3 agents meet each other

von Canceler
GeschichteAbenteuer, Humor / P12 Slash
Agent 3 Agent 4 Agent 8 Callie Käpt'n Kuttelfisch Marie
28.03.2020
08.04.2020
5
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~Nummer acht's Sicht~

Ich lächelte als ich die warmen Sonnenstrahlen in meinem Gesicht spürte. Seit ich in Inkopolis lebte, war mein Leben ruhig und angenehm. Auch wenn ich hin und wieder ein kleines Trauma bekam, wenn ich bei Shrimpson etwas zu trinken mixte. Aber damit musste man eben leben. Heute war es wieder soweit. Heute arbeitete ich seit langem wieder bei Shrimpson. Ich hatte eine kleine gesundheitliche Pause eingelegt, und jetzt ging es allmählich wieder. Ich ging aus meiner kleinen Wohnung um die Ecke, zu meinem Arbeitsplatz. Dank Nummer 3 hatte ich doch noch eine Wohnung bekommen. Ich grinste als ich mich daran zurückerinnerte, wie sie sich ganz theatralisch bei dem Vermieter eingeschleimt hatte. ,,Hallo 8, heute wieder fit?", begrüßte mich Shrimpson freudig, während er ein paar Zutaten einschlichtete. Ich nickte. ,,Ja. Danke dass du mir ne Pause gegeben hast.", erwiderte ich und ging zu meinem Dienstplan, der ganz hinten vom Truck hing. ,,Ach, ich habe heute schon um 12 Arbeitsschluss?!", fragte ich überrascht, als ich den Plan musterte. Shrimpson nickte. ,,Jap. Keine Ahnung warum, eine Anordnung. Ist heute in den Nachrichten herumgegangen.", nuschelte er und wandte sich wieder seiner Arbeit zu. Ich zuckte mit den Schultern, dann machte ich mich an die Arbeit. Eine halbe Stunde später hängte ich ein 'Geöffnet!' Schild an den Truck. Jetzt konnten Inkling kommen und sich etwas zu essen holen. Doch sogar noch eine halbe Stunde später tat sich nichts. Verwundert kratzte ich mich am Kopf. ,,Sagmal Shrimpson",begann ich, ,,wo sind denn alle? Normalerweis läuft der Laden hier." Shrimpson zuckte mit den Schultern. ,,Keine Ahnung. Warscheinlich haben Marina und Perla noch gesagt, dass niemand außer Haus gehen soll, außer die die arbeiten." Als er meinen verwunderten Blick sah, fügte er hinzu:,,Frag mich nich warum." Dann wandte er sich wieder an seine Arbeit, in dem er Coupons zuschnitt. Etwas besorgt putzte ich ein paar Gläser, die noch schmutzig waren. Komisch. Aber es wird seine Gründe haben.

~Nummer drei's Sicht~

Es war früher Morgen, als ich von meinem Handywecker aufgeweckt wurde. Aggressiv packte ich mein Telefon und drehte es ab. Am liebsten hätte ich das Ding genommen und aus dem Fenster werfen, aber ich brauchte mein Handy noch, also verkniff ich es mir. Ich checkte ein paar meiner Nachrichten, als ich bemerkte dass ich von Käpt'n Kuttelfisch, Aioli und Limone je drei verpasste Anrufe hatte. Verwundert runzelte ich die Stirn. Ich war sozusagen in Pension, was wollten die drei denn? Nachdem ich mich angezogen und gefrühstückt hatte, rief ich zuerst Limone zurück. Es klingelte nicht lange. ,,Hallo, du hast mich heute total oft angerufen. Ich hoffe es ist nichts schlimmes pass-" Bevor ich ausreden konnte fiel mir Limone ins Wort. ,,Nummer 3! Wir haben ein Problem! Beweg deinen Hintern auf der Stelle zum Octo Canyon! Und nimm Nummer 8 und 4 mit!" Dann legte sie auf. Irritiert ließ ich mein Handy sinken. So aufgewühlt hatte ich Limone noch nie erlebt. Es musste wirklich ein großes Problem sein! Ich stürmte in mein Zimmer, wo mein Klecksroller lehnte. Nummer 8 nahm ich einen Kleckser mit.Sie sollte um diese Zeit bei Shrimpson arbeiten, da hatte sie keine Waffe. Und Nummer 4 hatte selber Waffen zu Hause. Dann machte ich mich auf den Weg zum Snackwagen, wo Nummer 8 jobbte.

