Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

My stupid Heart

GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
28.03.2020
21.03.2021
52
85.439
12
Alle Kapitel
49 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
14.04.2020 1.299
 
Elijah POV: Schmerz blendete alles andere aus, etwas hatte mich in der Nähe des Herzen getroffen und es tat weh viel stärker als wenn es Holz wäre. Die Sonne die sich langsam verabschiedete brannte auf der Haut und von irgendwoher lachte jemand. „Dein Vampir kann dir jetzt nicht mehr helfen“ hörte ich Juliette sagen, ich spürte wie jemand mir half das Gleichgewicht zu bewahren und das Brennen der Sonne verschwand. Schritte kamen näher, „Er kann dir nicht helfen, also komm mit“ sprach Juliette und es klang für mich als wäre ich unter Wasser. „Ich gehe nirgendwo hin! Such dir eine andere Geheimwaffe“ hörte ich Ella erwidern und dann wurde alles schwarz.

Ella POV:
Elijah lag hinter mir auf den Boden, mehrere Löcher zeigten, wo die Patronen eingeschlagen waren und sie waren sehr wahrscheinlich mit einem Gift getränkt das ihm jetzt ausgeknockt hatte. Juliette konnte die Gruft in der ich Elijah gebracht hatte, nicht betreten. Elijah sah schlecht aus, was auch immer sie in seinen Körper gejagt hatten, es hatte seine volle Wirkung noch nicht erreicht. Ich konnte Geister wahrnehmen, sie umringten uns und manche murmelten in anderen Sprachen die ich nicht verstehen konnte, aber sie bildeten eine Schutzmauer zwischen mir und der Hexe, die sehr darauf erpicht war, um mein Wissen für sich zu nutzen. „Du musst die Patrone in der Nähe von seinem Herzen raus holen“  sprach die mir unbekannte Frau und wies auf eine Wunde die stark blutete, ich tat wie sie mir sagte und zu meinem Glück und Elijah’s war die Patrone nicht zu tief eingedrungen.

Die Patrone hatte verschiedene Gravuren, „Sie hat versucht das Band das sich gerade bildet zu zerstören“ sprach sie weiter und ihre Haare wehten wie im Wind, zusammen mit ihrem Kleid, ein altes Kleid das ich aus Filmen kannte, die oft rund dem 18ten Jahrhundert spielten. „Was für ein Band? Was hat das alles mit mir zutun?“ fragte ich sie, ich versuchte zu verhindern das meine Stimme, meine Gefühle verriet. Angst, Resignation und eine Vorahnung wechselten sich ab und dazu kam die Sorge für Elijah, weil er sehr schlecht aussah und die Wunden nicht heilen wollten. Er war ein Ursprünglicher, aber dennoch wollte ich nicht Schuld daran sein, sollte er sterben. Der Hollow hatte auch das unmögliche geschafft.„Siehst du es nicht? Du kannst mit uns kommunizieren, du spürst unsere Anwesenheit, der Buchstabe auf deiner Hand ist etwas das als Legende gilt, du stammst nicht aus dieser Welt und dennoch bist du hier“ erwiderte sie und ihr Kleid drehte sich mit ihr um die eigene Achse. Kalter Wind wehte durch die Gruft, die Anwesenheit der Geister wurde stärker, mehr und mehr kamen dazu, als sich die Sonne mehr und mehr zurück zog.

„Weil ich dich sehen und hören kann bin ich etwas besonderes?“ hakte ich ungläubig nach. Wie bitte sollte ich das verstehen? Sie lächelte mich traurig an, konnte sie eine frühere Freundin gewesen sein? Jemand der Elijah viel bedeutet hatte, aber sie verloren hatte? „Sobald er wach ist, werde ich euch zeigen was ihr wissen müsst, es ist wichtig das du auf dein Gefühl vertraust, das du deiner Gabe vertraust, du wirst weitaus mächtiger sein, als du es in deiner Welt je vermochtest zu träumen“ sprach sie für mich noch immer in Rätseln, aber ich hörte ihren Namen deutlich in meinem Gedanken Sofia. Sofia wurde durchsichtig und verschwand, von dem einem auf den anderen Wimpernschlag war sie weg, aber die Mauer aus Geistern blieb. Allein deren Anwesenheit jagte mir Schauer über den Rücken und Gänsehaut bildete sich am ganzen Körper. Meine Nackenhaare richteten sich auf, als Schritte hörte. Sie näherten sich der Gruft, es waren mehrere und nach den Schritten zu urteilen waren es Männer. Ich konnte nichts tun, außer neben Elijah zu sitzen und zu hoffen das er bald aufwachen würde, was auch immer in der Patrone gewesen war, es verursachte Schmerzen. Die Schritte verhallten, sie kamen nicht in unserer Richtung. Erleichterung erfüllte mich für eine kurze Sekunde, wie sollte ich hier raus kommen? Selbst wenn Elijah wach wäre und nicht verletzt, sehr wahrscheinlich jagten gerade Gifte durch seinen Körper, wie sollte ich hier raus kommen und dann lebend? Ohne Elijah hatte ich keine Chance und selbst wenn er wach und unverletzt wäre, glaubte ich nicht daran, das er mir noch helfen würde, weil er sicher auch gehört hatte, das ich wusste wer er war. Weil ich dumme Kuh Mikaelsons gesagt hatte und nicht Mikaelson, so wie Juliette. Ich musste echt lernen meine große Klappe zu halten.

