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My stupid Heart

GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
28.03.2020
21.03.2021
52
85.439
12
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10.05.2020 2.252
 
Ella POV:Klaus schaute mich mit einem breiten Grinsen auf seinem Gesicht an, ich konnte Elijah’s Blick auf mir spüren, „Das ist eine Trickfrage, das einzige was eine Ur-Vampir töten kann ist Weißeiche, was zum größten Teil vernichtet wurde“ antwortete ich ihm und fügte hinzu, „Den Holz Ritter dem du Hope gebenden hast, ist der letzte Teil von Weißeiche, wenn du nicht willst das deine Feinde, doch noch etwas in die Hände bekommen, das deiner Familie gefährlich werden kann, solltest du das verbrennen und im Gegensatz zu dir, kann ich nicht einfach jemanden töten, nur weil mir danach ist, auch nicht deinen Bruder“. Das Gesicht von Klaus als ich den Ritter erwähnte, hätte mich in einer anderen Situation zum Lachen gebracht, ihm entglitten seine Gesichtszüge komplett.
Elijah wirkte gefasst, aber auch er hatte jetzt den Beweis, das ich die Wahrheit sagte, auch wenn er das schon vorher gewusst hatte. Es war eine weitere Bestätigung das ich die Wahrheit sagte.
„Interessant, wenn du das weißt, weißt du sicher auch, für wem der erst war“ stellte Klaus mich auf die Probe, „Für Rebekah, du hast ihr den Ritter geschenkt weil sie als kleines Mädchen Angst vor Unwetter hatte, er würde sie beschützen, wenn ihr großer Bruder nicht in der Nähe war“ antwortete ich ihm und genau das konnten nur Rebekah und er wissen. „Bist du jetzt überzeugt Niklaus?“ hakte Elijah nach bei seinem Bruder und es musste für ihn auch nicht einfach sein, zu wissen, das jemand viel über einem wusste, die Schwächen ausnutzen könnte, wenn ich den wollte.

Aber das würde ich nicht tun, es fühlte sich falsch an und ich wollte nicht das jemand, etwas gegen mich verwenden würde. Wenn diese Prophezeiung von der Elijah gesprochen hatte, jetzt auch noch darüber anfing, wie besonders ich war ,würde ich jemanden den Hals umdrehen, vorzugsweise den einer Hexe, die mich erst hierhin gebracht hatten. Klaus war innerhalb eines Augenblickes verschwunden und Elijah stand auf, er verließ auch das Zimmer um an der Balustrade zu seinem Bruder zu schauen, der auf der anderen Seite mit Hayley darüber stritt, den Ritter zu verbrennen oder nicht. Als ich zu Elijah trat, schaute er mich an, auch wenn ich mindestens 2 Schritte von ihm entfernt stand und Klaus beobachtete, auch um wieder Gefühl in meine Beine zu bekommen, diese fühlten sich etwas taub an, konnte ich seinen Blick auf mir spüren. „Du hast ihm gerade bewiesen das du die Wahrheit sagst und Hope davor bewahrt, je zur Waisen zu werden“ stellte er fest und ich drehte mich zu ihm um, „Hope kann nichts für ihren Vater, so verrückt und paranoid er auch ist, er zeigt es nicht aber er will seinen Bruder nicht verlieren, auch wenn er in Moment genau das befürchtet“ erwiderte ich und beobachtete Klaus. Ich wagte es nicht Elijah anzusehen, was ich gerade gesagt hatte, hatte Klaus mir unbemerkt übermittelt, Elijah dagegen war ein Buch mit 7 Siegeln, worüber ich ehrlich mehr als froh war. Noch mehr Gefühle und Gedanken die ich auffangen würde und man konnte mich in die Irrenanstalt einweisen.
„Wie kommst du darauf das er genau davor Angst hat?“ hakte Elijah nach, „Daran hat er gedacht, er will seinen Bruder nicht verlieren, auch wenn er derjenige ist, der seine Geschwister immer wieder Gründe gibt, ihn im Stich zu lassen, im Gegensatz zum besagten Bruder, ist Klaus ein offenes Buch“ antwortete ich ihm und er musterte mich. „Er denkt das ich ihn seinen Bruder weg nehmen könnte, wegen diesem Mal“ fügte ich hinzu und jetzt war er erstaunt. Ich wusste nicht wieso, Klaus mir das übermittelt hatte, währenddessen ging auf der anderen Seite der Streit lauthals weiter und Hope kam heulend auf uns zu, mit tapsigen kleinen Schritten bewegte sie sich auf ihren Onkel zu. Elijah fing sie auf und tröstete sie, er ging so vorsichtig mit ihr um, als ob sie zerbrechlich war. Das kleine Mädchen hörte auf zu heulen und schaute mich mit neugierigen Augen an, die Tränen trockneten und Elijah kam näher mit seiner Nichte.

