Funtime... they said

GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
Seventeen
16.04.2020
30.08.2020
15
33.497
1
Alle Kapitel
14 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
16.04.2020 1.872
 
Say what?

„Ich soll was?“, fragte ich den Manager noch einmal. Er hatte mich um ein kleines Gespräch gebeten, während die Jungs zusammen ihre Choreografien durch gingen. „Ich weiß, das ist vielleicht alles etwas kurzfristig. Aber die Jungs haben ja derzeit nicht viel zu tun und das würde auch für uns gut sein, verstehst du?“, lächelte er mich entschuldigend an, weswegen ich mich seufzend auf die Bank setzte. „Warum das ganze?“, fragte ich schließlich. „Die haben uns angefragt und naja… dadurch würden wir so etwas wie eine Freundschaft aufbauen.“, setzte er sich neben mich. „Ja, aber warum?“, wiederholte ich meine Fragen, was ihn seufzen ließ: „Ich glaub, dass weißt du selbst… Du bist doch ein Fan von ihnen, oder nicht?“ „Ja schon… aber warum grade ich? Warum suchen die sich nicht wen anders?“ Ich wollte nun mal meine Jungs nicht allein lassen. „Das weiß ich nicht, aber wenn du nicht willst, dann-“ „Nein, nein. Ich will ihnen schon helfen… aber du weißt…“, unterbrach ich den Manager und sah zu den Jungs, die grade selbst eine kleine Pause machten. Seufzend nickte er: „Ja ich weiß… du wirst ihn dann eine Zeit nicht sehen.“ „Für wie lange?“ „Naja… so lange wie du bei ihnen bist. Vielleicht ein paar Monate… vielleicht auch ein halbes Jahr. Ich weiß es nicht.“, er zuckte mit den Schultern, ehe er meinte: „Überlege es dir.“ Danach ließ er mich vorerst allein. Seufzend stand ich auf. Allein würde ich es nicht entscheiden. Wenn die anderen es nicht wollen würde ich nicht gehen.

„Was wollte Manager-Hyung von dir?“, fragte San mich sobald er mich auf sie zukommen sah. „Das will ich euch grade sagen. Setzt euch bitte.“, setzte ich mich auf den Boden, was die Jungs mir gleichtaten. San, natürlich, dicht neben mir. „Das Entertainment hat die Anfrage bekommen, ob ich nicht für eine kurze Zeit einer anderen Band helfen würde…“, versuchte ich es ihnen vorsichtig zu erklären. „Und welche?“, fragte Wooyoung neugierig, was mich zum Lächeln brachte. „Seventeen…“, gestand ich, sah sofort in verwirrte Gesichter. „Aber die wohnen auf der anderen Seite von Seoul.“, stellte Yunho fest, weswegen ich nickte: „Ja… deswegen soll ich für die Zeit bei ihnen einziehen.“ „Und warum sollst du ihnen helfen?“, mischte sich Hongjoong ein, der genau so verwirrt wie ich darüber war, dass ausgerechnet ich das sein sollte. „Warum ausgerechnet ich weiß ich selbst nicht. Aber Hilfe brauchen die Jungs. Ihr wisst das Seungcheol wegen Depressionen ausgesetzt hatte und die Jungs nur einen Hauptmanger haben.“, erklärte ich ihnen, weswegen alle verstehend nickten. San umarmte mich fest von hinten. „Heißt das dann, dass ich dich eine längere Zeit nicht sehen werde?“, fragte er traurig, legte sein Kopf dabei auf meiner Schulter ab. Seufzend nickte ich: „Ja… aber wenn ihr etwas dagegen habt gehe ich nicht. Ich bin schließlich eure Band-Mama und kann euch doch nicht so einfach allein lassen.“ Fester drückte er sich an mich. „Wir kommen schon ohne dich zurecht, soviel ist ja jetzt auch nicht zu tun und wir können dich ja immer noch anschreiben, wenn etwas sein sollte.“, stellte Seonghwa klar, woraufhin die anderen bestätigend nickten. „Ich weiß nicht…“ „Sarah, Wooyoung und ich fahren eh unsere Familien besuchen und Jongho ist doch schon wegen seinem Bein bei seiner Familie.“, lächelte Yeosang, aber beruhigen tat mich das gar nicht. „Und wer holt Hongjoong und Mingi nach Hause, wenn die wieder den ganzen Tag im Studio hocken? Oder wer sorgt dafür, dass Yunho nicht die ganze Nacht am Handy ist?“, teilte ich meine Bedenken mit, wurde deswegen von Yunho in den Schwitzkasten genommen. „Wer hat denn letzte Nacht die halbe Nacht im Wohnzimmer gesessen und gezockt?“, fragte er, wuschelte mir durch die Haare. „Ah! Yunho! Lass das du stinkst!“, beschwerte ich mich, da Yunho sehr verschwitzt vom Tanzen war. „Hallo! Wie redest du mir mir?!“ „So wieso du es verdienst hast!“, verteidigte San mich, zog mich zurück in seine Arme. „Als würdest du jetzt nach dem Training besser riechen!“, maulte Yunho, verschränkte beleidigt die Arme vor der Brust, was uns zum Lachen brachte.

