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My stupid Heart

GeschichteMystery, Übernatürlich / P16 / Gen
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
28.03.2020
21.03.2021
52
85.439
12
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
02.05.2020 1.918
 
Elijah POV:
Rebekah verlangte von mir ihr zu erzählen, wie ich Ella kennen gelernt hatte und wieso sie gerade noch gesagt hatte, sie hätte mich auch verbluten lassen können. Also fasste ich es kurz zusammen, auch wie Ella mir verschwiegen hatte, das sie sehr wohl wusste, wer ich war, aber das war zu ihrem eigenen Schutz. „Verständlich das sie wütend auf dich ist, ich wäre auch wütend auf dich, wenn ich an ihrer Stelle wäre und ein Fremder in meinen Kopf herumwühlen würde“ stellte sie sich auf die Seite von Ella. „Obwohl du schon immer einen Hang dazu hast, drastische Maßnahmen zu ergreifen, wenn du jemanden beschützt“ fügte sie hinzu. Rebekah hatte dafür plädiert bevor sie ging, das ich mich wieder mit Niklaus aussöhnen sollte, weil er Gia getötet hatte. Gia war unschuldig gewesen, auch wenn ich keine tiefen Gefühle für sie hegte, wie ich es für Hayley tat, hatte sie mir dennoch viel bedeutet. Ob Ella so jemanden in ihrem Leben hatte?
Rebekah jedenfalls entschuldigte sich, aber sie müsste ihre beiden Brüder kurz die Köpfe einschlagen, da wieder mal ein paar Hexen hinter ihrer Nichte her waren und sie beide brauchten um Hope zu beschützen. „Kein Problem, ich werde nicht abhauen“ erwiderte Ella darauf und schien froh zu sein, das wir beide sie alleine ließen.

War es weil Ella meine Gefährtin war, das sich die Nähe zu ihr so anders anfühlte? Und dann die Bilder die ich gesehen hatte, es war immer noch schwer zu fassen, das sie aus einer anderen Welt stammte. Mein Bruder Niklaus wollte von Rebekah wissen, ob sie Ella glaubte. „Nik, es ist deutlich das sie weiß wer wir sind, sie weiß genau zu was wir fähig sind und Elijah glaubt ihr nicht einfach so, er hat sich Zugang zu ihren Gedanken verschafft, worüber sie verständlicherweise nicht glücklich ist“ bestätigte sie das sie Ella glaubte. Freya fügte auch hinzu das alle Zeichen bei Ella darauf hindeuteten, das sie die Wahrheit sagte. „Du sagst deutest und ganz ehrlich, Elijah hat ein Helferssyndrom, eine Frau muss ihn nur anlächeln und er hilft ihr“ erwiderte Niklaus und Freya schaute zu mir, „Niklaus, hätte ich die Hexen, jemand unschuldiges töten lassen sollen, damit sie die Macht haben um Hope etwas zu tun? Einem unschuldigen Baby?“ informierte ich mich bei meinem Bruder. Sein Blick allein sagte genug, „Wenn sie auch nur in die Nähe von Hope kommt“ drohte er mir, aber das war sehr wahrscheinlich das letzte was Ella wollte.
„Und scheinbar hat jeder von euch ein Detail vergessen, egal wie gerne Ella auch lügen wollen würde, sie kann Elijah nicht anlügen“ brachte Rebekah, Niklaus in Erinnerung.

„Warum vergisst das jeder? Gefährten die sich gefunden haben, können aneinander nicht anlügen, so gerne sie das auch wollen“ brachte sie uns in Erinnerung und Niklaus schaute mich an.
„Du weißt das auch nur, weil du die hoffnungslos romantische von uns bist“ erwiderte Niklaus worauf Rebekah ihn verächtlich anschaute. Niklaus ließ seine Frustration an seinen Geschwistern aus, auch wenn er selbst verantwortlich war für seine Situation.
„Kann mir jemand sagen, seit wann Elijah, eine Gefährtin hat?“ mischte sich Marcellus ein und Camille war bei ihm, sie schaute mich verwirrt an. „Marcel, schön das du da bist, dann kannst du direkt mal versuchen, Elijah’s kleinen Menschen zu manipulieren, mal sehen ob es bei dir auch nicht funktioniert“ frohlockte Niklaus und Marcellus schaute zu Rebekah.
„Niklaus, du wirst Marcellus nicht für deine Zwecke einspannen“ setzte ich dem allen einen Riegel vor, Camille schaute zu Niklaus und verlangte von ihm eine Erklärung, warum er sie herbestellt hatte.
„Elijah warum stellst du Cami nicht an deinen neusten kleinen Menschen vor“ schlug Niklaus vor mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Camille schaute zu mir und mir blieb nichts anderes übrig, als ihr zu erklären, was genau mein Bruder meinte.

