Limbo

GeschichteAllgemein / P16
Darkside Leon OC (Own Character) Vanessa
04.04.2020
04.04.2020
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Prolog


Er schaut ihn nur an. Wütend, traurig, beängstigt. Seine Augen füllen sich langsam mit Tränen, welche seine bleichen Wangen runterkullern. Er schmeckt sie nicht, als sie an seinen Lippen entlang fahren. Nichts. Seid er aufgewacht ist, schmeckt er nichts.
“Na, Na..”, murmelt Darkside nur und schüttelt seinen Kopf. Er genießt es. Jede, einzelne Sekunde genießt er. Er hatte von Leon gehört. Dem Anführer, der kein Angst hat und in jedes Abenteuer als erstes hineinstürzen will und es auch tut. Für Darkside ist es ein Sieg. Das kann er all seinen anderen Vampiren erzählen, all seinen Feinden. “Ich habe Leon besiegt. Ich habe sein Team in meinem”. Allein der Gedanke lässt sein Grinsen nur größer werden. Jede gottverdammte Sekunde genießt er.
“Du kannst ihr nicht weh tun”, murmelt Leon und steht auf. Er läuft zwei Schritte zur Darkside, bleibt aber stehen. Er hat Angst. Nicht um sich selbst, sondern um seine Vanessa. Das verdient sie nicht, absolut nicht. Vor allem nicht, nachdem er ihr versprochen hatte zu bleiben.
“Blossom”, ruft Darkside nach seiner rechten Hand, welche elegant und mit einem leichten Lächeln zu ihrem Anführer läuft. “Das war deine eigene Schuld, Leon. Ich habe dir niemals gesagt, dass du zu mir kommen sollst”, antwortet sie in einem gehässigen Tonfall, welcher auch Leon schockiert. Er weiß das sie es sarkastisch meint. Jeder in dieser Halle weiß, dass Leon jetzt in dieser Situation wegen Blossom steckt. Im Wald krach zu machen, Sie wollte das er kommt, sie wollte das er sich auf den Lärm konzentriert, den Darkside gemacht hatte, damit Blossom freie Bahn hatte ihn zu beißen.
Leon schüttelt nur seinen Kopf, er darf nicht auf die Provokationen hineinfallen. Auf gar keinen Fall, es geht hier um sein Team, um seine verdammten Freunde.
“Was muss ich tun, damit du sie in Ruhe lässt..”, fleht Leon und schaut zu Darkside. Die Tränen sind schon lange weg, stattdessen nur noch Wut. Wut und Verzweiflung. Darkside gefällt das natürlich, wem denn nicht? Mittlerweile hatte jeder der Schattensucher den Weg zur Halle gefunden, jeder hört den Krach, den Darkside und Leon machen und jeder einzelne von ihnen ist neugierig. Sie wussten alle das Darkside jemanden bringen würde, aber doch nicht Leon. Jeder im Wald spricht über ihn, über die wilden Kerle.
“Du könntest eine Sache für mich tun..”, fängt Darkside an und läuft zu Leon, der ihn nur anschaut. Sofort verändert sich seine Körperhaltung. Er steht gerade, die Arme an seinen Seiten gedrückt und seine Finger zu einer Faust geballt. Er weiß, das was jetzt kommen würde nichts gutes sein würde. Darkside hat die Oberhand, er weiß, dass Leon alles machen würde, das keiner seiner Freunde in Gefahr geraten würde. Perfekt für ihn.
“Geh in die Sonne!”, sagt er nur und sofort schaut Leon zu Darkside. Er ist verwirrt. Wieso denn bitte in die Sonne?
“Kennst du den nicht die Geschichten, die man über Vampire erzählt? Die Sonne ist dein Tod”, erklärt er nur und Leons Blick geht wieder nach vorne. Er fokussiert einen Punkt auf den Boden und lässt Darkside einfach nur reden. Leon weiß, dass er das machen würde. Ohne wenn und aber würde er sich in die Sonne stellen und sterben.
“Du wirst dich in die Sonne stellen und warten. Du wirst warten bis du zu Stein wirst. Deine Freunde können dich befreien, wenn sie dich finden. Wenn sie es schaffen, dann wirst du wieder zu einem Menschen und du kannst mit deinen Leuten gehen, wenn sie dich aber nicht finden, dann bleibst du hier. Deine Freunde werden aber verschont bleiben. Wir werden sie nicht jagen, nichts. Es ist deren Entscheidung, ob sie hierhin kommen werden oder nicht. Wir werden nichts manipulieren oder ähnliches”, erklärt Darkside und Leon schaut ihn wieder an, als er sich auf sein rotes Bett setzt. Er legt seinen Kopf in den Nacken und fängt an zu lachen. Leon hätte niemals gedacht, dass er sich jemals in so einer Situation befinden würde. Vor einem Vampir. Raban und Joschka hatten Recht, es gibt Vampire.
“Woher weiß ich das du mir die Wahrheit sagst? Woher soll ich wissen, dass du nicht doch etwas hinter meinem Rücken machen wirst?”, fragt Leon nur und legt seinen Kopf schief. Darkside kann viel reden, aber er wird nicht hier sein, um es zu sehen. “Du musst mir vertrauen. Glaubst du allen ernstes ich würde dich anlügen? Ich bin zwar ein Vampir, aber kein Lügner”, sagt er mit so einer ernsten Stimme, dass Leon ihn nur glauben kann.
Darkside steht wieder auf und läuft zu Leon. “Also?”, fragt er und streckt seine Hand hin. Leon schaut diese an und wieder zurück zu Darkside. “Du schwörst, dass du ihnen nichts antun wirst?”, fragt er noch einmal nach und Darkside lächelt. Seine Fangzähne glitzern etwas heraus. “Ich schwöre es”, antwortet er nur und Leon seufzt. Er streckt seine Hand auch aus. “Ich nehme an”.
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