiß nichts davon..."

Hiyori schüttelte für einen Moment den Kopf, natürlich er war ja damals an ihrem Geburtstag da.

"Ok, aber wieso ich? Ich schlafe nur mit dir, wenn du mir einen guten Grund nennst!"

Seine Augen leuchteten ihr in der Dunkelheit ihres Zimmers entgegen und erwarteten eine Antwort.

"Naja also, was soll denn die Frage! Kannst du dir dass nicht denken? Was für ein Gott bist du eigentlich?"

Yato lachte leise und ein fieses Lächeln umspielte seine Lippen.

"Na aus deiner Sicht gerade, wohl ein ziemlich heißer! Vielleicht verleiten dich deine Glücksgefühle über deine wiedererlangten Erinnerungen gerade dazu..."

"Daran liegt es nicht du Idiot! Ich liebe dich..."

"Hiyori..."

Seine Hände wanderten an ihre Wangen und umschlossen diese sanft.

"Ich liebe dich auch, deshalb würde ich niemals etwas tun, was du nicht auch willst."

Sie schluckte und musste sich wirklich zusammenreißen.

"Ok, können wir dann jetzt endlich da weiter machen, wo wir gerade aufgehört haben?"

Hiyori glaubte gleich durchzudrehen, wenn sie ihm nicht gleich wieder so Nahe sein konnte. Diese magischen drei Worte von ihm zu hören... dies war bisher echt der beste Tag ihres Lebens...

Als Antwort küsste er sie zärtlich und drehte sich mit ihr um, sodass sie nun auf dem Rücken lag.

"Nichts lieber als das. Sag mir, wenn du etwas nicht magst oder dir weh tut, ich werde Vorsichtig sein ok?"

Er zog sich sein T-Shirt über den Kopf und schmiss es hinter sich, bevor er sich wieder über sie beugte und sie ihm zu nickte. Yatos Finger wanderten unter ihr Shirt und seine Lippen zu ihrem Hals, den er mit Küssen bedeckte, während ihre Finger über seinen nackten Rücken streichelten.

Immer weiter schob er ihr das Stück Stoff nach oben, bis er ihre Brüste entblößte, da sie zum Schlafen keinen BH trug. Wieder versteifte sie sich ein wenig und sie musste sich dazu zwingen, ihre Blöße nicht mit ihre Armen zu verdecken. Doch Yato ließ ihr gar keine Chance darüber nachzudenken, da seine Hände diese schon sanft umschlossen und diese leicht massierten. Hiyoris Lippen entwich ein Stöhnen, seine Berührugen fühlten sich gut an, doch sie wollte viel mehr.

"Du bist so wunderschön."

Flüsterte er ihr zu, bevor seine Lippen nun seine Finger ersetzten und seine Zunge sich beiden Seiten hingebungsvoll widmete. Ihr Atem wurde immer schneller, sie griff ihm fest in seine dunklen Haare.

"Yato...Bitte..."

Er ließ von ihr ab und lächelte sie an, bevor er ihr T-Shirt komplett auszog und sich danach auch gleich seiner Hose entledigte. Langsam küsste er ihren Bauch entlang nach unten, bis er an den Bund ihrer Shorts ankam, die er ihr nach unten zog und über ihre Beine streifte. Jetzt trug sie nur noch ihren Slip, was ihn tief durchatmen ließ. Wieder glühten seine Wangen und er wirkte plötzlich selbst nervös.

"W-was ist? Alles in Ordnung?"

Er nickte und streifte ihr nun auch das letzte Stück Stoff von ihrem Körper.

"Ich will...ich muss dich einfach..."

Seine Hände drückten ihre Beine auseinander und noch bevor sie reagieren konnte, war sein Kopf dazwischen abgetaucht und begann ihre heilige Mitte zu küssen.

"Was? Aber..warte du..."

Als sie seine Zunge berührte konnte sie sich ihr Stöhnen nicht mehr unterdrücken. Ihre Beine drückte gegegen seinen Kopf, eine Hand fand wieder in seine Haare, die andere griff nach dem Bettlaken, auf dem sie lag. Sie musste etwas leiser sein. Ihre Eltern waren mittlerweile sicherlich schon im Bett, aber sie wollte sie auf keinen Fall aufwecken.

