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Protecting my team

von Fresa
Kurzbeschreibung
OneshotFreundschaft, Schmerz/Trost / P12 / Gen
Andrea Herrera Jack Gibson Maya Bishop Robert Sullivan
14.04.2020
14.04.2020
1
757
3
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14.04.2020 757
 
SPOILER Staffel 3!


Die Ereignisse aus Folge 12 haben mich zu diesem OS inspiriert, besonders das tragische Ende.



Disclaimer: Bis auf die Idee gehört mir nichts. Ich verdiene kein Geld mit meinem Geschrieben.




Protecting my team

Auch der stärkste Mensch, kann sich einen Moment der Schwäche zugestehen.

Es war jetzt ihre Aufgabe für ihr Team dazu sein. Sie musste stark sein. Ihre Leute brauchten sie in dieser dunklen Stunde, mehr denn je. Noch immer konnte sie nicht glauben, dass Captain Herrera sich für ihre Team geopfert hatte. Es war für sie alle schlimm, doch besonders für Andy war sehr noch tausendmal schlimmer. Sie hatte keine Gelegenheit mehr bekommen sich von ihm zu verabschieden. Natürlich war klar gewesen, dass er sterben würde, aber es wäre noch Zeit geblieben sich zu verabschieden, besonders Andy wäre noch ein wenig Zeit mit ihrem Vater vergönnt geblieben.

Wenn Maya an ihre beste Freundin dachte, zog sich ihr Herz schmerzhaft zusammen. Andy war stark. Aber selbst der stärkste Mensch kam irgendwann an seine Grenze. Sie musste jetzt die Starke für ihr Team und Andy sein. Sie war der Captain und mit einem Mal wurde ihr etwas bewusst.

Ja, sie war gut in ihrem Job und sie hatte um jeden Preis Captain werden wollen. Die Beförderung war ihr wichtig gewesen und sie war über Leichen gegangen und hatte wenig Rücksicht auf die Gefühle und die Verfassung von Andy und Jack genommen, sondern ihre Freunde wie Schachfiguren eingesetzt. Da hatte Jack ganz recht gehabt.

Nichtsdestotrotz hätte Andy die Beförderung verdient gehabt, genauso wie Jack. Sie waren beide ausgezeichnete Feuerwehrleute, dennoch wäre Andy von ihnen dreien die beste Wahl gewesen, wie ihre beste Freundin richtig angemerkt hatte, war von zwei Männern, die nur ihr Bestes wollten, weil sie sie liebten, beschlossen worden, dass die Beförderung zum Captain in diesem Moment falsch wäre, da sie der Aufgabe nicht gerecht geworden wäre. Sie wäre an der Verantwortung zerbrochen. Die Trauer um Ryan hätte sie vielleicht noch abfangen können, aber nicht die Verlust ihres Vaters. Das hätte sie nicht durchgestanden, dafür standen sie sich zu nahe und genau dieses hatte Captain Herrera erkannt und sich daher bei Chief Sullivan gegen eine Beförderung Andys ausgesprochen, was ihm sicherlich nicht gerade leicht gefallen war, ebenso wie Sullivan, der wissend, dass Andy ihm das niemals verzeihen und sich die Lage zwischen ihnen noch zuspitzen würde, zu gestimmt hatte. Aber genau das zu erkennen, machte einen guten Captain aus. Aus diesem Grund hatte sie den Vorzug erhalten. Es stimmte schon, dass ihr ihre Gefühle und Emotionen nicht im Weg standen und vielleicht war das in dieser Situation ein Vorteil, auch wenn sie um ihren ehemaligen Captain trauerte und sein Verlust schwer wog.

Eins schwor sich Maya, sie würde alles dafür tun, damit ihr Team in Ruhe trauern konnte und dafür würde sie notfalls einen Krieg mit Dixon anzetteln. Ihre Leute und besonders Andy hatte das verdient. Sie würde wie eine Löwin kämpfen!

Auf ihre Freundin und den Chief würde sie besonders aufpassen. Um Andys Willen durfte Sullivan nichts passieren und noch einmal würde sie nicht zulassen, dass er sich wissentlich in Gefahr gab, um seine Frau zu retten. Beim nächsten Mal würde sie ihn begleiten.

Wenn Chief Sullivan etwas zustoßen würde, wäre das das sichere Todesurteil für Andy. Diesen Schicksalsschlag würde ihre beste Freundin nicht überstehen. Das wäre zu viel, eben dem Verlust ihres besten Freundes und geliebten Vaters, auch noch den Verlust ihres Ehemannes zu verkraften.

Aber das würde sie nicht zu lassen. Sie war viel zu lange eine schlechte Freundin gewesen und hatte beinahe mit ihrem Ehrgeiz ihr Team, ihre Familie zerstört. Doch das gehörte der Vergangenheit an.

Maya ließ ihren Blick über ihr Team, ihre Freunde schweifen, Hughes, Miller, Montgomery, Dixen, Warren und Jack. Captain Herrera hatte ein gutes Team zusammengestellt, das noch von Neuen bereichert worden war. Mayas Blick blieb bei Jack und seinen blauen Augen hängen. Wortlos teilte er ihr mit, dass er nicht mehr sauer auf sie wegen der Trennung war und sie Freunde waren. Sein Blick sagte aber auch, dass er für sie da war und sie sich auch Schwäche eingestehen konnte und er für sie stark sein würde.

So gestand sie sich Schwäche ein und ließ ihren Tränen freien Lauf. Wie durch einen Schleier bekam Maya mit, wie Jack sie in seine Arme zog und einen Kuss auf ihre Haare gab.

„Ich bin für dich da, so wie du für uns und gemeinsam achten wir auf Andy und den Chief.“

Maya war froh für einen kurzen Moment schwach sein zu dürfen.



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