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My stupid Heart

GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
28.03.2020
21.03.2021
52
85.439
12
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Dieses Kapitel
1 Review
 
19.05.2020 1.618
 
Elijah POV:
Seit Stunden ließ ich den gestrigen Tag Revue passieren, Ella hatte von Anfang an gewusst, wer ich war, dennoch hatte sie den Hexen nichts gesagt und auch sonst weigerte sie sich den Hexen zu helfen. Warum sie aber nicht bei ihrem vollen Namen genannt werden wollte, blieb ein Rätsel, sie hatte persönliche Gründe genannt, aber welche das waren, hatte sie nicht offenbart.
Das Klopfen an der Tür riss mich aus meinen Überlegungen und zu meiner Überraschung war es Niklaus der etwas auf dem Herzen hatte. „Du bist dir sicher, dass sie unserer Familie nicht in den Rücken fallen wird?“ fragte er mich direkt.
„Sie hätte uns gestern verraten können, ich weiß das sie uns nicht in den Rücken fallen wird“ versicherte ich meinem Bruder und das Mal auf meiner Haut war der Beweis dafür. Noch immer konnte ich es nicht glauben, dass die Legende wahr geworden war.
Aber für Ella musste es schwerer sein, zu akzeptieren das sie hier war. „Du bist dir sicher“ stellte mein Bruder fest, „Ich habe selbst gehört das sie gestern zu Juliette gesagt hat, sie sollen sich jemand anderen suchen, sie würden ihnen nicht helfen, sie hätte mich dort liegen lassen können, hat sie aber nicht“ erwiderte ich darauf und Ella hätte mich dort liegen lassen können. Sie hatte es nicht getan.
„Ich hoffe du hast Recht“ erwiderte Niklaus und schaute zu mir, „Sie ist auf jeden Fall nicht auf den Mund gefallen, du wirst noch viel Spaß mit ihr haben, sie lässt sich sehr wahrscheinlich noch weniger was von dir sagen, als Hayley“ fügte er breit grinsend hinzu. Beim Hören des Namens Hayley, verspürte ich einen leichten Stich, ich schob die Gefühle direkt wieder weg, Hayley war mit Jackson verheiratet.

„Wie kommst du darauf?“ wollte ich von meinem Bruder wissen, „Sie gibt Konter, sie hat keine Angst vor mir, obwohl sie weiß wozu ich fähig bin, sie ist stur und sie hat genauso wie du einen Moralen Kompass der sie leitet, laut Cami jedenfalls“ erwiderte Niklaus und verließ mein Zimmer wieder, ohne ein weiteres Wort aber es war seine Art zu sagen, er würde Ella akzeptieren. Solange sie nichts gegen uns plante, den sollte sie das tun, würde ihr ein Schicksal zuteil werden das grausamer war als der Tod.
Camille hatte in der kurzen Zeit, in der sie mit ihr gesprochen hatte, also analysiert das sie einem moralischen Kompass folgte? Das war für mich schon von Anfang an deutlich gewesen, weil sie sich geweigert hatte, den Hexen zu helfen. Morgen würden Niklaus und ich den Hexen und vor allem Juliette de Roux würde mehr als nur eine Erklärung abgeben müssen, was genau ihre Ahnen wollten.

