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Meine Geschichte

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
OC (Own Character) Tegan
04.04.2020
04.04.2020
11
34.108
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04.04.2020 2.489
 
Kapitel 2
Die Veränderungen, welche folgten

Alle Außerirdischen besiegt und was habe ich dazu beigesteuert? Nichts, genau. Ich war nun 20 Jahre alt. Mein Leben hatte gerade erst begonnen. Mutter und Vater waren beide sehr froh darüber, das sie mich davon abhalten konnten in den Krieg zu ziehen, immerhin wurde Kaname schwer verletzt. Aber ich, ich nicht. Immerhin musste ich nur auf meine Schwangere Mama aufpassen.
Ja klar, ich fühlte mich dadurch schon besser, das ich wenigstens irgendwas machen konnte, aber eben auch nicht gut genug. „Julietta, komme bitte aus deinem zimmer. Du bist nicht die, die jetzt schmollen dar. Sei lieber für Kaname da, er wurde immerhin verletzt und du bist doch eine gute Zwillingsschwester.“ Hörte ich Mama vor meiner Zimmertür flehen.
„Julietta, bereite deiner Mutter nicht zu viele Sorgen, nicht jetzt. Sei lieber für deinen Bruder da.“ Wahr das einzige, was Vater dazu beizutragen hatte.
Er hatte auch schon versucht in mein Zimmer zu kommen, genau so, wie meine Tante es auch schon versucht hatte, aber die Tür hielt stand. Vielleicht aber auch nur, weil ich sie mit Hilfe meiner Fähigkeiten verstärkt hatte, aber weiß das schon so genau?

