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Der Glöckner von Notre Dame

von Coriolan
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
31.03.2020
31.03.2020
3
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31.03.2020 419
 
SZENE 1
Clopin:Paris. Notre Dame-eine Stadt deren Herz aus Erz schlägt. Die Glocken im Turm wecken die Menschen und hauchen Leben in die Strassen. Am Tage ist es so in der Nacht ganz anders.Eines Tages wurde-

Laverne:Auf den kalten Strassen der Domstadt ein Kind gefunden.Ein winzige Seele in mitten eines Meeres riesiger Schatten.Das Kind wurde gefunden-

Hugo:Und vom Domprobst in die Kathedrale gebracht.Dort wuchst der Heimatlose Claude heran,sein Heim die Winkel des Gotteshauses,seine Welt die Worte des Herrn.

Viktor:Er wurde zu einem ehrbaren Mann der sich den Diensten Notre Dames weihte und sich als Domprobst und ein Mann Gottes zum Richter über die umherstreifenden Zigeuner erklärte-

Clopin:Von denen er ausgesetzt worden war.Vortan war es in ganz Notre Dame bekannt,dass wenn Claude Frollo einen Zigeuner gefangen hatte man ihn niemals wieder zu Gesicht bekam.So tanzte und lachte die gesamte Stadt unter der eisernen Hand des gefürchteten Domprobstes.
Doch eines eisigen Abends-

Laverne:Sollte es dazu kommen,dass auch Claude selbst ein Kind finden würde.Allein und kalt, auf den Stufen der Kathedrale ausgesetzt um zu sterben.Ein kleines unschuldiges Bündel Leben,dass der Welt kein Leid zugefügt hatte-

Hugo:Elendig zu vergehen.Claude besann sich seiner eigenen bescheidenen Herkunft und nahm das Kind mit sich.Er nahm es mit sich herein in die Mauern des Domes,doch als er nichtsahnend die Decke vom Gesicht des Kindes zurückschlug erstarrte er vor Schreck---

Viktor:Das Gesicht des Neugeborenen war auf das Grausamste entstellt und auch der restliche Körper schien wie aus einem fürchterlichen,nächtlichen Albtraum zu stammen.Gerade als er bei sich dachte,dass es das beste währe das Kind einfach fortzugeben,hörte er seinen eigenen Retter-

Clopin:Wie dieser sagte-

Alle:Wisse mein Sohn;als ich dich fand,ein Kind sogar von Zigeunern ausgesetzt, dachte ich dass es besser wäre dich dir selbst zu überlassen,doch dann besann ich mich meines Glaubens.Ich nahm dich,nährte dich,gab dir ein Obdach,lehrte dich die Schriften Gottes und war dir ein Vater.

Clopin:Aus einer verlorenen Seele-

Laverne:Machte ich eine gerretete Seele.

Hugo:Und so sollst auch du verfahren! Rette eine Seele in Not wenn du kannst,und sei ihrer Gnädig!

Viktor:Und so behielt er den Jungen.Doch ein Monster galt es zu verstecken und so zog er den Jungen ausschließlich in den Glockentürmen der Kathedrale auf und gab ihm einen Namen.Einen schlimmen Namen der: ,,halb Mensch-halb Monster“ bedeutet.Er nannte ihn-
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