Geschichte: Fanfiction / Anime & Manga / One Piece / FFs / Them

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Them

von Corazon x
GeschichteAllgemein / P18 Slash
04.04.2020
01.12.2020
81
104.884
4
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Dieses Kapitel
1 Review
 
20.10.2020 1.548
 
manches, ist eben doch nicht nur für eine nacht.




it wasn't just a one night stand [fem!] ~ five



                                                                                                                                                                                                       LXXIII








»Er hat dich also geküsst?«

Mit gerunzelter Stirn stellt Nami ihre Tasse auf den Tisch, mustert ihre Freundin akribisch.
Cora hat sie angerufen, nachdem Law sie geküsst hatte - und einfach verschwunden war, ohne noch irgendetwas zu sagen.

Sie ist völlig verwirrt. Der Kuss.. scheint nun irgendwie zwischen ihnen in der Luft zu hängen.

»Ja. Normalerweise ist das nichts neues, ich meine, wir küssen uns ständig..«
Sie fühlt sich plötzlich verlegen, Nami das so zu erzählen - spürt einen Hauch von Wärme auf ihren Wangen.
Sie runzelt die Stirn, schließt ihre Lippen - sieht betrübt zu Boden.
»Aber dieser Kuss war.. anders. Ich weiss gar nicht, wie ich dir das genau erklären soll..«

Nami sitzt ihr Gegenüber, mit dem Ellbogen auf der Lehne des Sessels gestützt. Den Kopf ruhend auf der Handinnenfläche abgelegt.
Beobachtet sie genau. Und schließt plötzlich ihre Augen, seufzt angestrengt.

»Kann es vielleicht sein, dass du dich in Law verliebt hast - und das jetzt einfach anders interpretierst?«


Coras' Kopf schnellt nach oben - ihr Haar fliegt kurz durch die Luft, wippt hin und her - ihr Mund mit Empörung geöffnet um ihrer Freundin einen passenden Konter entgegenzuschmettern. Ihre Stirn ist in tiefe Falten gelegt - doch ihre Wangen sind tiefrot gefärbt.
»D-das ist doch Blödsinn!«

Nami hebt eine Braue. »Ach wirklich? Dann solltest du mal dein Gesicht sehen, du siehst nämlich ziemlich ertappt aus.«
»Das-« doch Cora unterbricht sich selbst und starrt durch sie hindurch, bevor sie ihr Gesicht seufzend in ihren Händen vergräbt.
»Aber.. was mach' ich denn jetzt?«
Ihre gedämpfte Stimme klingt verzweifelt, abgehakt.
»Du hast Möglichkeiten.«

Demonstrativ hält Nami Zeige- und Mittelfinger in die Luft - vollkommen gleich, ob Cora das nun sehen kann oder nicht.
»Die erste Möglichkeit ist die, dass du es für dich behältst und damit lebst. Wenn du diese Sache zwischen euch nicht beenden willst - oder ihm davon berichten willst, woraus du schließen würdest, er würde es beenden. Und das willst ja auch nicht.«

Sie macht eine kurze Pause, atmet angestrengt durch ihre Nase.

»Die zweite Möglichkeit ist, dass du es beendest. Du würdest dich quälen, weiterhin mit ihm zu schlafen - mögliche Gestiken von ihm falsch zu deuten - und darauf zu hoffen, dass er sich auch irgendwann in dich verliebt wenn du nur lang genug wartest.«


Cora hebt ihren Kopf, starrt auf die Tischplatte.

»Die dritte Möglichkeit ist die, dass du ihm von deinen Gefühlen erzählst. Daraus schließen auch wieder mehrere Möglichkeiten - aber die zähle ich jetzt nicht auf. Das würde dir nicht helfen.«

Sie greift nach dem Glas, was ihre Freundin ihr auf den Tisch gestellt hat.
»Ich kann es also entweder ignorieren, darüber reden - oder es stillschweigend beenden, huh?«
»Grob gesagt, ja.«
»Hm.«

Als würde das prickelnde Wasser zwischen ihren Fingern eine Lösung für ihr Problem beherbergen, starrt sie hinein.
Ein Lächeln umspielt ihre Lippen, doch es ist kein fröhliches.
Nami sieht sie mitleidig an.

»Ich denke, ich weiss die Antwort.«









Skeptisch mustert Law ihre Silhouette während sie unschlüssig vor ihm auf dem Besucherstuhl in seiner Praxis sitzt und den Kaffeebecher, den er ihr angeboten hat, so fest umklammert das ihre Hand zittert.

Coras' Nachricht um ein Gespräch hatte ihn doch ein wenig überrascht. Er hatte gerade seinen letzten Patienten vor der Mittagspause entlassen und bereits den Kaffeekocher eingeschaltet, als sein Handy aufgebimmelt hatte.

Nach ihrem Beschluss auf diese Affäre hatten sie logischerweise gleich ihre Nummern ausgetauscht. Zwar hatte er größtenteils davon Gebrauch gemacht, aber das war ja eigentlich vollkommen egal.


»Also Prinzessin, du wolltest reden?«

Sie wirkt ein wenig nervös - unsicher. Scheint nach den richtigen Worten zu suchen.

»Ja« ist erst mal alles was sie sagt, beißt sich auf die Unterlippe. Überlegt fieberhaft.
Law hebt eine Braue.
»Worüber?« Dann grinst er schelmisch. »Sag bloß, du hast mich vermisst.«

Cora errötet ein wenig, sieht verlegen zur Seite.
»N-nein. So ein B-blödsinn..«
Er lacht. »Hätte ja sein können. Worum geht es denn dann?«


Sie sieht ihm kurz ins Gesicht - so kurz, dass er nicht einmal wirklich Zeit gehabt hätte diesen Blick zu erwidern.
Plötzlich steht sie so abrupt auf, dass der Stuhl umfällt. Sie stellt den Becher auf den Tisch und dreht sich um, setzt bereits eilig einen Fuß vor den anderen.  
»I-ich wollte n-nur diese Sache z-zwischen uns b-beenden! A-also Tschüss!«

Völlig perplex wackelt Laws' Kopf ein wenig hin und her und er greift in die Armlehnen seines Stuhls, bevor er gleich auf seine Beine springt.
»Moment mal - was?«

Hatte er sich gerade verhört?

