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The Light in Lightning

von JCypher
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18
Erza Scarlet Gray Fullbuster Laxus Dreyar Lucy Heartfilia Natsu Dragneel
06.04.2020
13.01.2021
4
10.908
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13.01.2021 2.448
 
Aria strahlte als hätte ich ihr Diamanten geschenkt, nickte schnell und folgte mir dann auf die Straße.

Ich würde heute wohl nicht mehr in die Gilde gehen. Erstmal sollte ich Aria alles kaufen, was sie sich wünschte.

Vor einem kleinen Stand blieb sie stehen, sah strahlend gegen die weiße Schleife an dem Haarband.
Ich kaufte sie ihr und hockte mich vor sie und zog ihr das Haarband über, plazierte die Schleife auf ihrer Stirn zwischen ihren Ohren.

"Oh! Siehst du süß aus", schwärmte ich und hob sie hoch, so dass sie in den Spiegel sehen konnte.
Sie legte ihre Hände an ihr Gesicht und lächelte "Das stimmt!".

Ich lachte, ließ sie wieder runter und ging zusammen mit ihr durch die Wege und Geschäfte.


Am Ende des Tages waren wir beide zwar erschöpft und komplett müde, aber dafür mit unzähligen Taschen zurück zu Hause.

Kleidung und Accessoires waren das Eine, doch dazu kam ein großes, hellblaues Kissen, welches ich auf die Fensterbank legte, ebenso wie eine weiße, kleinere Decke.

Zusammen räumten wir ihre Sachen in den Schrank und die Schublade ein, bevor es Zeit wurde ein Bad zu nehmen und wir völlig erledigt ins Bett gingen.

Ich sah zu Aria, die sich in das große Kissen kuschelte, die Decke über sich gezogen und die Augen geschlossen und lächelte warm.


Am nächsten Morgen brauchten wir beide sogar gleich lange, um uns fertig zu machen.
Wir standen zusammen vor dem Spiegel und während ich meine Haare kämmte, bürstete sie sich durch ihr Fell, zog sich ihre Schleife auf und sah sich skeptisch an.

Ich unterdessen grinste vor mich hin, band meine Haare zu einem langen Kopf mit einer blauen Schleife und strich mir meinen Pony und meine Strähnen, die zu kurz für den Zopf waren, ordentlich.

Ich trug ein blaues, bauchfreies Top, darüber eine knappe schwarze Jacke, deren Ärmel hochgeschoben waren und einen kurzen, weißen Rock.

Aria sah absolut hinreißend in ihrer neuen Kleidung aus. Unsere Kleidung war auf uns abgestimmt, somit passten wir hervorragend zueinander.

Sie trug eine schneeweiße Weste, darüber eine blaue Krawatte. Ihr Rock war ebenfalls blau und der daran befestigte Saum weiß.

"Aria, du siehst so süß aus", murmelte ich und kraulte ihre Ohren etwas, woraufhin sie zufrieden schnurrte "Du bist auch wunderschön, Lucy".

"Komm, los gehts", seufzte ich und legte mit meine kleine Tasche diagonal um, während Aria neben mir lief und wir die Wohnung verließen.

Ich sagte ihr bereits, dass wir in der Gilde frühstücken können, so dass wir recht früh losgingen. Es wäre zudem auch besser so, als wenn es komplett überfüllt wäre und sich auf Ari stürzten, als wäre sie Nahrung.

Als ich die Gilde betrat, war sie wirklich noch wie ausgestorben. Abgesehen von Mira war niemand da. Wunderbar.

"Guten Morgen Mira"
"Ohh, Lucy~ du bist wieder Zuhause? Lief alles gut?".
Ich lächelte und nickte, trat einen Schritt beiseite und die Weißhaarige hob überrascht ihre Augenbrauen.

"Du bist ja süß! Wer bist du denn?", schwärmte sie und Ari stellte sich vor.
Mira sah mich warm an, lächelte sanft und seufzte "Du hast sie also endlich gefunden".

Ich nickte, sah zu der Exceed, die sich recht unbeeindruckt umsah.
"Wir haben uns gegenseitig gefunden".
"Ich will alles wissen!".

Natürlich wollte ich das. Während sie das Frühstück vorbereitete erzählte ich ihr die Geschichte und sie rief auf "Ah Lucy! Dass du immer in Gefahr kommen musst".

