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Never say never

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Bill OC (Own Character)
13.04.2020
06.12.2021
40
101.454
15
Alle Kapitel
89 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
13.04.2020 489
 
Vorwort:
Die Geschichte entspringt meiner Fantasie und die Handlungen in der FF stimmen nicht mit wirklichen Geschehnissen überein. Ich kenne Tokio Hotel nicht persönlich und alles in dieser FF ist frei erfunden, ich verdiene mit der Geschichte kein Geld und will niemandem schaden.
Vor allem basiert die FanFiktion auf keiner wahren Begebenheit, ich habe nichts mit dem Privatleben der Charaktere oder deren Beziehungen zu tun.
Alle Personen gehören (bis auf den OC) sich selbst und die Geschehnisse werden hauptsächlich aus der Sicht des OCs erzählt.

Das Sommercamp dauert bei mir länger. Ich war nie dort, weswegen ich nicht genau weiß, wie sich alles dort abspielt. Daher vergleicht es bitte nicht direkt mit dem „echten“ Camp. Ich habe mein eigenes Sommercamp kreiert;)

Viel Spaß beim Lesen.


Die Abendsonne tauchte den Himmel in ein wunderschönes Orange, warmer Wind fegte durch ihr rotes Haar und ließ es in ihr Gesicht peitschen. Eine Welle kühles Wasser überschwemmte ihre nackten Füße. Die junge Frau schloss die Augen um den schönen Moment der Natur, den sie vor sich sah, ausblenden zu können. Das Wetter passte nicht. Nicht zu dem, was hier im Sommercamp passiert war. Es hätte regnen müssen. Ein Sturm oder ein Tornado wäre passender.

Den Sand unter den Füßen spürend, rannte die junge Frau den Strand entlang. Sie konnte zwar einfach gehen, aber niemals vor ihren Träumen flüchten, die kommen würden, wenn sie im Alltag zurück war. Aber sie konnte vor dem Mann flüchten, der ihren Verstand und ihr Herz gestohlen hatte.

„Luana!“, rief hinter ihr jemand ihren Namen. Sie hörte, wie jemand ihr folgte, aber zu weit weg war, um sie einzuholen. Sie wollte ihn nicht mehr sehen. Sie konnte nicht bleiben. Nicht nach dem, was sie gehört und gesehen hatte. Nicht nach seinen Taten. Alles war ruiniert. Ihr Sommer, den sie gar nicht so hatte verbringen wollen, war ein Albtraum.
Sie hatte von Anfang an recht gehabt. Ein dummes Camp mit vier Superstars und sie war mittendrin.

„Luana.“ Sie drehte sich um. Zwischen ein paar Bäumen tauchte eine Gestalt auf. Seine Augen erblickten sie sofort. Die dunkelroten Haare wehten um ihre Silhouette wie zornige Flammen. Mit dem Gefühl, ihr Haar könnte ihn verbrennen, wenn er näherkam, betrachtete er die junge Frau, die knöcheltief im Wasser stand. Ihre Augen, die sonst vor Energie und Stolz strahlten, waren kalt und leer.

„Was willst du?“ Ihre Stimme durchschnitt das sanfte Rauschen des Windes, wie ein Messer.
Es gab eine lange Pause. Sie wollte seine Erklärung hören, eine Entschuldigung. Sie wollte, dass er sagte, dass alles ein großes Missverständnis war. Doch wie sonst auch, wenn sie eigentlich über Probleme sprechen müssten, blieben beide stumm.
„Das Camp endet morgen“, sagte die junge Frau endlich. „Also frage ich erneut. Was willst du?“ Die blauen Augen, die er immer bewundert hatte, funkelten wie Eissplitter.

Der Mann trat einen Schritt auf sie zu und umfasste ihr Gesicht, seine Lippen waren nur Millimeter von ihren entfernt.

„Dich.“  
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