Die Sechs ohne Namen

von Hinata120
MitmachgeschichteAbenteuer, Romanze / P18 Slash
31.03.2020
01.08.2020
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Chapter Twenty-two


Sein Atem ging rasseln, brannte in seinen Lungen wie Feuer. Immer schwerer wurden seine Glieder und auch seine Augen tränten leicht vor Anstrengung. Seine Geschwindigkeit hatte nachgelassen, doch er war kein Stückchen weiter vorangekommen. Wieso? Er lief doch, er rannte, er kletterte und kämpfte, doch wieso kam er dann dem Baum, seinem Ziel nicht näher?
Er blieb stehen, schweiß gebadet, die Brust hob und senkte sich stark. Durch halb geschlossene Augen blickte er zum knorrigen alten Baum, der hoch auf dem Hügel thronte und auf ihn herab blickte. Kiba war sich sicher, diese alten Äste lachten ihn aus.
Noch immer lag das Echsenmädchen an der Rinde gelehnt. Regte sich nicht. Kiba war sich nicht einmal sicher, ob sie überhaupt atmete.
Er biss die Zähne fest zusammen und ballte die Hände zu Fäusten.
“Das ist doch alles Mist! DDDDDD!”, brüllte er erneut in der Hoffnung, das Mädchen könnte ihn jetzt hören.
Erneut machte er Schritte nach vorne, obwohl seine Beine bereits zitterten. Egal wie weit er ging, er kam nicht voran. Aber wieso nicht?

Er schloss die Augen und versuchte sich zu beruhigen, was ihm wirklich schwer fiel. Normalerweise würden wenige, kräftige Sprünge ausreichen um den Baum zu erreichen, doch es war als würden ihn seine Ninja-Fähigkeiten hier nicht helfen.
// Aber…..wo auch immer ich bin. Es sieht aus, wie ein Ort den ich kenne...weil ich es nicht dunkel haben wollte...// schlich sich der Gedanke in den Kopf des Inuzukas ein. Kam er dem Baum vielleicht aus diesem Grund nicht näher? Weil er es eigentlich nicht wollte? Aber...wieso wollte er nicht?
Lange horchte er in sich hinein, als könnte er dort eine Antwort finden, doch sein innerstes war dunkel und leer, so wie die Finsternis zuvor die ihn umgeben hatte.
Wieso sollte er nicht zu diesem knorrigen Baum wo das Echsenmädchen lag? Wieso sollte er nicht zu ihr wollen? Sich vergewissern, dass es ihr gut ging, wo auch immer sie waren….dann, dämmerte es dem Brünetten. Wieso wollte man nicht zu dingen, orte oder Menschen gehen. Weil man sie nicht mochte….und wieso machte man solche Dinge meistens nicht? Weil man sich vor ihnen fürchtete. Er hatte Angst. Angst war es, der ihn lähmte, an den Kräften zerrte und ihn nicht weiter kommen ließ. Angst war es, der ihn erstarren ließ als Akamaru von den Fluten fortgerissen wurde, Angst war es….die aus ihm einen Feigling machte, während sie eine Heldin war.

Kibas Beine gaben nun endgültig nach, er fiel auf die Knie und kippte nach vorne. Er stützte sich auf seinen Armen ab. Es war alles still um ihn herum. Bis ein Schluchzen diese surreale Welt erschütterte. Es war leise, klang mehr wie ein Wimmern. Der blaue Himmel zog sich zu. Dicke, schwarze Wolken verdeckten die kalt-warme Sonne und warf seinen Schatten über diese Welt. Hüllte sie in eine nebelige, verschwommene Dunkelheit.
Mit einem Ruck richtete Kiba seinen Oberkörper auf und entließ den wohl markerschütternsten Schrei den seine Kehle hervorbringen konnte. Tränen liefen ihm über die Wange. Blitze zuckten am Himmel, Donner grollte und brüllte mit ihm um die Wette, doch kein Regen wagte sich aus den Wolken.
Der Inuzuka kippte wieder nach vorne, noch immer mit von Tränen benetzten Gesicht. Er fühlte sich so hilflos, so allein, so schwach…...er hatte Angst…..