Elijah POV:
Jemand hatte die Patrone raus gezogen, ich hatte das Gefühl das die Hexen Eisenkraut mit Werwolfs Gift gemischt hatten, um mich außer Gefecht zu setzten und an Ella zu gelangen. Letzteres war ihnen nicht gelungen, weil ich ihren Körper neben mir spüren konnte. Als ich versuchte meinen Arm zu bewegen, um zu bestätigen das ich sie wirklich links von mir wahrnahm und das kein Fiebertraum war, gehorchten mir meine Muskeln nicht. Meine Sicht war zu verschwommen um sie wirklich sehen zu können, die Lichtverhältnisse waren auch nicht mehr, das ich sie gut sehen konnte. „Ich kann dir nicht helfen auf die andere Seite zu gelangen“ hörte ich sie sagen, mit wem sprach sie? „Ich weiß nicht mal wie ich hier gelandet bin, wie soll ich dir dann helfen?“ hörte ich sie sagen und endlich klärte sich wenigstens meine Sicht, sie saß neben mir, im Schneidersitz dem Ausgang zugewandt, es war dunkel und nur ein paar Kerzen draußen, spendeten etwas Licht.

Endlich gehorchten mir meine Muskeln wieder und ich konnte wenigstens meine Arme bewegen, Ella ließ nicht erkennen, ob sie etwas bemerkte, aber auf ihrer Haut zeichnete sich Gänsehaut ab. „Ich weiß nicht wie ich dir helfen soll“ murmelte sie beinah am Rande der Verzweiflung, konnte sie mit Geistern kommunizieren? Ella wirkte müde und rieb sich die Schläfen. „Ich spreche kein Französisch, du wirst dir jemand anderen suchen müssen“ murmelte sie und schaute zur Decke als ob dort Antworten zu finden waren. „Was haben die Hexen eigentlich in die Patronen gesteckt?“ murmelte sie und spielte mit etwas in ihrer Hand.  „Komm raus und ich sage es dir“ meldete sich Juliette zu Wort und ließ sich gegenüber des Einganges zur Gruft nieder. Mit einem selbstsicheren Blick musterte sie Ella, entweder konnte sie nicht sehen, das sie mich zum Teil abschirmte, oder es war ihr egal.

„Was wollt ihr eigentlich von mir?“ wollte Ella von ihr wissen und ich konnte einen leichten deutschen Akzent bei ihr wahrnehmen, was ihre Aussage das ihre Muttersprache Deutsch war bestätigte. „Wir wollen das du uns hilfst die Mikaelsons zu vernichten, deine Gabe kann uns dabei helfen“ erwiderte Juliette und Ella schüttelte den Kopf. „Ich werde euch niemals helfen“ lautete ihre Antwort und sie schien noch etwas hinzufügen zu wollen, aber schwieg. „Du machst einen Fehler“ warnte Juliette sie, worauf Ella sie anschaute. „Warum sollte ich euch helfen? Ihr habt mich aus meinem Leben gerissen! Ihr wolltet mich wie ein Stück Vieh „verheiraten“, ihr habt mich aus meinem Leben gerissen und das nur weil ich angeblich so besonders sein soll! Such dir jemand anderen, deren Leben du kaputt machen kannst, ich werde dir niemals helfen“ warf sie ihr an den Kopf und verbarg ihr Gesicht in ihren Händen.

Gerade jetzt hatte ich das Bedürfnis, sie in den Arm zu nehmen, aber auch wenn meine Muskeln mir wieder gehorchten, ich hatte noch nicht genug Kraft zurück erlangt, um sie zu berühren. Welche Mischung es auch war, es hatte mich länger außer Gefecht gesetzt als mir lieb war. So hilflos wie jetzt hatte ich mich schon sehr lange nicht mehr gefühlt. Ella hatte ein Leben und die Hexen hatten sie aus ihrem Leben gerissen, aber schon bald sollte ich mehr erfahren, das nicht nur mein Leben, sondern auch Ella’s Leben auf den Kopf stellen würde.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast