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My stupid Heart

GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
28.03.2020
21.03.2021
52
85.439
12
Alle Kapitel
49 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
19.04.2020 1.661
 
Elijah POV:

Du musst besser auf sie aufpassen, die anderen Geister saugen ihre Energie auf, um sich in dieser Welt bewegen zu können“ schwebte die Stimme von Sofia wie Rauch herbei bevor sie sich manifestierte und vor mir auftauchte. Ella hatte ihre Arme um meinem Hals gelegt, damit sie nicht fiel, obwohl ich sie gut festhielt. „Und du? Du bedienst dich auch ihrer Lebensenergie, um dich zu manifestieren“ erwidere ich darauf, „Sie saugt Energie von dir ab“ murmelte Ella an meiner Schulter, sie war bleich, sie war beinah weiß, ihre Augen hatte sie geschlossen ob, um mich nicht anzusehen oder aus Erschöpfung konnte ich nicht beurteilen. „Das stimmt, auch wenn du nur ein paar Tropfen von Ella genommen hast, war das genug um deine Energie anzuzapfen, du bist stärker als sie und ihr habt das Grab der Frau gefunden, deren Platz Ella in dieser Welt jetzt eingenommen hat“ offenbarte Sofia und ich verstärkte meinen Griff um Ella, die Geister die diesen Friedhof bevölkerten, wurden zu ihr gezogen, wie Glühwürmchen ans Licht. „Was genau willst du von ihr?“ forderte ich Sofia auf, den Grund zu offenbaren, warum sie Ella hierhergebracht hatte und warum sie, sie nicht in Ruhe ließ? Die junge Frau in meinem Armen war geschwächt mit jedem Atemzug die sie länger hier blieb, wurde sie schwächer. Sehr wahrscheinlich war ihre Gabe dort wo sie herkam, nicht so ausgeprägt wie hier, anders konnte ich mir die Schwäche ihrerseits nicht erklären. „Wie bereits gesagt, wir brauchen sie, um unsere Nachfahren daran zu hindern, deine Nichte umzubringen und dass sie deine Gefährtin ist, oder wie auch immer du es nennen möchtest, kommt uns zu gute“ erwiderte Sofia und ich war nicht schlauer als vorher. Das Hexen in Rätseln sprachen, egal ob lebend oder Tod war eine nervenaufreibende Angewohnheit und ich konnte Ella nicht einfach sich selbst überlassen, egal aus welchen Gründen sie mir nicht gesagt hatte, dass sie sehr wohl wusste, wer ich bin, würde ich sie nicht sich selbst überlassen, sie trug nicht die Schuld daran, dass sie hier war. „Das ist der Punkt, es kommt euch zugute, wenn du nicht bereit bist zu sagen, was genau deine Nachfahren vorhaben, wird sie dir nicht helfen, weil du setzt ihr Leben aufs Spiel“ erwiderte ich darauf und verließ den Friedhof, jetzt hielt mich keine Barriere davon ab und für Ella war es besser nicht länger auf dem Friedhof mit all den verstorbenen Seelen zu bleiben.

Als die Hexen mich verletzt hatten, hatte sie mir geholfen, statt weg zu gehen und mich meinem Schicksal zu überlassen, nur hatte sie sich damit den verstorbenen Seelen ausgesetzt und hatten diese viel Lebens Energie von ihr abgezogen.Ich hatte in meiner langen Zeit nur ein Medium gekannt, das hatte Visionen, aber sie konnte keine Geister sehen oder deren Anwesenheit spüren. Sie hatte mir damals davon erzählt das ein Medium nur eine Gabe hatte, entweder dass sie Visionen hatte, sich auf das Gefühl beriefen, wenn etwas passieren würde oder das man Geistern sehen und spüren konnte, aber genau das schien Ella alles in sich zu vereinen. Es waren so viele Fragen offen, aber das wichtigste war jetzt, sie in Sicherheit zu bringen, die Fragen mussten warten. Auch wenn ich keine Fähigkeiten wie die junge Frau in meinem Armen besaß, konnte ich erahnen, dass sie Geister weiterhin ihre Finger zu ihr ausstreckten und ihre Energie absaugten. In meinem Loft angekommen, legte ich sie auf das Bett und fühlte ihren Puls, er war schwächer als mir lieb war, aber sie war noch am Leben. Die junge Frau deren Kleidung die Spuren des Friedhofs trug, war aus einer anderen Welt, noch immer konnte ich es nicht glauben.