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Die Türe zur Wohnung ging auf und herein kamen zwei klitschnasse Persönlichkeiten. Mit einem leisen klacken, fiel die Türe wieder ins Schloss.
Bedröppelt, mit nassen Haaren und Kleidung, standen Kakashi und das Fuchsmädchen im Eingangsbereich.
Ohne Vorwarnung schüttelte sich das Mädchen und verteilte Wassertropfen überall hin.
“Hey…!”, beklagte sich Kakashi und lehnte sich ein wenig von ihr weg.
Sie hielt still und blickte Kakashi abwartend an, bevor mit einem leisen “Puff”, der Schweif und die Ohren Bereiche an Volumen zunahmen.
Man konnte es nicht sehen, aber unter der Maske grinste Kakashi breit bei diesem Anblick und musste sich ein leichtes Prusten verkneifen.
Das Fuchsmädchen schnippte mit einem Ohr, bevor sie ebenfalls ein leichtes Grinsen auf die Lippen zauberte. Das Lächeln wurde jedoch bald von einem Nieser unterbunden.
“Wir sollten uns trocken legen…...geh ruhig zuerst duschen wenn du magst”.
Kakashi deutete den Flur hinunter zum Badezimmer. Sie nickte nur stumm und tänzelte auf Fußspitzen über die Dielen, um so wenige Tapser wie möglich auf dem Boden zu hinterlassen.
Sie schloss die Türe hinter sich und lauschte mit den Ohren am Holz.
Kakashi ging in sein Zimmer und dem Rascheln der Kleidung nach, zog er sich bereits die nasse Kleidung aus. Sie tat es ihm gleich, wenn auch unbemerkt von dem Hatake.
Sie schlüpfte in die Dusche und drehte das Wasser auf. Sofort strömte angenehm heißes Wasser aus der Leitung.

Sie reckte sich dem warmen Strahl entgegen und schnurrte gegen das Rauschen des Wassers an. Sie winkelte die Ohren leicht an und ließ das Wasser an ihr herab gleiten. Eine Weile blieb sie so stehen, bis ihr Körper die Temperatur des Wassers angenommen hatte. Dann seifte sie sich mit dem Shampoo ein. Leichter Nebel bedeckte das Badezimmer und sie lauschte angestrengt, ob sie Kakashi hinter dem Holz immer noch hören konnte. Seine schweren und doch so leichten Schritte waren in seinem Zimmer verhallt. Sie hörte, wie er den Kleiderschrank öffnete, denn die Türe quietscht immer ein klein wenig. Sofort überlegte sie sich, was sie ihrem Meister gutes tun könnte. Ihm war sicherlich kalt, so wie sich ihr Körper vor wenigen Sekunden noch angefühlt hatte. Er würde sich auch duschen, dann trocken legen. Sie sollte Tee kochen und sich dann um die Pfützen und die Nasse Kleidung von ihnen kümmern und ihrem Meister dann die Möglichkeit geben sich zu entspannen!

Sie spitzte die Ohren und strahlte über das ganze Gesicht, als sie einen Entschluss gefasst hatte. Sie wusch sich schnell und trocknete sich mit dem Haarfön. Erneut bauschte sich ihr Fell auf. Mit einem kurzen Lecken über die Hand glättete sie ihr Ohrfell, das am Schweif würde ein wenig mehr Aufmerksamkeit brauchen. Sie wickelte sich in ein großes Handtuch ein und verließ das Badezimmer. Sie blieb abrupt stehen, als ihr der Weg versperrt wurde.
Vor ihr Stand Kakashi. Seine Joninkluft war einer hellgrauen Jogginghose gewichen. Jedoch steckte sein Oberkörper immer noch in dem ärmellosen Maskenshirt. Es war hauteng und betonte seine Bauchmuskeln sehr gut. Als er seinen Schützling erblickte, wurde er leicht rot im Gesicht und wandte den Blick ab.
“Tut mir leid….ich dachte du wärst schon fertig…”, stammelte er vor sich hin, trat zur Seite und ließ sie vorbei, bevor er selbst ins Bad verschwand. Kurz sah die Schwarzhaarige ihm nach, bevor sie amüsiert schnurrte.  

