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My stupid Heart

GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
28.03.2020
21.03.2021
52
85.439
12
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
04.04.2020 1.035
 
Ella POV:

Als ich dieses Mal das Bewusstsein wiedererlangte, befand ich mich wieder in einer Gruft.  „Wieso lande ich schon wieder in einer Gruft“ murmelte ich in mir selbst und wieso bitte schön hatte ich schon wieder das Bewusstsein verloren? War das normal für Frauen, immer bewusstlos zu werden damit der Mann einem rettete? Weil Frauen nicht stark genug waren? Ich war noch nie in meinem Leben bewusstlos geworden, geschweige den einfach so umgekippt.
„Also sprechen kann sie schon mal“ bemerkte jemand trocken und als ich in die Richtung der Person schaute, musterten 2 Männer mich, als ob ich Vieh war. „Nur welche Sprache? Wir müssen schließlich wissen, ob sie ihren zukünftigen verstehen kann“ sprach der Mann mit knall roten Haaren, deutlich gefärbt. Zukünftiger? Was war hier los? Warum war ich hier?
Dann tauchte eine Bekannte Person auf, jedenfalls war die Person nicht unbekannt, Vincent Griffith und er wirkte nicht überrascht mich hier zu sehen. „Sie ist, was ihr gefunden habt?“ fragte er die beiden und wurde von einer mir leider zu bekannten Stimme unterbrochen „Seit wann mischen die Hexen im Menschenhandel mit?“ informierte ein bis in die Details perfekt gestylter Elijah Mikaelson. Vincent Griffith drehte sich zu ihm um, „Dieser Mensch wurde von unseren Ahnen für ein Ritual auserwählt, wobei Vampire schon einmal gar nichts zu suchen haben“ wehrte er sich und ich konnte meinen Ohren nicht trauen, erst sprachen die 2 Fremden davon, das ich irgendjemandes zukünftige war und jetzt sollte ich für ein Ritual herhalten.

„Warum haben deine Begleiter dann davon gesprochen, soweit der Kontext das zuließ, von einer Heirat und es erscheint mir nicht normal, jemanden in Ketten in einer Gruft fest zu halten“ antwortete Elijah ihnen und vor meinen inneren Auge tauchten Szenen auf, die mich daran erinnerten, das Elijah in einmal in so einer Gruft gegen seinen Willen fest gehalten worden war.
Aber warum gerade jetzt? Es war nicht so als ob mir das selbst einmal wiederfahren war, konnte auch nicht wirklich, wenn man das Haus nur verließ, um einkaufen zu gehen, zur Arbeit und sonst mehr Zeit hinter dem Computer auf Tumblr & Co verbrachte, dann nach draußen zu gehen und zu meinem Glück gab es in meiner Umgebung beinah keine Grabhäuser.
Das was ich gleich hören würde, würde mir den letzten Funken gesunden Menschen Verstandes rauben.



Elijah POV:

Die 3 Hexen vor meiner Nase waren nervös, vor allem Vincent der darum bemüht war die alte Macht der Hexen von New Orleans zurück zu erlangen, das die Vampire und Werwölfe nichts mehr zu sagen hatten. Alles im Geheimen, aber trotzdem hatten ein paar von Marcellus Vampiren ungewöhnliche Aktivitäten bemerkt, wie das Verschleppen von jungen Frauen, wie dort in Ketten auf dem Boden saß. Ich hatte sie Deutsch sprechen hören, das sie scheinbar schon einmal in einer Gruft aufgewacht war, aber ob sie auch Englisch sprach, konnte ich nicht von ihrem Gesicht ablesen, da ihre Haare, ihr Gesicht zum Teil verbargen.
„Das geht die Mikaelsons gar nichts an“ mischte sich die rothaarige Hexe ein, er baute sich drohend vor mir auf. Eine Handbewegung später lag er am anderen Ende der Gruft. „Wir haben mit Hilfe unserer Ahnen, die perfekte Ehefrau für ein Bündnis zwischen den verfeindeten Gruppen gesucht“ rückte Vincent mit der Sprache raus. Die Ahnen der Hexen ließen keine Möglichkeit ungenützt, um die eigene Macht mehr zu festigen und andere zu schwächen.

„Und weil das nicht freiwillig geschehen kann, müsst ihr sie in Ketten legen?“ hakte ich nach und trat auf die junge Frau zu. Ohne auf eine Antwort von den Hexen abzuwarten, befreite ich die junge Frau von den Ketten und half ihr hoch, in dem Augenblick als sich unsere Hände berührten, jagte ein Stromschlag durch meine Nerven. Auf meinem Handgelenk war ein Buchstabe aufgetaucht M und auf ihrem war ein E zu sehen. „Du kannst sie nicht einfach mitnehmen“ rief einer der Hexen als ich die junge Frau aus der bedrückten alten Gruft führte. Einmal draußen entzog sie sich meinem Griff und schaute mich nicht an.

Auf dem Weg zum Ausgang, schwieg sie und wenn ich zu ihr schaute, verbarg ihr dunkelblondes lockiges Haar ihr Gesicht. Sie war beinah so groß wie ich, vielleicht 2 Zentimeter Unterschied.
Gerade als ich durch den Ausgang mit den Gitter treten wollte, wurde ich durch eine unsichtbare Wand davon abgehalten, aber nicht nur ich, auch die mir noch namenlose Frau konnte den Friedhof nicht verlassen. „Bis Mitternacht kann niemand diesen Friedhof verlassen“ meldete Vincent und seine Abneigung gegenüber meiner Familie war deutlich zu spüren. „Wie sollte es auch anders sein“ hörte ich die junge Frau neben mir in einer anderen Sprache sagen, ich hatte die Sprache schon sehr lange nicht gehört. Es war wenn ich mich recht entsinnet Niederländisch,  nur was sie gesagt hatte, konnte ich nicht verstehen.  (A/N: Er hat sie sagen hören was sie sagt, aber kann nicht verstehen was genau sie gesagt hat. Hoffe das ist deutlich :) )
„Du willst also einen Menschen gegen ihren eigenen Willen festhalten? Seit ihr Hexen nicht genau dagegen? Etwas tun zu müssen, gegen den eigenen Willen?“ konfrontierte ich Vincent und damit hatte ich einen Nerv getroffen. „Das sagt der große Elijah Mikaelson, ihr habt mehr Menschen das Leben beraubt als man zählen kann, jetzt willst du uns auch noch das Recht nehmen, ein Ritual durch zu führen“ warf er mir vor. „Wenn das Ritual beinhaltet, jemanden gegen seinen Willen fest zu halten, oder jemanden umzubringen, um die Kräfte zu sichern so wie ihr es mit dem jungen Mädchen gemacht habt, wegen eures Ernte Rituals?“ rief ich ihm in Erinnerung, ich war sicher nicht frei von Fehlern, aber gerade erst hatte es ein paar Monate voller Ruhe und ohne Machtspiele in New Orleans gegeben. Und jetzt wollten die Hexe, eine junge Frau opfern die wahrscheinlich nicht mal ein Wort davon verstand was gesagt wurde, davon abgesehen war da noch die Energie die durch meinen Körper gejagt war, was sich wie ein Stromschlag angefühlt hatte.

Der Buchstabe der auf meiner Haut aufgetaucht war, war das nächste Rätsel das ich zu lösen gedachte, aber erst musste es Mitternacht werden, damit wir den Friedhof verlassen konnten. Zu dem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, wie viel die Frau ohne Namen verstehen konnte.
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