Die Minis - Mission Weltrettung

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
14.04.2020
30.06.2020
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30.06.2020 1.732
 
Im und vorm Parlament der Füchse war viel Gedränge. Jeder wollte den besten Platz. Ein Sektorfuchs (eine Art regierender Präsident eines Landesteils im Königreich der Füchse) stand vorm Rednerpult und erklärte was. Eine gold-blonde Menschenfüchsin saß gespannt hinter ihm. Sie blickte in Richtung einer der Hauptfüchse, der schwarzhaarig war und lange Haar hatte. Nachdenklich scrollte er auf seinem Smartphone. „Warum hörst du nicht zu, Dad?“, fragte die Menschenfüchsin. Er blickte auf ihr. „Weil ich was brauche, Vanessa. Ich brauche was später für die Rede“, er zeigte auf sein Smartphone. Sie blickte auf die Leiste des Browsers. „Unter dieser Seite habe ich mir auch schon mal die Zähne ausgebissen, Martin. Das könnte noch Tage dauern“, sagte der Menschenfuchs neben dem Hauptfuchs. „Moritz… ich weiß ja, dass wir beide ein wichtiges DNA-Teil haben…“, beschwerte sich Martin Pauls. „Könntet ihr mal die Klappe halten?“, meldete sich der andere Hauptfuchs. Der Braunhaarige sah zuerst in die Menge voller Sektoren-, Bezirks- und Ministerfüchse, dann wieder zu den beiden Streithähnen. „Zum Glück haben die es nicht verstanden, was ihr über diese verfluchte Webseite redet.“
Der Schreiber ging zu der Königin hin und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Sie nickte anschließend und er ging wieder. „Was ist los, Vanessa?“, wollte der braunhaarige Hauptfuchs wissen. „Nach dieser Debatte müssen wir mal eine Pause machen“, klärte die Königin ihn auf. „Okay… aber warum?“ „Er möchte, dass wir eine Pause machen sollen. Da gibt’s weiter nix zu erklären.“ Er nickte nur. „Frau Königin?“, fragte der Sektorfuchs vorm Rednerpult. „Anwesend?“, sagte die Angesprochene. „Ich wäre mit der Rede fertig. Herr Pauls, Moritz? Wir können eine Pause machen.“ „Gut…“, sagte dieser, stand auf und sprach: „Wir machen eine Dreißig- Minuten- Pause bis dreiviertel.“
Der Schreiber stand auf, nahm die Zettel und ging in den „Tunnel“. „Ich glaube, er braucht seine Ruhe, Vanessa“, sagte die Menschenfüchsin Lara Pauls. „Er hat einen anstrengenden Tag als Schreiber. Erst die Debatte über harte Strafen gegen Mörder und jetzt über „Staatsmedien“.“ Die Königin sah in die Gästemenge. „Ich weiß, Tante. Aber warum muss dieser Tag anders verlaufen, als gedacht. Ich wollte ein Gesetz vorpushen, was Mörder härter bestraft… und dann das.“ Traurig ging sie. Allerdings nicht durch den „Tunnel“, sondern vorbei an den Wachen, zu die Menge voller Gäste.
„Miss Königin?“, fragte eine junge Menschenfüchsin als diese die Königin sah. „Ja, meine Kleine?“, fragte die Königin. „Dürfte ich ein Autogramm haben von Dir?“, fragte die Kleine ängstlich und hielt ein Bild von Vanessa Pauls. „Na klar darfst Du ein Autogramm haben“, sagte sie und die Kleine gab ihr das Bild. Vanessa unterschrieb es und gab es ihr das Bild zurück. „Danke“, lächelte die Kleine. „Es muss schwerfallen, dass Deine Mam nicht mehr lebt.“ Der Hauptfuchs Martin schmuggelte sich durch und sagte: „Vanessa fällt es immer noch schwer, den Tod ihrer Mam, und meiner Chefin zu verkraften.“ Die Königin seufzte. „Ja, dass ist es wirklich so. Du kannst unsere Nachbarin Caitlynn Hambüger fragen, denn sie hatte bereits mit vier Jahren ihre Mam verloren“, sagte Vanessa. Die Kleine sah die beiden Menschenfüchse an. „Ich werde meine Mami immer lieben, egal was passieren wird“, sagte sie. „Danke, Frau Königin und Eure Majestät.“ Sie machte einen Knicks vor den beiden. Fröhlich ging sie zu ihrer Mami und lächelte noch zu der Königin und den Hauptfuchs.
