Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

My stupid Heart

GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
28.03.2020
21.03.2021
52
85.439
12
Alle Kapitel
49 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
26.06.2020 2.189
 
Ella POV:

Später am Abend saß ich in der Bibliothek, der Anhänger mit dem Stein fühlte sich warm auf meiner Haut an, Elijah hatte sich geweigert, mir zu verraten, wie viel der Anhänger gekostet hatte. Auch wenn er gerne wissen wollte, warum ich mich nicht direkt dafür entschieden hatte, zurück zu gehen, warum ich gezögert hatte, bohrte er nicht weiter nach. Er hatte mir aber versprochen, das er mich kennen lernen würde, auch wenn es Jahre dauern würde, Elijah würde warten und ich wusste das er es ernst meinte. Klaus saß mir gegenüber, er hatte mir mehrfach schon versucht, Elijah’s Tagebücher unter zu jubeln, die aus den Jahren 1900, das einzige Buch das keine Erstausgabe war, war ausgerecht Harry Potter und der Stein der Weisen, das einzige Buch das Fiktion war und nicht wie die meisten Werke in dieser Bibliothek, alt und dann so alt das ich kein Wort von dem was darin geschrieben stand verstehen konnte.
„Ich weiß nicht, was du getan hast, damit mein Bruder dir eine Kette schenkt“ bemerkte Klaus und riss mich mitten aus der Szene als Hagrid Harry abholt und die Lichter überall ausknipste.
„Niklaus, ich muss meine Entscheidungen betreffend Schmuckes nicht mit dir besprechen“ antwortete besagter Bruder, bevor ich ein Wort sagen konnte. Ich wusste auch nicht warum Elijah, mir die Kette mit Anhänger geschenkt hatte. Mein Anhänger war nach der Begegnung mit der körperlosen Stimme verschwunden gewesen, ich wusste nicht wo dieser gelandet war, es war nicht einmal wertvoller Schmuck gewesen, es hatte für mich selbst nur einen Wert gehabt.  

Eines spürte ich auf jeden Fall, dank Freya, hatte ich nicht mehr das Bedürfnis Klaus den Kopf abzureißen, besagte Schwester war zusammen mit Rebekah ausgegangen. Wo sich Elijah’s andere Geschwister befanden, außer Klaus wusste ich nicht und wenn ich ehrlich war, wollte ich es auch gar nicht wissen. Elijah ließ sich auf der Bank neben mir nieder, ich konnte seine Anwesenheit deutlich spüren, mein linker Oberschenkel kribbelte und es fühlte sich komisch an, das Gefühl breitete sich zu meinem Unterrücken aus, als ob mehrere Geister hinter mir standen.
„Das beantwortet immer noch nicht meine Frage“ stichelte Klaus weiter und lehnte sich nach vorne, „Oder möchte dein kleiner Engel mir das vielleicht erläutern?“ fügte er an mich gewandt hinzu. „Du bist noch schlimmer als ein Teenie“ erwiderte ich darauf und wandte mich wieder dem Buch zu, alles war besser als sich weiter Klaus anzuhören. Doch Klaus gab nicht so schnell auf, er zog mir das Buch aus den Händen und setzte sich auf den Couch Tisch vor mir, Elijah beobachtete seinen Bruder, bereit jederzeit einzugreifen.
„Was ist an dem Buch bitte so interessant?“ wollte er von mir wissen, „Das ist das einzige Buch wofür ich keinen Übersetzer brauche, falls du es vergessen hast ,meine Muttersprache ist nicht Englisch“ rief ich ihm in Erinnerung, „Also Elijah ist sicher bereit dir dabei zu helfen“ erwiderte Klaus und lächelte selbstzufrieden, weil Elijah nichts dazu sagte.  

