Die Farben von Rot und Grau

OneshotAllgemein / P16 Slash
Jesper Llewellyn Fahey Wylan Van Eck
11.04.2020
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Noch immer war es ungewohnt für Wylan im Haus seines Vaters zu sein. Die letzten Monate waren niemals ruhig gewesen, weswegen ihm die neu gewonnene Ruhe mindestens genauso fremd erschien, wie die Mauern des Gebäudes in dem er aufgewachsen war. Grauer Stein, an manchen Stellen mit Marmorplatten versehen, welche das kalte Gefühl verstärkten, das in ihm hoch kam, wenn er die Wände betrachtete. Darin eingearbeitet waren goldene Ornamente, die sich wie eine Borte durch jeden Raum zogen. Die prunkvolle Einrichtung, das tiefe Rot der Vorhänge und Polster, sowie das feine handgefertigte Mobiliar aus Mahagoni, hatten Wylan noch nie gefallen. All der Luxus war nur mit leeren Versprechungen von Geborgenheit gefüllt, die er nie von Jan Van Eck erhalten hatte. Nicht seit seinem achten Lebensjahr.

Er blickte in das weiträumige Esszimmer, dessen Decke noch immer nur notdürftig geflickt war. Seine Mutter saß dort und sah aus dem Fenster, dabei tauchte sie den Pinsel immer wieder in verschiedene Grüntöne auf ihrer Palette und brachte ihn anschließend auf die Leinwand vor ihr. Wylan hörte das Summen, welches aus ihrem Mund kam. Es war eines der Lieder, das er ihr auf der Flöte vorgespielt hatte, als er und Jesper Sankt Hilda aufgesucht hatten.
Wylan würde nicht zu ihr gehen, nicht jetzt.
Marya schien in der Malerei aufzugehen und vielleicht war es nur ihr zu verdanken, dass sie über die letzten Jahre nicht vollständig verrückt geworden war. Das, was sein Vater ihr angetan hatte, hatte deutliche Spuren hinterlassen.

Der Teppich schluckte seine Schritte, als er sich abwandte. Beinahe fühlte er sich wieder wie das Kind von damals, das sich wünschte, der Stoff würde nicht nur das Geräusch seiner Füße, sondern auch ihn selbst verschwinden lassen.
Einen Blick später war dieses Gefühl allerdings verschwunden.
Er sah in das Arbeitszimmer seines Vaters, das nun seines war. Jesper saß im Sessel über Papiere gebeugt, die Wylan nicht würde lesen können, egal wie sehr er sich auch bemühte. Er saß da in Limonengrün und Zitronengelb gekleidet, die Farben der Fröhlichkeit, wie Jesper sie selbst mit jeder Faser ausstrahlte. Etwas, das Wylan schon seit Beginn ihrer Bekanntschaft an ihm bewundert hatte. Wylan stand für eine Weile reglos im Türrahmen und betrachtete Jesper, der Dokumente las und sortierte. Er erinnerte sich an seine Worte. Jene, die Jesper in der Tauschkirche an Jan Van Eck gerichtet hatte. „Ich kann ihm vorlesen.

Jesper war hier. Er würde hier bleiben und Wylans Schwäche ausgleichen.
Ohne ihn hätte er seinem Vater nicht entgegentreten können. Er hätte Jan Van Ecks Behauptung nicht negieren können und ganz Ketterdam hätte erfahren, das er die schriftliche Sprache nicht deuten konnte. Dass er als Krämer somit nicht geeignet und nichts weiter als ein Spott der Gesellschaft war.
Als Spott hatte er sich auch gefühlt. Eine lange Zeit; die längste seines Lebens. Nicht allerdings in den letzten Monaten. Denn er hatte erfahren, dass er durchaus geschätzt werden konnte. Für seine anderen Fähigkeiten. Für die Person, die er war.

Jesper legte den Brief beiseite und öffnete einen anderen.

„Wer hätte gedacht, dass du mal zum Krämer werden würdest“, sagte Wylan als er ins Zimmer trat. Der Mann am Schreibtisch sah auf und ein Grinsen legte sich auf sein Gesicht.