Zurück im Dorm verzogen San und ich uns sofort in unser Zimmer, warteten darauf, dass die anderen fertig mit duschen wären. „Stört es dich, wenn ich weg gehe?“, fragte ihn, lag zwischen seinen Beinen auf seinem Bauch und stützte mein Kinn auf seiner Brust ab. „Ich weiß nicht… sie sind alle älter als ich… und einige von ihnen sehen gut aus… besser als ich…“ „Hey! Hör auf so etwas zu denken. Du weißt ganz genau, dass es auf die inneren Werte ankommt und du weißt auch, dass mich das äußere nicht interessiert!“, nahm ich sein Gesicht in meine Hände und drückte leicht seine Wangen zusammen. San zweifelte noch immer oft an sich selbst, vor allem wenn es um sein äußeres geht. „Und was ist, wenn du dich in einen von ihnen verliebst? Oder, wenn einer von ihnen sich in dich verliebt?“, setzte er sich leicht auf, sah wirklich besorgt aus. „Sanie… Du weißt, dass ich dich liebe und selbst wenn sich einer von ihnen in mich verliebt. Ich gehöre nur dir.“, strich ihm lächelnd über die Wange, ehe ich ihn küsste. Sofort erwiderte er leicht den Kuss, wurde aber mit der Zeit mutiger. „Bad ist frei!“, kam Yunho ins Zimmer geplatzt, blieb aber in der Tür stehen. „Soll ich wieder wo anders schlafen?“, fragte er vorsichtig, weswegen ich den Kopf schüttelte: „Schon gut, wir gehen duschen.“ San nickte und folgte mir ins Bad. Irgendwie war es zur Rutine geworden, dass San und ich gemeinsam duschen gingen. Auch wenn wir selten nur duschten.

„Ich liebe dich…“, hauchte San, ehe er mich in die Dusche dirigierte nachdem ich mich ausgezogen hatte. Sofort fanden meine Lippen wieder die seinen. „Ich dich auch~“, hauchte ich zwischen zwei Küssen und begann damit über seinen Körper zu wandern. San hatte viel angefangen zu trainieren, hatte demnach ordentlich an Muskeln zu gelegt. „Deine Hände sind kalt.“, hielt er meine Hand auf, die ich grade auf seinen Bauch gelegt hatte. „Dann wärme sie auf.“, grinste ich und schaltete das Wasser ein. Genießend legte ich den Kopf in den Nacken, als San damit begann meinen Hals mit küssen zu übersehen. Ich genoss einfach jede seiner Berührungen, genau wie er meine. „Können wir?“, fragte San, strich über meinen Bauch und suchte wieder meine Lippen auf. Seufzend schüttelte ich den Kopf: „Nächste Woche wieder…“ Verstehend löste er sich von mir, fing an sich zu waschen. „Bist du sauer?“, fragte ich, umarmte ihn von hinten. „Nein… aber manchmal wünsche ich mir, dass ich der ganzen Welt sagen könnte, dass wir ein Paar sind. Wenn ich manchmal lese wie du im Internet auseinandergenommen wirst und die ganzen Dating Skandale… ich würde ihnen gerne ins Gesicht schreien, dass du mir gehört.“, seufzte er, griff nach meinen Händen, die ich auch auf seine Brust gelegt hatte. „Ich weiß… Aber so wie es jetzt ist, ist es besser…  Warte noch etwas. Erstmal müssten wir es eh dem Entertainment beichten.“, küsste ich seine Schulte, ehe auch ich mich von ihm entfernte und meine Haare einseifte. „Würde es dich stören, wenn die Fans es wüssten?“, fragte er, wusch die Seife von seinem Körper. „Hm? Ich weiß nicht. Vielleicht wäre es mir etwas unwohl, aber jetzt wo mich eh alle kennen hätte ich damit eher weniger ein Problem. So als „Normalo“ wäre das wahrscheinlich etwas anderes.“, erklärte ich ihm, spülte meine Haare aus und folgte ihm anschließend aus der Dusche. „Dann lass es uns allen sagen, wenn wir ein bisschen länger zusammen sind.“, sah er mich fragend an, weswegen ich nickte: „Ja… ja, warum nicht.“

Nachdem duschen gingen wir sofort ins Bett, gegessen hatten wir im Practice Room. Ich war ohnehin sehr müde wegen letzter Nacht. Ich hatte seitlangem malwieder mit meinen Freunden aus Deutschland gezockt und durch die Zeitverschiebung ging das hier schon auf morgens um fünf zu als ich mich verabschiedet hatte und zu San ins Bett gekrabbelt war. Blöd nur, dass ich um neun wieder hochmusste, da ich mit den Jungs mit ins Studio gefahren war. San keuchte demnach laut auf als ich mein ganzes Gewicht auf ihn fallen ließ. „Uff… So müde?“, fragte er, legte seine Arme dabei um mich. Müde brummte ich und kuschelte mich dichter an ihn. „Aber sich immer über mich beschweren.“, gab Yunho von seinem Bett aus, seinen Senf dazu. „Du würdest das ja jede Nacht machen! Jetzt wo du den PC von deinem Vater bekommen hast machst du das sowieso!“, murrte ich, als ich sah, dass Yunho sich grade an diesen setzen wollte. „Ist ja gar nicht wahr!“, behauptete er, lief dabei zurück zu seinem Bett. „Tu was du nicht lassen kannst. Ihr habt sowas wie Freizeit. Nutz sie meinetwegen aus.“, brummte ich, rutschte von San runter, dass mein Kopf auf seiner Brust ruhen konnte. Ich wollte nur noch ein paar meiner Nachrichten durchgehen und dann schlafen, aber da blinkte eine Nachricht vom Manager auf. „Ich soll mich bis morgen entschieden haben…“, seufzte ich, ließ meine Nachrichten, Nachrichten sein und schloss mein Handy an. „Morgen schon?“, fragte San überrascht, weswegen ich nickte: „Ja… Ich weiß einfach nicht… ich will euch nicht allein lassen.“ „Uns? Oder eher San?“, kam es von Yunho, weswegen ich leicht rot wurde und zu San sah, welcher mich auch wieder fest an sich drückte. „Ist denn das so schlimm?“, stellte ich die Gegenfrage, weswegen Yunho sich zu mir umdrehte. „Nein, war nur ‘ne Frage.“

Die Nacht verbrachte ich viel Zeit damit mir darüber Gedanken zu machen, was ich tun sollte. Aber ich wollte Seventeen helfen und wenn ich ihnen nicht helfen würde, würde es nur ein Riesen Skandal werden, nur weil ich meine Jungs nicht allein lassen wollte. Auch wenn ich nur ein paar Monate weg wäre. In diesen wenigen Monaten konnte so vieles passieren. Allein schon, das mit Jonghos Bein. Wäre ich mit ihm mitgegangen und nicht mit den anderen wäre es wahrscheinlich nicht passiert. Es wird mir aber am schwersten Fallen diese Zeit ohne San zu sein. Immerhin haben wir seitdem wir ein Paar sind nur wenige Nächte von einander getrennt verbracht. Immer dann, wenn ich mit Yunho seine Familie besuchen war. Seufzend kuschelte ich mich dichter an San, welcher mich auch dichter an sich drückte. „Du bist noch wach?“, murrte er verschlafen, ließ aber die Augen geschlossen. „Ja… schlaf ruhig weiter.“, nuschelte ich an seine Brust, lauschte seinem Herzschlag. Leicht strich er mir über den Arm. „Du machst dir nur unnötig viele Gedanken. Uns geht es gut und wenn irgendwas sein sollte melden wir uns bei dir.“, er drückte mir einen kleinen Kuss auf die Stirn, der mich lächeln ließ. „Ja… ich weiß… aber ich will dich nicht allein lassen. Wobei du hast Yunho… oder Wooyoung… die anderen würden alle mit dir kuscheln.“, überlegte ich, küsste seinen Hals. „Mhm… und es ist nur für ein paar Monate.“, versicherte er, weswegen ich nur nickte und auch langsam ins Land der Träume abdriftete.


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Soooooo dieses Mal gibt es was eher süßes von mir (also soft... sehr soft!)
Ich wollte das schon eher fertig haben... aber ich hatte Kopfschmerzen des Todes und die habe ich immer noch... Hoffentlich gefällt es euch ^^  
Es kommt ein wenig Seventeen vor... also eigentlich nur Mingyu, aber deswegen in der Allgemeinen Kategorie und nicht in Ateez
Review schreiben