Sie setzte ihren Plan schnell in die Tat um. Noch immer im Handtuch setzte sie Wasser für Tee auf und klaubte die nasse Kleidung zusammen. Da sie eh eine Maschine Wäsche anmachte, holte sie noch die Wäsche aus Kakashis Zimmer.
Jedes Mal, wenn sie sein Zimmer betrat, schnupperte sie kurz seinen betörenden Duft ein. Seine Kleidung roch intensiv nach ihm, das verriet ihre Nase ihr jedes Mal. Sie hatte sich an den Duft von Kakashi gewöhnt. Es trieb viel Sport, also roch er oft nach Schweiß, doch es waren noch viel mehr Noten in seinem Duft enthalten, die sie noch nicht alle bestimmten konnte. Während sie ein Kleidungsstück nach dem anderen in den Korb vefrachtete, blieb sie bei einem Shirt hängen, welches über einen Stuhl gelegt war. Es war noch recht frisch, vor kurzem erst getragen und doch roch es nach dem Hatake.
Prüfend schnüffelte das Fuchsmädchen daran, nahm den Korb und das T-shirt und verließ das Zimmer. Das Wasser der Dusche rauschte noch immer. Am Türrahmen hielt sie plötzlich inne und blickte ins Wohnzimmer zu dem gefüllten Regal mit den Lieblingsbüchern des Hatake.

Lange starrte sie auf die Cover der Bücher, die sie die letzten Tage regelrecht verschlungen hatte. In zwei leeren Büchern, hatte sie sich unzählige Notizen gemacht und die wohl liebsten Stellen des Hatake herausgeschrieben, Stichpunktartig.
Die liebsten Bücher waren einfach zu finden und auch die liebsten Stellen. Die Bücher deren Cover und Buchrücken am meisten abgenutzt waren, waren die, die er mehr als einmal las. Und die Seiten mit den meisten leichten Knicks im Papier waren die, die er wieder und wieder zurück geblättert hatte.
Sie stellte den Korb ab und legte den Kopf leicht schief. Noch immer hatte sie das eine Shirt in der Hand. Ein Schmunzeln huschte über ihr Gesicht…


Kakashi verließ die Dusche und zog sich schnell an. Die Haare waren noch leicht feucht, doch das ignorierte er. Tief seufzte er. Mit einer Frau unter einem Dach zu leben, auch wenn es schon 6 Wochen war, daran musste er sich gewöhnen. Solche Situationen wie jetzt, gabe es hin und wieder mal. Andere Frauen wären rot geworden, peinlich verlegen, oder hätten sogar geschrieen. Doch dem Fuchsmädchen schien das nichts ausgemacht zu haben.
“Ob sie alle so sind?”, fragte sich der Hatake leise murmelnd. Schlurfen kam er ins Wohnzimmer. Auf dem Wohnzimmertisch neben dem bequemen Sofa stand bereits eine dampfende Tasse Tee. Kakashi hatte sich bereits an diesen Service gewöhnt. Er setzte sich auf das Sofa und sah sich prüfend in seiner Wohnung um. Wo war das Mädchen abgeblieben?
Sie hatte häufig die Angewohnheit, plötzlich zu verschwinden und dann wieder auf zu tauchen. Der Silberhaarige war sich nicht sicher, ob es daran lag, dass sie wie ein Fuchs wahrscheinlich die leisen Sohlen hatte.

Um sich aber nicht länger den Kopf darüber zu zerbrechen, streckte er sich auf dem Sofa aus, lehnte mit dem Rücken gegen die hohe Armlehne und winkelte ein Bein leicht an und fischte sich sein Buch vom Tisch. Er las die letzte Ausgabe von dem Flirtparadies noch einmal durch und versank direkt in die Welt der Geschichte. Dabei entglitt ihm hier und da ein leises Kichern und Glucksen, was ihn schon fast kindlich wirken ließ.

Das Fuchsmädchen kam gerade vom Wäscheaufhängen als sie das Kichern und Glucksen von ihrem Aufpasser hörte. Es kam aus dem Wohnzimmer. Sie lugte um die Ecke und schnurrte vergnügt, als sie den Hatake auf dem Sofa liegen sah. Sie brachte den Korb zurück an seinen Platz, bevor sie sich an den Türrahmen lehnte und den Silberhaarigen eine Weile beobachtete. Er laß natürlich wieder eines dieser Bücher und sie wusste genau, an welcher Stelle er gerade war. Sie hatte das Buch unendliche Male gelesen und konnte anhand der Seitenzahl die er schon geblättert hatte erkennen, wo er war.

Sie blickte lange auf den Buchrücken, bevor sie sich auf leisen Sohlen an die Couch schlich. Noch immer im Buch vertieft, merkte der Hatake das Mädchen zunächst nicht. Erst als er spürte, dass der Stoff des Sofas tiefer nachgab blickte er vom Buch auf. Erst schielte er über den oberen Buchrand. Die schwarzweißen Fuchsohren des Fuchsmädchens sprangen ihm sofort ins Sichtfeld. Da sie verwirrt senkte Kakashi das Buch weiter und bekam somit eine bessere Sicht auf ihr Gesicht. Sie hielt in ihrer Bewegung inne, als sich das schwarze Auge des Kopierninjas mit ihren Violetten Augen traf. Sie war bereits zur Hälfte über die andere Armlehne gekrabbelt. Eine Hand platzierte sie dabei zwischen seine Unterschenkel und war gerade dabei gewesen die freie Hand weiter voraus zu setzen um sich weiter vor zu arbeiten.
Ihre Ohren zuckten leicht und ihr Schweif wedelte hypnotisierend hin und her.
“Ähmm……...Hi?”, räusperte sich Kakashi fixierte ihren Blick weiter. Sie schien mit sich zu hadern, ihre Entscheidung zu überdenken. Doch da Kakashi sich nicht bewegte, sah sie dies wohl als Einladung an. Sie griff mit spitzen Fingern nach dem Buch und zog es ihm sanft aus der Hand.
Kakashi wehrte sich nicht, zu verwirrt war er von diesem Schauspiel. Er blickte kurz seinem Buch nach, wie es fürsorglich auf den Tisch gelegt wurde, darauf bedacht keine Seite zu verknicken. Danach krabbelte sie vorsichtig weiter hoch, an seinem angewinkelten Bein vorbei, bis ihre Hände neben seinem Oberkörper halt auf dem schmalen Stück Sofa fand, welches nicht von Kakashi belegt wurde.
Kakashi versteifte sich leicht und rutschte ein wenig aufrechter hin, um nicht unter dem Mädchen begraben zu werden und räusperte sich mit der Hand zu seiner Faust geballt.
Erneut hielt sie inne und legte den Kopf leicht schief. Sie lächelte, doch kein liebliches Lächeln, man könnte es eher...verrucht nennen.

Kakashi lief leicht rot an, als sie sich ihm noch etwas mehr näherte.
“Was...was machst du da?”, brachte er dann schluckend hervor. Dabei versuchte er über die Armlehne des Sofas zu fliehen in dem er sich unter ihr weg zog.
“Euch entspannen..”, schnurrte sie verführerisch.
Kakashi schluckte stark und seine Augen lösten sich von ihrem hypnotisierenden Blick. Dabei bemerkte er, dass sie eines seiner Shirts trug. Es war ihr natürlich viel zu groß, bedeckte jedoch nicht alles an ihrem Körper so perfekt. Kakashi konnte, unbeabsichtigt, den Blick auf ein schwarzes Höschen werfen, was ihn nur noch roter werden ließ.
Sein Gesicht lief noch röter an und er geriet leicht ins Schwitzen. Während sie ihm näher kam, rutschte er über die Lehne weiter weg, bis er über sie krachend auf den Boden fiel.
Sie beugte sich leicht über die Armlehne und blickte Kakashi verwirrt an.

Dieser nutzte diesen Moment der Verwirrung, um über den Boden hinweg rückwärts an die Wand zu krabbeln und sich an dieser hoch zu ziehen.
Doch nach nur einem Wimpernschlag, war sie vom Sofa aufgestanden und stand vor ihm, der Schweif wedelte langsam hin und her und sie legte den Kopf leicht schief.
Ihre Hände strichen über seine Brust und blieben auf ihr liegen. Kakashi spürte sie wie schwere Steine.
Doch bevor sie sich hoch strecken konnte um was auch immer sie vorhatte zu tun, packte Kakashi sie an den Schultern und hielt sie davon ab.
“Stopp…”, sprach er, mehr mit zittriger Stimme. Sofort hielt sie inne und blickte den Hatake verständnislos an.
“Ich verstehe nicht Meister…..gefällt es Euch nicht?”, fragte sie mit piepsiger Stimme.
“Ich….nein…...wie….wie kommst du auf diese Gedanken?”, fragte er tief ausatmend.
Das Fuchsmädchen löste sich von Kakashi, trat zurück an den Tisch und zog den Roman hervor.
“Es gibt viele solcher Szenen in euren Büchern….diese Szene hier…..”, sie hielt im das Buch unter die Nase, “lest ihr wieder und wieder…”, erklärte sie.