„Möchtest du einmal Kinder?“ fragte er mich, ich schaute zu Hope und sie fing an zu lächeln, ich konnte ihr nur mit einem Lächeln antworten, „Nein, ich habe nicht wirklich etwas mit Kindern, auch wenn Hope das einzige Kind ist das nicht anfängt zu heulen, wenn sie mich sieht“ antwortete ich ihm ehrlich, meine Blutgruppe war nicht wirklich kompatibel mit anderen. Daher würde es wahrscheinlich nur zu Fehlgeburten führen und dabei hatte ich nicht einmal einen Kinderwunsch. Hope lächelte breit zu mir, als ob sie mit ihren paar Monaten mehr wusste als ich, sie mochte ihren Onkel auf jeden Fall und vor allem seine Krawatte die er trug, hatte es ihr angetan. Sie zog daran und lachte, die Tränen waren vergessen und wenn ich mich richtig entsinnet, lag das Zimmer von Hope am anderen Ende des großen Hauses. Sie war eine beachtliche Strecke gelaufen, wahrscheinlich von dem Streit ihrer Eltern aufgeschreckt. Elijah musterte mich, „Und du? Als du noch Mensch warst?“ fragte ich ihn und er schaute zu Hope. „Vielleicht wäre es damals eine Option gewesen, aber man sollte nicht über etwas nachdenken das man nicht ändern kann“ lautete seine Antwort.
Er hielt mich also nicht für ein egoistisches Monster? Weil ich mich bewusst dafür entschieden hatte, keine Kinder zu bekommen, hatte ich schon öfters hören müssen, ich würde es bereuen. „Für Hope bist du auf jeden Fall ein guter Onkel“ erwiderte ich und löste ihre Hände von seiner Krawatte, „Du möchtest deinen Onkel doch nicht ersticken? Dann hast du nicht mehr so viel von ihm“ sprach ich Hope an und sie strahlte mich an.
Hope war ein süßes Baby, auch wenn ihr Anblick bei mir keinen Kinderwunsch auslöste. Oder das Verlangen selbst, so einen kleinen Menschen haben zu wollen.

Klaus hatte den Ritter in der Hand und kam auf seinem Bruder zu, „dein kleiner Mensch hatte Recht“ informierte er Elijah, Klaus tat alles dafür das er bloß niemanden mochte und niemand ihn mochte, er wollte gefürchtet werden. Der große böse Klaus, der jeden in Stücke reißen würde.
„Erstens Niklaus, ist sie nicht mein kleiner Mensch und zweitens, würdest du bitte aufhören, dich wie der Barbarbar zu benehmen, den du im Jahren 1009 gelassen haben solltest?“ informierte Elijah und Klaus antwortet ihm, „Wenn du den Stock aus dem Arsch ziehst“. Sowohl Klaus als Kol schienen beide etwas dagegen zu haben, wie Elijah sich verhielt. „Du stimmst mir doch zu?“ fragte Klaus mich, „Erst bin ich nur der kleine Mensch und jetzt willst du das ich dir zustimme?“ fragte ich ihn ungläubig, ich war schon nicht derjenige der sozial Kompetenzen hatte, aber Klaus war ja noch schlimmer als ich. „Verteidigst du etwa meine Bruder?“ hakte Klaus nach und trat auf mich zu, er versuchte mich einzuschüchtern
„Du nennst mich, Elijahs kleinen Menschen, was erwartest du von mir?“ wollte ich von ihm wissen, ich hatte einen Namen, ich war nicht jemandes Besitz. „Sorg dafür das sie mir nicht noch einmal in die Quere kommt“ befahl er seinem Bruder und war im nächsten Augenblick verschwunden. Er hatte keine Antwort auf meine Frage, weil er nicht wusste, was er von mir erwartete, in diesen Moment hasste ich meine Gabe, hasste ich die Hexen dafür mich aus meiner Welt gerissen zu haben und mich in eine geworfen zu haben, wo die Regeln ganz anders waren und wo ich irgendwie an einem Ur-Vampir gebunden war. Ich wusste zu wenig über das Band das sich gebildet hatte, um überhaupt sicher zu sein, das ich es war, die vorbestimmt war, oder ob es die Ella dieser Welt gewesen sein sollte.

