my fox

von Tsuki-san
KurzgeschichteRomanze, Fantasy / P12 Slash
Ciel Phantomhive Grell Sutcliffe Sebastian Michaelis William T. Spears
14.04.2020
04.07.2020
30
39.340
4
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30.06.2020 1.254
 
Sebastian sah zum Nachthimmel hinauf, als er das Fenster kippte. Hier draußen, außerhalb der Stadt, konnte man die Sterne sehr gut sehen und auch der Mond leuchtete hell. „Demnächst wird es einen Vollmond geben.“, dachte Sebastian laut, während er sich zurück zur Badewanne drehte, in der Ciel bereits saß. Der Fuchs hatte ihn allerdings gar nicht gehört, er war viel zu fasziniert von den Seifenblasen um ihn herum. Sebastian lächelte über seine fast schon kindliche Faszination über das Schaumbad, das er ihnen eingelassen hatte und stieg hinter Ciel in die Wanne.

Ciel sammelte einigen Schaum zusammen und ließ ihn durch seine Hände laufen, während er sich zurücklehnte, bis er bequem Gegen Sebastian gelehnt war. „Sebastian, sieh mal!“, rief er aufgeregt und pustete in den Schaum. Etliche Seifenblasen stiegen in die Luft und schwebten um sie herum, ein paar platzten. Ciels Augen glitzerten förmlich, als er dabei zusah. „Ja, sieht hübsch aus.“, murmelte Sebastian zustimmend, wobei er aber nur Ciel betrachtete. Ihn fröhlich zu sehen, machte Sebastian glücklich. Er war fast schon stolz auf sich, die Schaumbadmischung gekauft zu haben. Früher hatte er fast nie ein Bad genommen, sondern sich nur auf kurze Duschen beschränkt, aber mit Ciel genoss er es, in der Badewanne zu sitzen und sich zu entspannen.

Als er Ciel eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich, wurde dessen Aufmerksamkeit wieder auf Sebastian gelenkt. Er presste einen Kuss auf Sebastians Lippen, dann schmiegte er sich rückwärts in Sebastians Umarmung. Wohlig seufzte er und schloss entspannt die Augen, während er sich streckte und an Sebastian schmiegte. Ein Bein zog er an, das andere legte er darüber, sodass die Hälfte seines Beins aus dem Wasser ragte. Ein paar Schaumwölkchen lagen darauf und ein paar von ihnen rutschten daran herab. Die Wassertropfen sahen aus, wie winzige Perlen auf Ciels Haut an der sie ganz langsam herab liefen. Es juckte Sebastian in den Fingern, die Wassertropfen einzufangen, indem er mit der Hand an Ciels Bein entlang fuhr. Oder mit dem Mund. Ciel hatte einfach wundervolle Beine. So lang und schlank, glatt und ebenmäßig, wie von einer Puppe. Und Ciels Haut wirkte wie feines Porzellan, so schön und geschmeidig und herrlich zu berühren.

Ganz vorsichtig strichen Sebastians Fingerspitzen über Ciels Oberschenkel. Sebastian beobachtete Ciels Reaktion dabei genau, um sofort zu bemerken, ob der Fuchs das nicht wollte, aber dafür gab es keine Anzeichen. Stattdessen ließ Ciel sein Bein wieder ins Wasser sinken und lehnte sich in die Berührung, sodass seine Oberschenkel in Sebastians Hände geschmiegt waren. Er gab ein wohliges Geräusch von sich, als Sebastian seinen Griff ein kleines bisschen verfestigte, sein Schweif bewegte sich im Wasser hin und her. Ciels Haut war weich und angenehm und Sebastian konnte nicht widerstehen, sich etwas über Ciel zu lehnen und seine Hände sorgfältig Ciels Oberschenkel erkunden zu lassen, während er gleichzeitig seine Lippen an Ciels Hals presste. Ohne zu zögern lehnte Ciel den Kopf zur Seite, damit Sebastian an mehr davon herankam und Sebastian konnte sein Schnurren in seiner Kehle vibrieren spüren.

Als er Ciel näher an sich zog, schnappte der Fuchs plötzlich nach Luft und riss die Augen weit auf. Sofort hielt Sebastian inne und sah zu ihm auf, aber Ciel hatte den Blick von ihm abgewandt. Er war ganz rot im Gesicht und kaute nervös auf seiner Unterlippe, was zwar süß aussah, aber ein Zeichen von Unbehagen zu sein schien. Sebastian überlegte, was Ciel so plötzlich aus seinem entspannten Zustand gerissen haben könnte, als ihm plötzlich auffiel, dass sein Körper auf Ciels reagierte. Sebastian war hart und da er Ciel näher an sich gezogen hatte, konnte er seine Erektion am Rücken spüren. Sofort lockerte Sebastian seinen Griff um den Fuchs. „Bitte verzeih mir.“, murmelte er peinlich berührt und senkte den Blick.