Ich lag auf meinem Bett und gab kein Wort von mir. Ich wusste aber von den Leuten, welche ab und an vor meiner Zimmertür auftauchten, das es Kaname inzwischen wieder besser ging.
„Hey Julietta, wir sind es.“ Hörte ich Lucans Stimme. „Ich weiß, du bist sauer auf uns, weil du nicht helfen durftest, aber du bist immer noch eine Frau.“ Er wusste gar nicht, was er gerade anrichtete.
Ich ließ de Tür aufspringen und stand vor ihm, mein ganzer Körper war umgeben von Feuer. „Nur eine Frau?“ Mir Gegenüber standen sowohl Lucan als auch Tegan. Beide schauten mich überrascht an. „Julietta... ich glaube du brennst.“ Versuchte Tegan es. „Nur eine Frau?! Wisst ihr was, ihr könnt mich alle mal.“ Und damit sprang die Tür wieder zu.
„Julietta, ich habe es doch nicht so gemeint.“ „Lass es, es hat keinen Sinn, lassen wir sie lieber in Ruhe.“ Sagte nun Tegan, ich hielt dies für eine Vernünftige Idee. Und die beiden scheinbar auch, denn ich hörte noch, wie sich die Schritte entfernten.
Es dauerte noch zwei Wochen bevor ich das Zimmer wieder verließ, mein Körper benötigte Nahrung. Das konnte ich nicht bestreiten und so ging ich Richtung Küche. Vorbei an den überraschten Gesichter meiner Eltern und den Interessierten von Tegan und Lucan, welche hier scheinbar wohnten, seit es Kaname nicht so gut geht.
„Julietta?“ Versuchte Lucan es, wurde aber von mir einfach nur ignoriert. „Scheint es nur so, oder ist sie dünn geworden.“ Fragt meine Mutter in die Runde, was dazu führte, das ich von drei Männern gemustert wurde. „Du hast Recht sie ist dünn geworden.“ gab mein Vater als Antwort, währen ich irgendetwas in mich rein stopfte an essen und auch wieder verschwinden wollte.
„Julietta, bleib mal hier, wir wollen was mit dir besprechen.“ Sagte mein Vater. „Danke kein Bedarf.“ Sagte ich und ging. Respektloser ging es gar nicht mehr.
Er hätte mich ohne Probleme aufhalten können und ich wäre nicht zusammengezuckt, wenn er mich mit seinen Bernsteinfarbenden Augen angeschaut hätte.
Aber er hielt mich nicht auf und so ging ich Richtung Trainingsraum, um Messer zu werfen und ein bisschen mit meinen Kräften zu spielen.
In diesem Modus merkte ich auch sofort, als drei Personen den Raum betraten. Und alle drei hatten keine Millisekunde später ein Messer direkt neben sich in der Wand stecken.
„Eure Reflexe sind mies.“ Sagte ich nur, was meinem Vater ein leichtes Lächeln ins Gesicht brachte. „Du redest wieder?“ Fragte Tegan mich nun. „Vielleicht“ war meine kurze Antwort, während ich mein Schwert wieder an seinen Platz hin. Danach streckte ich meine Hand aus, was dazu führte, das alle meine Messer auf mich zu flogen um direkt in meiner Hand zu landen.
„Beeindruckend.“ Sagte Lucan und Tegan stimmte ihm zu.
„Das ist der Grund, warum sie wirklich unglaublich sauer ist.“ Gab mein Vater nur zum besten. „Ich kann es schon nachvollziehen. Aber wenn mir die Frage erlaubt ist.... Was sind jetzt genau Juliettas Fähigkeiten?“ Traute Tegan sich zu fragen. Und zwar nicht nur mich, sondern auch meinen Vater.
„Das kann man nie so genau wissen. Sie... ihr Körper beschränkt sich nicht nur auf eine Fähigkeit, aber ich denke Hauptaugenmerk liegt auf den Elementen oder Julietta?“ „Wie genau?“ Fragte Lucan sichtlich interessiert, was mich dazu brachte auf meiner rechten Hand eine Feuer Kugel erscheinen zu lassen und auf meiner linken eine Wasserkugel.
Und damit warf ich die beiden Kugel auch schon an die Wand zu meiner Linken, wo auch sofort ein dunkler Fleck zum einen und eine nasse Stelle zum anderen entstand.
„Deswegen haben wir den Trainingsraum metallisch Verstärkt, oder sollte ich besser sagen Julietta?“
„Beeindruckend. Also Feuer, Wasser, Erde, Luft, Metall was noch?“ „Was Vater meinte ist das ich alle Elemente, an welche ich gerade denke entstehen lassen, oder beeinflussen kann.“
Tegan und Lucan schauen sich nur an. Keiner sagte mehr was.
„Vielleicht versteht ihr ja jetzt, warum sie sauer ist. Aber Julietta, du weißt, das ich das nur zu deiner Sicherheit gemacht habe?“ Fragte Vater mich und versuchte meinen Blick mit seinen Augen zu fangen.
„Ja.... dennoch bin ich sauer.“ Das brachte ihm zum lachen. „Gut, damit kann ich leben, solange du mir irgendwann verzeihst.“ Ein nicken meinerseits schien ihm schon zu genügen.
„Uns bist du immer noch sauer oder?“ Fragte nun Tegan. „Dir nicht, du hast ja nichts gemacht. Aber ich reiße dir den Kopf ab Lucan, wenn du noch einmal sagst, das ich nur eine Frau bin.“ Ich sah, das Tegan meine Antwort beruhigte und Lucan sehr blass wurde.
„Ich werde in Zukunft drüber nach denken, was ich sage und was ich besser nicht sagen sollte okay?“ „Damit gebe ich mich zufrieden.“ „Freunde?“ Fragte nun Tegan. Ich nickte und antwortete „Freunde“
Ich sah wie die beiden sich sichtlich entspannten. Es hat sie wohl doch mehr mitgenommen, als ich geglaubt habe.
„Das gute daran, das unsere Väter weg sind, ist wohl wirklich, das du dich jetzt frei bewegen kannst ohne Angst zu haben. Ich schätze deine Fähigkeiten nämlich als stark genug ein, Das du Rogues erledigen kannst.“ Sagte Lucan und lehnte sich gegen den Türrahmen, während ich meine Messer wieder an Ort und stelle legte. „War das etwa so etwas ähnliches wie ein Kompliment?“ Hinterfragte ich ihn, mit einer hochgezogenen Augenbraue.
„Ja kann man schon sagen.“ Wahr seine Antwort. „Danke sehr.. oder so ähnlich.“ War meine Antwort, welche Lucan und Tegan zum lachen brachte.
„Typisch Julietta.“

