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My stupid Heart

GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
28.03.2020
21.03.2021
52
85.439
12
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
12.06.2020 1.421
 
Ella POV:
War das gerade wirklich passiert? Hatte Davina mir die Schuld gegeben für den Tod von den Hexen die zusammen mit dieser Juliette de Roux versucht hatten mich umzubringen? Ich konnte mich nicht mehr an viel erinnern, die Erinnerungen aus meiner Kindheit und Jugend waren zu dominant, aber ich wusste das ich mehr als einmal am Rande des Todes gestanden hatte. Elijah hatte mir als er die mentale Blockade aufgebaut hatte, einen Teil des Schmerzes genommen, ich hatte gespürt wie er den Schmerz genommen hatte, als ob Sonnenschein auf die Stellen schien, die erst im kalten Schatten gehüllt gewesen waren. Ich wusste nicht wie er das getan hatte und ob es vielleicht mit dem Band zutun hatte, das zwischen uns bestand, was für mich noch immer eine große Frage war, warum und das wieso? Vielleicht wusste Kol mehr, weil er schon als Vampir bevor er starb, großes Wissen hatte, über die Hexen und die verschiedensten Sprüche.
Im Zimmer das Elijah mir zugeteilt hatte, humpelte ich mehr zum Fenster um frische Luft herein zu lassen, eigentlich war es kein Fenster sondern eine Tür, wenn man beide öffnete, waren es beinah Flügeltüren, so breit waren sie.
Bevor ich jedoch die Tür öffnen konnte, kam Elijah mir zuvor, er öffnete die Tür und im nächsten Augenblick befand ich mich auf dem Bett, ich würde mich nie an die Geschwindigkeit mit der Vampire sich bewegen konnten gewöhnen, „Kol hat eine interessante Vermutung geäußert“ sprach er mich an, während er sich neben mir auf das Bett setzte.
„Interessant inwiefern?“ hakte ich nach, Elijah schaute mich an, „Kol hat die Vermutung das die Verletzungen teilweise heilten, weil sie nicht von einem Trauma sind, dein Knie ist Resultat einer Verletzung, eines Traumas“ antwortete er mir und beobachtete meine Mimik.

Als ich ihm nicht antwortete, hatte er eine andere Frage für mich. „Warum hast du mich dann davon abgehalten, Davina zu korrigieren?“ wollte er von mir wissen. „Ich brauche niemanden der mich verteidigt“ lautete meine Antwort, ich hatte bisher niemanden in meinem Leben gehabt, der genau das getan hätte, mich gegenüber jemanden zu verteidigen, warum sollte das jetzt anders sein? Elijah schaute mich an, ich hatte ihn vorhin bewusst berührt, ohne die Wärme und das starke Kribbeln das die Berührung auslöste, ignorieren.  „Elijah, kann ich dich kurz entführen?“ mischte sich Klaus ein und lächelte mich an. Bevor Elijah das Zimmer verließ, schloss er die Tür und warf mir noch einen letzten Blick zu, bevor er mich allein ließ. Ich verstand nicht, wieso Elijah so darum bemüht war, mir zu helfen. Es war eigentlich traurig, das ich erst in einer anderen Welt landen musste, bis es jemanden gab, der einem verteidigte.
Das mein Knie nicht heilen wollte, wegen des Traumas hatte mich nicht überrascht, aber eines wusste Elijah nicht, die Hexen hatten mich mehr als einmal an den Rand des Todes gebracht und einmal hatte ich die Wahl um es zu beenden.

Weißer Nebel umgab mich, ich spürte keine Schmerzen mehr, die Erinnerungen die immer wieder die Narben aufrissen, waren verblasst und nur noch eine schlechte Erinnerung. Der Frieden den ich empfand, war wie eine Sommerbrise, während die Sonne die Haut wärmte.
„Du kannst dich heute entscheiden, zurück in dein Leben zu gehen, oder hier zu bleiben“ hallte die Stimme eines ältere Mannes von überall her, ich konnte niemanden sehen, dafür wurde der Nebel vor mir dichter und konnte ich einen Blick in meine Welt erhaschen.
Dort bei meiner Familie saß ich und lachte, aber das war nicht ich, es war eine andere Version von mir, die einen Freund hatte. Ich wirkte so normal und genau das fühlte sich falsch an.
„Soll ich dir vielleicht auch deine Zukunft mit deinem Gefährten zeigen?“ hörte ich die Stimme sagen, „Nein, ich will nicht beeinflusst werden“ antwortete ich und der Neble lichtete sich. Vor mir taten sich zwei Türen auf. Eines würde mich zurück in mein altes Leben bringen, die andere zurück in die Hütte zu den Hexen, zurück zu Elijah dessen Gefährtin ich zu sein schien, ausgerechnet ich.
„Lass dich von deinem Gefühl leiten, dein Gefühl wird dir den richtigen Weg zeigen“ hallte die Stimme über mich hinweg. Ich schloss die Augen und ließ mein Gefühl, meinen Weg bestimmen. Wo gehörte ich wirklich hin? Als ich durch eine Tür ging, befand ich mich wieder in meinem Körper, in der Hütte, mit vor mir eine breit grinsende Juliette, „Du glaubst doch nicht das ich dich einfach so zurück in deine Welt lasse? Du hast keine Wahl, du wirst hier bleiben und mir sagen was ich wissen will! Wie kann ich die Mikaelsons umbringen?“.

