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Cause My Heart Belongs To You

von MissDvil
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 Slash
Bo Six Chris "The Lord" Harms Class Grenayde Disco Gared Dirge OC (Own Character)
02.04.2020
24.08.2020
17
20.067
2
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
02.04.2020 887
 
Vorne weg, es handelt sich hier um eine Fanfiktion. Diese Geschichte entspricht in keinster Weise der Realität und genannte Personen gehören natürlich sich selbst.
Don't like it, don't read it :)





Aus der Sicht von Chris

We need it today. We need a sun. To dry the rain! To kill the pain! To kill the pain!
Die Bühnenlichter blendeten mich. Ich ging auf die Knie und schrie die letzten Wörter von „Dry the rain“ aus mir heraus. Dann ließ ich meinen Kopf nach vorne fallen. Umgeben von den letzten Tönen der Instrumente meiner Kollegen atmete ich aus bevor ich wieder aufstand. Das Publikum klatschte und applaudierte. Die Leute jubelten als ob es keine Morgen gäbe. Dieser Anblick machte mich glücklich. Ein Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus. Ich legte eine Hand auf mein Herz und verbeugte mich. In der Bewegung innehaltend keuchte ich noch ein „Vielen Dank Hamburg“ in mein Mikrofon. Daraufhin richtete ich mich wieder auf, winkte den Fans noch ein letztes Mal zu und verschwand dann von der Bühne. Als ich links Richtung Backstage Bereich gehen wollte, konnte ich aus dem Augenwinkel Gared sehen, der keuchend vor seinem Keyboard stand. Ich blieb ein paar Sekunden stehen. Sah ihm zu wie er sich auf den Tasten abstützte. Dann winkte auch er dem Publikum noch einmal zu bevor er in meine Richtung kam. Ich drehte mich um, ging die Treppe hinab, wollte nicht dass er mitbekam, dass ich ihn beobachtet hatte. Der Keyboarder eilte schnellen Schrittes an mir vorbei. Er hatte mich nicht einmal bemerkt. Stattdessen stürmte er in Richtung Herrentoilette.
Es war nun die fünfte Show für diese Tour und Gared gab jedes Mal sein Bestes.
Wieso hatte ich ihm damals einen Platz in der Band angeboten? Weil er gut war? Nein, das war eine Untertreibung. Er ist ein Profi. In seinen jungen Jahren war er besser als es manche Musiker jemals sein werden. Da bin ich mir sicher. Gared ist ein Talent. Ein Talent das ich unbedingt in meiner Band haben wollte. Bereits damals als er noch Student an der SAE war, konnte mich seine Art schon überzeugen. Er hatte dieses gewisse Etwas.


Ich wollte mich gerade auf den Weg zu den Anderen machen, da fiel mir auf das eine Spur kleiner Bluttropfen Richtung Toilette führte. Ich folgte ihr. Als ich gerade die Türklinke in die Hand nehmen wollte, sah ich dass sie blutverschmiert war. Ohne zu zögern öffnete ich die Tür und trat ein. Vor mir stand der Keyboarder vor einem Waschbecken und ließ klares Wasser über seine Fingern laufen.
„Was ist los?“, fragte ich ihn besorgt und schloss die Tür hinter mir. Er sah mich an und biss sich auf die Unterlippe.
„Gar nichts“, erwiderte er nur und sah wieder zum Waschbecken hinab. Ich ging näher auf ihn zu und mein Blick wanderte zu seinen Händen. Das Wasser färbte sich rot.
„Scheiße. Das nennst du gar nichts!“, maulte ich ihn an. Ich drehte den Wasserhahn zu und nahm seine Hände.
„Verdammt, du hast dich verletzt“, fügte ich noch hinzu und schaute ihn eindringlich an. Der Schwarzhaarige sah mir tief in die Augen.
„Alles halb so schlimm“, entgegnete er mir schulterzuckend. Der Junge trieb mich noch in den Wahnsinn.
„Alter. Du hast dich verletzt. Das muss verarztet werden.“ Ich überlegte kurz.
„Am besten ich bring dich schnell ins Krankenhaus.“ Mit diesem Worten wollte ich ihn schon am Handgelenk packen und mitschleppen.
„Nein. Alles, nur nicht ins Krankenhaus“, protestierte er. Ich drehte mich wieder zu ihm um und sah wie er mich mit einem Hundeblick anschaute.
„Bitte“, fügte er seinen Worten noch hinzu. Ich ließ die Schultern sinken. Aber ich konnte ihn ja schließlich nicht dazu zwingen.
„Na gut“, flüsterte ich. Gared entspannte sich sofort.
„Dann lass mich das wenigstens verarzten, okay?“, schlug ich vor und er nickte stumm als Antwort. Ich sah mich um und entdeckte einen Verbandskasten an der Wand.
„Setz dich auf den Boden“, bat ich ihn und drückte ihm noch ein paar Papiertücher aus dem Spender neben den Waschbecken in die Hand. Ich entfernte den Verbandskasten von der Wand und kniete mich neben den Verletzten. Nach dem Öffnen stellte ich fest, dass der Kasten schon ziemlich ausgeraubt war, aber sich noch alles Benötigte darin befand. Ich kramte nach ein paar Verbänden, sowie einer Schere und nach etwas Fixierpflaster um das Ganze zu befestigen.  Gared biss sich erneut auf die Unterlippe als ich seine Finger mit den sterilen Stoffstücken einwickelte.
„Wie hast du das eigentlich geschafft deine Finger so aufzuschlitzen?“, fragte ich ihn während ich die tiefen Schnitte längst seiner Finger begutachte.
„Bin an den Tasten abgerutscht. Passiert ständig“, bemerkte er nur. Ich zog eine Augenbraue nach oben, blieb aber ansonsten still.
„So fertig“, sagte ich als ich auch seinen letzten verletzten Finger bandagiert hatte. Ich stand auf und befestigte den Erste-Hilfe-Kasten wieder an der Wand. Dann drehte ich mich noch mal zu ihm um und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
„Pass besser auf dich auf, ja?“, flüsterte ich und er sah mich mit großen Augen an. Er wollte etwas sagen, schluckte es jedoch hinunter und nickte stattdessen nur leicht.




Macht sich da jemand eventuell Sorgen? Vielen Dank fürs Lesen. Ich hoffe es hat dir gefallen. Lass gerne einen Kommentar dazu da! :) Das nächste Kapitel ist dann aus Sicht des Allrounders.
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