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My stupid Heart

GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
28.03.2020
21.03.2021
52
85.439
12
Alle Kapitel
49 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
17.05.2020 1.678
 
Ella POV:
Es wollte mir nicht einfallen, ich hatte das schon einmal gesehen, aber nicht in der Serie, dafür waren die Tagebucheinträge zu undeutlich gewesen, jedenfalls hatte ich nicht darauf geachtet, wie Elijah den Buchstaben E schrieb. Plötzlich hallte Klaus Stimme durch das Haus, er verlangte lautstark nach seinem älteren Bruder. „Falls du noch etwas brauchst, melde dich“ verabschiedete Elijah sich und begab sich auf die Suche nach seinem lautstarken Bruder.
Ich konnte hören wie Hayley, Klaus den Kopf abreißen wollte, er weil Hope geweckt hatte und ich stand hier mit einem Handy in der Hand das mehr kostete als ich in einem Monat verdient hatte. Meine Ausbildung hatte mir letzten Endes nichts gebracht, weil ich in der Branche doch keinen Job finden konnte, da war meine Sprachfähigkeit auch nur nebensächlich. „Wie ich sehe hat Elijah keine Kosten gescheut, um sicher zu stellen, das du erreichbar bist“ riss die Stimme von Rebekah mich aus meinen Gedanken. „Auch wenn er es nicht zeigt, du lenkst ihn von Klaus ab und er kann einen anderen Fokus ganz gut gebrauchen“ fügte sie hinzu.
„Und weil ich seine Gefährtin bin oder?“ hakte ich nach und Rebekah schaute mich mit einem leichten Lächeln an, „Auch deshalb, aber Elijah war noch nie jemand, der jemanden im Stich lässt, er hat Hayley auch nicht im Stich gelassen als sie schwanger mit Hope war“ erklärte sie das Verhalten ihres Bruders. Das wusste ich bereits, aber er hatte sich auch in Hayley verliebt und irgendwie konnte er sich nicht von seinen vorigen Lieben lösen. So wie Celeste.



Aber das war jetzt nicht wichtig, was auch immer dieses Mal bedeutete, ich würde nicht darauf reinfallen und mich verlieben, verliebt sein, so wie es beschrieben wurde, hatte ich bisher noch nicht erlebt, hoffentlich blieb mir das bespart. Elijah verdiente jemand, der das genaue Gegenteil von mir war und er würde diese Person auch irgendwann finden, bis dahin musste ich einen Weg finden, wie ich das Band das zwischen uns zu bestehen schien, zu lösen und dann in meine Welt zurück kehren, ich gehörte nicht hierher und ganz ehrlich? Wollte ich auch nicht hier sein.
„Elijah hat dir nicht erzählt, das Gefährten für immer verbunden sind oder?“ hakte Rebekah nach und an meinem Gesicht musste abzulesen sein, wie geschockt ich darüber war. „Ich weiß nicht mal ob er das überhaupt weiß, die Legende von der ich immer geträumt habe, das sie wahr ist, wurde auch von ihm als romantische Vorstellung abgetan“ fügte die blonde Vampirin hinzu und setzte sich auf das Bett. „Die Legende ist für dich wahr geworden“ bemerkte ich einer Eingebung folgend. Marcel war ihr Gegenstück, auch wenn sie das Mal nicht auf der Haut trug, war er deutlich ihr Gegenstück.
Rebekah schaute mich an, „Marcel ist dein Gegenstück, auch wenn du kein Mal auf der Haut trägst, ist es deutlich das er dein Gegenstück ist“ fügte ich erklärend hinzu, ich wusste nicht woher ich das wusste, aber mein Gefühl täuschte mich nicht.
Ich wusste es schlichtweg und konnte nicht erklären woher ich das wusste.