„Na, na“, das Lächeln wurde breiter. „Das Krämerlein bist noch immer du.“ Das Grau in Jespers Augen hielt Wylans Blick fest, sodass er sich nicht abwenden konnte. Nicht, dass Wylan es gewollt hätte. Anfangs hatte er nicht gewusst, wie er Jespers Sticheleien auffassen sollte, jetzt aber wusste er es. Und er wollte sie nicht missen.

„Wie geht es voran?“

Jesper beugte sich über den Brief, der vor ihm auf dem Schreibtisch lag. „Die Zucker-Silos werden deine Käfer überleben. Es sind nur zwei betroffen, darum-“

„Das meine ich nicht.“ Jesper wusste, dass Wylan das Training mit dem Materialki meinte.

„Wenn ich ein klein wenig mehr Geld in die Fonds setzen könnte...“

„Nein“, lehnte Wylan ab. „Du gehst von dir selbst aus sehr behutsam vor. Das ist ein gutes Zeichen, ich möchte nichts überstürzen.“

„Das ist kein Glücksspiel, Wy. Die Müllervereinigung sieht vielversprechend aus, die Nachfrage nach Mehl ist gestiegen, die Produktion jedoch kommt kaum noch hinterher. Seit sich die Sache um die falsche Plage beruhigt hat, scheint Vorratshaltung sehr beliebt zu sein. In ein paar Wochen wird neben dem Mehl das Salz diese Aufmerksamkeit bekommen. Wenn wir jetzt ein wenig mehr Geld dort hineinstecken-“

„An Geld mangelt es uns nicht, es ist nicht nötig.“

Ein langer Seufzer entkam aus Jespers Kehle und sein Blick wirkte gequält, doch er sagte nichts.
Das Grau, das von allen vier Seiten das Zimmer umgab, schien alles in Trostlosigkeit zu tränken.

„Hilft es, deine Kräfte zu nutzen?“, fragte er nun das, was ihn wirklich interessierte.

„Ich denke ja.“ Wylan bemerkte die Mischung aus Erleichterung und einer anderen Emotion in Jespers Miene, die er nicht deuten konnte. „Es ist lange her seit ich den Wunsch verspürt habe eine Spielhalle zu betreten.“

Er nickte nur. Das war gut.
Wylan trat auf den Schreibtisch zu, Papiere lagen zu sorgfältigen Stapeln sortiert im hinteren Bereich, Füllfeder und Tinte zu Jespers Rechten, eine Öllampe zu seiner Linken. Das Licht brannte nicht, denn die Sonne erhellte den Raum. Trotzdem kam es ihm zu finster vor.
Er merkte, dass Jespers Blick auf ihm ruhte und, als er aufsah, traf er auf warmes Grau. Es war anders als die kalte Farbe der Wände oder die kalten Pflastersteine vor dem Eingangsbereich.

Jesper erhob sich von dem Satin-überzogenen Sessel und beugte sich nach vorne. Ihre Gesichter trafen fast aufeinander.
„Sag mal“, deutlich war das Grinsen, das seine Lippen nun zeigen mussten, in Jespers Stimme zu hören, „deine Anzahlung hast du geleistet, aber“, Wylan wusste, dass Jesper die Pause, die jetzt folgte, absichtlich in die Länge zog, um seine Reaktion zu sehen, und er versuchte ruhig zu bleiben. Die Erinnerungen an jene Nacht kamen in ihm hoch. Jespers Körper an seinem, sein Atem in seinem Nacken. Seine Stimme, die rauer war als sonst und die Wylans Namen sprach.
Er konnte nicht verhindern, dass sich eine schaurig-wohlige Wärme in seinen Wangen sammelte und er hoffte nur, dass sie sich nicht allzu sehr verfärbten und ihn verrieten. „Ich habe über die weitere Bezahlung nachgedacht. Ich glaube nicht, dass ich zu der Sorte Mensch gehöre, die einen monatlichen Lohn erhalten möchte.“ Die Hitze in seinem Gesicht wurde stärker. Wylan verfluchte seine blasse Haut, deren Farbveränderung man sofort sehen konnte. „Mit einer täglichen Auszahlung könnte ich mich allerdings zufrieden geben.“

„T-täglich...“ Er konnte nicht verhindern, dass dieses Wort nur stotternd seinen Mund verließ. Wieder sah er die Bilder jener Nacht vor sich und fühlte die Wärme des anderen Körpers. Seine Wangen glühten.