Elijah POV:
Ella hatte mich mit der Analyse von Niklaus überrascht und das sie selbst keine Kinder wollte, aber Hope mochte sie. Die Frau die neben mir stand und sich von Niklaus nichts sagen ließ, überraschte mich, sie hatte gesagt ich wäre keine offenes Buch, so wie mein Bruder. Ihre Gabe entwickelte sich schnell weiter, obwohl Freya einen Zauber gewirkt hatte, also schlug ich Ella vor, das sie vielleicht etwas über die Ella aus dieser Welt online recherchieren konnte, während ich in den Büchern nach einer genauen Beschreibung des Bandes nachforschen würde, schließlich musste es mehr Informationen dazu geben. Sobald Jackson mit der Prophezeiung zurück war, konnte man sich damit auch auseinander setzten. Ella folgte mir in die Bibliothek und dort hatte Rebekah bereits Bücher rausgesucht, die von der berühmten Gefährten Mal und den Band das sich zwischen den beiden Gefährten formte, beschrieben. „Deinen Kopf hast du ja noch“ bemerkte Rebekah zu Ella, während ich ihr das MacBook reichte, damit sie online mehr Informationen über die Person herausfinden konnte, dessen Platz sie eingenommen hatte. Auch wenn diese Person verstorben war, konnte es immer noch für Überraschungen sorgen, es war schließlich nicht das erste Mal, das Tote wieder auferstanden.
Ella googlete Informationen über die Ella dieser Welt und schon nach ein paar Minuten, schüttelte sie nur noch den Kopf in Unglauben. „War sie so schlimm?“ fragte Rebekah mit einem Lächeln auf den Lippen, „Wenn du damit meinst, das sie alles online geteilt hat, was man teilen konnte? Dann ja, fehlt nur noch die Bankverbindung“ erwiderte Ella und als ich einen Blick auf den Bildschirm warf, räkelte sich dort Ella, mit langen blonden Haaren und Dessous, daneben Fotos und Videos im Gedenken an Ella, die ermordet aufgefunden worden war. Ella hatte sich die Kommentare angesehen, Lob Hymen, wechselten sich ab mit gehässigen Kommentaren und das was Ella online gepostet hatte, reichte von Streit mit ihrem Freund, bis zu Familien Problemen, weil ihre Eltern ihr kein Auto kaufen wollten, wenn sie das wollte. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war sie beinah 19 Jahre alt.
Auch Rebekah musterte die Fotos und Videos, „Also ihr seht euch ähnlich, aber du hast dunklere Haare“ bemerkte sie an Ella gewandt, „Und ich trage keine High Heels und würde auch keine Kleider anziehen“ fügte Ella hinzu. °Jedenfalls nicht so kurze° schien sie zu denken.

