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My stupid Heart

GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
28.03.2020
21.03.2021
52
85.439
12
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
18.06.2020 2.215
 
Elijah POV:

Als ich das Zimmer wo Ella untergebracht war, betrat, bot sich mir ein Bild das ich so nicht erwartet hätte, mein Bruder Kol erzählte gerade davon, wie wir als Kinder uns versteckten und Niklaus und er hinter mir her schlichen, sodass ich sie nicht finden würde. „Er hat es nicht bemerkt, für mehrere Stunden sind wir hinter ihm geblieben und Rebekah hat uns nicht verraten, Elijah hat sich nur gewundert, warum sie lachte“ erzählte er mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
„Und was hat er gemacht, als er es herausgefunden hat?“ informierte Ella sich bei meinem Bruder, „Er hat uns damals ins nächste Schlammloch geschubst, natürlich hat unserer Mutter das nicht gefallen“ antwortete Kol ihr, er beschrieb wie sie damals ausgesehen hatten was Ella zu lachen brachte. Als ich mich zu Kol und Ella gesellte, grinste mein jüngerer Bruder mich an, „Wenn sie nicht deine Gefährtin wäre und ich Davina nicht hätte, würde ich sie dir ausspannen“ teilte er mir mit, worauf er ein Kissen von Ella direkt ins Gesicht geworfen bekam.
„Du kannst mich niemanden ausspannen, ich entscheide immer noch selbst, was ich tue, Gefährtin hin oder her“ stellte sie klar, worauf Kol noch breiter grinste, „Das wird noch lustig“ kommentierte er und ließ für Ella offen, was er damit meinte. „Dann würdest du deinen Gefährten, meinen Bruder betrügen, wenn der richtige vorbei käme?“ hakte Kol nach, worauf Ella ihn, ein zweites Kissen ins Gesicht warf. „Nein! Dein Bruder kann tun und lassen was er will, das ist mir egal, impliziere aber nie wieder, das ich irgendjemanden betrügen würde“ wehrte sie sich und in mir keimte der Verdacht auf, das sie in ihrer Welt, vielleicht einmal betrogen worden war, wie falsch ich damit liegen würde, ahnte ich noch nicht.
Kol lachte bei ihren Worten, „Er ist so altmodisch, das macht er nicht, vielleicht schaffst du es ja, den Stock aus seinem Arsch zu ziehen“ erwiderte er und Ella schaute ihn an. Kol hatte es geschafft sie auf andere Gedanken zu bringen, „Du bist immerhin seine Gefährtin“ fügte er hinzu und war im nächsten Augenblick verschwunden. „Etwas das keiner müde wird zu erwähnen“ murmelte Ella, „Du scheinst davon genervt zu sein, bin ich so eine schlechte Wahl?“ informierte ich mich bei ihr, worauf ihre blauen Augen mich musterten, darin lagen Schmerz und Bedauern? Was könnte sie bedauern?
„Eher bin ich die schlechte Wahl“ murmelte sie und ließ mir keine Gelegenheit, zu fragen, was sie damit meinte, weil sie sich umdrehte um von dem Bett aufzustehen. Bedauerte sie es, das sie meine Gefährtin war?