»Oi, warte mal!«

Gerade so erwischt er ihr Handgelenk, bevor sie mit der anderen Hand die Türklinke herunter drücken und offensichtlich flüchten kann.
»Wiederhol das nochmal, ich glaube ich hab mich verhört.«
Mit funkelnden Augen und gerunzelter Stirn drückt er sie sanft gegen die Tür, sieht ihr in die Augen - bis sie ihren Blick abwendet und zu Boden blickt.
»D-du hast dich nicht verhört..« murmelt Cora kleinlaut und Law spannt sich augenblicklich an.

Sein rechter Arm stützt seinen Körper gegen die Türplatte, seine linke Hand greift nun nach ihrem Kinn und hebt es an.
»Prinzessin, ich hoffe doch sehr du verarscht mich gerade.«
Seine Stimme klingt gefährlich dunkel und sekündlich stellen sich ihre Nackenhärchen auf. Sie traut sich nicht ihn direkt anzublicken.
»Wenn ja, solltest du das ganz schnell bleiben lassen. Ich kann diese Art von Scherzen nämlich nicht sonderlich gut leiden.«

Cora riskiert einen Blick in seine Augen - und zuckt zusammen, als sie den Sturm darin wüten sieht.
Law sieht aus, als würde er jeden Augenblick vollkommen ausrasten. Wut, war noch nicht mal mehr die treffendste Beschreibung seines jetzigen Gemütszustandes, allerdings fiel ihr gerade auch kein anderer Begriff ein.
»I-ich mach keine Witze. Ich meine es ernst.«
»Ach ist das so?«

Er kommt ihrem Gesicht so nah, dass sie seine Atem auf ihrer Haut spürt und sie schließt reflexartig die Augen.
»Nehmen wir mal an, du meinst es wirklich ernst« Laws' Lippen liegen direkt an ihrem Ohr »Welche Gründe hättest du?«
Plötzlich beißt er sanft hinein und sie unterdrückt ein Keuchen.
Sie stemmt ihre Hände gegen seine Brust.
»Ich wette, du kannst mir nicht einen einzigen nennen.«

Seine Lippen wandern über ihr Ohr, ihren Hals entlang - stoppen erst an ihren eigenen.
»K-kann dir das nicht vollkommen e-egal sein?!«
Coras' Stimme klingt  heiser - sie spürt seinen Atem, seinen Körper - einfach alles von ihm. Ihr Herz klopft wie ein Kolibri in ihrer Brust und setzt aus, als sie wagt, die Augenlider zu öffnen und ihm entgegenzublicken.


Verdammte scheiße - sie hatte sich sowas von in diesen Idioten verliebt.


»Könnte es. Aber ich habe meine Gründe, weshalb mir deine Gründe für die Beendigung unseres Arrangements nicht egal sind.« Er sagt das so ernst, dass sie schluckt.
»Und bevor du nach diesen Gründen fragst, will ich erst eine klare Antwort von dir haben.« Seine Augen verkleinern sich minimal.
»Warum willst du die Sache beenden? So plötzlich, aus dem nichts?«


Ihr Herz verkrampft sich. Schien schon zu wissen, wie das hier ausgehen würde.
Sie schließt ihre Augen erneut, dreht den Kopf zur Seite.
Ihre Finger krallen sich in ihre eigenes Fleisch.


»Weil, ich... ich..« Ihre Lippen zittern.
Ihre Augen beginnen zu brennen und blinzelt eilig.


neinneinnein
Jetzt bloß nicht das heulen anfangen!

Seine Hände halten sie noch immer fest - sein Griff hat nicht locker gelassen. Und er sieht sie noch immer so an. Sie atmet zittrig tief ein und wieder aus.




»I-ich will diese Sache beenden, weil ich.. mich in d-dich verliebt habe.«




Augenblicklich lässt er sie los. Jedoch blockiert er noch immer die Türe - und lässt sie zwischen diesem völlig bescheuerten Geständnis und ihm stehen. Gibt ihr gar nicht die Möglichkeit zu flüchten.

Er schnaubt.
»Gott Weib, du bist so dämlich.«


Perplex - und auch ziemlich erbost - hebt sie nun trotzig das Gesicht und will ihm irgendeine Antwort entgegenschmettern, als Law gleich nach Coras' Wangen greift und ihr mit geschlossenen Augenlidern die Lippen aufdrückt.



Der Kuss ist erneut sanft, doch nicht so scheu wie der am Abend.
Er ist weich und warm, unschuldig im Gegenzug zu den Küssen de sie bisher ausgetauscht haben.

Und auch, ist er wieder kürzer.


Law löst sich wieder von ihren Lippen, fixiert seinen Blick auf ihre Augen die ihn geweitet ansehen.
Er schnaubt belustigt.

»Was denn? Sag bloß du bist überrascht.«
Cora errötet peinlich berührt und beginnt, in ihren nicht vorhanden Bart zu nuscheln.
»A-als ob ich das w-wissen würde..«

»Dämliches Weib« wiederholt Law nur seine Worte und presst ihr erneut die Lippen auf.









ich weiss doch auch nicht mehr wohin mit mir
[außer in die geschlossene ⊂( ̄▽ ̄)⊃~ ]
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