Ella POV:
Der nächste Morgen verlief ruhig, Elijah und Klaus waren zu einem Treffen mit den Hexen gegangen und Freya hatte es sich zur Aufgabe gemacht, an Hand meines Blutes, mehr über die Verbindung zu ihrem Bruder herauszufinden, jetzt saß ich also bei ihr und beobachtete wie sie verschiedene Sprüche praktizierte um herauszufinden, wie weit sich das Band bereits entwickelt hatte. Nach knapp einem Tag. Rebekah hatte mir einen schwarz farbigen Cardigan gegeben, darunter trug ich ein einfaches graues T-Shirt und eine schwarze Jeans, zu meinem Glück fiel der Cardigan größer aus und konnte ich mich darin einkuscheln, wie ich es oft getan hatte und vor allem jetzt, wo die Geister die ganze Zeit um mich herum waren, hatte ich es kalt.
Und ich war normalerweise diejenige die es warm hatte, Freya schaute zu mir, „Du hättest meinem Bruder dort liegen lassen können“ bemerkte sie und damit stellte sie in direkt eine Frage, warum?
„Und den Hexen direkt ein Opfer geben, damit sie einen Weg finden, einen Ur-Vampir zu töten?“ fragte ich sie und Freya fokussierte sich wieder auf das Papier vor ihr. „Elijah hatte Recht“ murmelte sie und besagter trat dazu, bevor er etwas sagte, konnte ich seine Anwesenheit bereits spüren. Das Kribbeln verstärkte sich jetzt zwischen den Schulterblättern.
„Womit hatte ich Recht Freya?“ informierte ihr Bruder bei ihr und im Gegensatz zu mir, zuckte sie leicht zusammen, Freya hatte ihn noch nicht bemerkt. „Sie hat ein reines Herz was für Erdenengel typisch ist und sie sagt in allen Aspekten die Wahrheit, aber eines ist mir ein Rätsel, wieso sich das Mark so früh gezeigt hat“ antwortete sie ihm. Elijah schaute seine Schwester fragend an, „Normalerweise würde es sich erst zeigen, wenn sich eine Verbindung aufgebaut hat, eine emotionale Ebene, aber das ist hier nicht der Fall“ erklärte sie ihm und damit war ein weiteres Rätsel aufgetaucht.

„Was haben die Hexen eigentlich gesagt?“ wollte Freya von ihrem Bruder wissen und Elijah fasste zusammen, was Juliette de Roux gesagt hatte. Ich würde mich gegen die Mikaelson Familie stellen, würde sie alle vernichten, ich hätte sterben sollen und Elijah war verflucht, weil er mich nicht hatte sterben lassen. Ich war für die Hexen die ultimative Waffe gegen seine Familie. „Verflucht, eine interessante Umschreibung“ bemerkte Freya und wies auf das Papier, auf dem sich ein Symbol gebildet hatte, es sah aus wie das Unendlichkeitszeichen nur dass es eine Art Runen Schrift war die ich noch nie vorher gesehen hatte. Es hatte etwas von den Schriftzeichen weg das Ester genutzt hatte, um ihre Kinder in den Vampire Diaries zu töten.
„Diese Rune sagt das genaue Gegenteil, sie wird ein essentieller Bestandteil darin sein, Hope zu beschützten“ offenbarte sie den Grund warum ich scheinbar hier war. Mein Wissen würde Klaus davor bewahren, 5 Jahre ohne seine Tochter und seinen Geschwistern leben zu müssen, Elijah würde Marcel nicht töten, im Namen seiner Familie und Hope würde mit ihrem Vater aufwachsen. Freya fügte hinzu, das sich das Band weiter entwickeln würde, weil ich ein Erdenengel war, würde Elijah stärker werden, durch Elijah würde ich nicht altern und solange leben wie er lebte. Tolle Voraussichten. „Du wirst also für immer mit meinem Bruder verbunden sein, mein Beileid“ kommentierte Klaus, Freyas Interpretation der Runen vor ihr. „Nur wenn das Band sich weiter festigt und auch wenn es jetzt danach aussieht, kann sich das ändern“ gab Freya zu bedenken und rügte ihren jüngeren Bruder mit einem Blick. „Warum schaust du mich so an? Du hast selbst gesagt, sie wird für den Rest ihres Lebens mit Elijah verbunden sein, sie wird nicht altern, warum als nicht mein Beileid“ stichelte er weiter. „Dein Bruder hat eher das Beileid verdient, mit so einem Bruder braucht man wirklich keine Feinde und diese Familie hat genug“ bemerkte ich und stand auf. Klaus schaute mich an, „Du kannst froh sein“ fing er an, „Was? Das mein Leben an Elijah gebunden ist? Das wenn du mir etwas antust du deinen Bruder schadest? Darüber soll ich froh sein? Hör endlich auf, über jedes Detail deiner Geschwister bestimmen zu wollen“ unterbrach ich ihn und verließ den Raum. Ich konnte und wollte es nicht mehr hören, ich wollte nicht mehr hören, das ich Elijah’s kleiner Mensch war, sein Engel oder was auch immer Klaus noch für Spitznamen hatte.


