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Wolfsmond

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Het
Hidan Kaguya Ōtsutsuki Konan Madara Uchiha OC (Own Character) Yahiko / Pain
04.04.2020
08.05.2021
21
135.111
27
Alle Kapitel
53 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
04.04.2020 2.989
 
Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen bei meiner Geschichte.

Mir spukte schon seit einiger Zeit diese Story durch den Kopf und jetzt habe ich sie endlich verschriftlicht. ^^

Ich hoffe euch gefällt die Story und die Art wie ich die Charaktere beschreibe.

Ein dickes Danke geht vor allem an meine Beta-Leserin Hanami Yuki. Danke für deine Hilfe, die vielen Tipps und Tricks, sowie die zeit die du für das Beta-Lesen opferst. Ich weiß das sehr zu schätzen ;)

Und nun viel Spaß beim Lesen <3

Disclaimer: Ich habe keine Rechte an den Personen und Orten der Serie Naruto bzw. Naruto Shippuuden. Mir gehören nur meine eigenen Charaktere und die Idee zu der FF. Ich schreibe die Story nur zum Spaß und verdiene hiermit auch kein Geld.


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Blitzlichter und Nebel durchzogen den Raum, während der Bass laut in ihren Ohren dröhnte. Auf der Tanzfläche tummelten sich bereits diverse Leute. Die Luft um sie herum war warm und stickig, was die Blondine dazu veranlasste, die Tanzfläche zu verlassen, um sich Abkühlung zu verschaffen. Ihre langen, welligen Haare fielen ihr locker über die Schultern, auf die Brust. Bestimmt und selbstbewusst schob sich die 24-Jährige in ihrer schwarzen Röhrenjeans, den ebenso dunklen, rockigen Boots und dem bordeauxroten Top durch die Masse der Menschen. Langsam kam sie dem Tresen der Bar immer näher. Dort angekommen machte sie den Barkeeper durch eine lässige Handbewegung auf sich aufmerksam und bestellte einen Cuba Libre.



Während sie auf ihre Bestellung wartete, glitten ihren blauen Augen durch den Club und beobachtete die Menschen um sie rum. Eng an eng tanzten die Leute miteinander, rieben ihre Körper zum Takt der Musik aneinander. Heiße Blicke wurden ausgetauscht. In der einen Ecke konnte sie einen Mann und eine Frau beobachten, die sich gemeinsam in Richtung der Toiletten aufmachten. In der anderen ein Pärchen, welches wild am herumknutschen war. Was war denn heute nur mit den Leuten los? Es war zwar nicht ungewöhnlich, dass die Leute im Club sich näherkamen, aber heute lag anscheinend eine gewisse sexuelle Spannung in der Luft. Vielleicht lag es daran, dass die Semesterferien begonnen hatten oder aber es musste wohl am Vollmond liegen…



Sie ließ den Blick weiter gleiten und blieb dann an einem großen Mann mit breiten Schultern und kurzen dunklen Haaren hängen, der sie ebenfalls, mit seinen grünen Augen, zu beobachten schien. Sein dunkles Hemd spannte über seine Brust, sodass er die obersten zwei Knöpfe geöffnet hatte, damit diese nicht absprangen. Seine ausgewaschene blaue Jeans lag eng an seinen Oberschenkeln an. Er musste wohl viel trainieren.  Als sich ihre Blicke trafen lächelte er charmant und machte sich auf den Weg zu ihr.



Wie ein Raubtier näherte er sich ihr langsam, ohne den Blick von ihr zu lassen. Sie schluckte schwer und leckte sich über die trockenen Lippen. Seine Augen waren auf ihre Lippen gerichtet und ein funkeln durchzog diese, als er ihre Reaktion bemerkte. Sein Lächeln wurde breiter. So in seinen Bann gezogen bemerkte die Blondine nicht, wie der Barkeeper ihre Bestellung auf den Tresen stellte und nach ihrem Clubbändchen fragte, auf der er die Bestellung verbuchen konnte. Erst als der dunkelhaarige Mann vor ihr stand, und seinen Arm an ihr vorbei, dem Barkeeper hinhielt bemerkte sie, was der Barkeeper von ihr wollte. „Der Drink geht auf mich. Und ich nehme dasselbe.“, rief der Neuankömmling dem Barkeeper zu, um die Musik zu übertönen.