„Schon mal daran gedacht, das ich nicht viel für Shakespeare übrig habe? Für Historiker ist die Büchersammlung ein Traum, ich bin kein Historiker“ antwortete ich ihm und er musterte mich. Er suchte nach einer Möglichkeit um mehr Informationen aus mich heraus zu kitzeln. „Was bist du dann?“ wollte er von mir wissen, „Meinst du den Job den ich hatte bevor ich hier gelandet bin oder was ich in einer Fachhochschul Ausbildung in den Niederlanden studiert habe?“ informierte ich mich bei ihm, worauf Elijah seinen Bruder musterte. „Wie wäre es mit beidem“ erwiderte Klaus und ernte von Elijah einen warnenden Blick. „IT Techniker und ich habe als Energie Advisor gearbeitet“ antwortete ich ihm, Informationen die Elijah schon längst hatte. Klaus schaute mich an, als ob er es nicht erwartet hätte, das ich so etwas studieren würde.
„Ich habe nicht erwartet, das du so etwas studieren würdest“ sprach er aus, was ich erwartet hatte. „Und warum nicht Niklaus? Wir leben schließlich nicht mehr im 17ten Jahrhundert“ bemerkte Elijah und schon wieder tat er etwas das bisher noch niemand in meinem Leben getan hatte, sich auf meine Seite stellen, sich für mich einsetzten.
„Das weiß ich auch lieber Bruder, ich hätte nur nicht erwartet das dein kleiner Engel in so einer Branche arbeiten würde“ erwiderte Klaus, „Habe ich auch nicht“ korrigierte ich ihn und Elijah erklärte ihm, was ich ihm schon beim ersten Kennenlernen erzählt hatte, viele dachten weil ich 28 war, das ich bald Kinder haben wollte. „Interessant, willst du den Kinder?“ wollte Klaus von mir wissen, „Nein, ich wäre keine gute Mutter und meine Blutgruppe ist mit keiner anderen außer meiner eigenen kompatibel, warum willst du das unbedingt wissen?“ wollte ich von ihm wissen.

„Ich darf doch erfahren, wie du so bist, du bist schließlich an meinen Bruder gebunden und auch wenn er dich nicht besser kennen lernen soll, gilt das nicht für mich“ erwiderte er darauf, er wollte mich besser kennen lernen? Das sollte ich ihm glauben. „Glaubst du wirklich, das du eine Ausnahme auf die Regel bist? Ich habe meine Gründe und du bist ganz sicher keine Ausnahme“ holte ich ihn auf den Boden der Tatsache zurück, ich würde Elijah nicht davon abhalten mich kennen zu lernen und dann Klaus erlauben mich sehr wohl kennen zu lernen.
„Ich würde gerne mehr über diese Gründe erfahren“ bohrte Klaus weiter, Elijah wollte jedes weitere Wort von seinem Bruder unterbinden, aber ich kam ihm zuvor, „Du kannst gerne weiter bohren, von mir erfährst du nichts! Und hör auf mich deines Bruders Engel zu nennen, ich habe einen Namen!“ stellte ich klar und wandte mich wieder dem Buch zu. Wie sollte ich Elijah erklären, was ich selbst noch immer nicht zu 100% verstand? Ich kannte die Fakten, ich wusste das es auch asexuelle Menschen gab, die Sex hatten, masturbierten und sonst auch schlichtweg normal lebten, nur eben ohne sexuelle Anziehungskraft.

