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Strange Times

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 Slash
Josef Kostan Mick St. John
29.03.2020
22.06.2020
6
3.583
 
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7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
29.03.2020 656
 
Weiter gehts. Viel Spaß. Wäre wundervoll ein Review zu lesen =)

>Er gab nie etwas auf Gefühle, aber wenn es um den Detecktiv ging schienen ihn seine Grundsätze im Stich zu lassen. Er durfte seinen einzig bewährten Schutz nicht verlieren. Auf keinen Fall.<

Unruhig tiegerte er in seinem Loft umher und starrte auf das Handy in seiner Hand. Hatte er den Vampir, der immer in einem schwarzen Mantel sein Unwesen trieb, wirklich so verärgert? Idiot. Dummer Idiot, dachte Josef bitter. Wenn Mick nun wirklich Beth liebte, dann war es an der Zeit das zu akzeptieren. Egal was sie miteinander durchgestanden hatten...Josef wusste, er war Micks bester Freund. Das wars. Nun war er sich nicht mal mehr dessen sicher. Großartig. Selten war er so verdammt niedergeschlagen.

Nun ja, nichts was eine Dusche nicht richten würde, oder? Einen Versuch wars wert, dachte er sich.
Der ewig 30 jährige entledigte sich seinem Designer Anzug und stellte sich mit geschlossenen Augen unter die Dusche. Das Wasser war heiß. Vampiren wurde nicht warm. Nicht in diesem Sinne. Coraline hatte es immer vermutet. Gerade sie, die er seit dem frühen 17. Jahrhundert kannte. Sie, die immer nur das Oberfächliche sah. Er hatte es doch so gut versteckt...doch es war vorüber, als er Mick vielleicht ein halbes Jahr kannte. Er war so anders als alle anderen. Er schien so unantastbar ehrlich und sanft zu sein. Nur, dass Coraline ihn verändert hatte. Grundlegend. Das hatte sich erst wieder geändert, als Mick sie in Brand gesteckt hatte. Doch Josef wusste, wie er wirklich war. Mick wusste nur nicht, das Josef wirklich fühlte.

Coraline war nichts entgangen. Dieser miesen Viper. Nun hatte sich Mick für Beth entschieden. Für die Menschlichkeit. Das würde er doch immer wieder tun, oder nicht? Warum kreisten Josefs Gedanken also immer wieder um ihn? Das Wasser prasselte auf ihn nieder. Er würde alleine sein. Er würde ihn zwar haben, aber er würde ihn niemals so bekommen, so haben wie er Mick wollte. Ganz und gar. Vor allem nicht, wenn sie sich ständig in die Haare bekamen. Wegen Dingen, die für Josef so unwichtig waren. Für ihn war nur eines wichtig. Aber er würde das mit sich selbst ausmachen müssen.
Es war nichts neues. Seit Jahrzehnten nichts neues. Er war allein. Seit Jahrhunderten schon.

Mick St. John stand nun vor dem riesigen Gebäude der Kostan Company. Er war gerannt. Dachte, dass er sich so einen klaren Kopf beschaffen konnte. Doch dieser schwirrte nur. Es war an der Zeit reinen Tisch zu machen. Josef würde ihn sowieso nur belächlen, wenn er nach 3 Wochen wieder aufkreuzte. Ja, er war sauer gewesen. Ja, er war stinksauer gewesen. Josef lag nicht so viel an Beth wie ihm. Doch wenn Mick in Josefs Gesicht sah...etwas war anders. Anders. Das letzte mal hatte er ihn 1970 auf einer Alkoholverseuchten Party so angesehen. Sie waren beide betrunken gewesen.

Etwas hatte sich verändert. Grundlegend. Mick war nicht dämlich. Allein die Art und Weise wie unwohl dem ewig jung gebliebenen wurde, wenn Josef ihm zu nahe kam. Nicht weil er sich vor dem weitaus stärkeren Vampir fürchtete, nein. Nicht weil sie eine Außeinandersetzung gehabt hatten. Aus einem ganz anderen Grund. Es half nichts, er konnte nicht ewig fort bleiben. Er hatte ihm etwas zu sagen. Etwas, das zu wichtig war um es unter den Teppich zu kehren. So wie vieles andere, dass sie unter den Teppich gekehrt hatten. Die gefließte Eingangshalle war leer. Es war spät, vielleicht 2 Uhr nachts.
"Hilft nichts." murmelte Mick und lief zum Aufzug. Was sollte er ihm sagen? Ein Hallo war nicht der richtige Anfang. Er wrüde schon sehen, wie sein bester Freund drauf war. Dann konnte er immer noch entscheiden. Mit einem "Pling" erreichte der Vampir mit den längeren dunklen Haaren das Stockwerk. Sein untotes Herz schmerzte in der Brust. Einblidung. Aber dennoch.
Alles oder nichts. Alles oder nichts, dachte sich Mick St. John.


Tbc.
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