Die Reise auf dem Geraden Weg

von Merillanc
GeschichteRomanze, Fantasy / P18 Slash
Beren Erchamion Frodo Beutlin Luthien Tinuviel
03.04.2020
03.04.2020
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Die Reise auf dem Geraden Weg






Frodo spürte die Wärme der ersten Sonnenstrahlen. Wie von einer kuscheligen weichen Hand verwöhnt, die liebkosend über seine Brust streichelte, seufzte er leise. Die frische und salzige Seeluft füllte seine Lungen, als er mit einem tiefen Atemzug seine Lebensgeister zu wecken versuchte. Langsam nahm er durch seine geschlossenen Augenlider jene Helligkeit im Raum wahr, die er so lieben gelernt hatte, denn die Fenster seines kleinen Zimmers fingen seit Beginn seiner Reise jeden Tag die ersten Sonnenstrahlen ein. Er hatte eine der besten Unterkünfte bekommen, backbordseitig neben Gandalfs, und am Heck ihres schlanken Elbenschiffes gelegen. Anfänglich war er es nicht gewöhnt gewesen vom frühesten Licht des Tages geweckt zu werden, verbrachte er doch die Nächte bis zu später Stunde unter den singenden und sich Geschichten erzählenden Elben des Schiffs, neben Bilbo, der oft schon bald nach Sonnenuntergang in ein wärmendes Fell gewickelt einschlief. Gestern hatte der alte Hobbit es sich jedoch nicht nehmen lassen ein kleines Lied vorzutragen, das er offenbar in den letzten Tagen ersonnen hatte. Frodo hatte die Verse nicht mehr ganz im Sinn, doch er war von dem Gedicht bezaubert gewesen. Bilbo schien das gleiche zu fühlen wie er selbst, jenen Zauber, der auf dem letzten geraden Weg lag, und ihn kurzerhand in einem kleinen Gedicht besungen. Frodo atmete nochmals tief ein. Ja, genau da war es, dieses Gefühl, in der Dichtigkeit der Luft, als könnte er mit einem einzigen Atemzug stundenlang auskommen! Und trotzdem drängte ihn das Verlangen nach dem salzigen, klaren und gleichzeitig süßen Duft der Brise mit betörender Gewalt zu einem neuen Atemzug. Auch das elbische Wegbrot, Lembas, schmeckte ihm nun noch besser als je zuvor, obwohl er in seinem Leben nun wirklich genug Lembas gegessen hatte. Es war als gewönne das Leben mit jeder Seemeile, die sie gen Westen fuhren, eine neue Schärfe, Klarheit und Wonne!

Heute war bereits der 5. Tag auf See, und der Name des Schiffes, Celegalph, Schneller Schwan, war durchaus berechtigt. Noch jedes Mal, wenn Frodo über die Reling geblickt hatte, sah er den Bug wie ein geschliffenes Schwert durchs Wasser gleiten. Er verstand zwar nur wenig von der Schiffskunst, und am ersten Tag begnügte er sich mit einem durchaus hobbitgemäßen, distanzierten Blick auf die schaumigen Wellen, doch Frodo war schnell klar geworden, dass dieser Segler keine Nussschale war. Cirdan der Schiffbauer hatte Celegalph mit ganz besonderem Bedacht für die letzte Reise der erhabensten Herrscher und Herrinnen der Elben gezimmert. Nicht nur die Geschwindigkeit mit der Celegalph über die Wellen zu schweben schien, sondern auch die erstaunliche Ruhe, mit der ihr Schiff dies tat, beeindruckte Frodo. Er hatte schon gelesen, dass viele auf ihrer ersten Schiffsreise eine sehr typische und äußerst heftige Übelkeit überkam. Umso mehr war er verwundert, dass dies weder für ihn noch Bilbo zutraf, im Gegenteil, er fühlte sich auf den Planken dieses Schiffes so wohl, wie schon lange nicht mehr. In den ersten Tagen hatte er immer wieder neue, wunderschöne Verzierungen und Schnitzereien entdeckt, und am Abend des ersten Tages, gleich nach dem an Bord gehen fand er nach dem Eintreten in sein, von Elrond zugewiesenem Zimmer einen Raum, der an Heimeligkeit kaum zu übertreffen war. Als der schlaftrunkene Hobbit sich nun den Sand aus den Augen rieb, musste er erneut über seine „vorübergehende Heimat“ lächeln. Die geschwungenen Holzbalken und die halbrunden Fenster sahen fast aus wie jene in Beutelsend, doch die Schnitzerei, die die Wand zu Gandalfs Zimmer hin verzierte, erinnerte ihn an die Gemälde in Imladris. Er hatte Alphlanc, eine herausragende Elbenkünstlerin, schon kurz vor der Abreise kennengelernt, jedoch erst vorgestern herausgefunden, dass sie es war, die alle großen Reliefwerke auf diesem Schiff geschnitten hatte. Nun fuhr auch Alphlanc, mit jenem Schiff, in das sie so viel Liebe gesteckt hatte in den Westen. Frodo ließ den Blick über die abgebildete Szenerie gleiten. Herr Elrond hatte ihm das Bild erklärt. Es zeigte eine laue Sommernacht in Doriath, als Beren und Luthien auf den Blumenwiesen tanzten. Um sie schwirrten Glühwürmchen, Schmetterlinge und der sanfte Wind trieb Blütenblätter um die beiden Liebenden herum. Lau muss diese Sommernacht in der Tat gewesen sein, denn die beiden waren nur spärlich gekleidet. Frodo hatte bis dahin selten so aufreizende Kunst unter den Elben gesehen. Er blickte voll spitzbübischer Neugier auf die schönen Körper von Beren und Luthien und plötzlich geschah etwas, das Frodo nicht mehr passiert war seit er mit Sam, Pippin und Merry vor Jahren mit dem Ring aufgebrochen war. Er spürte Lust in seinem Herzen und seinen Lenden aufkommen. Es war so unfasslich, dass er fast über sich erschrak. Jahrelang hatten Schmerz, Angst und Kummer schwer auf ihm gelastet. Und der Ring.