Bevor sie jedoch aufstehen konnte, reichte ich ihr meine Hand, ihr Knie hatte sich seit heute Morgen nicht verändert. „Darf ich nicht mal einen Schritt gehen, ohne das du vor meiner Nase stehst?“ informierte sie sich bei mir. „Den Versuch mich auf Abstand zu halten, funktioniert nicht, ich weiß genau das du aus irgendeinem Grund nicht möchtest, das ich dich besser kennen lerne, ich habe eine Verantwortung dir gegenüber, ob es dir gefällt oder nicht“ erwiderte ich darauf und Ella schaute mich nicht an. Ich legte meine Hand unter ihr Kinn und zwang sie sanft mich anzusehen, „Ich weiß nicht was die Hexen dir angetan haben, aber ich werde dich nicht einfach dich selbst überlassen und wenn es Jahre dauert bis du mir vertraust, ich habe Geduld“ stellte ich klar und ließ ihr Kinn los.
Ella schaute mich nicht an, „Wenn es eine Möglichkeit geben würde, um dich zurück in dein eigenes Leben zu schicken, würde ich das tun“ offenbarte ich ihr, ich wünschte, das ich sie zurück schicken könnte, aber es ging nicht.
„Dort vermisst mich eh niemand“ erwiderte Ella darauf und bevor ich sie fragen konnte, was sie meinte, sah ich es selbst. Ella zeigte mir, wie sie vor einem Scheideweg stand, eine Stimme teilte ihr mit das sie einen Blick auf ihre Familie werfen konnte, sie konnte sich entscheiden zurück in ihre Welt zu gehen, oder hier zu bleiben.
Ich konnte sehen, was sie gesehen hatte, ihre Familie mit ihr, aber es war nicht die gleiche Ella, die hier vor mir auf dem Bett saß und mir dies zeigte. Es war eine andere Ella.
Die Stimme fragte sie, ob sie einen Blick in die Zukunft mit ihren Gefährten werfen wollte, das verneinte sie, sie wollte nicht beeinflusst werden und ich konnte spüren, das sie zweifelte, aber bevor sie eine Entscheidung fällen konnte, riet die Stimme ihr auf ihr Gefühl zu hören, aber soweit kam es nicht, die Hexen hatten sie zurück geholt.
Die Hexen hatten ihr die Entscheidung genommen, ob sie in ihre Welt zurück kehren wollte oder ob sie blieb. Die Ungerechtigkeit war unfassbar und Ella saß auf dem Bett und schaute mich nicht an.
Sie wagte es nicht mich anzusehen, ich hatte bisher noch nie einen Menschen erlebt, dem es möglich war, mir eine Erinnerung zu zeigen. Dies bedeutete, das Ella dies über das Band, das sie an mich band, geschickt hatte. Was wiederum bedeutete, das Ellas Fähigkeiten wuchsen.

Erst jetzt fiel mir auf, das sie ihre Kette mit den Drachen und dem Stein nicht mehr trug, bevor ich sie fragen konnte, wo ihre Kette geblieben war, zerbrach mit einem lauten Krachen, etwas und es klang als ob Niklaus sich mit Kol einen Kampf lieferte.
Als ich auf den Gang trat, gefolgt von Ella, hatte Niklaus, Kol gerade über die Balustrade nach unten geworfen und  wollte hinterher springen, „Was genau ist der Grund, das du Kol über die Balustrade wirfst Niklaus?“ informierte ich mich, worauf besagter Bruder, hinter Niklaus auftauchte und ihn runter schubste. „Nik wollte wissen, wie man das Band zwischen dir und deiner Gefährtin lösen kann, ihm gefällt meine Antwort nicht“ antwortete Kol mir und wandte sich an Ella. „Bleib aus der Nähe von Nik, er hat heute wieder mal eine seiner Phasen“ warnte er sie und war im nächsten Augenblick verschwunden.