Ella POV:
Als ich meine Augen öffnete, befand ich mich in einem Raum, ich lag auf einem Bett, meine Kleidung zeigte Spuren von alten Staub und Erinnerungen an den gestrigen Tag prasselten über mich ein. Ich war wirklich in New Orleans, dem New Orleans das ich von der Serie kannte, ich war wirklich hier und schien irgendetwas wichtiges für den Ur-Vampir zu sein, den ich in der Serie am sympathischsten gefunden hatte. „Du bist wach“ stellte besagter Ur-Vampir fest und jagte mir damit einen Schrecken ein, ich hatte ihn nicht bemerkt, geschweige denn seine Anwesenheit wahrgenommen. Er saß am Fußende und hatte saubere Kleidung mitgebracht, „Warum hast du nicht gesagt das du weißt, wer ich bin?“ fragte er mich, „Hättest du mir geglaubt? Ich kann es selbst nicht einmal glauben, wie soll jemand anders mir dann glauben?“ fragte ich zurück. Ich konnte es noch immer nicht zu 100% glauben, ein kleiner Teil von mir, sagte immer noch das es nicht möglich war. Egal was ich bisher gesehen hatte, gehört hatte und vor alle was Sofia gesagt hatte, hattes noch jemanden wie mich gegeben, gleicher Name, gleicher Geburtstag, nur war ich noch am Leben. Elijah schaute mich an, sein Blick war unergründlich, „Wenn ich diesem Geist Sofia glauben schenken kann, stammst du aus einer anderen Welt, Dimension, wie man es nennen will, das erklärt aber nicht, woher du weißt, wer ich bin“ fasste er zusammen. Wie konnte ich ihm das erklären? Das ich ein Fan einer Serie gewesen war, dazu Fanfiktions gelesen hatte, viel auf Tumblr unterwegs gewesen war und vor allem ihn gut gefunden hatte? „Würdest du mir glauben, wenn ich sage, dass ich deine Familie von einer TV-Serie kenne?“ erwiderte ich darauf und es klang so etwas von dämlich. Ich tastete nach meinem Handy, nur um es komplett kaputt in meinen Händen zu halten. Super, ich hatte echt Glück. Also fasste ich zusammen was ich noch von der Serie Vampire Diaries erinnern konnte und von den Originals, es war nicht mehr sehr viel, aber ich ließ den Teil aus, was am Ende der Serie passieren würde, ich hatte die Folge nie gesehen und wollte es auch so halten.

Elijah saß noch immer am Fußende und sagte für längere Zeit nichts, es musste einfach nur total bescheuert klingen. „Das erklärt warum du weißt, wer ich bin, aber ich weiß nicht wer du bist“ durchbrach er endlich die Stille und schien mir wirklich zu glauben. „Ich bin nichts Besonderes, introvertiert, stecke meine Nase lieber in Bücher als raus zu gehen und lese sowieso zu viel“ umschrieb ich mich selbst, ich war nicht wirklich sehr interessant, eher durchschnittlich und abgesehen von meinem photographischen Gedächtnis, war nichts an mir anders. „Ich kenne niemanden der aus einer anderen Welt stammt, 3 Sprachen beherrscht und ruhig bleibt, obwohl sie einem Vampir gegenübersitzt“ antwortete Elijah mir, er wusste noch nicht einmal die Hälfte von dem was in meinem Kopf schon alles herum gespukt hatte. „Ich bin noch immer nicht davon überzeugt das ich wirklich hier bin“ erwiderte ich darauf, mein rationaler Teil des Gehirns klammerte sich daran fest, dass es nicht möglich war. Es konnte nicht möglich sein. „Hast du je von Gefährten gehört?“ fragte Elijah mich und ich hatte nicht die Kraft ihn anzuschauen, „Nein und ich glaube das ich auch gar nicht wissen will, was das in dieser Welt bedeutet“ antwortete ich ihm, ich hatte eine Ahnung und es machte mir ehrlich gesagt Angst. Ich hatte noch nie in meinem Leben, jemanden je nah an mich herangelassen, ich wusste nicht mal wie man jemanden an sich heranließ. Wenn man das Wort Introvertiert in einem Wörterbuch suchen würde, sollte dort eigentlich ein Foto von mir stehen, weil ich zu 99% introvertiert war. Jemanden an sich ran zu lassen, egal in welchen Kontext war schwer für mich. „Es ist eine alte Legende, das letzte Mal das überhaupt dokumentiert wurde, das Gefährten sich gefunden haben, ist seit über 500 Jahre alt, ich werde dir etwas zum Frühstücken holen, irgendwelche Allergien?“ antwortete Elijah mir und bot direkt an Frühstück zu holen. „Nein keine die mir bekannt sind“ beantwortete ich seine Frage und schon war er verschwunden. Ohne noch länger darüber nachzudenken was es bedeutete als seine Gefährtin zu gelten, stand ich auf und ging mit den Klamotten, die er mir gebracht hatte ins Bad.

Sogar Unterwäsche hatte er hinzugefügt. (A/N: https://shoplook.io/outfit-preview/1619394) Warum akzeptierte er es so einfach? Wäre ich an seiner Stelle würde ich es wahrscheinlich nicht so einfach glauben und da hatte ich nichts davon erzählt, was beweisen würde, das ich die Wahrheit sagte. War das wie Elijah war? Er half einem Menschen, egal ob dieser die Wahrheit sagte oder nicht? Auch wenn ich die Serie gerne geschaut hatte, wusste ich nicht viel. Ich wusste nur was nach Staffel 3 passieren würde, aber ich hatte keine Ahnung, in welchen Teil der Geschichte ich mich befand. Die Kleidung die Elijah gebracht hatte war neu. Es fühlte sich komisch an, Kleidung anzuziehen und meine eigene Kleidung zu hinterlassen. Das einzige was ich noch von mir selbst hatte, waren die Anhänger die ich an meiner Kette trug. (A/N: https://alien-sida.tumblr.com/post/615761108468449280 ) Der Drache und der Stein waren das einzige was ich jeden Tag an Schmuck trug. Der Stein half mir in meiner Welt, nicht zu stark von Menschen ausgelaugt zu werden, die unbewusst die Energie von anderen Menschen absaugten. Als ich wieder in den großen offenen Raum trat, war Elijah noch nicht zurück, warum auch immer er Schwarz ausgewählt hatte, ich fand den Pullover gut, ich trug selbst am liebsten schwarz, nur gestern hatte ich eine dunkelblaue Hose und einen grauen Pullover getragen, beides konnte ich nicht mehr tragen, da die Hexen unbedingt auf Elijah hatte schießen müssen und auch wenn er noch lebte und nicht so schnell zu töten war, Blut bekam man nicht so gut aus Kleidung. Wer hätte gedacht, ausgerechnet ich, die keine Party’s besuchte, am liebsten zuhause blieb und es eigentlich vermied um soziale Kontakte zu haben, einfach weil ich keine sozialen Fähigkeiten hatte, hier in einer Welt landen würde, wo ich Freunde haben musste um zu überleben? Und dann war ich irgendwie die Gefährtin, eines Ur-Vampirs, wobei ich noch nicht wusste, was genau das hieß und schon bald würde ich es wissen.
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