Auf ihren Tadel hin musste ich leicht grinsen, rollte mit den Augen und nahm mein Saftglas an mich "Für einen S-Rang-Auftrag war es wirklich harmlos".

Sie schenkte mir einen stechenden Blick und ich grinste etwas breiter.
Manchmal vergaß man, dass Mira nicht immer das süße Mädchen war, wie in diesem Moment.

Während ich meine Eier aß, blieb Aria bei ihrem Obst. Anscheinend mochte sie, abgesehen von Fisch, Eier am wenigsten. Aber wenn sie lediglich Kirchen brauchte, im glücklich zu sein, war sie doch pflegeleicht.

"Luuucy!", ich zog meinen Kopf etwas ein, schmunzelte aber dennoch.
Shi-chan kam auf mich zugelaufen, musterte mich besorgt und murmelte "Mister Clive sagte, du bist verletzt gewesen?".

Ich schüttelte beruhigend den Kopf, widersprach ruhig "Es war nichts".
Zudem war ich sehr früh zurück, also konnte es offensichtlich nichts ernstes sein.

"Warte! Hast du-", er sah von mir zu Aria und ich nickte leicht, lächelte warm und auch er tat es. Ruhig und ohne große Worte legte er eine Hand auf meine Schulter und setzte sich dann neben uns auf den Thresen.

"Ist mein Team zurück?", Mira schüttelte den Kopf und murmelte leise "Mittlerweile mache ich mir Sorgen".

Ich sah ihr still entgegen.
Ja, sie waren nun schon eine Weile weg.

"Brauchst du nicht, selbst wenn Gray und Natsu sich in Schwierigkeiten bringen, Erza ist bei ihnen", versicherte ich ehrlich und wandte mich meinem Essen zu.

Ich machte mir nicht wirklich Sorgen, aber ich habe gehofft, sie wieder zu sehen. Gut, der Tag war noch jung, sie konnten jederzeit zurück kehren.

Mit und mit füllte sich die Gilde und natürlich stürzten sich meine Kameraden erstmal auf Aria, aber diese hatte einen überraschend stechenden Blick und konnte so ganz gut auf sich achten.

Mit den Anderen kam die Lautstärke, das Chaos, das Leben und ich liebte es.

Was mich nicht sonderlich überraschte, war dass Aria scheinbar sehr gut mit Lisanna, Juvia und Levy zurecht kam.

Sie saß bei ihnen an einem Tisch und unterhielt sich mit ihnen.

"Sie ist eine kleine Diva", ich sah zu Mira und nickte grinsend, lehnte mich auf meine Hand und gab zu "Oh ja, sie kann auch ganz schön zickig werden".

Mira kicherte, lehnte sich zu mir und säuselte "Dann passt sie ja hervorragend zu dir". Ich hob ihr meinen Blick entgegen, grinste knapp.
"Du weißt, dass ich dich einfach schlagen kann".

Sie kicherte abermals, richtete sich wieder auf und nickte vor sich hin, auch wenn sie mir mit ihrem Blick deutlich sagte, dass ich das nicht schaffen könnte.

Ich sah wieder zu Ari, die scheinbar gerade mit Komplimenten überschüttet wurde. Sie würde ein schönes Leben haben, eines, dass sie verdiente.

"LUCY!".

Ich schreckte zusammen.
Darauf hatte ich eigentlich die ganze Zeit gewartet.

"Was soll das heißen, du warst respektlos und hast das Esszimmer deines vorherigen Auftraggebers zerstört?!".

Darauf hatte ich auch gewartet.
Ich sah hilfesuchend zu Mira, die sich breitgrinsend abwandte. Die konnte wirklich was erleben.

"Shi-chaan~", schnurrte ich doch er hob seine Hand und knurrte "Nein, das funktioniert nicht meine Liebe! Du verbringst die nächste Zeit damit den S-Rang-Bereich aufzuräumen!".

Ich sah ihn leicht verzweifelt an, während Mira vor sich hinlachte und auch die ein oder anderen kicherten.

Also gut.
Ich rutschte von der Bank, murmelte leise "Hauptsache habe ich den Auftrag vorher abgeschlossen" und sah Mira abwartend an, die breitgrinsend in das Hinterzimmer ging und mir allerlei Reinigungsutensilien reichte.

"Ich will kein einziges Staubkorn mehr sehen".
"Jaja", nuschelte ich und stampfte die Treppen hoch.