„Das ist unheimlich“ kommentierte Rebekah, „Findest du? Das ist noch nichts“ erwiderte ich und sie schaute mich an. „Elijah hat Recht“ murmelte sie mehr zu sich selbst, aber ich hatte ihre Worte dennoch gehört und mein Bauch zog sich zusammen, ich hatte ein Vorgefühl und es gefiel mir nicht, was sie als nächstes sagen würde. „Er meinte das du eine Mauer um deine Seele aufgezogen hast, damit dir niemand zu nahe kommt“ erklärte sie mir und mein Bauch entspannte sich. „Ich bin introvertiert, ich bin jemand der die Katze sprichwörtlich aus dem Baum guckt“ antwortete ich ihr und benutzte den Ausdruck die Katze aus dem Baum gucken, den ich im niederländischen oft gehört hatte. Sie stand auf und wies auf die Kleidung „Damit du was zum wechseln hast und wage es nicht, mir die Kleidung zurück zu geben und richte das Smartphone ein, ja? Sonst macht mein Bruder das“ drohte sie mir um dann das Zimmer zu verlassen, dass das meine werden sollte um mit Marcel zu sprechen. Die Kleidung die aus einem langen schwarzen Kleid, zwei Jeans Hosen und 2 T-Shirts und einem Cardigan bestanden, legte ich in den Schrank der direkt hinter mir stand, worin sich Unterwäsche, BHs und Socken befanden, alle meine Größe und neu. Wann hatte Elijah das bitte besorgt? Ich setze mich wieder aufs Bett und startete das Smartphone, wie erwartet musste man seinen Apple ID eingeben, wenn man einen hatte und obwohl ich einen hatte, würde der meine nicht funktionieren. Auf gut Glück versuchte ich es dennoch und es klappte. Mein ID und Passwort wurde akzeptiert. Als ich die Galerie öffnete, waren darin Fotos die ich geschossen hatte, bleibende Erinnerungen von Momenten die ich nie zurück holen konnte. Die Tränen flossen unbemerkt über meine Wangen, ich würde meine Familie nie wieder sehen, aber ich konnte die Fotos in Erinnerung behalten und sie nie vergessen.
Ich wollte gar nicht wissen, warum ich die Fotos aus meiner Cloud auf diesem Handy waren, ich war einfach nur dankbar das ich diese sehen konnte.

Elijah POV:
„Du glaubt ihr das sie nicht gefährlich für unsere Familie ist“ stellte Niklaus fest und er schaute zu Freya, „Wie ich bereits gesagt habe und dir auch gezeigt habe, Niklaus, sagt sie die Wahrheit“ rief ich ihn in Erinnerung. „Und dennoch spricht die Prophezeiung von einem Drachen, sie trägt einen Drachen um den Hals, komisch das dir das entgangen zu sein scheint“ warf Niklaus mir vor. „Es muss nur ein Mensch vorbei kommen der auch noch hübsch ist und schon bist du komplett blind für jegliche Möglichkeit das der Mensch dich verarscht“ fügte er hinzu.
„Sie hätte gestern den Hexen jede Information geben können, sie hätte den Hexen helfen können, uns zu vernichten und sie hat es dennoch nicht getan“ gab ich ihm zu bedenken, sie hatte jeden Grund gehabt um uns zu verraten und sie hatte es nicht getan. „Weil sie sehr wahrscheinlich einen Plan hat, sie will dein Vertrauen erschleichen um uns dann alle zu vernichten“ beschuldigte Niklaus, sie. „Klaus darf ich fragen, wie sie sein Vertrauen erschleichen will, wenn sie diejenige ist die kaum ein Wort sagt und wirklich nichts über das was sie über euch weiß sagen will? Und auch so nicht mit deinem Bruder reden möchte und schon gar nichts über dieses Gefährten Mal wissen will? mischte Camille sich ein und schaute zu mir. „Nichts gegen dich Elijah, aber ich glaube nicht das Ella so versessen darauf ist, das Vertrauen von überhaupt jemanden zu erschleichen, sie ist sehr vorsichtig und ganz ehrlich Klaus, ich wäre an ihrer Stelle auch genervt davon, als kleiner Mensch von betitelt zu werden“ fügte sie hinzu und wundersamer Weise war es Camille die zu meinem Bruder durchdrang.
„Nur das du mich nicht einen Sack Scheiße in einer Sprache nennst die ich nicht spreche“ schien Niklaus ernsthaft beleidigt zu sein, weil sie ihn im Niederländischen ein Arschloch genannt hatte. „Zugeben, du verhältst dich nicht gerade so, das du den Beliebtheitsaward gewinnst“ bemerkte Freya und sie hielt ihm eines der Grimoires unserer Mutter hin. „Hier ist das Gefährten Mal abgebildet, Klaus, das Mal das Elijah und Ella auf der Haut tragen, ist das Anfangsstadium, je stärker das Band wird, umso deutlicher wird das auf der Haut“ fügte sie erklärend hinzu.
„Das heißt also das wir jetzt eine Zielscheibe für jeden unserer Feinde haben und das alles weil mein Bruder wieder einmal Ritter spielen musste“ warf Niklaus mir vor.
„Hätte ich sie dort lassen sollen? Die Hexen wollten sie töten und vorher ihr Wissen das sie deutlich besitzt, nutzen um diese Familie zu vernichten, deine Tochter“ brachte ich ihm in Erinnerung und Niklaus funkelte mich wütend an. Ich verließ den Raum. Besagte Gefährtin schaute von der Balustrade nach unten, das Smartphone hatte sie in der Hand. Als ich näher kam, schaute sie zu mir, „Der Ritter ohne Rüstung“ bemerkte sie, „Du hast meinen Bruder also gehört“ stellte ich fest, „Er ist nicht zu überhören, dafür muss man als Mensch schon taub sein“ lautete ihre Antwort und es erstaunte mich, wie flüssig sie Englisch sprach.