„Klaus hat Angst, dich zu verlieren“ bemerkte Ella hinter mir und als ich mich zu ihr umdrehte fügte sie hinzu „Er weiß das du ihm wegen Gia nicht vergeben hast, er hat Angst das er dich komplett verliert, wegen mir“. Ich konnte ihr ansehen, wie viel Kraft ihre Gabe ihr raubte, „Hör auf in meinem Kopf zu wühlen“ rief Niklaus wütend und war im nächsten Augenblick bei uns. „Sie wühlt nicht in deinen Kopf, du hast ihr das selbst übermittelt“ bemerkte ich an meinen Bruder gewandt und schirmte Ella vor ihm ab. Er war unberechenbar und auch wenn Ella mir nicht vertrauen konnte, würde ich sie nicht im Stich lassen. „Das habe ich nicht“ wehrte Niklaus sich, worauf Ella ihn erklärte, das er das unbewusst getan hatte, sie konnte nichts dagegen tun, wenn er unbewusst Gedanken zu ihr schickte. „Statt dich mit deinen Brüdern zu streiten, könntest du auch versuchen mit ihnen zu reden, oder willst du immer Krieg mit deiner eigenen Familie führen?“ fragte sie ihn und schob sich an mir vorbei, Niklaus beobachtete sie, „Du solltest mit deinem Bruder reden, sehr wahrscheinlich wird er dir wegen Gia nicht direkt vergeben, aber wenn du weiterhin alle Fenster einschlägst, stehst du am Ende alleine da“ fügte sie hinzu.
„Du kannst nicht für Elijah sprechen“ erwiderte Niklaus, worauf Ella ihn anlächelte, „Wer war immer da? Wer hat dich immer wieder aus der Scheiße geholt, wenn du Unterstützung brauchtest? Er wird dir verzeihen, aber dafür solltest du Geduld haben“ erwiderte sie und Niklaus schaute mich an.
„Hat sie etwa Recht?“ wollte er von mir wissen, „Das hängt davon ab was du planst“ erwiderte ich darauf, ich hatte schon öfters erlebt das er eine Frau in meinen Leben verschwinden ließ oder töten ließ, weil sie eine zu große Ablenkung waren. Ella war meine Gefährtin und je deutlicher mir diese Tatsache wurde, umso stärker wurde die Faszination, die junge Frau kennen zu lernen und mehr über sie zu erfahren, auch wenn ich den Grund für ihre Zurückhaltung nicht kannte, würde ich ihr beweisen, das ich ein guter Freund sein konnte.

Ella POV:
Elijah traute seinem Bruder nicht, er misstraute ihm. Ich wusste nicht, ob er die Erinnerung die ich von der Begegnung mit der gesichtslosen Stimme gesehen hatte. Er hatte keine Reaktion gezeigt und zu meinem Glück hatte ich nichts von ihm aufgefangen, dafür aber von seinem Bruder, der vor mir stand und mich musterte, er war eifersüchtig darauf, das Elijah die letzten zwei Wochen nach mir gesucht hatte, er hatte nicht einmal Blut getrunken. Klaus hatte Angst, ich würde Elijah dazu bringen, seine Familie im Stich zu lassen. So wie es Celeste wollte.
„Wenn ich herausfinde, das du gegen meine Familie arbeitest…“ begann Klaus und ich unterbrach ihn, „Ich soll gegen deine Familie arbeiten? Hast du eine Schraube locker? Ich habe rein gar nichts gegen deine Familie getan, das einzige was ich getan habe, ist als eine lebende Legende geboren worden zu sein und Hexen die mich entführt haben, für den Fall das du es vergessen hast, dein Bruder hat dir gezeigt woher ich komme, habe ich dir irgendeinen Grund gegeben, zu denken, ich würde den Hexen helfen?“ warf ich ihm an den Kopf. Die Wut brodelte noch immer, ich konnte es nicht mehr hören, ich wollte nichts mehr als einfach nur zurück in meine Welt, aber das ging nicht. Ich würde vielleicht zurück gehen können, wenn ich Elijah tötete, aber das war etwas was ich nicht konnte.
In der Serie hatte ich ihn gemocht, ich mochte ihn, auch wenn ich versuchte, ihn nicht zu nah an mich heran zu lassen, funktionierte das nur bedingt. Elijah war zu stur, um mich einfach zu ignorieren, er fühlte sich sehr wahrscheinlich schuldig, wegen den Hexen, weil ich wegen seiner Familie jetzt Feinde hatte. „Warum willst du dann nicht das mein Bruder dich besser kennen lernt?“ wollte Klaus von mir wissen. „Erstens Klaus, geht dich das einen feuchten Kehricht an und du solltest dich freuen, einen Grund weniger, deinem Bruder zu bestrafen“ erwiderte ich darauf und ließ die beiden allein. Ich würde ganz sicher mit Klaus darüber reden, warum ich Elijah nicht besser kennen lernen wollte. Ich hörte Elijah zu Klaus sagen, das er mich in Ruhe lassen sollte, „Ob sie mich besser kennen lernen möchte oder nicht, das geht nur Ella und mich etwas an, davon abgesehen hast du mir selbst gesagt, das sie meine Verantwortung ist, also halte dich dann bitte daraus“ hörte ich ihn sagen und seine Schritte kamen näher, ich schaffte es noch gerade, mich am Balkon Geländer fest zu halten, bevor ich das Gleichgewicht verlieren würde.