„Vanessa?“, fragte der Hauptfuchs. „Ja, Dad?“ „Das war cool von dir, dass du die Kleine ein Autogramm gegeben hast. Das wird sie niemals vergessen.“ „Danke Dad“, seufzte sie und ging an einen der großen Tische. „Frau Königin?“, fragte einer der Menschenfüchse an den großen Tisch, „was ist mit Ihnen?“ Die Königin sah ihn an. „Herr Mogen… ich habe gesagt, dass ich Sie nicht mehr hier sehen möchte“, schrie sie fast. Der Schreiber stand hinter ihr. „Miss Vanessa… ich habe ihn eingeladen“, sagte dieser und die Königin drehte sich zu ihn um. „Warum eingeladen?“ Der Schreiber, der mit Namen Julian Blau hieß, schluckte. „Julian?“, hartnäckig fragte die Königin und in just dem Moment kam eine schwarze Gestalt.
„Vanessa?“, stotterte der Hauptfuchs Max. „Was…“, sie schluckte, als sie den Teufelsdämon sah. „Hallo Ihr Menschenfüchse“, sprach es, „Ihr werdet jetzt…“ „So nicht, Herr Teufelsdämon“, sprach einer der Wachen und hielt ein Wassereimer in seiner Hand. „So nicht“, sagte der Teufelsdämon und andere Teufelsdämonen kamen durch die Wand. „Das wird ein wenig…“, sagte Moritz. „…unheimlich?“, fügte Vanessa hinzu. „Jaaaa…“ Die Gäste schrien. „Was wird das jetzt?“, fragte einer der Gäste. „Mami?“, fragte die Kleine von vorhin ängstlich. „Ruft die Armee und die Schutzfüchse!“, befahl die Königin und ein Gast rannte hinaus.
Draußen sahen viele Menschenfüchse und andere magische Wesen ihn an. „Die Teufelsdämonen sind wieder da!“, schrie dieser mit ruderten Armen. Die Gäste glaubten ihn erst nicht. Aber als sie die Schreie der Teufelsdämonen hörten, verstanden alle was dort abgeht.
Ein schwarzes Wesen erschien vom Himmel, landete auf weichem Gras und sprach mit einer weiblichen Stimme: „Was ist hier los?“ Sie sah sich um, wie die Menschenfüchse mit zwei Füchse unteren Arm wegrannten. Der rausgerannte Gast schrie wieder. „Hilfe! Teufelsdämonen im Parlament!“ Die Unbekannte Heldin sah zum Gebäude. Gleich zwölf Teufelsdämonen versuchten die Massen zu töten. „Kommt her! Ich will euch nicht töten!“, brüllte der älteste Teufelsdämonen. Die Heldin rannte mit Schallgeschwindigkeit aufs Dach des Parlamentsgebäudes.
„Seht!“, rief Max Pauls, als er die Unbekannte erkannte. Die Königin der Füchse sah nach oben, und alle anderen im Gebäude genauso. „Die Unbekannte Heldin!“, rief sie und alle staunten nur. Einer der Teufelsdämonen sah, dass die Heldin auf dem Dach war und huschte an sie heran. Die Heldin versuchte das Glasdach zu zerstören, als der Teufelsdämon hinter ihr stand. „Hallo Du! Erkennst du mich?!“, sprach er fies und versuchte sie zu packen, jedoch stand sie nicht mehr dort. Die Heldin stand hinter ihn. „Aber klar doch kenne ich dich“, schrie sie und erzeugte Regen. „Nein, nicht!“, brüllte der Teufelsdämon und verblasste. „Das war einfach“, sagte die Unsterbliche und versuchte erneut, das Glasdach zu zerstören.
Sie beobachtete die Teufelsdämonen, wie sie weiter versuchten die Menschenfüchse zu töten. „Klack“, machte schließlich das Glasdach und sie sprang in das Gebäude. „Ich habe gehört, wie jemand Stress macht“, sprach die Heldin und hielt zwei Pistolen in ihren Händen. Einer der Teufelsdämonen grinste nur. „Was soll das jetzt? Wir können nicht durch Kugeln zerstört werden“, lachte er fies. „Ich weiß“, sagte sie und eröffnete das Feuer mit speziellen Wasserkugeln. „Nein!“, schrie einer der Teufelsdämonen und verblasste als dieser von eine Wasserkugel getroffen wurde.
Vanessa sah die kleine Menschenfüchsin von vorhin, als diese ihre Mami suchte. Einer der Teufelsdämonen bemerkte dies und huschte langsam an die Kleine heran. „Vanessa!“, rief Lara, „Die Kleine!“ Die Königin sah zu der Kleinen hin, die immer noch nicht ihre Mami gefunden hatte, und bemerkte einen Teufelsdämon in Richtung ihr. Sie begriff die Situation und rannte zu ihr. Die Königin warf sich vor der Kleinen und ringelte sich schützend ein. Die Heldin sah den Teufelsdämon, der immer noch nicht bemerkt hatte, dass die Königin bei der Kleinen war, er versuchte beide zu überraschen.