„Und du hast blaue Augen, sie hatte mehr grüne“ bemerkte meine Schwester und reichte Ella ein Buch, „Hier steht auf jeden Fall drin, warum du das Mal hast“ meinte sie und zeigte auf eine Passage im Buch. Es war halb in der Englischen Sprache und der Französischen Sprache geschrieben.
°Der Erdenengel ist ein mächtiges Wesen, das wenn geboren, gutes für die Menschen im Sinn hat, Erdenengel wachsen oft in liebevollen Familien auf und sind empathisch, sie können sich sehr gut in die Situation und den Bedürfnissen der Menschen einfühlen und helfen. Sie verfügen über das Vermögen, alte Wunden und Narben zu heilen. Erdenengel werden mit dem Verlangen geboren, so viele Menschen wie möglich auf den richtigen Pfad zu bringen, sie werden stark wenn sie ihr Gegenstück finden, oft werden sie zu Menschen hingezogen, die wie sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben und können so diese Menschen heilen° ich übersetzte es für Ella und Rebekah, da beide kein Französisch sprachen. „Welche dunklen Geheimnisse wohl hinter diesem hübschen Gesicht lauern?“ fragte Rebekah, Ella und ich gab ihr das Buch zurück. „Also ist diese nette Frau, dein Gegenstück weil sie ähnliche Erfahrungen wie du gemacht hat“ stellte Rebekah fest.
„Dir ist schon bewusst das diese Passage nur von Erdenengel gesprochen hat? Nicht von der Gabe, Geister sehen zu können, oder Gefühle und Gedanken von anderen auffangen zu können“ korrigierte ich sie, Ella hatte unterdessen einen Artikel gefunden, worin beschrieben wurde, wie die Ella die hier verstorben war, ihr Ende gefunden hatte.
°Die seit mehreren Wochen verschwundene M. van Els wurde heute ermordet aufgefunden. Laut der örtlichen Polizei kann davon ausgegangen werden, das es sich um einen Ritual Mord handelt, weitere Informationen werden folgen° „Du kannst Gefühle und Gedanken von anderen hören/spüren?“ fragte Rebekah Ella, „Nicht hören, es ist eher wie eine Eingebung und ich habe keine Ahnung, wie das funktioniert, konnte ich vorher nicht und ich würde es lieber nicht können“ antwortete sie Rebekah und fügte hinzu, „Und nein, das funktioniert zum Glück bei deinem Bruder nicht, falls du das auch wissen willst“.
„Warum zum Glück?“ wollte Rebekah natürlich wisse, „Weil es nervenaufreibend ist und viel Energie kostet und ich will wirklich nicht wissen, was andere denken oder fühlen“ antwortete Ella ihr und damit war das Thema auch beendet. Rebekah stand auf und bedeutete mir, ihr zu folgen.

„Elijah, sie könnte deine Chance sein, wirklich glücklich zu werden, sie ist definitiv deine Gefährtin“ teilte meine Schwester mir mit, „Nik kann nichts dagegen einbringen, er kann ihr nichts tun, er wird akzeptieren müssen, das sie deine Gefährtin ist, das beste ist eigentlich auch noch, das sie weiß, wer wir sind, was wir sind und vor allem hat sie keine Angst vor Nik“ fügte sie hinzu.
„Und du schließt das aus dem Gespräch das du mit ihr geführt hast?“ hakte ich nach und Rebekah schaute mich an, „Elijah, mach deine Augen auf, sie hätte dich liegen lassen können, sie hätte den Hexen helfen können und dennoch hat sie deinen Vampir Arsch nicht dort liegen lassen, als ich mit ihr gesprochen habe, hat man deutlich gemerkt, das sie nicht wie ihr Counter Part hier ist und Familie ist wichtig, genauso wie dir“ hielt sie mir einen Vortrag. „Das Mal auf deiner Haut taucht nicht einfach so auf, jede Information die ich finden kann, sagt das gleiche, wenn das Mal auftaucht, hat man jemand spezielles gefunden“ fügte sie hinzu und schüttelte voller Unglauben den Kopf.
„Der Wolf ist mit der Prophezeiung zurück“ unterbrach Niklaus, jeden weiteren Redefluss von Rebekah, schon bald würden wir alle Klarheit darüber haben, ob Ella uns gefährlich werden konnte, oder nicht.
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