„Fahr zur Hölle“ biss ich ihr zu, bevor der Schmerz alle Sinne übernahm und mich erneut in eine Erinnerung warf. Dieses Mal war es eine Erinnerung meiner Familie, einer der vielen Streits die wir gehabt hatten. „Hör auf dich so kindisch zu verhalten“ warf mir meine Mutter gerade vor, „Ihr behandelt mich wie ein Kind, hört auf mir zu sagen ich bin bereits 26 Jahre alt wenn ihr meine Entscheidungen nicht respektiert und mich weiterhin wie ein Kind behandelt“ und die Erinnerung veränderte sich. Ich war wieder ein Kind, mein Vater türmte über mir und seine Worte echoten in meinem Kopf, hässlich, dumm, unnütze, wertlos. Der Schmerz den seine Worte verursachten, schnitten jetzt nur noch tiefer und hinterließen Narben, die sehr wahrscheinlich nicht mehr heilten. Die Hexen holten mich aus der Erinnerung, „Bereit zu reden?“ fragte eine blonde Frau, bevor sie meine Knochen brach, Schmerz übernahm und dieses Mal wurde alles schwarz und verschwanden die Schmerzen unter einer Decke der Bewusstlosigkeit.

Mit Mühe konnte ich mich aus der Erinnerung befreien. Die Hexen hatten es geschafft, durch die mentale Mauer zu brechen um mich noch einmal zu brechen. So sehr die Erinnerungen auch schmerzten, ich war älter und würde damit leben. Es waren nur Worte, Worte die mir einmal weh getan hatten, jetzt aber nicht mehr.
Ich war nicht mehr das kleine Mädchen das es nicht wagte, etwas zu sagen. Das zu viel Angst hatte, aufzufallen.

Elijah POV:
Niklaus hatte von einer Hexe, eine Drohung erhalten. Sie würden nicht aufhören, Hope und Ella zu jagen, sie wollten seine Tochter, meine Nichte Tod sehen und wollte dafür Ella nutzen, sie hatten versucht sie zu brechen. Es war ihnen nicht gelungen, selbst nach zwei Wochen, hatten sie kein Wort aus ihr raus bekommen, jedenfalls nicht mehr als „Fahr zur Hölle“. „Wir müssen eine Lösung finden“ sprach Niklaus, die Hexen würden nicht aufhören, Hope zu töten und sie wollten Ella dafür benutzten. Juliette de Roux war die Anführerin des Hexen Clans, die allesamt dem Leben meiner Nichte ein Ende setzen wollten.
„Die beste Lösung wäre es, diese Juliette zu töten und ihren Clan gleich mit“ gab Niklaus als Lösung vor, „Und dann hetzt du dir direkt alle anderen Clans auf den Hals“ gab Camille zu bedenken, die im Türrahmen stand und hinzufügte „Und es ist nicht moralisch vertretbar, unschuldige Hexen zu töten, die nichts mit der Entführung von Ella zutun haben und auch keine Bedrohung für deine Tochter darstellen“. In diesem Punkt musste ich Camille Recht geben, nur hatte ich das Verlangen, Juliette de Roux das Herz herauszureißen, dafür was sie Ella angetan hatte.
Sie aus ihrem Leben herauszureißen, sie hier töten zu wollen und sobald sie erfuhr, das Ella mehr über uns wusste, als ihr selbst lieb war, wurde sie die Waffe, die ihr Clan nutzen wollte um uns zu vernichten, von den zwei Wochen Folter abgesehen, hatte sie genug getan um zu sterben.

„Die Hexen sind nicht unschuldig!“ warf Niklaus ein und funkelte Camille wütend an, sie war unbeeindruckt von seinem Wutausbruch, „Klaus, die Hexen die Ella gefoltert haben, sind Tod, die einzige die noch lebt ist Juliette und auch wenn sie deine Tochter umbringen will, ist jemanden zu töten keine Lösung“ erwiderte Camille und Niklaus schaute zu mir. „Juliette wird nicht lange mehr leben, ob sie durch mich stirbt oder durch Elijah, sie hat seine Gefährtin gefoltert“ erwiderte Niklaus und Camille schaute mich an. „Sie hat ihr Schicksal besiegelt, als sie Ella entführt hat“ bestätigte ich die Aussage meines Bruders. Ich wusste nicht, was genau die Hexen Ella angetan hatten, aber die Machtlosigkeit, keine Möglichkeit zu haben, Ella zu finden, bevor Jacksons Wölfe, endlich einen Hinweis gefunden hatten.
Als ich Camille und Niklaus alleine ließ, diskutierte sie mit ihm, darüber Juliette am Leben zu lassen. Für mich stand fest das Juliette de Roux nicht länger als nötig leben würde, sie hatte Ella gefoltert und dafür musste sie bezahlen. Doch noch ahnte ich nicht, was genau Juliette geplant hatte.
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