„Wir sind noch nicht fertig“ grummelte Klaus regelrecht und blieb vor mir stehen, „Was willst du noch? Willst du mir jetzt auch noch vorschreiben was ich sagen kann? Hör auf mich dauernd dein Bruder kleiner Engel zu nennen, ich habe einen Namen! Und ich bin nicht irgendjemandes Besitz, auch wenn das vielleicht nicht in deinen Kopf reingeht“ wehrte ich mich und Elijah näherte sich. Klaus funkelte mich an, „Mein Bruder hat auch einen Namen“ erwiderte Klaus.
„Niklaus“ warnte Elijah ihn, ich ließ Klaus stehen, warum musste ausgerechnet ich hier landen? Warum musste ich etwas angeblich besonderes sein? „Ella“ hörte ich Elijah hinter mir sagen, er sprach meinen Namen vorsichtig aus, als ob er nicht sicher war, ob ich ihm gleich den Kopf abreißen würde oder nicht. Statt stehen zu bleiben, lief ich weiter bis ich bei einem großen Fenster ankam. Man konnte in eine großen Garten schauen, soweit das Auge reichte, eine große Wiese, Bäume an einer Seite die ein eigenen kleinen Wald bildeten. Elijah blieb neben mir stehen, ich konnte seinen Blick auf mir spüren. „Die Hexen werden nicht aufhören, bis sie ihre Waffe haben“ fing Elijah an und erklärte mir, was er damit meinte. Die Hexen hatten ihm gesagt, er wäre verflucht, ich würde sein Ende bedeuteten. „Aber sie wissen nichts über das Mal, darum muss ich dich darum bitten, den Compound nicht ohne mich oder meinen Bruder zu verlassen“ schloss er. „Ich werde keinen Fuß nach draußen setzen und schon gar nicht mit Klaus, ich bin vieles aber nicht lebensmüde“ antwortete ich ihm und versuchte zu verbergen, wie sehr mich diese Situation mitnahm, nicht nur die Geister machten mir zu schaffen, die ganze Situation war verrückt.
Vor allem weil der Stein, den ich um den Hals trug, erst in Kombination mit Elijah’s Blut überhaupt noch eine Wirkung hatte. „Dennoch wiedersprichst du ihm“ erwiderte Elijah darauf, „Bedeutet nicht, das ich einen Fuß nach draußen setze“ erwiderte ich darauf.

„Gerade als ich fragen wollte, ob ich ihr ein paar Objekte zeigen könnte, weil ich leider kein Wort Niederländisch lesen kann und Klaus erschien mir beleidigt“ mischte sich Cami ein und Elijah schaute belustigt zu mir, „Er ist beleidigt weil sie ihn wörtlich übersetzt einen Sack Scheiße genannt hat“ erklärte er ihr und Cami lachte herzlich bei seiner Erklärung. „Dann sollte er aufhören mich Engel zu nennen“ wehrte ich mich und das brachte Cami noch mehr zum lachen, entweder hatte sie bevor sie hierher gekommen war, etwas getrunken, oder sie fand es urkomisch.
„Davon hat er nichts erzählt“ erwiderte Cami, als sie sich wieder beruhigt hatte und Elijah informierte sich nach welchen Objekten, sie gefunden hatte, die sie mir zeigen wollte. „Ein Buch das von Engeln handelt und ich verstehe leider kein Niederländisch, aber es könnte wichtig sein, für eure Situation“…
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