„Der Ring.“, dachte Frodo, „Der Ring…“. Er kannte dieses Kreisen der Gedanken um Ihn. Um den Ring, der für lange Zeit jede Nacht das letzte gewesen war, das er berührte. Er wusste um das Gift, jenes unsichtbare Gift, das dieses Kreisen brachte, und mit einem Ruck, der viel Kraft brauchte riss er erneut den Ring gedanklich von seinem Finger und öffnete die Augen. Eine Technik, die Gandalf ihm beigebracht hatte. Anfänglich war er oft gescheitert, begann zwar den Ring in Gedanken zu fassen aber war im letzten Moment dem Zaudern erlegen und dem Glücksgefühl der Erinnerung, Ihn noch einmal am Finger zu haben.

„GENUG!“ Frodo stand auf und ging zur kleinen Wanne in der Ecke des Zimmers, um mit ein paar Handvoll Wasser den Sand aus den Augen und die schlechten Gedanken aus seinem Kopf wegzuwischen. Erst nachdem er sich das Gesicht getrocknet hatte, bemerkte er wie sein Penis in seiner Erregung noch immer leicht steif abstehend vor seinen Lenden herumtanzte. Erneut blickte er auf das Relief und ließ die Augen über die Szene gleiten, diesmal jedoch nicht mehr nur in weiten, schweifenden Blicken. Er fühlte, wie seine Augen von etwas ganz Besonderem angezogen wurden. „Frodo,“ sprach er leise zu sich, „Du starrst gerade Herrin Luthien auf ihren spärlich bekleideten Arsch.“ Unsicher ob das, was er fühlte erlaubt war in einem so elbisch-erhabenen Schiff und doch voll Verlangen setzte er sich auf die Kante seines Bettes. Die Sonne streichelte ihm immer noch wärmend über die nackte Haut. Noch immer umkreisten Zweifel sein Herz, doch immer mehr wurde er berauscht von dem Gefühl der Lust, das er so lange nicht gespürt hatte. So begann er es der Sonne gleichzutun und über sich und seinen Penis zu streicheln. Er wagte nicht die Augen ganz zu verschließen, um nicht wieder in den Kreis der Gedanken zu fallen, dem er gerade entkommen war. Doch vor seinen blinzelnden Augen führte er nun mithilfe seiner Fantasie ein ganz anderes Schauspiel auf die Bühne, dessen einziger Zuschauer er selbst war: Luthien und Beren, wie sie für ihn tanzten, sich dabei immer mehr der ohnehin kaum ihre Körper verhüllenden Kleider entledigten, bis sie nur mehr nackt vor Frodo im Wind wiegten. Frodo begann sich deutlich bestimmter zu berühren, er fühlte wie er immer tiefer in sein eigenes Theaterstück hineinglitt, wie er sich ebenfalls auf der Blumenwiese Doriaths fand, und sich neben die beiden Liebenden ins Gras setzte. Bald ließ Frodo die zwei Akteure des Schauspiels ihm Gesellschaft leisten, und Luthien und Beren lagerten sich neben ihn hin, während sie sich gegenseitig über die nackten Körper streichelten. Frodo begann zu genießen und als Luthien ihn mit lasziv fragendem Blick ansah und dabei über die Innenseite Berens Schenkel strich, seufzte er laut. Beren beugte sich nach vorne und mit seinen dunklen, fast unschuldig überrascht blickenden Augen schaute er Frodo ins Gesicht als wäre er erstaunt über seine und Luthiens neue Gesellschaft. Frodo, der nun ganz in seine