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My stupid Heart

GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
28.03.2020
21.03.2021
52
85.439
12
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04.05.2020 1.319
 
Elijah POV:
Ella versteckte ihre Hände in den Ärmeln des Pullovers und schaute nicht in meine Richtung, ich wusste nicht was Camille mit ihren Fragen hatte bezwecken wollen, aber sie schien Antworten erhalten zu haben, weil sie Niklaus mitteilte, das Ella ganz sicher nicht mit den Hexen kooperieren würde. „Ich schulde dir noch eine Entschuldigung“ durchbrach ich die Stille und Ella schaute mich an, ihre blauen Augen funkelten vor Wut, das einzige in ihren Gesicht das ihre Emotionen zum Teil verriet. Während sie mit Cami gesprochen hatte, war mir aufgefallen das sie mit Bedacht ihre Worte gewählt hatte, sehr bewusst kurze Antworten gegeben, als ob sie sicher gehen wollte, das wir nicht zu viel über sie erfuhren.
Und sie hatte eine Mauer um ihre Emotionen hoch gezogen, niemand sollte wissen, wie sie sich fühlte, „Die Familie geht über alles, sonst noch etwas? Vielleicht noch ein paar Details zu diesem Gefährten Teil? Sonst würde ich es bevorzugen, alleine hier zu sitzen“ schnitt sie mir das Wort ab, bevor ich mich bei ihr entschuldigen konnte. Wieder versteckte sie ihre Hände in den Ärmeln, die Geste hatte sie öfters gemacht, aus irgendeinem Grund versteckte sie immer wieder ihre Hände.

„Du hast gestern geschrieben, aus persönlichen Gründen, möchtest du nicht bei deinem vollen Namen genannt werden, von welchen Gründen hast du gesprochen?“ fragte ich sie, was mich schon seit gestern immer wieder heimsuchte. Ihre Miene wurde verschlossen, statt mich anzusehen, schaute sie weg und gab mir nicht direkt eine Antwort. „Warum ist das wichtig?“ fragte sie mich nach einer gefühlten Ewigkeit, „Es gibt viele Gründe warum jemand, eine anderen Namen wählt, es ist wichtig zu wissen, ob jemand dir mit deinem vollen Namen schaden kann“ antwortete ich ihr und auch wenn sie wütend auf mich war, ich konnte sie nicht einfach ihrem Schicksal überlassen.
Selbst wenn sie nicht meine Gefährtin wäre, hätte ich sie nicht einfach ihrem Schicksal überlassen, auch wenn es in der gegeben Situation, einfach zu sagen war.
„Niemand aus dieser Welt und auch nicht in meiner“ erwiderte sie, sie war nicht bereit mir etwas zu sagen, noch ahnte ich nicht, wie es in ihr aussah und wie stark der Schock hier bleiben zu müssen, sie getroffen hatte.

Ich stand auf und beschloss sie allein zu lassen, als ich aus ihrem Zimmer trat, konnte ich schon hören, wie Niklaus, Camille naiv nannte, weil Ella ihr nicht viel gesagt hatte. „Sie erscheint mir eher traumatisiert als rachsüchtig deiner Familie gegenüber! Du hast nicht mit ihr geredet, kurze Antworten, extrem ruhig und dann muss sie damit klar kommen, die Gefährtin von Elijah zu sein, glaub mir, zu realisieren das es Vampire gibt, Werwölfe und alles hat mir viel abverlangt, aber was glaubst du bitte, macht das mit jemanden, der aus einer anderen Welt stammt? Sie hat sich nicht dazu entschieden, geschweige den diese Gabe“ verteidigte Camille sie und als ich zu meinem Bruder und Camille trat, hatte Niklaus sich nicht einmal ansatzweise beruhigt.
„Sie hat euch um den Finger gewickelt“ warf er uns beiden vor, „Das hat sie nicht Niklaus, das kann ich dir versichern“ versicherte ich ihm, ich fühlte mich in zwei gerissen, einerseits die Verantwortung meiner Familie gegenüber und jetzt hatte ich auch die Verantwortung für einen Menschen, der mich sehr wahrscheinlich hasste.
Manchmal waren die Narben die wir auf der Seele trugen, die Narben die am langsamsten heilten.