„Du hast das Smartphone also doch angenommen“ stellte ich fest als ich neben ihr stand, „Rebekah hat mich gewarnt, das du das sonst selbst machst“ antwortete Ella mir und es war mir immer noch ein Rätsel, warum sie ihren vollen Namen nicht hören wollte, er passte zu ihr.
Diese Frau die hier stand, war ein großes Rätsel, die Prophezeiung war in der Sprache geschrieben aus dem Land sie kam.  Es war ein seltsamer Zufall, die Kette die sie um den Hals trug, der leicht lila farbenden Stein, der Drache der in der Prophezeiung vorkam. Es war ein seltsamer Zufall.
„Hat der Drache eine besondere Bedeutung?“ fragte ich sie und sie schaute auf den Drachen, bevor sie zu mir schaute, „Nein, ich mag Drachen, mystische Wesen, die es nicht gibt“ erwiderte Ella und schaute auf den Bildschirm des Smartphones. Sie hatte die 24 Stunden Uhr eingestellt, es zeigte das sie aus einem anderen Land stammte. Langsam kam ich zur der Realisation das diese Frau, meine Geheimnisse kannte, sie wusste welch Monster vor ihr stand und dennoch hatte sie keine Angst vor mir, oder meinem Bruder. „Ich werde das Wissen das ich von dieser Welt habe, nicht gegen deine Familie verwenden“ bemerkte sie plötzlich und ihre hellblauen Augen blitzen im späten Sonnenlicht. „Auch wenn Klaus mir nicht glaubt“ fügte sie hinzu.
„Niklaus traut nicht einmal seinem eigenen Schatten“ fügte ich meinerseits hinzu und Ella schaute hinunter in den Hof, dort stand Niklaus und unterhielt sich mit Marcellus.

Ich wusste nicht ob es mit dem Band zutun hatte das sich bildete oder weil sie aus einer anderen Welt stammte, Ella faszinierte mich und vielleicht würde ich irgendwann erfahren, warum sie ihren vollen Namen nicht mochte.
Sie verabschiedete sich und ging wieder in das Zimmer das sie ihr eigenen nennen sollte, ich wünschte ihr eine gute Nacht und sie wünschte mir das gleiche. Noch ahnte ich nicht, das morgen neue Nachrichten eintreffen würden, die deutlich machen würden, wie gefürchtet, jemand mit Ella’s Gabe war.
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