Kakashi, der nun noch verwirrter war, nahm ihr das Buch weg und überflog die Zeilen. Sein Auge weitete sich, als er genau eben jenes Geschehen, Wort für Wort in seinem Buch wiederfand.
“Hmm..?!”, machte er nur verwirrt und sein Blick pendelte zwischen dem Buch und dem Fuchsmädchen hin und her.
“Es gibt vieler solcher Szenen in den Büchern….hier….”, sie griff in die Kiste, in der ihre Kleidung verstaut war und zog die beiden leeren Bücher heraus.
“Ich habe Eure Romane gelesen….und die liebsten Szenen notiert...sie analysiert….”, sie reichte ihm eines der Bücher.
Sofort überflog Kakashi die handgeschriebenen Zeilen. Mit jedem Wort was er laß, weitete sich sein Auge.
“Du…….Wow……..aber……..wieso?”, fragte er und traute seinen Augen nicht, bei dem was er las und lief erneut puterrot an.
Lasziv setzte sich das Fuchsmädchen auf die Armlehne vom Sofa, dabei rutschte das Shirt ein wenig höher. Sofort wandte Kakashi den Blick ab.
Die Schwarzhaarige schnurrte vergnügt.
“Weil das...Meister…..”, hauchte sie dem Hatake entgegen und zog das Shirt ein wenig höher, ihre violetten Augen dabei an Kakashi klebend, sich mit der Zunge über die Lippen leckend wie ein Raubtier, was seine Beute fixierte, “das ist….wofür ich erschaffen wurde…..”.

Kakashi schluckte schwer und ihm wurde heiß, unerträglich heiß. Doch bevor er auf diese Aussage reagieren konnte, klingelte es an der Türe. Enttäuscht ließ das Fuchsmädchen bei dem Klingeln die Ohren hängen, während Kakashi dies als Erlösung sieht.
Schnell verließ er das Wohnzimmer und ging in den Flur zur Türe. Etwas übereifrig, seinem Retter entgegen zu treten, riss Kakashi förmlich die Türe auf, nur um Kotetsu auf der anderen Seite zu sehen.
“Hmm..?!”, machte dieser überrascht und blickte in Kakashis erschöpftes Gesicht.
“Kotetsu...was gibt es?”, fragte der Hatake, ein wenig aus dem Atem.
“Tsunade verlangt nach dir….es ist wichtig….und du sollst deinen Schützling mitbringen……”.
Kakashi nickte und versuchte sich wieder zu fassen.
“Verstanden….”, murmelte der Jonin nur. Kotetsu blinzelte verwundert und lehnte sich zur Seite, um an Kakashi vorbei in die Türe zu blicken. Ein  breites Grinsen machte sich dann auf seinem Gesicht breit.
“Hab ich euch etwa bei etwas gestört?”, fragte der Chunin mit einer Betonung in der Stimme, die dem Hatake überhaupt nicht gefiel.
“Hm...was..wie kommst du….?”, nun blickte Kakashi selbst über seine Schulter in den Flur. Neugierig hatte sich das Fuchsmädchen in den Flur gestellt und hatte die Ohren gespitzt.
Kakashi ließ den Kopf hängen und lehnte sich gegen den Tührrahmen.
“Nein….ganz und gar nicht…..es ist nicht so wie es aussieht…..wir werden gleich da sein”, murmelte er nur und ließ die Türe vor Kotetsus Nase zufallen.

Genervt von dieser Situation, die auch nicht die erste in dieser Richtung war, scheuchte Kakashi das Fuchsmädchen zurück ins Wohnzimmer.
“Zieh dich um…..und zieh dir DEINE Sachen an...der Hokage will uns sehen….”, und mit diesen Worten verschwand er selbst in sein Zimmer um sich ordentliche Sachen anzuziehen. Das Timing von Kotetsu hätte weder schlechter, noch besser sein können.


Hey meine Lieben!
Es ist Samstag und ich habe mal pünktlich ein Chapter hochgeladen!
Das Kapitel ist ein wenig kurz, aber ich hoffe, es gefällt euch trotzdem! Ist ja auch nur mein OC und mir fehlte irgendwie für meinen eigenen OC völlig die Ideen :D
Wir ihr ja auch lest, gibt es für D7 im moment ziemliches Drama, welches über mehrere Kapitel verteilt noch andauert. Natürlich weiß ich, wie gerne Leser Drama haben!
Also….. hier nun meine Interaktionsfrage!


Wollt ihr eine kleine Drama Szene mit eurem OC?
Ja
Nein

Habt ihr spezielle Wünsche dazu? Oder lässt ihr mir freie Hand?
Du darfst entscheiden!
Ich hätte da schon ne Idee und zwar …….

Ich bin auf eure Antworten gespannt :)