„Ich habe selbst gesehen, das sie die Wahrheit sagt, sie hat in den Niederlanden gelebt, die Hexen haben sie aus ihrem Leben gerissen und so wie es scheint um sie gegen uns zu verwenden, das sie nicht bereit ist den Hexen zu helfen, sollte dich eher freuen“ bemerkte ich und Niklaus schaute mich an, „Wer sagt das es kein Plan von ihr ist?“ fragte er und schaute mich an. Er suchte nur nach einen Grund um Blut fließen zu lassen. „Weil wenn einmal das Mal aktiviert wurde, kann kein Gefährte der anderen Hälfte etwas tun“ mischte sich Jackson ein und erklärte, das es bei Werwölfen ähnlich war, Hayley brachte Hope wahrscheinlich gerade ins Bett. „Wir haben seit Jahrzehnten von einer Prophezeiung gehört, das eines Tages, ein mächtiger Mensch kommen würde und den Untergang der übernatürlichen Ordnung bedeuten würde“ erklärte er und ich konnte hören wie Hayley sich näherte, Hope kicherte und Niklaus war sogleich bei seiner Tochter.
Hayley begab sich zu ihrem Ehemann und er führte weiter, „Das Mal auf der Haut hat sich viel früher offenbart als es normalerweise der Fall ist, das bedeutet, das die Prophezeiung nicht auf die Frau zutrifft, die das Gegenstück deines Bruders ist“ endete er die Erklärung und Freya schaute zu mir, „Kannst du dich an den genauen Wortlaut erinnern?“ fragte sie ihn.
„Nein, aber meine Großmutter hat die Überlieferung aufgeschrieben“ erwiderte Jackson, „Dann besorg diese Überlieferung!“ forderte Niklaus ihn auf.
„Niklaus es würde helfen wenn du freundlich fragen würdest“ bemerkte ich und mein lieber Bruder schaute mich an, als er ob mich jeden Moment erneut erdolchen wollte. Hayley räusperte sich und informierte nach Ella, wer sie war und was sie hier tat. „Es scheint so als hätte Elijah sich ein neues Spielzeug zugelegt, alles weitere wird er dir sicher gerne erklären, oder sein neues Spielzeug selbst“ erwiderte Niklaus und ließ Hayley und Jackson mit mir allein.
Freya und Camille folgten Niklaus, wahrscheinlich um ihn davon abzuhalten, den Hexen einen Besuch abzustatten.

Bevor ich jedoch etwas sagen konnte, erklärte Jackson, seiner Frau, das Ella meine Gefährtin war, das laut einer alten Prophezeiung, jemand wie sie es war, die übernatürliche Welt auslöschen konnte, aber das war bei ihr nicht der Fall. „Und du bist dir sicher weil?“ hakte Hayley nach, „Weil sie das Mark auf der Haut trägt, sie will meiner Familie und mir nichts böses, diejenige deren Platz sie eingenommen hat, ist seit knapp 5 Jahren Tod“ antwortete ich ihr. „Die Hexen können es nicht lassen“ murmelte Hayley und Jackson versprach ihr, das Hope sicher sein würde.
Ich ließ die Beiden allein und beschloss Ella von den neuen Entwickelungen zu erzählen, sie verdiente es, zu wissen, was die andere aus dieser Welt für ein Schicksal haben würde.
Als ich bei ihrem Zimmer angekommen war, holte sie gerade die Simkarte aus ihrem Smartphone, ihr Smartphone schien jetzt definitiv kaputt zu sein.
„Es gibt Neuigkeiten“ sprach ich sie an und Ella schaute zu mir, „Es gibt scheinbar eine Prophezeiung, eine die davon spricht, das jemand mit deinen Fähigkeiten, der Untergang der übernatürlichen Welt sein wird“ erklärte ich ihr. „Und das bedeutet?“ hakte sie nach und ich setzte mich zu ihr aufs Bett, „Das diejenige, deren Platz du eingenommen hast, war vorbestimmt, die übernatürliche Welt ins Verderben zu stürzen, laut Jackson ist das aber nicht bei dir der Fall, wegen dem Mal“ fasste ich zusammen, was Jackson gesagt hatte. „Mit anderen Worten, diejenige die vor Jahren gestorben ist, hätte jedes übernatürliche Wesen töten können, wenn die Hexen schnell genug gewesen wären“ fasste Ella zusammen, ihre Stimme verriet keine Emotionen.

„Und laut dem Wolf bist du das genaue Gegenteil“ mischte sich jetzt mein Bruder Niklaus ein und trat ein, er bedachte Ella mit einem diabolischen Lächeln auf dem Lippen. Sie schaute ihn an, „Wenn ich in Betracht ziehe, was mein Bruder gesagt hat und der Wolf, kannst du mir von Nutzen sein“ fügte er hinzu. „Dir von Nutzen sein? Und wenn du findest, ich lenke deinen Bruder ab, bringst du mich um, nein danke“ antwortete sie ihm. Niklaus gefiel diese Antwort überhaupt nicht.
„Du nimmst dir sehr viel raus“ stellte er fest, „Niklaus“ warnte ich ihn, aber Ella überraschte mich. „Weil ich nicht deine Marionette sein will? Weder dein Bruder noch ich habe mir das ausgesucht“ wehrte sie sich, Niklaus testete ihre Loyalität.
Ich konnte seine Methode nicht gutheißen und dennoch ließ er sich nicht davon abbringen.
„Wenn du die Möglichkeit hast, in deine Welt zurück zu kehren, aber mein Bruder muss dafür sterben, wie entscheidest du dich?“ wollte Niklaus wissen und ihre Antwort würde nicht nur mich überraschen.
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