~Nummer acht's Sicht~

Schon als ich dachte ich würde hie vor Langweile verrecken, sah ich ein Inkling Mädchen in der Nähe des Trucks gehen. Hoffnung kam in mir auf. Hoffentlich wollte sie etwas bei uns zum Essen kaufen! Doch dieses Mädchen bewegte sich desto näher sie uns kam, immer langsamer. Bis sie schließlich in einem Busch verschwand. Hä? Wie war denn die drauf? Hatte die psychische Störungen oder so? Plötzlich bewegte sich der Busch in unsere Richtung. Angst kam in mir hoch. Was war wenn es eine  Mutantin war?! Ich kramte langsam ein Messer aus einer Schublade. Wenigstens etwas. Als der Busch schon näher war, hob ich das Messer hoch. Doch plötzlich schoss ein Kopf aus dem Gebüsch hervor. Ich quietschte und warf das Messer nach dem Mädchen. Doch das Gesicht welches aus dem Busch aufgetaucht war, kannte ich nur zu gut. ,,Nummer 3?!", fragte ich überrascht. Sie war um ein Haar meinem geworfenem Messer ausgeworfen. Nun sah sie mich genervt an und zeigte mir einen Vogel, während sie mit der anderen Hand ,,Sei leise!" zeigte. Ich sah sie nur fragend an. Shrimpson hinter mir arbeitet einfach weiter. Kein Wunder, er hatte ja auch Kopfhörer auf. Und die Musik dudelte so laut, sogar ich konnte sie hören. Ich zeigte Nummer 3 dass ich nicht verstand. Sie fuchtelte in ihrem Busch mindestens hundert mal mit für mich unverständlichen Handzeichen herum. Was wollte sie mir zur Hölle nochmal sagen? Als sie merkte dass ich nicht verstand, sah sie nach links und rechts, dann robbte sie zu mir hinüber(natürlich ohne dem Busch). ,,Nummer 3, was sollte diese komische Aktion?", fragte ich sie, als sie in Hörweite war. ,,Das sollte ich eher dich fragen! Du hast ein Messer nach mir geworfen!", zischte sie und sah sie nochmal nervös um. Dann seufzte sie. ,,Nagut, 8, ich muss dich jetzt leider aus deiner wirklich wundervollen Arbeit entführen.", meinte Nummer 3 ernst. ,,Was? Wieso? ich hab noch 3 Stunden.", erwiderte ich. Sie verdrehte die Augen. ,,Komm einfach. Es hat seine Gründe, ok?" Ich kaute nervös auf meiner Unterlippe herum. ,,Aber Shrimpson merkt dass do-" bevor ich ausgeredet hatte, packte Nummer 3 einen Pfeil aus ihrer Hosentasche und schleudere ihn knapp an mir vorbei auf Shrimpson zu. Der blieb irgendwo auf seiner Hüfte hängen, und er klappte Sekunden später zusammen. ,,So. Problem gelöst. Kommst du jetzt?",fragte sie ungeduldig und entfernte sich langsam vom Truck. Ich war wie gelähmt. Nummer 3 hatte meinem Boss gerade einfach einen Betäubungspfeil reingerammt. Wie war denn die drauf? ,,Aaaaaacht? Kommst du? Ich hab nicht ewig Zeit, Nummer 4 müssen wir auch noch holen.", sagte sie und sah sich zu mir um. ,,Ähm...aber..warum?", stotterte ich, immer noch überrumpelt von den Ereignissen. Sie verdrehte die Augen noch mal. ,,Keine Ahnung. Und jetzt komm endlich. Oder soll ich dich ziehen?" Als ich nicht reagierte, kam sie zurück und packe mich am Arm. ,,Komm Miss 'Ich hab noch nie jemanden umfallen sehen wenn er von dem Betäubungspfeil von Nummer 3 abgeschossen wurde'. Wir müssen uns  beeilen. Unsere Waffen lehnen hinten bei der Bär GmbH, und ich will nicht dass vielleicht irgend ein Vollidiot aus dem haus gegangen ist und sie mitgenommen hat."

