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My stupid Heart

GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
28.03.2020
21.03.2021
52
85.439
12
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12.05.2020 2.293
 
Elijah POV:
Jackson reichte mir das Pergament und zusammen mit Jackson und Niklaus gingen wir in die Bibliothek zurück und breiteten das Pergament aus. Ella musterte das Pergament und Jackson meinte „Die Prophezeiung deutet nicht eindeutig auf sie hin, aber es hat vielleicht ein paar Hinweise“, der Schriftzug war verblasst, aber der Schriftzug selbst war noch zu erkennen. Es war aber in einer Sprache verfasst, die keiner von den anwesenden sprach, bis auf Ella.
„Warum wurde das in Niederländisch geschrieben?“ fragte Ella, Jackson und er schaute sie erstaunt an, „Du sprichst Niederländisch?“ lautete seine Antwort. „Was für eine Überraschung“ kommentierte Niklaus und Ella schaute ihn an, „Ich bin Niederländerin, habe in den Niederlanden gelebt, was glaubst du, spricht man dort? Chinesisch?“ fragte sie ihn sichtlich genervt. Niklaus musterte sie, „Nur weil du Elijah’s kleiner Mensch bist, heißt das noch nicht, das du so mit mir sprechen darfst“ warnte er sie, „Ich bin nicht dein Bruders kleiner Mensch! Also hör auf mich so nennen“ wehrte Ella sich und mein Bruder konnte es nicht lassen und erwähnte das Mal. „Das macht dich der kleine Mensch meines Bruders“ fügte er mit einem Grinsen hinzu.
Der Blick mit dem Ella ihn bedachte, konnte er froh sein das er nicht direkt in Flammen aufging, „Kannst du das übersetzten oder reichen deine Kenntnisse nicht soweit?“ hakte er nach und Ella schaute ihn an, „Arschloch“ bedachte sie ihn mit einem niederländischen Kraftausdruck. „Wie nett, ich werde mir später einen Übersetzer holen, damit ich weiß, was du mich genannt hast“ stichelte er weiter, „Wenn du es wörtlich übersetzt ein Sack Scheiße, aber du kannst es Arschloch hinnehmen“ erwiderte sie und fing an zu schreiben.
Innerhalb der kürzesten Zeit hatten wir die Prophezeiung in der englischen Version und sogar den Teil der beinah nicht mehr zu lesen war. Und es prophezeite nicht viel gutes.

° In der Halbmondstadt wird ein Ritter brennen. Der Drache des Nordens wird das Volk des Reiches vernichten. Der friedliche Verräter wird vergessen. Eine Zeit der Gelassenheit wird enden.. Der Untergang der übernatürlichen Welt wird eingeläutet, sobald der Engel des Mondes auf die Erde kommt und mit sich die Geister aus ihren Gräben bringt°

„Der Drache des Nordens“ murmelte Niklaus und sein Blick fiel auf den Anhänger der Ella trug, der Drache der an der Kette neben den Stein hing. „New Orleans wird auch Halbmondstadt genannt, neben anderen Namen“ bemerkte Jackson und dennoch machte es keinen Sinn. Wobei man eine Prophezeiung nicht wörtlich nehmen sollte, war es seltsam das Ella einen Drachen an ihrer Kette trug, es deutete auf Ella hin, aber sie hatte keine Geister aus ihren Gräben mitgebracht, der einzige Geist der ihr bis jetzt erschienen war, war Sofia gewesen.
„Und du bist sicher das du es richtig übersetzt hast?“ fragte Niklaus, Ella, worauf sie ihn anschaute. „Manipulier dir doch einen professionellen Übersetzter“ antwortete sie ihm und verließ die Bibliothek. „Niklaus, diese Übersetzung ist genauso professionell wie die von einem Übersetzer“ bemerkte ich nebenbei und Jackson rollte das Pergament wieder zusammen, seine Großmutter hatte Vorfahren aus den Niederlanden und sie hatte in ihren jungen Jahren, bevor sie ihre Werwolf Seite ausgelöst hatte, die Prophezeiung von einem anderen Pergament übernommen.
„Danke Jackson“ bedankte ich mich auch für Ella, bei ihm. Niklaus war der einzige der nichts sagte und schon war ich allein.