Und damit vergingen die Tage. Auch Kaname war inzwischen wieder genesen, die einzige Erinnerung an seine Verletzung war eine kleine Narbe über seiner Augenbraue. Und er war mir nicht böse, immerhin hatte ich ihn die ganze Zeit auf dem Familienbad unterstützt. Habe ihm dort nähe gegeben und das Gefühl, das er alles überstehen kann, während ich mich fast zu Tode gehungert habe. Und auch jetzt noch, war ich eigentlich viel zu dünn, was aber keinem Auffiel, da ich die meiste Zeit Pullover oder andere Sachen anzog. Aber leider wird der Sommer dies unmöglich machen.
„Julietta, hast du Lust heute Mittag mit mir zum Mittag zu essen.“ Holte Mutter mich auch schon aus meinen Trüben Gedanken, welchen ich schon den ganzen Tag nachhing. „Ich habe eigentlich nicht so besonders Lust.“ Sagte ich, was ihr einen traurigen Blick ins Gesicht brachte. „Aber wenn es dich Glücklich macht, dann würde ich wohl mit essen.“ Ich sah, wie meine Mutter anfing zu strahlen. Immerhin war ich die einzige Person im Haus neben ihr, die Menschliche Nahrung zu sich nehmen konnte.
„Es würde mich sehr glücklich machen.“ „Gut, dann werde ich mit essen.“ Antwortet ich ihr.
Man muss dazu sagen, das auch Vater, Kaname, Tegan und Lucan am Tisch saßen und mich die ganze Zeit schon immer mal wieder traurig gemustert hatten, was mir gar nicht aufgefallen war.
„Alles gut bei dir Julietta?“ fragte Vater mich. „Hmm.. was ja... bei mir ist alle gut.“ ich konnte aber in seinem Blick sehen, das er mir das nicht glaubte und auch die anderen Männer am Tisch sahen so aus, als würden sie mir nicht glauben, aber ich hatte auch keine Lust ihnen zu widersprechen.
Und so ließ ich mich darauf ein, mit meiner Mama zu essen, ohne zu wissen, das es unser letztes Essen sein würde.

Meine Mutter verstarb keine drei Wochen nach diesem Abend. Sie war zu schwach gewesen um die Geburt meines jüngeren Bruders und meiner Schwester zu überstehen. Und zu allem Überfluss, wenn man glaubte, es geht gar nicht mehr schlimmer, verstarb dann auch meine kleine Schwester Yuki. Sie wurde gerade mal zwei Monate alt.
Wie es Vater dabei erging kann ich leider auch nicht sagen. Er hat sich zurück gezogen und wenn ich sage zurück gezogen, dann meine Ich, das er sein Arbeitszimmer nicht mehr verlässt.
Er hat sich nach dem Tod meiner kleinen Schwester einfach von allem Abgeschottet und auch Kaname zog sich von allem zurück. Er hatte Mutter geliebt, auch wenn er es selten gezeigt hat.
Und dennoch fragte ich mich nur, warum es an mir hängen blieb, mich um meinen kleine Bruder Nero zu kümmern. Ich gab ihm vom meinem Blut und trug ihn durch die Gegend, wenn er Quengelte. Ich übernahm Quasi alle Aufgaben, welche entweder Mutter oder Vater eigentlich benötigt haben.
Und Kaname hatte sich zu den Krieger abgesetzt. Und auch Tegan und Lucan kamen eher seltener vorbei. Somit war ich meistens alleine mit meinem kleinen Bruder Nero.
Und in dieser schweren Zeit habe ich eine Freundin gefunden. Sorcha war eine wundervolle Person. Sie nahm mir ab und an auch Nero ab, wenn ich mal ein paar Minuten für mich brauchte. Und so vergingen die Jahre.

Einige Zeit später

„Wollen wir ihr nicht unter die Arme greifen?“ Hörte ich die frage von Tegan.
Die drei Jungs hatten sich heute schon den ganzen Tag im Esszimmer verzogen. „Wie alt ist Nero jetzt eigentlich?“ Fragte Lucan dann in die Runde.
Natürlich hatte Nero die Frage auch gehört, weswegen er ins Esszimmer rannte, seine kleine Armen in die Seiten stemmte und nur sagte „Ich wer nächste Woche sechs! Ich bin nicht mehr klein!“ Ich selber folgte ihm ins Esszimmer und stand nun hinter ihm.
„Schon sechs?“ Fragte Lucan überrascht. Und auch Tegan schien so, als würde es ihn einfach nur überraschen. „Es sind wirklich bald schon sechs Jahre?“ fragte Kaname sich ganz leise.
„Schwester, warum sind die so böse zu mir?“ Fragte Nero nun mich. „Ich denke, sie sind nur überrascht, das du schon so alt bist.“ Sagte ich lächelnd, während er auf mich zu ging und sich an mein Bein hängte. „Die sind böse zu mir“ Sagte der kleine Vampir Junge, was dazu führte, das Lucan und Tegan lächeln mussten.
Nur Kaname schien irgendwo anders gefangen zu sein. „Wo seit ihr?“ Hörte ich auch schon eine andere Stimme, welche wohl nach Nero und mir suchte. „Sorcha“ hörte ich Neros begeisterte Stimme, als er mich los ließ und auch schon in die Richtung rannte, aus welcher Sorchas Stimme kam.
„Sorcha?“ Fragte Tegan. „Vater hat sie angeschleppt, kurz nach dem Mutter gestorben ist. Sie ist eine Stammesgefährtin. Julietta und sie sind gute Freunde und sie kümmert sich ab und an um Nero.“ sagte Kaname ganz leise und es überraschte mich, er hatte doch noch etwas mit bekommen, was diese Familie anging.