„Hier! Das wirst Du brauchen, Frau Königin!“, sagte die Heldin, als sie den Teufelsdämonen vor die Königin sah, und warf eine der Pistolen, welche die Königin der Füchse auffängt. „Ich habe sie!“, rief sie zurück. „Miss Königin? Sie wollten mich schützen vor diesen Biestern?“, fragte die Kleine nach. „Aber ja doch!“, sagte sie und der Teufelsdämon stand hinter ihnen und huschte nach vorne. Vanessa und die Kleine merkten erstmal noch nichts, als es sprach: „Hallo Ihr Sterblichen Menschfüchsinnen! Ich werde jetzt euch quälen.“ „Oh nein“, sagte die Unbekannte Heldin und Vanessa zuckte die Pistole hervor. „Neinnnn…“, jammerte der Teufelsdämon und ein anderer schlug Vanessa die Pistole aus der Hand. „SO nicht, Engelchen!“, sagte dieser und nahm die Königin herunter. „Nein! Lassen Sie das!“, schrie die Königin und mehrere Schüsse von der Pistole der Heldin ließen die Teufelsdämonen verblassen.
„Was war das jetzt? Warum hast Du nicht geschossen“, fragte die Unsterbliche nach. Die Blondhaarige Königin schluckte. „Ich wollte ja, aber es ging alles viel zu schnell. Der Teufelsdämon war zu schnell hier.“ „Ja, dass sind halt diese Teufelsbiester, die sind halt wirklich sehr schnell. Aber trotzdem hättest Du früher geschossen, wäre das alles nicht passiert.“
Die Kleine zupfte an Vanessas Kleid. „Ich will zu meiner Mami, Miss Königin“, quengelte sie. „Ja, du hast Recht. Wir suchen jetzt deine Mami“, lächelte Vanessa. „Kommt Ihr mit?“ „Aber klar, Frau Pauls“, sagte Frau Mohn, die Ministerfüchsin für Familien, und alle Anderen folgten die Königin. „Wie sieht deine Mami aus?“, fragte die schwarzhaarige Ministerfüchsin. „Sie hat dunkelorange- gelockte Haare und dunkelorange Buschelfuchsschwanz“, lächelte die Kleine zaghaft. Die Gäste, die mit suchten, folgte die Königin. „Mami!“, rief die orangehaarige kleine Menschenfüchsin, die etwa drei Jahre alt war.
„Frau Königin!“, rief einer der Gäste, der vor dem Gebäude stand, „Ich schätze du musst kommen!“ Vor ihm lag eine Menschenfüchsin, die zu der Beschreibung von der Kleinen passte, und bewegte sich nicht. Die Suchtruppe rannten zu ihn. „Mami?“, sprach die Dreijährige leise. „Hat sie noch einen Puls?“, fragte die goldhaarige Königin. Lara überprüfte deren Puls und sagte: „Ja… Ja, das hat sie noch.“ Die Kleine wollte schon auf und ab hüpfen, als ihre Mami langsam erwachte. Sie sah zu der Königin und lächelte dann, als sie ihre Tochter erblickte. „Emy!“, sagte sie und richtete sich auf. Emy sprach aus Freude in ihre Arme und beide weinten Freudentränen. „Danke, Frau Königin“, sagte die Mami von Emy und Vanessa lächelte nur.
Wieder im Parlament mussten Herr Blau und Herr Mogen vieles erklären. „Wie? Du hattest diese Vermutung, dass die Teufelsdämonen kommen?“, schrie die Königin Herrn Blau an. „Ja, ich hatte es. Ich habe Herr Mogen gebeten her herzukommen, damit er dir das erklärt. Ich habe in der Zeitung gelesen, dass die Welt in Gefahr steht, weil die Teufelsdämonen sie zerstören wollen“, erklärte er es. Vanessa dachte nach. „Warum hast du das nicht gleich gesagt?“ „Ich wollte ja, aber die Pausenzeiten sind halt ein bisschen komisch. Ich wollte dies schon vor eine Stunde erzählen.“ Die Königin seufzte. „Diese Teufelsbiester!“, fluchte die Unbekannte Heldin, „die wollen immer nur das eine: die Welt zerstören. Ich muss nur noch herausfinden warum.“ „Ja warum wollen die Teufelsdämonen die Welt ständig zerstören“, wollte Moritz Pauls auch mal wissen. „Das weiß ich nicht. Die einzigen, die es wissen, sind die Forscher aus Burus, aber ich schätze, die sind noch bei ihren Forschungen. Erst in zwei bis drei Jahren wollen sie fertig sein“, erklärte Schreiber Julian Blau.
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