Plötzlich fing ich ein Gespräch zwischen Hayley und Ella auf. „Was genau willst du von Elijah?“ wollte Hayley wissen, „Ich will rein gar nichts“ hörte ich Ella antworten und an ihrer Stimme konnte ich hören, das es ihr zu viel wurde. Erst gestern hatte sie bis nach Mitternacht auf einem Friedhof voller Geister ausharren müssen, Geister die ihr Energie geraubt hatten, Sofia die ihr prophezeit hatte, das sie etwas besonderes war. Dann heute Niklaus und jetzt die Prophezeiung.
„Dann soll ich also glauben das dieses Mal echt ist? Das ist echt das bescheuertste was ich je gehört habe“ setzte Hayley sie weiter unter Druck, „Glaubst du ich habe mir das ausgesucht? Das irgendwelche Ahnen sich jemanden herholen der ihnen als Waffe helfen soll? Wir können sehr gerne tauschen!“ wehrte Ella sich und ich konnte an ihrem Herzschlag hören, das es ihr zu viel wurde.
Bevor Hayley noch ein weiteres Wort sagen konnte, hatte ich sie bei Ella weg gebracht. „Lass sie bitte in Ruhe“ bat ich sie eindringlich und sie schaute mich herausfordernd an. „Du glaubst ihr also, ist sie ein Ersatz für die Frau die du nicht haben kannst?“ fragte sie mich herausfordernd. „Hayley, ich trage das Mal genauso wie sie auf der Haut, weder Ella noch ich haben darum gebeten, bitte lass sie in Ruhe, du hast mich selbst gebeten, zu schweigen, du bist glücklich mit Jackson“ antwortete ich ihr und ließ sie los. Hayley hatte nichts hören wollen, das Schicksal wenn es das gab, hatte mir jemanden geschickt, der meinen Schutz brauchte, auch wenn sie nicht wollte.

Ella POV:
Hayley war zum Glück endlich weg. Ich konnte sie verstehen, sie liebte Elijah, er liebte sie, sie hatte Jackson geheiratet und plötzlich tauchte eine Frau auf, wovon jeder der Mikaelsons wusste, was es bedeutete Gefährten zu sein, für Hayley bedeutete das, sie ihre Liebe zu Elijah begraben musste und ich konnte eine Gefahr für ihre Tochter darstellen. Daher konnte ich ihre Fragen verstehen, ihr Misstrauen, aber gewünscht hatte ich mir dies nicht. Ich hatte mich nicht freiwillig gemeldet um hier zu sein und die Gefährtin eines Vampirs zu sein. Geschweige denn das ich sicher wusste was es bedeutete.
Meine Beine fühlten sich wackelig an und ich setzte mich auf den Boden, vor mir breitete sich der kleine Balkon aus, wo man auf die andere Straßenseite schauen konnte. Aber dieser Anblick trieb mir die Tränen in die Augen. Ich würde nie wieder in meinem Zimmer aufwachen, mein Kaninchen streicheln könne, meine Hunde begrüßen, meine Katzen streicheln. Ich würde nie wieder meine Mutter und Schwester wiedersehen. Die Trauer breitete sich wie eine Decke über mich aus, die Realität traf mich härter als ich gedacht hatte. Es drang erst jetzt richtig zu mir durch, was es für mich bedeutete, ich würde nie wieder in meine Welt zurück kehren können, hier war ich niemand, ich trug das Gesicht und den Namen einer Toten, sogar mein Geburtstag war nicht meiner. Er gehörte der Manuela dieser Welt. Allein den Namen zu denken, brachte alte schmerzhafte Erinnerungen zurück.
Erinnerungen die ich nicht noch einmal erleben wollte, auch wenn es nur Erinnerungen waren. Noch weniger wollte ich das Elijah sich dazu gerufen fühlen würde, zu versuchen mir zu helfen. So wie Marcel es bei Gia getan hatte. Das sie ihm vorgegaukelt hatte, Probleme damit zu haben, Geige spielen zu können, seitdem sie ein Vampir geworden war.

