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01. April: Neugier Nase [by Rosalie18]

OneshotAbenteuer, Humor / P6 / Gen
01.04.2020
01.04.2020
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01.04.2020 551
 
Tag der Veröffentlichung: 01.04.
Zitat: „War ich das etwa?“ – Alle unter einem Dach
Titel der Geschichte: Neugier Nase
Autor: Rosalie18
Hauptcharaktere: Kater Simba
Kommentar des Autors: Die kleine Geschichte sollte ursprünglich für eine sehr gute Freundin sein, leider wurde ihr Kater Simba überfahren, daher wollte ich sie ihr nicht mehr schenken.


Neugiernase

Auf leisen Pfoten schleicht der kleine graugetigerte Kater durch sein neues Zuhause und blickt sich voller Neugier um. An jeder Ecke gibt es viele spannende Dinge zu entdecken. Überall leuchtet und glitzert es. Vorsichtig darauf bedacht keinen Lärm zu veranstalten, der seine Menschen aufweckt, schleicht er weiter. Ein schönes Zuhause hat er da bekommen.
Etwas auf dem Wohnzimmertisch hat seine Aufmerksamkeit erregt. Ohne große Anstrengung springt Simba auf den Tisch, dass er das eigentlich nicht darf und von seinen Menschen Schimpfe bekommt, wenn sie ihn dabei erwischen, stört den kleinen Kerl nicht. Er tapst weiter bis er das Objekt seiner Begierde – ein Körbchen mit Wolle – erreicht hat.  Simba hebt eine Tatze und ein rotes Wollknäul fliegt aus dem Körbchen und rollt über den Tisch bis es über die Kante hinabfällt. Das macht Spaß stellt das Katerchen fest. So gesellen sich ein hellgrünes, pinkes und buntgemustertes Knäul zu dem Roten. In kürzester Zeit hatte der kleine Kater ein wollendes Chaos angerichtet. Ihm entweicht ein freudiges Miau.
Simba springt leichtfüßig vom Tisch und jagt den Wollknäulen hinterher. Schiebt sie kreuz und quer durchs Wohnzimmer. Dabei wird der kleine Kater immer wilder und ungestümer. Die Vorsicht ist vergessen, ebenso, dass er nicht alleine in der Wohnung ist.
Eine Bodenvase, die im Weg steht, fällt scheppernd um und zerbricht in unzählige Scherben. Glücklicherweise verletzt er sich nicht. Einen Moment hält Simba inne, dann tobt er weiter. Ein Blumentopf muss ebenfalls daran glauben. Binnen kürzester Zeit vermischen sich Wollfäden und Blumenerdereste miteinander.
Durch den Lärm werden natürlich Simbas Frauchen und Herrschen geweckt. Sichtlich verschlafen tauchen die beiden Menschen im Wohnzimmer auf und trauen ihren Augen nicht. In ihrem Wohnzimmer sieht es wie auf einem Schlachtfeld aus.
„Simba“, kommt es aus einem Mund von der Frau und dem Mann. Der Kater tapst auf sie zu, streicht um ihre Beine und maunzt, dann setzt er sich vor seine Menschen und blickt sie unschuldig an. ‚War ich das etwa?‘
„Böser Kater“, schimpft sein Frauchen. Das Katerchen weiß gar nicht, wieso sie mit ihm böse ist. Er lässt seinen Blick schweifen und miaut. Das hat viel Spaß gemacht. Bei Gelegenheit muss er das unbedingt wiederholen.
„Da hast du aber ein ganz schönes Chaos angerichtet“, entweicht es dem großen blonden Mann. Anscheinend finden es seine Menschen nicht so gut, was er veranstaltet hat, vielleicht ist es besser, wenn er sich verkrümelt.
Mit hoheitsvollem Blick schlendert Simba an den Menschen vorbei und gibt Fersengeld. So schnell ihn seine Pfötchen tragen, trollt er sich auf den Schrank im Ankleidezimmer. Lange würden seine Zweibeiner ihm nicht böse sein. Doch bis das Chaos beseitigt ist, würde er hier oben bleiben. Sicher ist sicher.

~*~





~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Lulas Nachwort ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Der vierte Monat beginnt mit dieser tollen kurzweiligen Geschichte. Das Zitat hat da wirklich gut zu gepasst.
Ich bin schon gespannt, welche Geschichten uns dieser Monat noch so bringt.

Eure lula-chan
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