Ich sah zu Aria, die überrascht zu mir sah, doch ich winkte lächelnd ab. Sie musste immerhin nicht meine Strafe tragen und je eher sie sich mit den Anderen verstand, umso besser.

Der S-Rang-Bereich bestand aus einem kleinen Flur, einem Zimmer für die Aufträge, einer Sitzecke und ein kleines Bad, so wie ein Zimmer mit Schränken, in denen wir etwas rein tun konnten, Wechselkleidung beispielsweise.

Toll.


Ich betrat das Zimmer mit dem Klemmbrett und fuhr mir über das Gesicht. Ich sollte versuchen, weniger Ärger zu machen. Das letzte Mal musste ich als Strafe fast zwei Wochen Mira hinter der Theke helfen.

Aber was sollte es schon, ich hatte ohnehin nichts anderes vor.

Ich wechselte den Müll und ging die Aufträge durch. Die, die bereits verfallen waren warf ich weg und die, die noch gültig waren, hing ich ordentlicher auf.

Ich öffnete die Fenster und begann alles abzustauben, ehe ich den Besen nahm und leise knurrend zu kehren begann.

Ich griff nach einem Lappen und wandte mich der Sitzpank zu, klopfte die Kissen aus und strich über das Holz, ehe ich mich leise fluchend dahinter beugte, um das Papier hevor zu holen.

"Warum sind sie die alle so unordentlich", knurrte ich leise und streckte mich in die Ecke, drückte mich etwas vor

"Wartet ab wenn ich euch sehe".
"Dann?"
Ich schreckte zusammen, sah zurück und knurrte "Erschreck mich nicht so!".


》Laxus《

Als ich die Gilde betrat, fand ich sofort den Grund für den fremden Geruch. Ich hob überrascht eine Augenbraue, als ich den Exceed sah, der Levy gerade einen Vortrag darüber hielt, dass sie wesentlich süßer sein konnte, wenn sie wollte.

Abgesehen davon, dass ich mir denken konnte, zu wem sie gehörte, musste ich fast schmunzeln. Sie war ihr sehr ähnlich. Die starke Haltung, der mutige Blick und sicher, die Kleidung.

"Sie passt zu ihr", ich sah leicht zur Seite, zu Freed, der etwas grinste, die Exceed musterte und verkündete "Lucy sagte sie heißt Aria. Sie hat sie auf dem Auftrag getroffen".

Ich nickte verstehend.
War dem so.
Also war sie schon zurück? Dass ging schnell.

"Wo ist sie?", fragte ich kühl, doch es war Ever, die lachte "Kaum war sie zurück bekam sie Ärger vom Meister, wegen Fehlverhalten auf dem letzten Auftrag. Sie muss jetzt den kompletten S-Rang-Bereich aufräumen".

Das war Scheiße.
Nicht, dass wir sehr dreckig waren, aber es war doch eine Weile her, dass da oben ordentlich aufgeräumt wurde.

Zufrieden trat ich voran, die Treppen hoch, wollte mit ihr genervtes Gesicht nicht entgehen lassen und schien nicht enttäuscht zu werden, denn ich hörte sie bereits Knurren und fluchen.

Ich betrat lautlos den Raum und wandte mich zu ihr, erstarrte aber augenblicklich.
Mein Kopf war wie leer gefegt und das meinte ich auch so, denn mein Blut schoss in eine südliche Region.

Wie sie dort über diese Bank gelehnt war, den Hintern provozierend hochgestreckt, sah verdammt nach einer Einladung aus und dass der Stoff ihres Rocks abermals viel zu kurz war und kaum etwas verdeckte, machte es ihm nicht leichter.

Verdammte Scheiße, warum musste sie auch zu solch einer Schönheit heranwachsen.

"Warum sind die alle so unordentlich?", knurrte sie leise und am liebsten hätte ich ihr den Mund zu gehalten. Wenn die mit ihrer melodischen Stimme sprach, während sie in solch einer Position war, trocknete es ihm den Hals aus.

Als würde sie es extra machen, streckte sie ihren Rücken noch etwas mehr durch, hob ihren perfekten Hintern noch etwas höher.

Ah, ich spürte Regung in einer Stelle, die recht ungeeignet war. Zumindest hier.

"Wartet ab, wenn ich euch sehe".

Meine Mundwinkel hoben sich.

"Dann?".