Er hörte Jespers Lachen, das frech und leicht war. Nicht verspottend. Der Raum wirkte auf einmal heller als noch vor Sekunden. „Weißt du, dass dein ganzes Gesicht gerade versucht mit deinen Haaren zu konkurrieren?“

„Das-“

„Ich mag deine Haare. Und dein Gesicht, wenn es sich rot färbt.“

Wäre es nicht bereits rot gewesen, so hätte spätestens dieser Kommentar dafür gesorgt.
„Nur, wenn es diese Farbe hat?“, fragte er und lehnte sich Jesper entgegen, sodass sie sich beinahe berührten.

„Nicht nur“, gestand er zu und dann verschwand auch das letzte Bisschen Distanz. Jespers Lippen legten sich auf seine und Wylan spürte das Verlangen, das sie beide empfanden. Hände krallten sich in seine Haare. Papierrascheln. Briefe flogen auf den Boden.

„Jes“, brachte er irgendwann heraus, „die Tür.“

„Ist mir egal“, raunte Jesper und zog Wylan näher zu sich.

„M- mir aber nicht“, keuchte er und drückte sich weg. Er atmete schwer. Jesper ebenso.
Verdammt, er wollte weitermachen. Doch nicht hier. Nicht am helllichten Tag. „Das war die Anzahlung für deinen heutigen Lohn“, meinte er dann und wandte seinen Blick ab.

„Dann hole ich mir, was mir noch zusteht, heute Abend.“

Die rote Farbe hatte nie Wylans Gesicht verlassen. Zumindest nicht, wenn er die Hitze bedachte, die auf seiner Haut brannte. Wylan betrachtete eine der Wände mit den deckenhohen Schränken aus Kirschholz. Der neuste Ordner, der dort angelegt worden war, stach ihm ins Auge. Darin befand sich der Kaufvertrag, den er mit Kaz abgeschlossen hatte. Ob Inej bereits auf ihrem Schiff war? Was sie wohl zu diesem Geschenk gesagt hatte?

„Ich bin mir sicher, sie wird ein hervorragender Kapitän“, sagte Jesper, der Wylans Blick gefolgt sein musste und seine Gedanken erahnte.

„Ja.“
Sie hatten alle gemeinsam so viel durchgemacht. Waren über Monate zusammen gewesen und hatten mehrfach das Unmögliche ermöglicht. Nun war jeder seiner Wege gegangen und niemand wusste, wann sie sich wiedersehen würden.
Nicht alle, schließlich war Matthias...

„Übrigens“, unterbrach Jespers Stimme Wylans Gedanken und er war froh darüber. Er wollte sich nicht vorstellen, was Nina gerade durchmachte. Ob sie Matthias bereits beerdigt hatte? „Pekka Rollins hat Ketterdam verlassen. Das Herrenhaus in dem er sich versteckt hatte, war auf einmal leer gestanden. Wohin er verschwunden ist, konnte niemand sagen.“ Jesper ließ sich auf den Sessel fallen und hob seine Füße, sodass seine Stiefel mittig auf dem Tisch ruhten. Seine Arme waren hinter seinem Kopf verschränkt. „Eine Plage weniger, die Ketterdam zerstören möchte.“

„Ich nehme an, es werden noch genug andere kommen, die es versuchen wollen.“ Sein Blick wanderte über das Regal. Er wusste, welche Dokumente in welchen Mappen gelagert wurden, auch wenn er weder die Beschriftungen noch den Inhalt lesen konnte. Es war eine schwarze Mappe, in der die Dokumente zur Übertragung der Vollmacht aufbewahrt wurden. Ebenso alle anderen Briefe über die Angelegenheiten, die den Gefängnisaufenthalt seines Vaters betrafen.

