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Strange Times

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 Slash
Josef Kostan Mick St. John
29.03.2020
22.06.2020
6
3.583
 
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7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
22.06.2020 551
 
Weiter gehts, jetzt das letzte Kapitel. Ich weiß die Story hat vielleicht an Interesse eingebüßt aber ich wollte es endlich fertig schreiben. Tut mir leid wegen der ewigen Pause, aber zur Zeit sind viele Sachen auf einmal passiert. Viel Spaß.

>Es war, als wäre Beth zwei Leben hergewesen. Mick schlang die Arme um Josef, der Anstalten machte sich von im zu lösen.<

Sanft und doch nachdrücklich verschloss Mick ihrer beiden Lippen in einem erneuten atemlosen, weniger agressiven Kuss. So standen zwei ungliche und doch so ähnliche Vampire mitten im Raum. Völlig geborgen in etwas, das neu für sie beide war.

"Hey." fülsterte Josef leise und trat einen Schritt zurück. Micks Gesichtsaudruck war unergründlich. "Bist du ok?" "Wohl mehr als das." ein Lächeln huschte über Micks Gesicht. Er sah sich in dem Raum um, Vasen und Stühle waren umgefallen, als sie sich regelrecht durchs Zimmer geprügelt hatten. Der Tag nahm eine erstaunliche Wendung. Josef war dennoch auf der Hut. Er hatte Sorge, dass alles wieder zu Nicht gemacht werden könnte. Das das alles Einbildung war. Doch Micks Lippen auf seinen waren so verdammt echt. "Ich bringe dich nicht um, Josef. Erstens bin ich nicht stark genug und zweitens würde ich es niemals wagen." "Weil du Angst vor mir hast?" Der Vampir mit den schmalen Gesichtszügen und den braunen Locken stand so nah vor Josef, dass kaum ein Blatt zwischen sie gepasst hätte. Er war unsicher. Natürlich versuchte er es zu überspielen. Es war die natürlichste Reaktion von Josef Kostan.

"Weil ich dich liebe, mehr als Beth und Coraline zusammen." In wenigen Sekunden fiel Josefs Maske endgültig. Mick sah alles. All den Schmerz, den er versteckt hatte, die wilde Freude, die Hoffung, die Wut, die Raserei, die ihn beherrscht hatte. Aber vor allem eines: Liebe.
Ehe er sich versah fand er sich in einer Umarmung wieder, die sich viel liebevoller anfühlte als alles, was sei zuvor geteilt hatten. Es war als bestünde eine geistige Verbindung zwischen ihnen. "Wie konnten wir so blind sein? Wie konnten wir die ganze Zeit nur umeinander herumtänzeln?" er erwartete keine Antwort auf seine Frage. Josefs Hände lagen auf seinem Rücken.
"Schon zu lange. Viel zu lange." murmelte Josef und statt einer Antwort erstickte der jüngere jedes weitere Wort in einem Kuss. Er hielt Josef fest als würde es kein Morgen geben. Er war alles für ihn. Tief im Inneren wusste Mick St. John, dass dies auf Gegenseitigkeit beruhte.

Die beiden Vampire saßen lächelnd beieinander, die Hände ineinander verschlungen. Lange schwiegen sie. Es war so neu. So ungewohnt. Aber sie hatten schon extremeren Herausvorderungen getrotzt. "Ich dachte du hältst nichts von Beziehungen?" sagte Mick nach einer Weile, in der er gedankenverloren mit Josefs Fingern gespielt hatte. Ein spitzbübisches Lächeln erschien auf dem Gesicht des Vampirs, der immer noch in dem perfekt sitzenden Anzug steckte. "Ich halte sehr viel von dir. Du bist doch mein moralischer Kompass. Da kann man schon mal Abstriche machen." Lächelnd lehnten sie sich aneinander. Endlich.

Vielleicht ist das ein schwacher Schluss und ziemlich kurz. Aber ich konnte die Geschichte nicht noch länger herauszögern. Vielen Dank an alle die noch drangeblieben sind und sorry falls ich den Erwartungen nicht entsprochen habe.
Eure AnnyVeritas.
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