~Nummer vier's Sicht~

Bei mir war jeder Tag der gleiche. Aufstehen und essen. Und nebenbei die Nachrichten schauen. Früher, als man mich gebraucht hatte um den Elektrowels zurückzuholen, war ich total fit und sportlich gewesen, doch jetzt war ich einfach nur faul und müde. Tja, dass war halt so wenn man dann nicht mehr gebraucht wurde. Ich starrte auf meinen Fernseher, während ich mir ein Brot mit Nougat Creme bestrich. ,,Bitte bleibt alle in euren Häusern! Geht ja nicht raus! Warum können wir euch nicht sagen, befolgt es einfach wenn euch euer Leben lieb ist! Und alle Lebensmittel Geschäfte schließen heute um zwölf!Also geht noch schnell einkaufen!",verkündeten Marina und Perla anstatt den Arenen in den Nachrichten. Ich runzelte verwundert die Stirn. Was war denn los? Obwohl, eigentlich konnte mir das eh egal sein. zu Hause bleiben war schließlich das Beste für mich. Sonst hätte ich heute wieder in diesem dreckigen Klamottenladen jobben können. Ich steckte mir mein Brot in den Mund und gewagte mich zur Couch um mein 'Schläfchen nach dem noch nicht aufgegessen Frühstück' zu machen. Ich biss ein Stückchen von meinem Brötchen ab, dann legte ich mich hin und schlief ein.

Ich wurde von einem lauten Knall geweckt. Überrascht versuchte ich mich zu drehen, wobei ich vom Sofa fiel. Ich rieb mir den Kopf und sah zur Tür, wo der Knall hergekommen war. Und wen sah ich da? ,,Nummer 3, Nummer 8, welch wichtige Sache führt euch hier her, denn ihr habt meinen kostbaren Schlaf gestört und meine Eingangstür zu Kleinholz verarbeitet!!" Die letzen Worte schrie ich förmlich.  Denn da wo vorher meine Tür war, lag nur noch zertrümmertes Holz. Nummer 3 verdrehte die Augen. ,,Heul nicht rum sondern schwing deinen Hintern hier zu uns." Ich sah sie perplex an. ,,Nein! Ich hab heute meinen freien Tag!" ,,Limone braucht uns!",fügte sie dann genervt hinzu. ,,Also Trödel nicht sondern komm." Ich starrte sie an. Ich hatte mit Nummer 3 nur zwei mal zu tun gehabt, und zwar einmal als ich neu in die Aquamarine gekommen war, und einmal als sie Nummer 8 vorgestellt hatte. ,,Uns drei?",fragte ich nochmal. ,,Boah ja, jetzt komm endlich!" Ich zog einen Schmollmund. ,,Limone hat dich informiert, stimmt's? Warum mich nicht?!" Ich sah Nummer 3 an dass ihr gleich der Geduldsfaden reißen würde, sie sich aber zurückhielt um nicht vor Nummer 8 auszurasten. ,,Ich bin eben länger als du bei der Aquamarine, und jetzt komm verdammt nochmal!", sagte sie nun etwas lauter. Murrend zog ich meine Sneaker an und folgte Nummer 8 und 3 aus meinem kaputten Eingang. ,,Meine schöne Tür!", klagte ich auf dem Weg zum Octo Canyon. ,,Tut mir echt leid, sie hat die Tür einfach durchgetreten.", flüsterte Nummer 8 mir zu. Ich zuckte mürrisch mit den Schultern. ,,Was kann man machen. Sie ist ebenso.", murmelte ich und latschte weiter hinter Nummer 3 her. Plötzlich blieb sie stehen. ,,Also erstmal kann ich euch hören, und zweitens sind wir da.", meinte sie und gab den Blick auf den mir vertrauten Gullideckel frei. Ich seufzte. ,,Here we go.", murmelte ich. ,,Na gut, alle rein da. Nummer 4, du weißt wie das geht. Nummer 8, verwandle dich einfach zum Oktopus, ok?",erklärte Nummer 3 uns. 8 nickte nervös, und Nummer 3 tauchte in die Dunkelheit. ,,Jetzt du.", sagte ich lächelnd zu 8. Sie nickte und verwandelte sich zum Oktopus. Dann tat ich es den beiden nach. Wenn ich doch nur gewusst hätte, dass wir bald ein großartiges Abenteuer erleben würden.