Der Barkeeper verbuchte die Bestellungen auf dem Armband und machte einen weiteren Drink, den er dann ebenfalls auf den Tresen stellte, bevor er zum nächsten Gast ging um dessen Bestellung aufzunehmen. Der Dunkelhaarige nahm einen Drink vom Tresen und reichte ihn der Blonden. Ihr Blick hatte das ganze Szenario beobachtet, dabei war ihr sein gut trainierter Bizeps nicht entgangen. Sie nahm den Drink dankend an „Danke. Lieb von dir…“.



„Damian.“, stellte sich der attraktive Unbekannte vor, nahm seinen Drink nun ebenfalls vom Tresen und hielt ihn an ihren „Und mit wem habe ich die Ehre?“. Sie stieß mit ihrem Glas gegen das seine.



„Yuna. Freut mich dich kennenzulernen Damian.“ Er lächelte. „Yuna, ein sehr hübscher Name. Sag mal Yuna bist du alleine hier?“.



Sie lächelte und nickte bejahend. „Ich gehe gerne mal alleine aus. In der Gruppe zu feiern macht natürlich auch Spaß aber ich mag es einfach neue Leute kennen zu lernen. Das ist in der Gruppe manchmal etwas schwierig. Jeder will dann was anderes und man ist oft auf die eigene Gruppe fixiert.“ Er nickte verstehend, nahm einen Schluck seines Getränks ehe er in eine Ecke zeigte. „Hast du Lust dich mit mir dahinten etwas zu unterhalten.“



Sie überlegte kurz, entschied aber schnell, dass sie gegen ein lockeres Gespräch nichts einzuwenden hatte und nickte dann lächelnd. Er ging voraus und die Masse an Menschen schien sich wie von selbst zu Teilen, als er die Sitzecke im hinteren Bereich des Clubs ansteuerte. Auf dem Weg dorthin konnte sie nicht anders als auf seine breiten Schultern zu starren, welche den Stoff seines Hemdes mehr als nur strapazierten. Dieser Typ war echt ein Tier. Sie wollte gar nicht wissen wie oft er dafür trainieren musste um so auszusehen. Am Ziel angekommen setzte sie sich neben ihn und nahm nun ebenfalls einen Schluck ihres Getränks. Sie liebte den Geschmack des Südseerums, gepaart mit der süße der Cola, der ein leichtes aber mildes brennen auf ihrer Zunge hinterließ.



Neugierig lauschte sie den Worten welche aus Damians Mund kamen. Ihr Getränk neigte sich dem Ende. Sie unterhielten sich jetzt schon eine ganze Weile. Er schien ein vernünftiger Typ zu sein, zumindest machte er diesen Eindruck auf sie. Als sie ihm mitgeteilt hatte, dass sie sich gerne mit ihm unterhielt, aber nicht mit ihm ins Bett gehen würde, hatte er nur beschwichtigend die Hände gehoben.  Lächelnd hatte er gesagt, dass es für ihn voll okay wäre, er es aber äußerst schade fand.  

Als sich Damian nun nach vorne beugte und eine lange, wellige Strähne von ihrer Schulter zwischen zwei Finger nahm, musterte sie ihn neugierig.



„Kommst du kurz mit raus, ich könnte was frische Luft vertragen.“  Sie leerte den Rest ihres Glases in einem Zug und nickte dann, ehe sie sich erhob. Normalerweise wäre sie nicht alleine mit einem Typen vor die Türe gegangen, aber Damian wirkte auf sie völlig ungefährlich und außerdem war sie durch den Alkohol in ihrem Blut auch enthemmter als sonst. Wie Falsch sie mit ihrer Einschätzung lag…So Falsch…



Hätte sie gewusst, was sie draußen erwarten würde, hätte sie die Beine in die Hand genommen und wäre geflüchtet. Damian folgte ihr mit düsterem Blick und finsteren Gedanken. Sein Blick normalisierte sich erst, als sie an der Kasse ankamen und ihre Bändchen bezahlten um nach draußen gehen zu können.





Als sie die kühle Nachtluft auf ihrer erhitzen Haut fühlte fröstelte sie leicht und Damian reichte ihr seine Jacke, ehe er sich eine Zigarette anzündete. Dankend nahm sie die Jacke an und wickelte sich darin ein. Die Jacke war ihr viel zu groß, aber das störte sie nicht. „Das war meine letzte Zigarette, ich geh kurz um die Ecke am Automaten neue holen. Kommst du mit?“, er sah sie fragend an, während er lässig den Rauch aus seinen Lungen blies und die leere Schachtel in seiner Hand zerknüllte, ehe er sie in den Mülleimer neben den Ausgang warf. Sie überlegte kurz. Der Automat war nur wenige Straßen weiter und es waren immer noch vereinzelt Menschen auf der Straße unterwegs. Was sollte also schon groß passieren.  Sie nickte ohne sich über weitere Konsequenzen Gedanken zu machen.