Und damit verging wieder eine weile. Und es tut mir leid liebe Leser, das ich immer und immer wieder so viel überspringe, aber in meinem Leben ist zu dieser zeit nicht viel passiert. Ich kümmerte mich um meinen kleinen Bruder, während Sorcha und ich wirklich gute Freunde wurden. Sie war wie die Schwester, die ich nie haben würde.
Vor allem jetzt in dieser Zeit. Denn man weiß erst wie stark das Band von Zwillingen wirklich ist, wenn sich der eine umbringt, aufgrund der selbst Isolation des anderen. Denn genau dies geschah, als Nero sieben Jahre alt wurde.
Unsere Tante nahm sich vor meinen Augen das Leben, da sie nicht damit klar kam, das ihr Bruder sie nicht mehr beachtete.
Doch niemand merkte, das es auch mir nicht gut ging. Selbst mein Zwillingsbruder nicht.

Und dann kam der Tag.
„Es tut mir wirklich leid, aber ich denke, für die Familie wäre es besser wenn wir das machen.“ Hörte ich plötzlich Kanames Stimme welche meine Gedanken unterbrach. „Ihr wollt wirklich nach Japan auswandern?“ Hörte ich die Stimme von Tegan. „Das ist aber wirklich schade, wird Julietta uns noch besuchen kommen?“ Sorcha, die Stammesgefährtin von Tegan und meine beste Freundin.
„Wir halten es für besser. Nero ist jetzt 20 Jahre alt. Und was mit Julietta ist weiß ich ehrlich gesagt nicht. Wir reden nicht besonders häufig.“ Und da kam ich auch schon um die Ecke und sah gerade noch, das Tegan und Lucan sich kurz anschauten, als fragten sie sich gerade beide, warum wir nicht mehr redeten. „Ich denke ich werde hier bleiben.“ „Julietta?!“ kam es von allen, außer von meinem Bruder, welcher den Kopf senkte, um mir nicht in die Augen zu schauen.
„Du möchtest hier bleiben?“ Fragt Tegan. „Ist mein Plan aber wenn du nicht möchtest, das ich bleibe, dann kann ich auch verschwinden.“ „Nein, es wäre schön, wenn du bleiben würdest, ich denke Sorcha würde es auch gefallen oder Schatz?“ Alleine dabei lief es mir eiskalt den Rücken runter.
Okay, was ich euch vielleicht erzählen muss ist, das Tegan mir seine Liebe gestanden hat, als Nero gerade acht Jahre alt war, doch ich habe abgeblockt. Ich denke nämlich nicht, das ich geeignet bin dafür, mit einer Person eine Beziehung anzufangen. Und außerdem war ich auch ein Vampir, genau so wie er. Ich weiß nicht, wie gut die Kombination ist. Weswegen ich ihn mit Sorcha verkuppelte.
Aber er akzeptierte es wohl, das ich ihn abblockte, denn er nahm Sorcha ein Jahr später zu seiner Stammesgefährtin. Und ich denke auch, das die beiden glücklich sind, immerhin können Tegan und ich inzwischen wieder Witze machen. Und ja Sorcha wusste davon, aber sie wusste auch, das ich ihr Tegan nicht weg nehmen werde. „Ich würde mich auch freuen, wenn sie hier bleiben würde.“ Hörte ich Sorcha sagen.
Aber sie musterte auch mich, sie hatte bemerkt, das es mir eiskalt den Rücken runter lief, als Tegan sie als seinen Schatz bezeichnet hatte.
„Julietta wird das gar nicht gefallen Schwester.“ „Das ist mir relativ egal! Es ist ja nicht so, als hätte es dich oder Vater die letzten 20 Jahre interessiert, was ich tue.“ Ich merkte, wie Kaname ganz klein wird, weil er weiß das ich recht habe.
„Aber wann werdet ihr gehen?“ „Morgen“

Und damit zogen Kaname und Vater nach Japan Während Nero halb durchdrehte, so hatte er doch kein gutes Verhältnis zu seinem Vater, oder zu Kaname. Doch er musste mit ihnen mit gehen da er noch zu jung war um alleine zu entscheiden, was er tut meinte Vater und er wollte nicht mit ihm diskutieren, denn was Vater sagt ist Gesetz.
Und ich blieb bei Lucan, Tegan und den anderen.

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