Sie hob ihr Becken an und drückte es ihm entgegen, ihre Lippen pressten sich schon fast schmerzlich aufeinander um ihre süßen Laute unter Kontrolle zu bekommen. Das Gefühl, wie seine Zunge über ihre Perle fuhr war nicht zu vergleichen mit dem, wenn es ab und zu ihre eigenen Finger taten. Sie merke, dass sie ihrem Höhepunkt rasend schnell erreichen würde, wenn er damit nur noch ein bisschen weiter machen würde.

"Y-yato, bitte ich will dich spüren, ich halte das nicht mehr lange aus, komm zu mir"

Er ließ von ihr ab und zog sich seine Boxershorts nach unten, um sich direkt über ihr zu plazieren. Seine Atmung war unregelmäßig und als er ihre Lippen berührte, konnte sie sich einen Moment selbst schmecken. Es war befremdlich aber nicht unangenehm und sie wollte nicht sehnlicher als ihn zu küssen.

Sie spürte seine Erektion an ihrem Eingang, die sich ganz langsam aber konstant in sie schob. Er stöhnte lustvoll in den Kuss, ein Geräusch, dass sie nur noch mehr erregte, da sie so etwas noch nie von ihm Gehört hatte. Sie hielt ganz still und versuchte den Schmerz zu ignorieren und diesem neuen, unbekannten Gefühl ihre komplette Aufmerksamkeit zu schenken. Er wartete einen Moment, wanderte von ihren Lippen zu ihrem Hals und wieder zurück, bevor er Anfing sich zu bewegen. Erst vorsichtig, dann jedoch schneller und forscher und sie genoss es. Sie liebte ihn so sehr, sie liebte das Gefühl ihn zu spüren und kam ihm mit ihrem Becken entgegen, bis sie einen Rhythmus gefunden hatten. Er stöhnte mittlerweile genauso wie sie in ihre heißen Küsse, ihre Finger vergruben sich in seinem Rücken, während sie sich bei jedem seiner Stöße mehr an ihm rieb.

Als er ihr zuraunte, wie sehr er sie liebte, verkrampfte sich ihr ganzer Körper und sie kam mit seinem Namen auf ihren Lippen, was ihn kurz daraufhin selbst seinen Höhepunkt erreichen ließ.

Schwer atmend wanderte sein Kopf in ihre Halsbeuge und blieb dort liegen, bis sich beide wieder etwas beruhigt hatten.

"Alles ok?"

Er hob seinen Kopf an und sah in ihr glückliches Gesicht, das ihn lächeln ließ.

"Ja, jetzt schon."

Nochmals berührten ihre Lippen seine, bevor er sich von ihr rollte und sie in seine Arme zog.

"Was machen wir jetzt?"

Sie kuschelte sich an ihn und legte ihre Kopf auf seine Brust.

"Nunja, erstmal schuldest du mir noch 5 Yen für deinen Wunsch und dann könntest du noch etwas zu Essen holen, ich hab nämlich Hunger...ein Bier wäre auch nicht schlecht!"

"Yato! Das meine ich nicht! Außerdem hast du doch gar nichts getan oder?"

"Naja, so genau weiß ich das selbst nicht. Anscheinend hast du mich nicht ganz vergessen. Ganz tief in dir drin, gab es etwas, das nicht los gelassen hat. Dein Wunsch nach deinen Erinnerungen war mächtig genug."

"Ich will mit dir zusammen sein hörst du?"

"Ich weiß, das will ich ja auch."

"Wie gehts den anderen und Yukine?"

"Ach denen geht's gut, wie immer. Gibt nicht viel neues. Aber sie haben dich auch ganz schön vermisst. Vorallem Yukine, auch wenn er es nicht zugeben möchte."

Hiyori kicherte und richtete sich auf.

"Super, ich will sie morgen nach der Schule direkt besuchen ok?"

"Ähm na klar, ach und noch etwas! Zu diesem Geburtstag am Freitag komme ich mit! Ich will dich nicht daran erinnern, was das letzte Mal passiert ist, als deine Freundinnen Kerle angeschleppt hatten!"

"Eh? Woher weißt du davon?"

"Sag mal, hast du mir vorhin nicht zugehört? Ich war immer bei dir."

"Ja, du bist und bleibst eben ein Stalker."

"Stalker? Nennen wir es göttlichen Schutz ok?"

"Warte mal, du bist bei Kofuku rausgeflogen, weil du alle mit deinem Verhalten genervt hast, kann das sein?"

"Ja kann sein, aber jetzt kann ich ja bei dir bleiben!"

"Vergiss es...!"

"Aber Hiyori!"

"Ach hör auf zu schmollen und zieh dich an, wir gehen runter was essen."
 
 
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