Und so machten sich die beiden auf den Weg zum Zigarettenautomaten. Dass sie diesen nie erreichen würden wusste Yuna nicht.  Der Vollmond erhellte die Straßen und ihr Blick lag während dem laufen auf diesem. Bis zum Zigarettenautomaten war es nicht mehr weit, während sie an einsamen, dunklen Seitengassen vorbeigingen. Je weiter sie sich vom Club entfernten, desto weniger Menschen waren auf der Straße zu sehen. Doch Yuna beunruhigte diese Tatsache nicht, da es ihr nicht auffiel. Dafür war sie zu sehr auf den Mond fixiert gewesen.



Sie atmete tief die kühle Nachtluft ein, bevor sich auf einmal Damians Hand auf ihren Mund und sein Arm um sie legte und sie in eine dunkle Seitengasse gezogen wurde. Ihre Augen weiteten sich vor Schreck und ihr Herzschlag verdreifachte sich. Mit einem Mal wurde sie stocknüchtern. Wie hatte sie nur so dumm sein können. Mit aller Kraft versuchte sie sich aus seinem Griff zu befreien. Doch Damian war einfach viel stärker. Hilfesuchend hielt sie nach jemandem Ausschau, der ihr hätte helfen können. Doch vergeblich, es war niemand zu sehen. Panik machte sich in ihr breit und ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Ihre Atmung beschleunigte sich, doch durch Damians Hand auf ihrem Mund hatte sie Probleme beim Atmen. Sie hatte das Gefühl zu ersticken.



Verzweifelt strampelte sie weiter in Damians Armen und versuchte zu schreien. Immer tiefer verschleppte sie dieser Verrückte in die untiefen der Stadt, sodass sie schon nicht mehr wusste wo sie war. Damians tiefes, aggressives Knurren ließ sie stocken und in der Bewegung innehalten. War sie jetzt völlig bescheuert oder hatte sein Knurren sich wie das eines Wolfes angehört. Jetzt drehte sie anscheinend völlig am Rad. Als Damian sie unsanft an die nächstbeste Häuserwand drückte und sie in sein Gesicht sehen konnte gefror ihr das Blut in den Adern. Damians Miene war wutverzehrt, doch das war nicht der Grund, weshalb ihr Herz für einen Moment aussetzte. Es war die Tatsache, dass seine grünen Augen im Dunkel der Nacht leuchteten und in seinem Mund sich zwei riesige Reißzähne befanden, die immer weiter zu wachsen schienen.



Yuna wollte schreien, doch seine Hand auf ihrem Mund wusste das zu verhindern. Mit einem weiteren tiefen Knurren schlug er ihr mit der Handrückseite ins Gesicht und schleuderte sie an die gegenüberliegende Wand. Der Aufprall ließ ihr die Luft aus ihren Lungen entweichen und ein Schmerzlaut brach über ihren Lippen. Der Länge nach schlug sie auf dem harten Asphalt auf und kam zum Liegen. Sie wimmerte. Alles um sie herum fing an sich zu drehen und ein metallischer Geschmack machte sich auf ihrer Zunge breit. Ihr Gesicht pochte unangenehm und sie versuchte ihre rasenden Gedanken unter Kontrolle zu bekommen. War das der Tag an dem sie sterben würde?



Als sie sich langsam und unter Schmerz versuchte aufzurichten, konnte sie das Reißen von Stoff wahrnehmen. Ihr gefror das Blut in den Adern. Sie hielt in ihrer Bewegung inne und schaute in Richtung der Geräuschquelle.



Sie versuchte etwas zu erkennen, doch ihr Blick war verschwommen. Und das lag nicht nur an den Tränen, die sich in ihren Augen gebildet hatten. Das Blut was aus einer Platzwunde an ihrem Kopf herunterlief, war in ihr Auge geflossen und brannte dort unangenehm. Sie blinzelte mehrmals. Alles was sie erkannte, war das etwas oder jemand auf allen Vieren am Boden kniete, während der Körper sich zu verändern schien. Es hörte sich so an als würden Knochen oder Gelenke knacken. Aber das konnte nicht sein. Das musste sie sich einbilden. Sie hatte sich bei dem Aufschlag an der Wand definitiv zu heftig den Kopf gestoßen.

Langsam stellte sie zittrig einen Fuß vor den anderen, dabei stütze sie sich an der Hauswand ab. Sie schwankte, doch sie musste sich jetzt zusammenreißen. Sie wollte noch nicht sterben. Die ersten heißen Tränen bahnten sich einen Weg über ihre Wangen. Die Hauswand gab ihr den nötigen Halt und langsam schaffte sie es ihre Schritte zu beschleunigen, bis sie in einen leichten Lauf verfiel. Mehr war einfach nicht drin.  



Hinter ihr hörte sie wieder ein zerreißendes Geräusch und eine knurrende Stimme die ihr gehässig hinterherrief. „Lauf kleines Rotkäppchen! Lauf!“  Damians verzerrte Stimme ließ bei ihr kalten Schweiß ausbrechen und bittere Galle stieg in ihr auf, so dass ihr schlecht wurde. Sie musste hier weg.  Und zwar so schnell wie möglich.  Der Typ war doch Irre. Wie hatte sie sich nur so in jemandem irren können. Eigentlich besaß sie doch eine gute Menschenkenntnis. Ein heulen in einiger Entfernung hinter ihr riss sie aus den Gedanken.  Eigentlich wollte sie sich nicht umdrehen, doch sie tat es. Und sie bereute es sofort. Ein Wolf mit der Größe eines ausgewachsenen Stiers verfolgte sie. Sein hellbraunes Fell glänzte im Mondlicht und seine Augen glühten vor Gier. Die Zähne waren gefletscht und heißer Geifer tropfte aus seinem Maul.  Er hatte sie fasst eingeholt.



Der Anblick ließ in ihr Todesangst ausbrechen. Führ einen kurzen Moment war sie wie gelähmt und stoppte. Doch dann meldete sich ihr Überlebensinstinkt und sie versuchte ihre Schritte zu beschleunigen. Unaufhörlich flossen weitere Tränen über ihre Wangen und ihre Lungen brannten wegen der Anstrengung. Das hatte zur Folge, dass sie aufgrund ihres geschwächten Zustands über ihre eigenen Füße stolperte und stürzte. Das durfte doch jetzt nicht wahr sein.



Ein leiser Schrei verließ ihre Lippen, als ihr Körper erneut Bekanntschaft mit dem harten Asphalt machte. Mit den Händen versuchte sie sich noch abzufangen und kleine Steinchen fraßen sich in die zarte Haut ihrer Handflächen. Wimmernd drehte sie sich zu ihrem Verfolger um und musste mit vor Schreck geweiteten Augen feststellen, dass dieser zum Sprung auf sie ansetzte.  Das war es dann wohl.



Sie schloss die Augen und wartete darauf, von der Bestie zerfleischt zu werden. Doch als sie ein dumpfes Geräusch, hörte öffnete sie die Augen wieder. Vor ihr war stand ein riesiger schwarzer Wolf mit roten Augen, der den anderen Wolf im Sprung abgepasst haben musste. Er hatte sich auf den braunhaarigen Wolf gestürzt. Das war doch alles nicht normal. Das musste ein Traum sein anders konnte sich Yuna das Ganze nicht erklären. Die beiden Tiere kämpften miteinander und Blut bespritzte die Hauswand. Der schwarze Wolf hatte den anderen, mit den Zähnen im Nackenfell, gepackt und an die Hauswand geschleudert. Der braune Wolf fiepte kurz ehe er sich wieder aufrappelte und den schwarzen Wolf erneut Angriff.

In einem Knäul aus Zähnen und Krallen prallten die beiden Tiere wieder aufeinander. Der schwarze Wolf hatte eindeutig die Oberhand. Das den Lärm niemand mitbekam verwunderte Yuna. Sie starrte immer noch geschockt von dem Anblick auf den Kampf. Die beiden Tiere waren so aufeinander fixiert, dass Yuna in einem klaren Moment die Chance der Flucht sah. Sie rappelte sich unter großer Mühe und Schmerzen wieder auf und versuchte loszurennen.  Ihre Beine gaben aber immer wieder nach, was das Laufen erschwerte. Da ihre Augen noch immer von Tränen gefüllt waren, konnte sie den Weg vor sich nur schwerlich erkennen. Blinzelnd versuchte sie die Tränen aus ihren Augen zu bekommen, um besser sehen zu können. Ein Knurren vor ihr ließ sie aufschauen. Ein silberner Wolf mit violetten Augen versperrte ihr den Weg und zeigte ihr seine gebleckten Zähne. Das durfte doch jetzt nicht wahr sein. Nun endlich fand sich ihre Stimme wieder und ein lauter Aufschrei entkam ihren Lippen.  



Sie suchte verzweifelt einen anderen Weg, doch ehe sie sich versah hatte sie der silberfarbene Wolf von den Füßen gerissen. Beim Aufprall auf den Boden kollidierte ihr Schädel mit dem Asphalt, sodass ihr kurz schwarz vor Augen wurde. Der Aufschrei der jungen Frau hatte den schwarzen Wolf aufsehen lassen, welcher die Überhand gewonnen hatte und nun über dem braunen Wolf stand. Der braune Wolf nutzte die Unaufmerksamkeit seines Kontrahenten und rappelte sich in Windeseile unter diesem auf. Der braune Wolf nutze Chance und floh. Der schwarze Wolf knurrte verärgert, bevor er laut jaulte und aus den Seitenstraßen weitere Wölfe herbeigelaufen kamen.  Sie nahmen die Verfolgung, des Braunhaarigen, auf. Verärgert darüber, dass er sich hatte ablenken lassen warf er dem silberfarbenen Wolf, welcher über der jungen Frau stand, ein unheilvolles knurren zu.



Schnellen Schrittes machte sich der silberne Wolf nun auch auf die Jagd nach dem braunen Wolf. Als er den schwarzen Wolf passierte schnappte dieser einmal verärgert nach ihm. Anschließend richtete der schwarze Wolf seine Aufmerksamkeit auf die junge Frau am Boden und ging langsam und bedrohlich auf diese zu. Sie lag immer noch auf dem Boden und konnte sich nicht mehr bewegen, zu groß waren die Schmerzen in ihrem Körper. Immer wieder wurde ihr schwarz vor Augen. Das letzte was sie aus dem Augenwinkel wahrnahm, bevor sie das Bewusstsein verlor, war, dass der schwarze Wolf den Abstand zu ihr immer weiter verringerte. Sie konnte die rot leuchtenden Augen erkennen, die sie fixierten. Dann wurde alles schwarz.



Was sie nichtmehr mitbekam war, wie sich der schwarze Wolf in einen großen, jungen, attraktiven Mann mit schwarzer langer Mähne, breiten Schultern und durchtrainiertem Oberkörper verwandelte. Seine roten Augen musterten sie besorgt. Durch seine Rückverwandlung war er nun vollkommen Nackt, dass störte ihn aber nicht im Geringsten. Seine Augen nahmen langsam wieder eine schwarze Farbe an während er die Blonde musterte. Sie war für eine Frau ziemlich groß und hatte eine sportliche aber dennoch kurvige Figur. Ihre Schultern und Hüften waren breiter und ihre Taille schmal, wie bei einer Sanduhr. Ihr langes, blondes Haar fiel ihr wellig über die Schulter. Sie war wirklich hübsch, aber in einem schlechten Zustand.



Tränen liefen über ihre Wangen und sie hatte scheinbar eine Platzwunde am Kopf, da ihr ein kleines Rinnsal aus Blut über das Gesicht lief. Auch an ihrer Lippe konnte er Blut erkennen. Ihre Hände waren aufgeschürft und ihre Kleidung vollkommen ruiniert.



Sie hatte Glück das sie noch lebte oder eben auch nicht. Das kam auf den Betrachter an. Sie hatte zu viel gesehen. Sie hätte sterben sollen.



Aber aus irgendeinem Grund konnte er sie nicht töten. Etwas hielt ihn davon ab. Alles in seinem Inneren drängte ihn sie mit zu sich zu nehmen. Und so kniete sich der junge Mann neben Yuna, hob sie sanft auf seine Arme und trug sie davon.

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So das war das erste Kapitel. Ich hoffe es hat euch gefallen.

Lasst mir doch gerne eure Meinung da :)

P.s: Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Geschichte fertig und muss nur noch hier und da mal überarbeitet werden.  Feintuning halt XD

Ich werde alle drei Wochen ein neues Kapitel hochladen :)

Bis dahin bleibt gesund

Eure Kawaiikiri <3
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