Ich spürte wie Elijah aufstand und den Raum für kurze Zeit verließ, „Du weißt das mein Bruder sich für dich verantwortlich fühlt oder?“ hakte Klaus nach, als ich ihn anschaute, führt er weiter. „Er nimmt den Fakt das du seine Gefährtin bist, sehr ernst, ich will meinen Bruder nicht dabei zusehen müssen, wie er von seiner Gefährtin verletzt wird“. „Ich habe keine Absichten, deinen Bruder in irgendeiner Weise zu verletzten, warum glaubst du will ich nicht das er mich besser kennen lernt? Ich weiß das ich egal was das Mal sagt, nicht diejenige bin, die für deinen Bruder bestimmt ist, ich weiß genau das ich nicht zu deinem Bruder passe“ erwiderte ich darauf und ein Kloß bildete sich in meiner Kehle, worauf Klaus sich neben mich setzte und mir das Buch weg nahm.
„Ich kenne meinen Bruder und auch wenn du nichts preis geben willst, kann ich sehen das du kein einfaches Leben gehabt hast, Elijah weigert sich, mir auch nur ein Wort zu erzählen, aber ich sehe es wenn jemand, niemanden vertrauen will und das ist es was du nicht willst, du willst nicht vertrauen damit niemand dein Vertrauen missbrauchen kann“ analysierte Klaus mich und grinste mich schief an. „Mein Bruder ist es Wert zu vertrauen und er ist nicht jemand der einfach so einen Menschen beschützt, er sieht etwas besonderes in dir“ fügte er hinzu und ließ mich allein. Elijah betrat die Bibliothek wieder, mit Essen und Getränken. Er sorgte dafür, das ich mindestens 3 Mahlzeiten am Tag aß und es wurde mir langsam zu viel, er hatte sicher noch andere Dingen zu tun, als auf einem Menschen aufzupassen.

„Du bist also der Ansicht, das du nicht zu mir passt?“ fragte Elijah und hielt mir ein Glas mit Wasser vor die Nase, „Wenn du das anders siehst, siehst du nur meine nette Seite, ich bin aber nicht nett“ erwiderte ich darauf und Elijah setzte sich wieder neben mich. „Dir ist schon klar, das ich genau weiß, das du ganz sicher nicht so bist wie du denkst das du bist, ich bin nicht blind Ella“ erwiderte Elijah darauf und legte seine Hand auf meine. „Habe ich auch nicht behauptet“ versuchte ich zu verbergen, wie sehr seine Worte mich berührten, der Kloß in meinem Hals schien nur größer zu werden. Er sah mich anders, als ich mich selbst sah und allein der Fakt, machte mich nervös. Warum ich bei seinen Worten nervös wurde, wollte ich gar nicht erst ergründen, weil wenn ich erst einmal analysiert hatte, warum, würde ich nicht aufhören daran zu denken.
„Du hast zu meinem Bruder gesagt, du bist egal was das Mal aussagt, nicht die Frau, die zu mir passen würde, mit anderen Worten siehst du dich selbst nicht als jemand, der Liebe verdient hat“ analysierte er mich, damit lag er nicht wirklich falsch, aber das was mich am Meisten daran hinderte um überhaupt je eine Beziehung einzugehen, war der Fakt das ich asexuell war, ich war noch nie mit jemanden zusammen gewesen, egal ob Mann oder Frau.



Elijah POV:
Ella schaute mich an, Schmerz lag in ihren Augen, „Du liegst damit leider falsch und bitte frag mich nicht nach den Grund, ich bin nicht bereit darüber zu reden“ bat sie mich und zog ihre Hand aus meiner Berührung. „Ich werde dich nicht drängen, aber ich möchte dich kennen lernen, als Freunde, mehr nicht“ erwiderte ich darauf und versicherte ihr sie nicht zu bedrängen. Ella hatte einen Grund, sie wollte nur nicht darüber reden, welchen Grund sie auch hatte, es tat weh zu sehen, das sie dachte, sie wäre es nicht wert, von jemanden geliebt zu werden.
Wenigstens trug sie die Kette mit dem Anhänger den Freya für sie präpariert hatte, „Und warum erzählst du mir nicht, was so faszinierend an diesem Harry Potter ist?“ versuchte ich sie auf andere Gedanken zu bringen und das tat es, sie erzählte mir davon das sie als Kind alle Bücher gelesen hatte, das Greife, Drachen und andere mystische Wesen in der Bücherreihe vorkamen. Im zweiten Teil kamen auch Riesen Spinnen vor, ein Detail das sie nicht so sehr mochte, weil sie Angst vor Spinnen hatte, unbewusst ließ sie zu, das ich sie kennen lernen durfte, es war nicht viel, aber mit de Zeit würde ich sie besser kennen lernen.  

