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Plötzlich verliebt?

von Roksi87
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Brian Littrell OC (Own Character)
15.04.2020
15.06.2020
6
12.346
1
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21.04.2020 938
 
Im Stall angekommen, wurde ich schon ungeduldig von Patrick erwartet. „Sag mal spinnst du? Du weist genau das Motorräder auf dem Hof nichts zu suchen haben, wäre ich mit Reitschülern unterwegs gewesen, hätte das anders ausgehen können. Du kannst froh sein das mein Dad besuch hat, sonst hättest du dir noch ne richtige Standpauke abholen können! Was ist denn so dringend das du hier so ein Wirbel machst?“ fuhr ich ihn gleich an. Verblüfft sah er mich an. „Was ist, hast du die Sprache verloren? fragte ich etwas sanfter. „Nein…, Ähm…, Ich wollte nur…,“ Er sammelte sich kurz. „Ich wollte nur fragen ob du heute Abend in die alte Scheune kommst.“ fragte er unsicher. Was, deswegen machte er so einen Stress. „Ich habe bis jetzt nichts vor für heute Abend, ich wusste gar nicht das wir uns heute treffen wollten, müssen die anderen morgen nicht arbeiten?“ fragte ich leicht verwirrt. „Doch, aber wir wollen kurz was besprechen und es wäre gut, wenn du dabei bist“. „Ok, wann soll ich da sein?“ stimmte ich zu. „Wir treffen uns 20:30 Uhr. Sorry das ich mich gerade so danebenbenommen habe, das kommt nicht wieder vor. Ich muss jetzt leider los, wir sehen uns nachher“ er verabschiedete sich mit einer kurzen Umarmung und verschwand dann aus dem Tor.

Verwundert lies er mich zurück, eigentlich waren diese kurzen Auftritte nicht seine Art und warum hat er mich nicht einfach angerufen? Was gab es den eigentlich in unserer Clique so Wichtiges zu besprechen? Ich beschloss mir nicht weiter den Kopf darüber zu zerbrechen und kümmerte mich um mein Pferd.

Als ich im Stall fertig war führ ich mit meinem Fahrrad nach Hause. Mein Dad und die zwei Männer waren nicht mehr da, schade eigentlich, sehr schade! Brian hätte ich gern noch einmal gesehen. Er schwirrte mir die ganze Zeit durch den Kopf, diese Gefühle von vorhin hatte ich noch nie. Zwar hatte ich vor zwei Jahre schon mal eine kurze Beziehung, wurde in dieser aber schwer enttäuscht und auch diese Gefühle von eben waren mir fremd. Seitdem konnte ich mich nicht mehr auf Männer einlassen. In meinem neuen Zuhause angekommen machte ich mich fertig, ich ging duschen, zog mir frische Sachen an und legte ein leichtes Make Up auf. Ich war kein Modepüppchen, aber ich richtetet mich gern etwas her. Als ich fertig war hatte ich noch etwas Zeit und beschloss zu Fuß zu gehen, dann müsste ich pünktlich an der alten Scheune sein, irgendwer würde mich schon wieder mit nachhause nehmen. Auf dem Weg sah ich immer wieder die Augen von Brian vor mir und bei den Gedanken an ihn kribbelte mein Bauch, was war nur mit mir los, ich habe doch gerade zwei Sätze mit ihm gewechselt, ich kannte ihn doch gar nicht und auch der Gedanke warum er mir so bekannt vorkam lies mir einfach keine Ruhe. In meine Gedanken vertieft kam ich am Ziel an. Es standen gar keine Autos vor der Tür. Ich sah auf die Uhr, fünf Minuten bis halb. Komisch eigentlich waren die meisten immer pünktlich. Ich beschloss reinzugehen.

In der Scheune angekommen, traute ich meinen Augen nicht. Patrick hatte alles dekoriert, mit Kerzen, Rosen, Herzluftballons und Rosenblättern. In der Mitte des großen Raumes hatte er eine Decke mit einem Picknickkorb hergerichtet und stand neben diesem. Er schien mich schon zu erwarten, den als er mich erblickte kam er direkt auf mich zu. Ich wusste nicht wie mir geschah. Er nahm vorsichtig meine Hand und fing an zu reden: „Katja, ich habe schon lange auf diesen Moment gewartet, du gehst mir nicht mehr aus dem Kopf und lange wollte ich es nicht wahrhaben, aber ich habe mich in dich verliebt.“ Ich konnte mich nicht regen, was macht er hier? Ich musste das klar stellen und fiel ihm ins Wort. „Patrick…, aber…, das geht nicht. Wir kennen uns schon seit der Grundschule, du bist mein bester Freund, du bist immer für mich da. Ich liebe dich, aber ich liebe dich nicht wie man einen Mann liebt, sondern wie einen Bruder. Ich möchte nicht das das zwischen uns steht. Es tut mir sehr leid, aber ich kann und will dir nichts vormachen.“ Ich sah ihn traurig an, ich sah die Enttäuschung in seinen Augen, aber ich konnte ihm nichts anderes sagen. „Es tut mir leid, wenn ich die Hoffnungen gemacht habe“ versuchte ich zu ergänzen. Doch jetzt unterbrach er mich: „nein mir tut es leid, ich glaube ich habe mich da in etwas reingesteigert. Ich möchte nicht das diese Aktion hier zwischen uns steht, lass und das bitte vergessen.“ Er war nicht in der Lage mich anzusehen. Ich nahm ihn in den Arm. „Es tut mir leid, du bist ein toller Mann und jede Frau könnte sich glücklich schätzen dich als Freund zu haben, aber wir kennen uns einfach schon zu lange, du bist mein bester Freund und ich möchte das du das auch bleibst. Ich kann verstehen das du dafür etwas Zeit brauchst.“ Ich löste mich von ihm und versuchte ihn anzusehen um herauszufinden wie es ihm geht. Er lächelte gezwungen „Das ist ganz lieb von dir, wie gesagt ich möchte auch nicht, dass das hier zwischen uns steht.“ Er drehte sich um und fing ab die Dekoration abzunehmen, ich wollte ihm helfen, doch er unterbrach mich. „Bitte lass mich das allein machen, ich muss allein sein und brauche gerade etwas zu tun.“ Ich nahm dies als eine Aufforderung zu gehen. „Tut mir leid – du kannst mich gern anrufen, wenn du nochmal reden möchtest“ sagte ich in seine Richtung, er nickte leicht. Ich blieb kurz unsicher stehen, drehte mich dann aber rum und ging nach draußen.
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