Er wollte seine Hände von Ciels Beinen entfernen, doch Ciel hielt sie fest, wo sie waren. „Sebastian“, murmelte er so leise, dass Sebastian ihn fast nicht gehört hätte. Schüchtern hob er den Kopf ein wenig, bis er Sebastian ansehen konnte. Seine Wangen waren knallrot und die Art und Weise, wie er von unten her unschuldig durch seine langen Wimpern hindurchblickte, verlangte Sebastian sehr viel Willenskraft ab, um ihn nicht sofort zu küssen. „Entschuldige bitte, ich...“, setzte Sebastian an, doch Ciel schüttelte den Kopf. Er schob Sebastians Hände vorsichtig weiter nach unten und zwischen seine Beine, sodass Sebastian spüren konnte, dass er ebenfalls erregt war. „Berühr mich.“, bat Ciel leise und schmiegte sich enger an Sebastian.

Sprachlos vor Überraschung war Sebastian für einen Moment wie erstarrt. Sanft fuhr er mit den Fingerspitzen über Ciels Erektion und umkreiste mit seinem Daumen die Spitze. Ciel schnappte nach Luft und flüsterte Sebastians Namen. Erneut legten seine Hände sich auf Sebastians und er drückte sie enger an sich. Sebastian begann ihn zu pumpen, was Ciel dazu brachte den Kopf in den Nacken zu legen und immer wieder leise zu stöhnen. Trotz seines offensichtlichen Genusses schob er Sebastians Hände nach einer kurzen Weile wieder von sich, aber Sebastian wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil. Ciel drehte sich um und schlang seine Beine um Sebastians Hüften. Eng an ihn gekuschelt hielt er sich an ihm fest und ließ ein lautes Stöhnen aus seiner Kehle, was ihn offenbar selbst überraschte, denn er schlug sich erschrocken die Hände vor den Mund.

Sebastian lächelte und nahm Ciels Hände weg, küsste sie und legte sie auf seine Schultern. „Sei so laut, wie du willst. Ich höre dich gern.“, flüsterte er an Ciels Lippen und küsste ihn. Ihre Zungen umspielten einander, während Sebastian Ciel mit einem Arm umschlang und die andere Hand zwischen ihre Körper glitt und sie beide umfasste. Ciels Stimmlage ging ein paar Oktaven höher, als Sebastian begann, seine Hand an ihnen beiden hoch und runter fahren zu lassen. Sein Stöhnen wurde lauter und öfter und immer wieder rief er Sebastians Namen. Völlige Verzückung zeichnete sich auf seinem Gesicht ab. Er klammerte sich an Sebastians fest, wand sich ein bisschen hin und her und immer wieder zuckten seine Hüften nach vorne. Seine Krallen gruben sich in Sebastians Schultern und zogen Kratzer über seinen Rücken, was Ciel gar nicht merkte und Sebastian nicht störte. Er betrachtete fasziniert Ciels Verhalten und konnte sein Glück nicht fassen, dass er ihn tatsächlich auf diese Art haben durfte.

Während seine Handbewegungen immer schneller und stärker wurden, fanden seine Lippen erneut Ciels Hals und saugten sich daran fest. Ciel stöhnte besonders laut und er schlang seine Arme um Sebastians Nacken, was Sebastian zeigte, dass es ihm gefiel. Er saugte und biss an seinem ganzen Hals und seinem Schlüsselbein, bis Ciel schließlich Sebastians Namen schrie und in seiner Umarmung erbebte. Sie küssten sich stürmisch, während sie gemeinsam kamen.


Später kuschelten sie miteinander im Bett. Sebastian lag auf dem Rücken, er hatte sich eine Boxershorts angezogen, sonst nichts. Lächelnd hielt er Ciel im Arm, der es sich auf Sebastians Brust gemütlich gemacht hatte und eines von Sebastians weißen Hemden trug. Er war völlig erschöpft und schon zur Hälfte eingeschlafen, trotzdem strichen seine Finger immer und immer wieder durch Sebastians Haar, synchron mit der Bürste, mit der Sebastian durch Ciels Schweif strich. Ciels Fell war vom Shampoo seidenweich und vom Föhnen aufgeplustert, Sebastian konnte seine Hände gar nicht davon lassen. Während er weiter Ciels Schweif bürstete und mit der freien Hand Ciel hinter den Ohren kraulte, wurden Ciels Bewegungen immer langsamer, bis sie schließlich aufhörten, als er endgültig einschlief. Sebastian drückte ihm einen Kuss ins Haar, legte die Bürste weg und machte das Licht aus. „Gute Nacht, mein geliebter Fuchs.“, flüsterte er Ciel zu, dann zog er die Decke über sie beide und schloss die Augen.
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