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Strange Times

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 Slash
Josef Kostan Mick St. John
29.03.2020
22.06.2020
6
3.583
 
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03.04.2020 825
 
Und weiter im Text. Als Autor ist es nett mal eine Rückmeldung zu bekommen, aber ich werd die Geschichte auch ohne fertig schreiben.  ;)
Passt auf euch auf.

>"Josef ich-" Was wollte er denn noch hören?! Wut keimte in dem älteren auf. Er kannte nichts anderes als brodelnde Wut. In diesem Moment. Es war nicht nur Wut, es war auch Trauer. Trauer um etwas, das er nie würde haben können.<



Mick konnte gar nicht so schnell reagieren, weier Josefs Faust im Gesicht hatte, er wurde gegen die Wand gedrückt. "Ich bin dieses Geplänkel leid, weißt du das? Ich nehme zurück was ich gesagt habe. Jetzt verschwinde." knurrte der ewig junge Mann zwischen seinen Eckzähnen hervor. Genug .Meit einem fauchen versuchte sich der Vampir, der um die 90 Jahre zählte zu befreien. "Das ist ES NICHT!!" grollte er. "Lüge!!" Josefs Griff wurde fester, ja schmerzhaft fest. Mick wusste, dass er nicht mal den Bruchteil seiner eigentlichen Kraft nutzte. Er könnte ihn zermalmen. Mit über 400 Jahren hatte man ganz andere Macht. Wut. Mick sah rasende Wut in Josefs Augen. Er musste wohl endlich etwas sagen.

"Ich habe Beth verlassen!!" brüllte Mick so wütend, genauso erzürnt wie Josef war. Einen Moment, nur einen Moment war der Mann im Bademantel wie eingefroren. Was?...Was hatte er da gehört...? Lamsam lockerte sich sein Griff und er ließ Mick wieder Boden unter den Füßen spüren. Dieser sank die Wand hinunter. "Was?!" Micks ah ihn an. Die Fangzähne waren verschwunden, das Glühen der Augen, die Raserei auch. Josef war wieder menschlich...soweit sie das jemals beide sein könnten. "Ich habe sie vor einer Woche verlassen."
Dieser Satz hing im Raum. Mick konnte Josefs Gesicht kaum deuten, als er sich auf den Hocker im Raum setzte. Mick wich seinem Blick aus. Perplex. Das war Josef. Genauso perplex wie damals, als Mick  zu ihm kam und ihm beichtete, dass er Coraline getötet hatte.

Ein unsicheres Lachen entfuhr Josef, er nestelte an seinem Kragen herum. "Hast du nicht." Eingehend beobachtete er seinen besten Freund. Er hatte dunkle Ringe unter den Augen. Das lag nicht am Schlafmangel. Nachdem keine Antwort folgte stand er auf, lief zu seiner Hightec Küche und öffnete den Kühlschrank. Ungefähr 20 Pack A Positiv lagen darin. Schweigend warf er seinem Gast einen zu. "Danke," murmelte dieser und machte sich an dem Sicherheitsverschluss zu schaffen. "aber seit wann hast du so einen Haufen Beutel da? Hab ich da was verpasst? Bist du doch noch zur Besinnung gekommen?" "Ach was, dann würde ich ja deine dummen Sprüche nicht mehr hören. Zur Besinnung vielleicht, aber nicht was ekelhaftes abgestandenes Blut angeht. Ist nur für Fälle wie diese." "Hm." Mick blieb das Blut im Hals stecken, als Josef direkt vor ihm stand. "Was ist passiert? Mit Beth und dir?"

Der Vampir mit den welligen braunen Haaren leerte den Beutel und entschied sich, dass der Boden doch keine so gute Sitzgelegenheit war. "Sie ist ein Mensch. Es hätte sie zerstört, wenn ich sie verwandelt hätte. Ganz zu schweigen, von dem was mit Sarah passiert ist." Argwöhnisch war Josefs Blick. Er sagte nichts. Sie waren vielleicht einen Meter auseinander, als der jügere Vampir plötzlich einen festen Griff um seine Schulter spürte. Schmerzhaft fest. In Josefs Blick hatte sich wie so oft etwas animalisches geschlichen. Eigentlich sollte es Mick Angst machen, aber er fand es anziehend, egal was er dagegen zu tun versuchte. "Verarschst du mich? DU, genau DU, der das immer wollte!!" Mick knurrte zurück, er wusste nicht wie er das alles erklären sollte. Wie er anfangen und wo verdammt nochmal er aufhören sollte. "Du hast keine AHNUNG von dem was ich WOLLTE!!" schrie er udn schlug Josefs Hand weg. Er war es leid. Mick war es leid, dass er immer etwas verbergen musste. Nun sogar noch vor Josef.  Dieser widerrum war nicht beeindruckt von Micks Gebärden, sondern zog sich in Seelenruhe an, als wäre nichts gewesen. Die beiden Vampire hatten kein Problem damit, sie kannten sich schon zu lange, als das derlei Intimität ein Tabu war. Doch Micks Gefühle waren aufgewirbelt, sie waren stärker denn je. Sie waren unabdingbar und das machte ein nackter Josef Kostan auch nicht besser. Er wartete bis er angekleidet war ehe er seine Sprache wieder fand. Josef seufzte tief, er trug ein dunkelrotes Hemd, schwarze Anzughose und eine schwarze Weste. "Sieh mich nicht so an." murmelte er als ihm auffiel, dass Mick ihn beobachtete.

"Ich wollte dich." Stille. Stille füllte den Raum. Josef drehte sich um und sah Mick an. Sein Gesicht war aufrichtig. Besiegt aber aufrichtig. Als hätte er gerade einen Kampf mit sich selbst verloren. Josef ließ die Kravatte fallen. Sagte nichts. Konnte nichts sagen. Wie oft wollte er das aus dem Mund des jüngeren Vampirs hören?


Tbc.
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