„Du willst mir also wirklich weiß machen, das du gestern jemanden kennen gelernt hast, der aus einer anderen Welt stammt und diese Welt kennt? Das ist echt das verrückteste das ich je gehört habe“ fasste Camille zusammen, als ich ihr erklärt hatte, was mein Bruder meinte und Marcellus bestätigte Camille, das er auch davon gehört hatte, ihm aber noch nie ein Erdenengel begegnet war und er diese auch nicht begegnen wollte. „Ein Erdenengel der einen Anker hat und deren Gabe voll ausgereift ist, kann nicht nur den Hexen gefährlich werden, so jemand kann ganze Armeen ausschalten, ohne dafür etwas zu tun“ offenbarte er warum die Hexen, Ella unbedingt hatten haben wollten. Sie würde wenn ihre Gabe komplett ausgereift war, sogar einem Ur-Vampir gefährlich werden können. Ella war also im Prinzip, eine gefährliche Waffe.
„Es geht immer verrückter“ murmelte Rebekah mehr zu sich selbst und Niklaus hatte einen Glanz in den Augen, den ich nur zu gut kannte, er würde Ella zu seinen Zwecken nutzen, Angst sähen, seine Feinden würden nicht mehr wagen, etwas gegen ihn zu unternehmen, wenn er einmal dafür gesorgt hatte, das sich herumsprach, was für eine Waffe er hatte. Und Ella würde die Zielscheibe für diverse Mordanschläge werden. Dies konnte ich ihr nicht antun.
„Klaus du wirst nicht jemanden unschuldiges zu deiner Waffe machen“ bremste Camille ihn aus und schaute zu mir, sie würde Niklaus diese Gedanken ausreden und ich würde mich daran machen um Ella diese neue Informationen mitzuteilen, bevor sie es von jemand anderen erfuhr.
Schließlich musste ich mich noch bei ihr entschuldigen, dafür das ich in ihren Kopf eingedrungen war, was sie mir deutlich zu verstehen gegeben hatte, ich nie wieder tun dürfte.

Ella POV:
Wie lange hielten meine Nerven es noch aus? Wie lange bis ich endgültig den Verstand verloren hatte? Weil ganz ehrlich, so einfach zu verstehen, das ich wirklich hier war, war es nicht für mich, als wie ich es hatte aussehen lassen. Jetzt saß ich hier auf einem King? Queen Size? Bett und versuchte mein Handy wieder zum Laufen zu bekommen, der Akku war noch voll gewesen, aber der Bildschirm funktionierte nur noch teilweise, genau in der Mitte verliefen schöne Regenbogen Streifen.
Zum Glück hatte ich alles so eingerichtet, das meine Foto’s in die Cloud geuploadet wurden, sonst hätte ich auch die paar Foto’s die ich von meiner Familie und meinen Haustieren hatte verloren. Es wurde am Türrahmen geklopft, in der Tür stand Camille, hinter ihr Elijah.
„Darf ich eintreten?“ fragte sie, „Ich glaube nicht das ich was dagegen haben kann, da dies nicht mein Zimmer ist“ antwortete ich ihr, worauf Elijah sich räusperte und hinzufügte „Bis aufs weitere, kannst du dieses Zimmer als das deine betrachten“.

Cami trat ein und setzte sich zu mir aufs Bett, ihr Blick fiel auf mein Smartphone, sie sagte nichts über die Tatsache das der Bildschirm kaputt war. Ich wusste nicht welche Uhrzeit es hier war, geschweige den das mein Zeitgefühl irgendwie verlässlich war. Genau das bereitete mir noch am meisten die Probleme, nicht zu wissen, wie spät es ist. Elijah betrat den Raum und lehnte gegen die Badezimmertür, es war ein großzügig geschnittenes Bad mit Dusche und Badewanne, neben der Toilette, sein Blick war unergründlich und auch wenn ich ihn nicht direkt anschaute, sondern mich auf mein Smartphone konzentrierte, das ich mit einem geübten Handgriff ausschaltete, spürte ich seinen Blick auf mir. „Klaus vermutet das du dir deine Herkunft ausgedacht hast“ sprach sie mich an, ich schaute sie an und ein bitteres Lächeln schlich sich auf meine Lippen.
„Dann habe ich das aber sehr überzeugend getan, da jeder sehr wohl an meiner Aussprache hören kann, das ich kein Englisch Muttersprachler bin“ erwiderte ich darauf mit einem bitteren Ton in der Stimme, worauf Cami, bemerkte das ich Englisch gut beherrschte.
„99% der niederländischen Bevölkerung spricht Englisch, daher ist das nicht weiter verwunderlich“ bemerkte ich nebenbei und verfluchte mein Gehirn für unnütze Fakten, es interessierte niemanden, wie viele der Niederländer, Englisch gut sprechen konnte.

