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My stupid Heart

GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
28.03.2020
21.03.2021
52
85.439
12
Alle Kapitel
49 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
17.04.2020 1.830
 
Ella POV:

Dies war einfach ein großer Alptraum. Um uns herum standen Geister, viele waren da, um die Hexen ans Eintreten zu hindern, aber ein paar die nur Französisch sprachen, redeten die ganze Zeit auf mich ein. Deren Anwesenheit raubten mir Energie und selbst mein Stein, den ich seit Jahren zusammen mit einem Drachenanhänger um den Hals trug, konnte mich nicht vor den Energie Räubern beschützten. Elijah schien es langsam besser zu gehen, er hatte nicht mehr die graue Gesichtsfarbe, aber er war noch immer geschwächt. Jedenfalls hatte er seine Augen geschlossen, „Jemanden anzustarren ist nicht sehr nett“ bemerkte er trocken und öffnete seine Augen. „Ich habe bisher auch noch nie jemanden gesehen der Aschgrau wird“ erwiderte ich darauf und drehte mich seitlich, sodass ich mir nicht den Nacken verrenken musste. „Und dennoch fragst du nicht, warum ich jetzt nicht mehr Aschgrau bin“ erwiderte Elijah und musterte mich.
Er richtete sich mit Mühe auf, „Warum sollte ich das Fragen? Laut einen der Geister bist du ein Ursprünglicher, ich kann plötzlich Geister sehen, das ich meinen Verstand verliere ist mehr als deutlich“ erwiderte ich darauf und die Lüge über den Geist der mir von ihm erzählt hatte, ging mir viel zu leicht über die Lippen, aber vielleicht war das besser, das ich zum Teil Lügen konnte wie gedruckt. Elijah schaute mich an, sein Blick war undurchdringlich. „Du hast zu Juliette gesagt, sie hat dich aus deinem Leben gerissen, dir sind Hexen nicht unbekannt“ stellte er fest und er führte weiter „Du bist der erste Mensch, der nicht ungläubig auflacht, wenn er von Vampiren hört, oder von Hexen“. „Und? Vielleicht träume ich auch nur alles und ist das alles ein komischer Traum, den mein Unterbewusstsein sich zusammen gespinnt hat“ erwiderte ich darauf und versuchte zu verbergen, wie sehr mich die Anwesenheit der Geister auslaugte.

„Warum willst du den Hexen dann nicht helfen? Wenn es nur ein Traum ist?“ hakte Elijah nach und langsam begann er wieder auszusehen wie ein Mensch mit mehreren Einschusslöchern in der Kleidung. „Warum sollte ich? Selbst wenn das hier Realität ist, werde ich keinen Hexen helfen, die mich aus meinen Leben gerissen haben und als Tüpfelchen auf den I sollte ich auch noch verheiratet werden“ erwiderte ich darauf und versuchte mit Rationalität davon abzulenken, dass ich zu viel über diese Welt wusste. Vielleicht war es dennoch so dass ich dies nur träumte. „Warum denkst du das es nur ein Traum ist?“ hakte Elijah nach und ich musste mir jetzt eine verdammt gute Ausrede einfallen lassen. „Dann hältst du es für möglich, von einem Ort plötzlich an einem anderen zu sein?“ stellte ich bewusst eine Gegenfrage. Mir fiel kein guter Grund ein, keine Ausrede die ansatzweise glaubhaft klang. Ich musste endlich aufhören zu reden, das würde mich nur weiter in Probleme bringen.

„Es ist mehr möglich als so mancher weiß, so wie du mit Geistern kommunizieren kannst und diese dich auslaugen“ erwiderte Elijah und traf für meinem Geschmack zu genau ins Schwarze. Woher wusste er das? Woher wusste er von dieser Gabe, die sich in meiner Welt nur darin manifestiert hatte, das ich wusste wann jemand hinter mir war, oder ein Vorgefühl, wenn etwas passieren würde.
„Warum reagierst du darauf so gelassen? Andere würden behauptet, ich bin verrückt“ fragte ich ihn, bevor er mir antworten konnte, tauchte Sofia direkt neben ihm auf. Ich konnte nicht verhindern, dass ich zusammenzuckte. „Du musst ihm sagen das ich hier bin, ich habe nicht viel Zeit und ihr müsst wissen, was auf euch zukommt“ sprach sie mich an. Ihre Gestalt wanderte durch die Gruft, zum großen Teil wurde sie von den Schatten verschluckt und nur das Flackern der Kerzen spendeten etwas Licht, aber nicht genug um viel mehr als ein paar Meter weit zu sehen. Elijah war das einzige, dass ich deutlich erkennen konnte, was auch nicht weiter schwer war, da er direkt neben mir saß.