Er hatte mir gestern das Leben gerettet, hatte sich heute schon mit seinem Bruder gestritten und auch wenn er seinen Bruder noch nicht verziehen hatte, blieb er. Ich konnte nicht noch mehr von ihm verlangen. Die Prophezeiung die sobald das Papier anfing zu verfallen, übertragen wurde und das letzte Mal von der Großmutter von Jackson, in einer Sprache die sie nicht sprach und ausgerechnet ich sprach diese natürlich. Ging es noch zufälliger?
Lebte ich jetzt etwa ein Fanfiktion das mich dazu bestimmte, das ich unsterblich in Elijah verliebt sein würde? Davon abgesehen, das ich bisher noch nie richtig verliebt gewesen war und daher sowieso nicht merken würde, wenn das passieren würde. Wie falsch ich zu dem Zeitpunkt lag, wusste ich nicht.
In einem Fanfiktion würde Elijah jetzt auftauchen und mich trösten, aber ich wollte nicht getröstet werden, ich wollte um den Verlust meines Lebens trauern, allein und ohne das jemand versuchen würde, das was gebrochen war, zu reparieren. Weil Elijah genau dies bei Klaus tat, unermüdlich immer wieder die Scherben aufheben und zusammenfügen, egal wie oft Klaus alles kurz und klein schlug. Wie eine Vase die immer wieder zusammengesetzt wird, weil man die Vase einfach nicht weg werfen wollte. So wie Gia sagte, er sollte mal nur für sich leben, nicht für andere, nicht für seine Familie und vor allem nicht für Klaus. Aber das würde nicht passieren.
Ich war nicht Gia, ich war das genaue Gegenteil von allen Frauen die Elijah in seinem langen Leben gekannt hatte und es störte mich nicht, mich störte es das dieses Mal mich zu etwas machte, was ich nicht sein konnte. Ich konnte nicht die perfekte Partnerin für einen Ur-Vampir sein. Er brauchte jemand der das Gegenteil von ihm war, laut, fröhlich und vor allem voller Lebensfreude, so wie Hayley, aber sie war mit Jackson zusammen.

Keinen introvertierten Bücherwurm, der mehr Zeit im Internet als im realen Leben verbrachte, weil online die Menschen waren die, die gleichen Interessen teilten, auch wenn sie Kilometer weit oder sogar in anderen Ländern wohnten. Aber mir hatte mein unauffälliges Leben gefallen und dort war ich nicht angeblich etwas besonderes. Ich war nicht besonders, nicht wegen dieser Gabe und auch sonst nicht. Und ich wollte nicht das Elijah mich zum Mittelpunkt seines Lebens machte, nur weil das Mal auf meiner Haut war. Er sollte sein eigenes Leben, leben und vor allem hatte er eine Familie die auf ihn zählte.
Und wenn ich ehrlich war, wollte ich auch gar nicht erst bemitleidet werden, von einem Mann der seit über 1000 Jahren lebte und viel gesehen hatte, viel erlebt hatte, dagegen war ich nur Mensch der in einer anderen Welt gelandet war, keine Ahnung wie, aber dafür hätte ich vielleicht mehr über Hexen und ihre Zauber lesen sollen. Vielleicht sogar die verschiedenen Versionen von Gefährten, Seelenverwandte, wie man es auch nennen wollte, es kam alles aufs gleiche raus. Irgendwie war ich an Elijah gebunden, ich wusste nicht wie und wie es sich weiterentwickeln würde, Zeit würde es zeigen.
Ich konnte nur hoffen, das es nicht so war wie so manches Fanfiktion, das so ein „Band“, eine Verbindung letzten Endes dafür sorgt das ein Teil sich verliebt und dann unglücklich ist. Und schon wieder lenkte ich mich selbst ab, um nicht daran zu denken, das meine Familie ohne mich weiter lebte, das ich sie nie wieder sehen würde. Die Tränen kamen wieder und nahmen mir die Sicht, aber das war egal, ich musste mich meinen Gefühlen stellen und damit umgehen lernen. So schwer es auch war. Aber ich wischte mir die Tränen entschieden weg, ich würde nicht im Selbstmitleid versinken, ich musste das beste aus der Situation machen, sobald deutlich war, was genau die Hexen wollten, würde ich Elijah darum bitten, das er mir hilft um zurück in die Niederlande zu kommen, dort würde ich mir eine Arbeit suchen, die Kosten die ich verursacht hatte, zurück zahlen und dann wieder ein Leben aufbauen. Ich hatte es einmal getan, ich würde es wieder schaffen, ich musste es wieder schaffen, weil ich nicht hierbleiben konnte, ich konnte nicht hierbleiben, jemand würde mich erkennen und dann würde überall in den Zeitungen stehen, das ein Wunder geschehen ist. Obwohl ich nicht diejenige war, die sie in dieser Welt vermissten.