Wylan hörte, wie Jesper aufstand und zu ihm kam.
Dann fühlte er eine Hand, die auf seine Schulter gelegt wurde. „Die Vergangenheit beherrscht dich nicht. Dein Vater wird weder dich noch deine Mutter jemals wiedersehen.“

Er nickte stumm.
„Danke, Jes.“ Wylan hatte das Bedürfnis, es zu sagen. Auch wenn es nicht genug war, egal wie oft er es aussprach.

Die Hand verschwand von seiner Schulter. An ihrer statt legte sich ein Kinn nieder und Jespers Arme schlangen sich um Wylans Körper. Es roch nach Schießpulver. Wylan schloss die Augen und lehnte sich zurück. Er erinnerte sich an das Gespräch mit Colm Fahey das er in der leeren Bäckerei kurz vor seiner vorgetäuschten Entführung geführt hatte.
Sein Vater hatte ihn nicht geliebt, oder zumindest verlernt ihn zu lieben. Jespers Beziehung zu seinem Vater hingegen war ganz anders und Wylan war froh zu wissen, dass dies der Fall war.

„Das hast du mittlerweile oft genug gesagt.“

„Aber ich meine es so.“ Er fühlte, wie Jesper ihn stärker an sich drückte, und der Geruch, der ihn so an diesen Mann erinnerte, strömte in seine Nase. Füllte seine Lungen.
Es war warm, wärmer als es jemals in seinem Leben gewesen war. Und er wünschte sich, dass es so bleiben würde.

„Ich habe es dir nie erzählt“, begann Jesper und seine Stimme war leise und rau. Noch immer hielt Wylan seine Lider geschlossen. „Aber deine Käfer haben mir das Leben gerettet.“

Jetzt wand er sich aus Jespers Umarmung und sah ihn an.

„In der Tauschkirche. Es war ein Khergud.“

Wylan merkte, wie sich seine Augen weiteten. Sie wussten, als sie den Plan damals besprachen, dass es hätte passieren können. Doch Wylan wusste nicht, dass es tatsächlich passiert war.

„Wie...?“

„Er hat die Kostprobe davon nicht vertragen. Ich hätte ihn gerne noch gefragt, ob es geschmeckt hat.“

„Er hat sie gegessen?“

„Gezwungenermaßen.“

Wylan konnte sich lebhaft vorstellen, wie Jesper einem Khergud, dem er kein Gesicht geben konnte, ein Fläschchen mit seinen chemischen Käfern in den Mund rammte.

„Schau nicht so geschockt, das steht dir nicht.“

„Wieso  hast du nichts gesagt?“

Jesper kratzte sich am Nacken und wich seinem Blick aus, bevor er sich doch wieder dazu entschloss ihn anzusehen. „Ich war zu beschäftigt damit, mich zu freuen, dass es dir gut ging. Obwohl mir deine Verletzungen schon einen leichten Schock verpasst haben.“

Jedes einzelne Wort erreichte einen Teil in Wylans Inneren. Er sog sie in sich auf und Wärme durchströmte seinen Körper, trotzdem wog das Unbehagen schwer und kalt. Denn er hatte gesehen, wie stark die Khergud waren.

„Und danach war die Sache mit Matthias und es wurde unwichtig. Zumal es kein Shu je wieder auf einen Grisha abgesehen haben sollte, jetzt wo das Parem nicht mehr hergestellt werden kann.“

„Vorerst“, meinte Wylan und blickte zu Boden. Die Wärme war noch immer da, doch die Kälte schlich weiter in seine Knochen und schien sie ersetzen zu wollen.

„Ich denke, das Geheimnis für ein Gegenmittel könnte wirklich in der Jurda-Pflanze selbst liegen. Mein Vater und ich werden Forschungen dazu anstellen und uns mit Kuwei beraten.“

Er wusste, dass Jesper nicht ewig bleiben konnte. Und er war dankbar, dass Colm Fahey lebte und sie tatsächlich wie eine Familie füreinander waren. Trotzdem wollte ein selbstsüchtiger Teil von ihm, dass Jesper blieb. Aber er sagte es nicht, stattdessen meinte er: „Du wirst deine Fähigkeit als Grisha also nutzen?“ Er wusste bereits von Jespers Theorie eines Gegengiftes. Dass es in den Stielen der Jurda-Pflanze zu finden sein könnte. Es würde ihn freuen, wenn Jesper seine Kräfte nicht mehr versteckte, sondern sie für das ansah was sie waren: Eine Chance.