Ich schloss die Augen und versuchte ruhig zu atmen, „Jetzt gerade ist ein Geist hier“ stellte Elijah fest, „Sofia, sie will das ich als Sprechrohr diene und redet davon das es wichtig ist, was sie zu sagen hat“ offenbarte ich ihm, die Anwesenheit von Sofia. Elijah wirkte nicht geschockt oder schaute mich an, als ob ich nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte, eher neugierig.
Er soll von deinem Blut trinken, dann wird er mich auch sehen können“ orderte Sofia, ich schaute sie an, spinnte dieser Geist jetzt komplett? „Er muss wissen was ich euch erzähle und deine Gabe raubt dir jetzt schon zu viel Kraft“ führte sie weiter und Elijah musterte mich. „Sie sagt du sollst mein Blut trinken“ gab ich die Nachricht weiter und Elijah schaute mich erstaunt an. „Warum?“ fragte er und schaute zur Seite, er konnte sie scheinbar nicht sehen. „Sie behauptet damit du sie sehen und hören kannst“ antwortete ich ihm. Er schaute mich an, „Du weißt das ich ein Vampir bin“ stellte er fest, es war kein Zweifel in seiner Stimme, es war eine Feststellung.  Ich antwortete ihm nicht, sondern hielt ihm mein Handgelenk hin, ich konnte und wollte nicht das Sprechrohr für einen Geist sein, ich drehte mich weg, meine Augen fest geschlossen, als ich einen leichten Stich spürte, ein warmes Gefühl breitete sich von meinem Handgelenk aus und dann war es vorbei.
Kannst du mich hören Elijah Mikaelson?“  hörte ich Sofia fragen, ich spürte wie Elijah, meine Hand losließ, „Ja, ich kann dich hören“ antwortete er ihr und stand auf. „Wie ist es möglich das du weißt das ich ein Vampir bin?“ fragte er mich, aber Sofia antwortete für mich. „Sie stammt aus einer anderen Welt, Elijah, wir haben die Hexen die eine Waffe gegen deine Familie gesucht haben, ausgetrickst und jemanden herholen lassen, der uns hilft und nicht den Hexen“ erklärte Sofia und jetzt hatte ich den Beweis, dass man mich aus meiner Welt entführt hatte, für irgendetwas.

„Bedeutet?“ hakte Elijah nach, „Ich wusste nicht, dass wir dein Gegenstück herholen würde, ich wusste nicht, dass meine Ahnen jemanden herholen würden, der nicht nur paranormal begabt ist, sondern auch ein inkarnierter Erdenengel“ führte sie weiter aus und das nächste würde mir komplett den Boden unter den Füßen wegreißen. „Als du sie von den Hexen befreit hast, hast du nicht den Stromschlag gespürt? Das Mal auf eure Haut ist alt, es ist ein alte Legende, von der wir dachten, das nicht mehr existieren würde, sie ist deine Seelenverwandte, das Gegenstück, wie du es auch nennen willst“. Ich richtete mich auf und schaute Sofia an, ich konnte es nicht glauben, ich träumte nicht, ich war wirklich hier. Elijah hatte Blut getrunken und ich hatte es ihm freiwillig gegeben. Weil ich gedacht hatte, ich träume oder lag in einem Koma mit sehr realistischen Träumen, wo ich auch Schmerzen spüren konnte, wo sich meine angebliche Gabe manifestiert hatte und ich plötzlich Geister sehen konnte. Obwohl ich in meiner eigenen Welt, wenn nur einen sechsten Sinn hatte und sicher keine Gabe.



Elijah POV: Ella war so bleich, als ob alles Blut aus ihrem Körper gezogen worden war. Sie hatte mir, ohne zu zögern, ihr Handgelenk angeboten, vielleicht weil sie gedacht hatte, dass es ein Traum war? Jetzt erzählte mir eine Hexe, eine Hexe, die seit mehreren Jahrhunderten Tod war, dass sie Ella aus einer anderen Welt hergeholt hatten und sie war mein Gegenstück? Ich hatte davon gehört das manche Menschen unbewusst ihre Gefährten fanden, aber dass man dafür jemanden aus einer anderen Welt herholte? Davon hatte ich noch nie gehört.
„Du willst mir also erzählen Sofia, das Ella aus einer anderen Welt stammt, ihr sie aus ihrem Leben gerissen habt und wundersamer Weise ist sie meine Gefährtin? Eine Legende die es seit mehr als 600 Jahren nicht mehr erfüllt hat?“ hakte ich ungläubig nach. „Frag sie etwas das sie nicht wissen kann“ erwiderte Sofia und stand im nächsten Augenblick direkt vor Ella, „Sag ihm was du weißt, beweis das ich die Wahrheit sage“ forderte sie Ella auf.

„Warum soll sie mir etwas sagen das niemand wissen kann, wenn du doch sagst, das Mal beweist das sie meine Gefährtin ist, die einzig wahre. Warum also soll sie beweisen, dass du die Wahrheit sagst?“ informierte ich mich und horchte ob sich dort draußen jemand befand, der sich diese Informationen zu nutzen machen konnte. Es war niemand draußen, Juliette schien auch gegangen zu sein, oder sie wartete auf einem anderen Teil des Friedhofs darauf, dass Ella hinaustrat und vom diesem Friedhof verschwand.  Sofia schaute mich an, „Das Band, das sich angefangen hat zu formen, muss so schnell wie möglich gefestigt werden, es ist in euer beider Interesse“ mit diesen letzten Worte verschwand Sofia und ließ mich mit mehr Fragen zurück als beantwortet waren. Aber in einem war ich mir sicher, Ella hatte mir nicht erzählt, woher sie kam, weil sie dachte sie würde träumen. Das dies nicht real war und dennoch hatte sie mir freiwillig ihr Blut angeboten. Weil sie nicht mehr die Energie hatte, um mit den Geistern zu kommunizieren, als ich nähertrat, wich sie vor mir zurück. Sie konnte meine Anwesenheit also spüren, was auch nicht weiter erstaunlich war, wenn sie wirklich das war, was Sofia behauptete, auch wenn dieser Geist glaubwürdig erschien, hatte mich Erfahrung gelernt, keiner Hexe einfach so zu glauben. Die einzige Hexe, der ich vertraute, war meine Schwester Freya und ich würde sie auch nach dem beschriebenen Band fragen, das Sofia beschrieben hatte und ob es möglich war, wirklich jemanden aus einer anderen Welt herzuholen.



„Seit wann weißt du das ich ein Vampir bin?“ fragte ich Ella und entweder hatte sie mich nicht gehört, oder Geister beanspruchten ihre Sinne. Bis auf Sofia hatte ich keine Geister gesehen, aber es konnte auch sein, dass es nur für Sofia gereicht hatte, schließlich hatte ich Ella nur ein paar Tropfen von ihrem Blut genommen. „Lasst mich endlich in Ruhe, ich kann euch nicht helfen“ hörte ich sie murmeln, sie benutzte ihre Muttersprache und scheinbar antwortete ein Geist ihr in ihrer Muttersprache, weil sie sich zum Ausgang der Gruft wandte. Vorsichtig trat sie hinaus in die Dunkelheit, ich folgte ihr, um dafür zu sorgen das ihr nichts passierte, immerhin war sie nur ein Mensch. Juliette war nirgendwo zu sehen. Aber das hieß nicht das sie nicht irgendwo im Schatten auf der Lauer lag.
Ein Geist schien Ella irgendwohin zu führen, auch wenn ihre Schritte unsicherer wurde, blieb sie vor einem Grab stehen. Direkt auf Augenhöhe konnte ich einen Namen entziffern °Manuela van Elsen, geb. 10.10.1991 gest. 10.08.2010 Unser Engel hat Flügel bekommen° stand auf der Inschrift des Steines.
„Das kann nicht sein“ hörte ich Ella sagen, bevor sie in vor Erschöpfung in meine Armen zusammensackte.



Ich hoffe euch gefällt das Kapitel, die nächsten werden etwas mehr Klarheit bringen. VIelen Dank für die Reviews bisher, es motiviert mich doppelt , wenn ihr euch die Mühe macht mir ein Review zu schreiben. Wenn nur eins kommt "Gut gemacht, weiter so" motiviert einem enorm. :)
Vielen Dank für die bisherigen und wie immer Tipps, Kritik (konstruktieve) sind immer erwünscht <3
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