„Warum hast du dich nicht dazu entschieden zurück zu gehen?“ fragte Elijah mich, als er zu mir ans Geländer trat, hinunter auf die Straße schaute, während Touristen durch die Straße zogen, nicht wissend, das die Geschichten über die Hexen und Vampire die in dieser Stadt lebten, war wahren.
„Wie sollte ich zurück in mein Leben, wenn ein Teil von mir immer noch an einen Vampir gebunden ist? Nur zur Erinnerung, es gibt nichts das einen Ur-Vampir töten kann“ erwiderte ich darauf, worauf ich Elijah’s Blick auf mir spüren konnte. „Du hattest die Wahl und dennoch bist du geblieben“ erwiderte Elijah. Worauf ich ihn anschaute, „Welche Wahl? Bevor ich überhaupt eine Entscheidung treffen konnte, wurde ich wieder zurück geworfen, wie sollte ich also eine Entscheidung treffen?“ wollte ich von ihm wissen. Wie?

Elijah schaute mich an, er hatte diesen Teil also nicht gesehen, „Dein Knie bereitet dir Schmerzen“ stellte er fest, nachdem er bemerkt hatte, das ich auf meinen rechten Bein balancierte. „Kannst du auch einmal so reden, wie man es im 21ten Jahrhundert tut? Ich habe Schwierigkeiten die alten Worte zu verstehen“ bat ich ihn in einem nicht sehr netten Ton, die Gefühle die Klaus spürte, übertrug er auf mich. Elijah schaute mich an, „Ich werde Freya bitten, dir eine Kette zu verzaubern, damit du nicht all den Gefühlen der Bewohner hier ausgesetzt bist“ sprach er und ließ mich kurz allein, sein Blick allein sagte genug. Er würde mich nicht allein lassen, nicht nachdem was er gesehen hatte.

Innerhalb von vielleicht 10 Minuten war er zurück und setzte mich aufs Bett, ich hatte keine Wahl, weil er mich einfach beim Balkon hoch hob und aufs Bett setze.
„Diese Kette wird dir helfen, die Gabe zu verlangsamen und damit solltest du auch nicht mehr beeinflusst werden“ sprach er und reichte mir eine Kette mit einem Drachenanhänger und einem lila farbenden Stein der in der Mitte eingefasst war. Der Drache hielt den runden Stein fest und ich konnte nicht glauben, das Elijah so einen Anhänger rumliegen hatte.
„Warum?“ mehr brachte ich nicht über die Lippen, „Deine Kette ist weg, ich weiß das dir die Kette viel bedeutet, ich kann vielleicht nicht die Kette zurück bringen, aber ich kann dir etwas ähnliches schenken und wage es nicht einmal zu denken, das du es nicht akzeptierst“ antwortete Elijah mir, ich verstand nicht wieso er so nett zu mir war, ich war nicht gerade nett zu ihm, eher das Gegenteil.
Mir mussten meine Gedanken ins Gesicht geschrieben stehen, weil Elijah lächelte und die Kette um meinen Hals legte. „Lass dir helfen, du musst nicht mit allem allein klar kommen“ fügte er hinzu und ich musste mich fragen, wie ließ man sich helfen? Ich wusste nicht wie man sich helfen ließ, geschweige denn wie man um Hilfe bat.
Noch wusste ich nicht, was die nächsten Tage bringen würden.
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