„Du hast deine Liebe für Bücher von deiner Mutter geerbt“ stellte ich fest, während Ella die Tortellini aß die ich ihr gebracht hatte. „Sie hat mir das Lesen beigebracht, immer stimuliert zu lesen, mein Vater hat nie viel gelesen, fand es eher Unsinn“ antwortete sie mir zwischen Bissen hindurch, ich ließ es mir nicht nehmen, ein paar der Nudeln von ihrem Teller zu stehlen, die Nudeln schmeckten gut und Ella schaute mich an. Ich wusste nicht was sie dachte, aber sie lächelte leicht. Wie gerne würde ich sie von Herzen lachen sehen, ein Lächeln das ihre Augen erreichte.
„Ich wusste nicht das Essen zu stehlen, zu den guten Manieren des noblen Elijah gehört“ stichelte sie scherzhaft, „Man sollte gutes Essen nicht verschmähen“ erwiderte ich darauf und Niklaus betrat die Bibliothek. Er legte ein paar Bücher für Ella auf den Couch Tisch, es waren die restlichen Bänder der Harry Potter Reihe, „Damit du etwas zu lesen hast“ kommentierte er und Ella schaute ihn erstaunt an, „Die meisten Bücher hat wenn nur Elijah gelesen und bevor du zur verstaubten Mumie wirst“ fügte er hinzu und ließ uns allein, Ella schaute mich erstaunt an.
„Das ist seine Art zu sagen, das er sich für die Befragung entschuldigt“ erklärte ich die Taten meines Bruders.



„Ihr seid eine komische Familie“ lautete ihr Kommentar, „Und du gehörst dazu“ rief Niklaus von der anderen Seite des Compounds und ich konnte sein breites Grinsen sehen. Ella antwortete Niklaus nicht, stattdessen schrieb sie etwas auf und gab es mir, sie hatte Niklaus, eine Antwort geschrieben.
°Du solltest aufpassen, wem du zur Familie zählst, ich kann dir sehr schnell auf die Nerven gehen, aber danke für die Bücher°
„Immer noch wach?“ informierte sich Rebekah und ließ sich gegenüber Ella nieder, sie war leicht angetrunken und für einen Vampir musste man sehr viel trinken, um leicht angetrunken zu sein.
„Es ist noch nicht einmal 11 Uhr, warum bist du so früh zurück?“ informierte ich mich nach einem Blick auf die Uhr und Rebekah schaute mich an. „Ich wollte vielleicht noch etwas Zeit mit deiner Gefährtin verbringen, damit du sie nicht zu Tode langweilst“ stichelte sie und Ella schaute von mir zu meiner Schwester. „Ihr scheint alle ein schlechtes Namensgedächtnis zu haben, ich habe einen Namen“ bemerkte Ella und Rebekah schaute sie an, „Ich bin zu betrunken, um mit dir zu diskutieren“ lautete ihre Antwort. Worauf sie verschwand und Ella versuchte aufzustehen, bevor sie jedoch die Möglichkeit hatte, hob ich sie hoch und ihr Kopf lehnte gegen meine Schulter, „Wann wirst du damit aufhören, mich zu tragen?“ informierte sie sich bei mir, „Solange dein Knie nicht besser ist, wirst du dich daran gewöhnen müssen“ erwiderte ich darauf, ich konnte es nicht ertragen, das sie kaum laufen konnte. Ich setzte sie auf dem Bett ab und wünschte ihr nachdem ich sicher war, das sie sich ohne Hilfe umziehen konnte, eine gute Nacht und ließ sie allein. Meine Gefühle für Hayley waren in den Hintergrund gerückt, doch jetzt, als ich sie in meinem Zimmer vor fand, brachen sie wieder durch.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast