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Chrollo × Reader

OneshotSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12
Chrollo Lucilfer
18.04.2020
18.04.2020
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»Chef. Ich m-«, fängst du an zu reden, als du das Zimmer von Chrollo betrittst, ohne an zu klopfen.

Chrollo steht mit den Rücken zu dir am Fenster und sieht nach draußen, ohne sich zu dir umzudrehen.

»Tut mir leid, dass ich schon wieder vergessen habe zu klopfen.« Du starrst auf das Spinnen Tattoo, dass sich auf seinem Rücken befindet und bewunderst nebenbei seinen muskulösen Rücken.

»Sagte ich nicht, dass du mich nicht so nennen brauchst, wenn wir alleine sind?«, fragt dich der Schwarzhaarige.

Du nickst als Antwort, was er nicht sieht. Natürlich hatte Chrollo dir oft genug gesagt, dass du ihn nur Chef nennen sollst, wenn die anderen Anwesend waren.

Langsam läufst du auf ihn zu und bleibst direkt hinter ihm stehen. »Was willst du eigentlich? Du kommst doch sicher nicht grundlos zu so einer späten Stunde zu mir, oder?«, will er wissen.

Er kennt dich einfach zu gut. Natürlich hast du ein Anliegen, um dass du ihn bitten willst, aber insgeheim weißt du vielleicht schon, dass er es ablehnen wird.

»Che-«, willst du sagen, aber Chrollo unterbricht dich einfach. »Chrollo«, sagt er und dreht sich im selben Moment zu dir um.

Seine grauen Augen treffen auf deine (A/F) Augen und du siehst an seinem Blick, dass er bereits einen Entschluss gefasst hat. Auch, wenn du es nicht wahrhaben willst.

Du machst noch einen Schritt auf ihn zu und hebst seine Hände an, um sein Gesicht mit diesen zu umschließen.

Chrollo sagt nichts und lässt dich einfach machen. Du beißt dir auf die Innenseite deiner Wange und siehst ihn in seine wunderschönen Augen, die dich vom ersten Moment an verzaubert hatten.

»Ich weiß, dass meine Bitte eine unhöfliche ist und mir im klaren ist, dass du mich dafür bestrafen kannst. Nein, vielleicht sogar wirst, aber ich bitte dich nicht mit Hisoka zu kämpfen, Chrollo. Wenn du ihn finden solltest«, bittest du Chrollo, der keine Mimik verzieht.

Er sieht dich bloß an, was dich nervös macht. Innerlich sprichst du dein letztes Gebet und bereust, dass du deine Bitte ausgesprochen hast. Aber was sollst du tun? Du weißt, dass Hisoka ein starker Gegner ist.

Das ist Chrollo auch, aber der Rothaarige trickst gerne deine Gegner aus und du willst nicht, dass der Chef getötet wird. Nur, weil er auf Rache aus ist.

Natürlich ist es dir nicht egal, dass die anderen Spinnen Mitglieder getötet wurden, aber du willst auch nicht, dass der Chef stirbt.

»Ich kann deiner Bitte nicht nachkommen. Ich habe geschworen, die anderen Mitglieder für Hisokas verrät zu rächen. Es ist meine Pflicht«, gibt er von sich und tritt einen Schritt zurück, bevor er dir wieder seinen Rücken zukehrt.

Dein Herz schmerzt bei seinen Worten, aber du akzeptierst es. Egal, wie schmerzhaft es für dich ist.

»Es tut mir leid. Meine Bitte ist auch wirklich egoistisch gewesen. Ich möchte bloß nicht, dass wir dich verlieren«; gestehst du und verringerst wieder den Abstand zwischen euch, um deine Arme um ihn zu schlingen.

Chrollos Körper ist warm, aber dennoch unter deiner Berührung leicht angespannt.

»Eins musst du mir Versprechen, bevor ich dich gehen lasse.« Du drückst dich näher an seinem Körper und atemtest seinen angenehmen Geruch ein.

Der Schwarzhaarige windet sich aus seiner Umarmung und dreht sich zu dir um, damit er dir in die Augen sehen kann.

»Und was, (D/N)?« hakt er nach, bevor er sich zu dir runter beugt und eine (H/F) Haarsträhne hinter dein Ohr klemmt.

»Bitte, komm lebendig zurück. Wir brauchen dich. Ich brauche dich«, sagst du und kannst deine Tränen nicht zurückhalten.

Wärme Lippen treffen auf deine Stirn und du starrst Chrollo an, der deine Stirn küsst. »Ich werde nicht sterben, (D/N).« Er löst sich von dir und nimmt dein Gesicht in seine Hände, um deine Tränen wegzuwischen.

»Chrollo. Ich..muss dir noch etwas sag-«, fängst du an, aber er unterbricht dich, indem er seine Lippen auf deine legt.

So schnell er dich geküsst hat, löst er sich auch wieder von dir. »Wir reden weiter, wenn ich zurück bin.« Chrollo lässt von dir ab und geht an dir vorbei.

Du drehst dich um und siehst ihm nach, wie er das Zimmer verlässt.
 
 
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