Das Mal bestimmte sicher als nächstes das ich mich irgendwann unsterblich in Elijah verlieben würde. „Es zeigt sich mit der Zeit wie sich das weiter entwickelt“ bemerkte Elijah beiläufig, als würde er bemerken, das angefangen hatte zu regnen. Als ich zu ihm schaute, lehnte er ganz gelassen gegen die Wand, Cami schaute von ihm zu mir. Sie schien die Spannung die sich im Raum breit machte, zu spüren, weil Eijah hatte nur als Entschuldigung vorgebracht, sicher sein zu müssen, das ich keine Gefahr für seine Familie war, aber das ging auch anders.
„Du hast Elijah gestern nicht auf dem Friedhof allein gelassen“ bemerkte Cami, „Das war eher anders rum, er hat mich nicht allein gelassen“ korrigierte ich sie und Cami schaute mich an. „Du redest nicht gerne oder?“ fragte sie mich mit einem Lächeln. „Introvertiert zu 100%“ lautete meine Antwort darauf, ich war viel besser darin, schriftlich zu kommunizieren, vor allem wenn niemand vor mir saß. „Was ich von Elijah gehört habe, hast du den Hexen nicht gesagt, das du sie verstehst“ bemerkte sie und schaute mich untersuchend an. „Wenn du wissen willst, warum kannst du auch einfach fragen“ erwiderte ich darauf und Cami schaute mich ertappt an. Es war deutlich das sie für Klaus herausfinden sollten, warum ich den Hexen nicht hatte helfen wollen und er wollte wissen wo meine Loyalität lag, ganz einfach, bei meinem Leben.

„Ist das so offensichtlich?“ fragte Cami mich erstaunt und sie schaute zu Elijah, dieser sagte nichts, er schien sich die Aufgabe des Beobachters zugedacht zu haben. „Keine Ahnung, das solltest du jemanden fragen, der nicht mit Geistern reden kann und bis heute Morgen dachte ich das ich träume, weil man eigentlich nicht in einer anderen Welt landen kann“ antwortete ich ihr und verschloss meine Emotionen hinter meiner Mauer aus Steinen, die ich mit mindestens 3 weiteren Mauern verschloss. Ich wollte nicht das jemand in meine Gedanken eindringen konnte und mir so Dinge entlockte die ich nicht wollte, das jemand davon wusste. Geschweige den wusste ich was Elijah von mir wusste.
„Wie ist deine Welt? Die Gabe hattest du dort auch schon?“ fragte Cami weiter und wirkte ehrlich interessiert. „Genauso wie diese, nur ohne Vampire und Magie und dem allen, jedenfalls soweit ich weiß“ antwortete ich ihr und führte weiter, das ich in meiner Welt keine Geister sehen konnte, meine Mutter konnte es, ich hatte nur ab und zu ein Vorgefühl das auch wahr geworden war, aber nicht so wie hier. Cami schaute zu Elijah und verlangte von ihm das er sich aufs Bett setzte und vielleicht etwas über sein langes Leben erzählte, vielleicht sogar Trivia spielen.
Elijah setzte sich aufs Bett und Cami musterte das Mal auf seiner Haut, „Das ist ein M, aber Elijah sagte, dein Name ist Ella?“ fragte sie mich mit Verwirrung in der Stimme. „Mein voller Name ist Manuela, aber ich benutzte lieber die Kurzform“ erklärte ich ihr und verbarg, wie sehr mich mein voller Name an mein Ich aus meiner Welt erinnerte.

Ich wollte nicht länger das stille, seltsame Kind sein das ich in meiner Welt war, der Außenseiter und die auch im Erwachsen Alter lieber mit Büchern und online Freunden rum hing als mit Menschen. Wenn ich als Ella online etwas postete, war ich nicht ich, sondern jemand anders, jemand der in ihren Geschichten, die ich vor Jahren geschrieben hatte, etwas verarbeitet hatte. Das alles war ich als Ella nicht. Aber ich konnte meine Vergangenheit leider nicht so einfach abstreifen.
„Es ist ein schöner Name, aber das sagt man auch von Camille“ erwiderte Cami und schaute zu Elijah, „Ich glaube ihr beide habt noch etwas zu besprechen“ und mit diesen Worte verließ sie das Zimmer. Was ich schon bald von Elijah erfahren würde, würde mich aus der Bahn werfen.
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