Ganz schnell zeigte sich, dass ich das hätte bleiben lassen sollen. Das kleine zusammen zucken reichte, damit es ganz schnell eng in seiner Hose wurde und dass sie dann ihr hübsches Gesicht etwas zurück drehte um mich genervt anzusehen, aber in dieser Position verweilte, ließ mich an ihrem Verstand zweifeln.

Hielt sie es tatsächlich für eine gute Idee, so vor einem Mann zu agieren?

"Erschreck mich nicht so!", zischte sie und es reichte, um mich wirklich an den Rand des Wahnsinns zu bringen.

Ich trat auf sie zu, umgriff ihre Hüften und unterließ es dennoch, sie gegen meine Mitte zu pressen. Sie brauchte es nicht zu spüren.

"So vor einem Mann zu liegen ist eine dumme Idee".

Sie hob fast unbeeindruckt ihre Augenbraue.
Ich hasste sie und gleichzeitig begehrte ich sie mit allem was ich hatte.

Ok, zugegeben, sie so zu halten war eine noch dümmere Idee.
Jetzt musste ich wirklich kalt duschen gehen und hoffen, dass mir niemand so begegnete.

"Mir so nahe zu kommen auch", knurrte sie und im nächsten Moment spürte ich ihr Licht ausstrahlen.

Ich ging sofort etwas zurück und sah, wie sie ihren Blick zufrieden grinsend wieder abwandte.

Verdammt.
Verdammt! Ich brauchte eine Dusche!

Ich verließ eilig den Raum und ging in das kleine Bad, verschloss die Türe und riss mir fast schon die Hose vom Leib, da es unerträglich eng wurde.

Mit ihrer kleinen Aktion hatte sie mir wirklich den Rest gegeben. Er stand wie eine eins.

Ich zog mir meine restliche Kleidung aus und drehte das Wasser auf, stieg darunter und lehnte meine Stirn an die kühlen Fliesen.

Ich wusste nicht mehr, wann es angefangen hat, dieser unerschöpfliche Wille, dieses Mädchen zu bendigen.

War es, als sie sich langsam entwickelte? Als sie älter und zunehmend schöner wurde? Zunehmend wilder?

Ich wusste es wirklich nicht mehr. Mittlerweile war es einfach nur noch Folter.
Sie war ein Drache, keine Katze, man konnte sie nicht bändigen und das wusste ich, dennoch wollte ich nicht mehr, als genau das zu schaffen.

Oder war es einfach, weil sie es verdammt nochmal provozierte? Konnte sich diese Frau nicht etwas anziehen, so dass man nicht alles sehen konnte?

Ah diese verdammten Gedanken wollten nicht aufhören, im Gegenteil. Immer wieder kamen Bilder in mir auf, in denen sie unter mir lag, sich wand vor Verlangen und seinen Namen schrie.

Die Hitze in seiner Mitte wuchs, ich knurrte leise. Verdammt nochmal, Lucy.

Ich wollte wirklich hören, dass sie mich anflehte, sie von diesem Verlangen nach mir zu befreien und hier war ich, der einzige Idiot, der Verlangen nach ihr hatte.

"Laxus!".

Blitze schossen mir wortwörtlich durch den Körper, nur mit Kraft schaffte ich es, meine Hand nicht zu meiner pochenden Männlichkeit zu legen.

Warum musste sie jetzt mit mir sprechen?!

"Laxus ich muss in dieses Bad!", seufzte sie und sogleich hörte ihr genervtes Stöhnen.

Solche Töne waren unpassend.
Aber es reichte um mir wirklich jegliche Kontrolle zu nehmen.
Ich umgriff mein pochendes Gemächt und strich die Länge nach, biss mir feste auf die Zunge, um keine Töne von mir zu geben.

Ich wusste immerhin, dass sie hervorragende Ohren besaß.

Sprich weiter.
Ich wollte dass sie sprach.

"Wenn du da raus kommst, mach ich dich fertig".
Mein Kopf fiel in den Nacken, meine Bewegungen wurden schneller.

Wie jämmerlich hier zu stehen und es zu tun, während sie mir drohte.
Wie jämmerlich es doch war, ihr so mit Haut und Haar verfallen zu sein.
Wie jämmerlich, dass ich mir bisher keine Mühe gab, sie zu meinem zu machen.

Ich hasste sie und ich wollte sie.
Ich wollte sie auf Abstand halten und ich wollte doch, dass sie mir gehörte.

Sie war von Anfang an eine schlechte Idee.
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