Plötzlich klopfte es an der Tür, ich wischte mir noch einmal über das Gesicht um jede Spur zu verwischen und stand auf, Elijah stand in der Tür, er hatte Kleidung bei sich und eine Dose die ich von meinem Smart Phone kannte, nur war es eine Apple Dose und nicht so wie bei mir, ein Android. Und das hatte ich auch von meiner Schwester bekommen, weil mein eigenes Smartphone kaputt gewesen war und ich nicht das Geld gehabt hatte, es reparieren zu lassen. „Rebekah hat mir ein paar Klamotten für dich gegeben“ erklärte er seine Anwesenheit, „Und ich will sie nicht zurück, ich muss doch eine Ausrede haben um shoppen zu gehen“ rief seine Schwester über seine Schulter und schenkte mir ein Lächeln, aber das war nur um mir kein schlechtes Gewissen zu geben, weil ich wusste das sie nicht jemand war, der sehr gerne shoppte, wenn ich mich richtig erinnerte.
Elijah schaute ihr nach, für ihn musste das sehr laut gewesen sein, ich hatte für einen Menschen empfindliche Ohren, für einen Vampir musste es noch viel schlimmer sein. Er trat ein und legte die Smartphone Dose aufs Bett, es war ein iPhone und als ich auf die Rückseite schaute war es ein iPhone 7 plus mit der höchsten Speicherkapazität. Das musste sehr viel Geld gekostet haben und so etwas gab Elijah, jemand fremden? Er hatte entweder Geld zu verschenken, oder Geld war nur eine Nebensache, aber er war auch jemand der maßgeschneiderte Anzüge trug.

„Damit du für uns erreichbar bist und du uns erreichen kannst, wenn mal etwas sein sollte“ erklärte Elijah und als ich es öffnete, fiel ein Zettel auf das Bett, darauf waren alle Nummern aufgeschrieben, sogar Marcel, den Elijah als Marcellus geschrieben hatte. „Aber ich habe kein Geld um das zu bezahlen“ wollte ich ihm widersprechen, aber sein Blick allein, duldete keinen Widerspruch. „Niemand hat gesagt, das du das bezahlen sollst, soweit ich weiß, hast du nicht darum gebeten um hier zu landen und ich bevorzuge es, wenn ich dich erreichen kann, sollte das nötig sein“ stellte er klar und wies auf das Smartphone, „Ich denke du weißt, wie so etwas einrichtet, da du erst die Rückseite davon gelesen hast“ fügte er hinzu. „Das ist eine Angewohnheit von mir und ich habe selbst ein iPhone gehabt, bevor es kaputt gegangen ist“ antwortete ich ihm und irgendwie war es komisch, wieder ein Smartphone in den Händen zu halten und dann eines, dessen Betriebssystem ich mochte und gut mit zurecht kam. Nichts gegen Android, aber es war mir leider zu oft passiert, das Apps einfach hängen blieben.
Jetzt fiel mir etwas auf, die Art und Weise wie Elijah schrieb, kam mir bekannt vor, es war also ob ich das schon einmal gesehen hatte…doch wo?


Keine Anmerkung, Hayley hat sich so verhalten ,wie sie sich auch gegenüber Gia verhalten hat und Elijah gegenüber. Eifersüchtig.  :)
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