Jesper nickte.

„Dein Vater wird froh sein, dich wieder zu sehen. Es wird dir gut tun, zuhause bei deiner Familie zu sein. Weg von Ketterdam.“ Wylan konnte nicht verhindern, dass ein seltsamer Unterton in seiner Stimme mitschwang. Eine Nuance, die sein Innenleben verriet. Am Liebsten hätte er seinen Blick abgewandt, doch er tat es nicht.

„Wy“, sprach Jesper und die Wärme im Grau seiner Augen tat auf einmal weh. „Ich werde hier noch einige Dinge klären, damit für die Zeit, in der ich weg bin, das Meiste geregelt ist. Ich werde eine Weile weg sein, aber“, er legte seine Arme um Wylans Schultern und zog ihn zu sich. „Mein Zuhause ist hier.“ Stirn lag auf Stirn. „Ich meinte, was ich in der Tauschkirche sagte.“

Wylan zögerte. „Bist du dir sicher?“

„Verdammt sicher.“ Jespers Lippen trafen erneut auf seine. Die Wärme, Jespers Hände auf seinem Rücken und der Geruch nach Schießpulver. Das war all die Antwort die er brauchte.

„Vielleicht bin ich drei, vier Monate weg. Aber ich komme wieder zurück, versprochen.“

„Okay.“ Wylan schwieg für eine Weile, dann lächelte er und meinte: „Es wäre auch schade, wenn ich deine tägliche Bezahlung länger aussetzen müsste.“

„Hm...“ Die Hand an Wylans Rücken wanderte in seine Haare und er fühlte wie einzelne seiner Locken um einen Finger gewickelt wurden. „Vielleicht muss ich mir dann einen Vorschuss holen.“

„Ich weiß nicht, ob ich großzügig genug bin einen Vorschuss zu erteilen.“

„Dann werde ich wohl meine Überzeugungskraft spielen lassen müssen, damit du es tust.“

Die wohl bekannte Wärme schlich sich erneut in Wylans Gesicht und es war keine Lüge als er sagte: „Darauf bin ich schon gespannt.“


Author's Note:

eigentlich hatte ich eine längere Geschichte geplant, in der es darum gehen sollte, dass die Shu eine Möglichkeit gefunden hatten, das Parem selbst herzustellen und die Grisha nun erneut gejagt werden. Allerdings übersteigt es meine Kapazitäten, zu meinen bereits zwei laufenden längeren Geschichten, eine dritte zu planen und zu schreiben.

Das Lied der Krähen und Das Gold der Krähen habe ich erst vor wenigen Tagen beendet und beiseite gelegt. Es war eine wundervolle Zeit, die ich in Ketterdam verbracht habe und all die liebenswürdigen Charaktere werden mir lange in Erinnerung bleiben.

Ein kleiner Epilog zu Wylan und Jesper sind der Kompromiss den ich eingegangen bin um noch einmal für eine Weile in Ketterdam abzutauchen. Vielleicht kommen noch ein paar Oneshots hinzu und, sollte mich die Muse doch (wider Erwarten) zu meiner Idee gnadenlos küssen, so erwächst vielleicht doch noch die Geschichte mit dem Namen Die Grausamkeit des Kolibris zum Leben. Falls nicht, so lebt zumindest die Idee in mir und die wundervolle Erinnerung an Ketterdam.

Kaz, Inej, Nina, Matthias, Jesper und Wylan. Sie waren eine tolle Truppe mit der ich mitgefiebert und -gelitten habe. Ihre Charakterdarstellung und die Beziehungen untereinander waren absolut großartig und genau deswegen werden sie lange einen Platz in meinem Herzen haben.
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