Fantasiewelt versunken war, umfasste seinen steifen Penis mit der Hand und sah in Gedanken den Griff Luthiens um seinen harten Schaft. Ein Lachen entfuhr Luthien als Beren ihr etwas zuflüsterte. Dieser verzog nun seinen unschuldigen Blick zu einem lustvollen Lächeln und beugte sich noch weiter nach vorne. Frodo führte kurz seine Hand zu seinem Mund, um sie feucht zu machen und dem Spiel seiner Gedanken gerecht zu werden. Berens Lippen waren immer näher an seinen von Luthien massierten Penis gekommen, und mit unendlicher Lust sah Frodo vor sich wie Berens Lippen seinen Penis knapp über Luthiens Hand umschloss. Wellen der Wonne breiteten sich in Frodo aus. Seine Fantasie löste sich immer mehr zu Fetzen von lustvoll bewegten Gesichtern auf. Beren, der mit seinen Lippen bei jeder Auf- und Abbewegung seines Kopfes weiter zur Wurzel Frodos Penisses glitt, Luthien, die sich voll Lust über den Anblick der beiden beherzt zwischen die Beine griff, und voll Erstaunen nahm er auch sich selbst wahr, wie er mit seiner Hand den Schaft Berens erfasste. Luthien, die ihren Kopf in den Nacken warf, Beren, dem zwischen seinen Lippen und Frodos Penis ein Stöhnen entkam.

„…ooooooohhhHHH! Ooooh! Aaaahhhh!“, Frodo vergaß für einen Moment seine fantastischen Gespielen, und sah nur die hellen Sterne seines Höhepunktes. Sein Atem ging schwer und beruhigte sich nur langsam. Ah! Wogen der Begeisterung und Freude überrollten ihn! Wie lange hatte er dieses Gefühl nicht mehr gespürt? Er fühlte Dankbarkeit und gleichzeitig Schuld. Wie konnte er diese beiden Lichtgestalten nur für seine dummen Gedanken missbrauchen… Er beschloss in seinen Gedanken auf die Wiese zu den beiden zurückzukehren.

„Es tut mir leid.“, stammelte Frodo vor den zwei noch immer nackten Liebenden. Sie genossen ganz offensichtlich ebenfalls die Nachwehen ihrer Höhepunkte.

„Schau an, es tut dem kleinen Kerl leid, dass er ohne Warnung in deinem Mund gekommen ist.“, kicherte Luthien. Beren, der noch immer Frodos Samen um die Lippen hatte grinste breit und schelmisch. „Kleiner Hobbit, nichts muss dir leidtun. Wir haben uns alle drei köstlich amüsiert.“, „Im Gegenteil, wir müssen dir danken. Schon lange hat uns niemand mehr in seinen Träumen besucht. Du aber, kleiner Mann: Lerne es erneut, zu lieben!“, Luthien umfasste seinen Kopf und küsste ihm auf die Stirn.

Frodo sprang erschrocken aus seinem Bett! Das waren nicht seine Gedanken gewesen, die da aus den beiden sprachen! Verwundert stand er da, ohne klar nachdenken zu können. Der Kuss auf seiner Stirn brannte immer noch und die Tropfen seines Samens liefen seinen Bauch und seine Beine hinunter. „Wer weiß schon was in den Hallen der gesammelten Menschen geschieht…“

Er gab einen tiefen friedvollen Seufzer von sich, machte sich sauber und kleidete sich an. Ein keckes und zufriedenes Lächeln umspielte seine Lippen. Frodo war jetzt mindestens so hungrig wie ein Hobbit auf dem Weg zum Frühstück. „Danke“ flüsterte er den beiden Figuren zu. „Danke!“