Wolfspack

von Rar22
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16
Gray Fullbuster Lucy Heartfilia OC (Own Character)
28.03.2020
23.05.2020
17
34.259
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23.05.2020 2.444
 
Die Fairy Tail Mitglieder saßen alle gespannt in der Gilde.
Vor 6 Monaten waren Lucy und Gray wieder zurück nach Xerias gegangen.
Nachdem sie noch 3 Monate geblieben waren, alles weitere mit dem Rat geklärt hatten und noch ein wenig Urlaub gemacht hatten.
Aber heute waren sie alle nervös und gespannt, denn Wendy hatte den Geburtstermin auf diesen Tag ausgerechnet.
Und sie warteten auf den Uhu oder einen anderen Vogel der ihnen, die Mitteilung brachte, dass dieses mal alles gut gegangen war.
Zu früh war es diese mal auf jeden Fall nicht gekommen.
„Entspannt euch, es kann auch ein paar Tage später kommen.“, murmelte Mira, die jedoch genauso nervös war.
Sie alle wünschten es Gray und Lucy das alles gut ging.
Das hatten sie beide verdient.
Wendy seufzte leise und murmelte das sie erst einmal nach Hause gehen würde, die anderen könnten sie ja über den Mobilen-Lacrima erreichen, wenn etwas wäre.
Lisanna nickte ihr nur zu.
Gerade als Wendy aufstand und mit Charle nach Hause gehen wollte sprang die Tür auf.
Sie sahen den weißen Wolf, von dem sie allerdings sofort wussten das es nicht Gray war.
Erschrocken starrten alle Syrus an der sofort auf Wendy zu lief.
„Lucy will dich da haben.“, sagte er ohne sich zu verwandeln und Wendy nickte schnell.
Sie wollte neben ihm herlaufen, doch er meinte nur sie solle aufsteigen.
Wendy fühlte sich ein wenig unwohl und es war ihr peinlich, aber sie tat was er sagte.
Sofort lief er wieder mit ihr los und Charle folgte den beiden.
Lisanna hatte sich in Natsus Arm geknallt und sah ihn erschrocken an.
„Was ist, wenn doch etwas…“, fing sie ängstlich an.
Natsu schüttelte den Kopf.
„Das Wissen wir nicht, hoffen wir das beste.“, murmelte er und drückte ihre Hand.
Langsam nickte sie und holte tief Luft.

Syrus war so schnell wie möglich mir Wendy zu Lucy und Gray gerannt.
In der Hüte stieg sie wieder von ihm ab und er verwandelte sich wieder zurück.
Wendy wurde sofort rot.
Dann hörte sie Lucy aber auch schon unterdrückt aufschreien.
Ohne sich weiter Gedanken darüber zu machen, rannte sie die Treppe hoch und betrat das Zimmer, vor dem Theros und Aido standen.
Sie sah Lucy schwer atmend auf dem Bett und Kia die ihr einen kalten Waschlappen auf die Stirn gelegt hatte.
Gray saß neben ihr und hielt ihre Hand.
Sofort trat sie auf Lucy zu und untersuchte sie sofort.
Kurz runzelte sie verwirrt die Stirn und sah Lucy an.
„Es ist alles so, wie es sein soll.“, sagte sie verwirrt und Gray nickte.
„Lucy hat nur Angst und dir vertraut sie am meisten.“, murmelte er so leise, das Lucy es nicht mitbekam.
Wendy musste leicht lächeln, aber sie konnte Lucy verstehen und ehrlich gesagt sie fühlte sich geehrt das Lucy ihr noch immer so vertraute.
„Es sollte nicht mehr lange dauern Lucy.“, sagte Wendy und die blonde nickte nur kurz.

Nur 30 Minuten später legte Wendy Lucy ihre und Grays Tochter in den Arm.
Lucy zitterte zwar vor Erschöpfung, aber sie lächelte auch.
„Ihr habt eine Tochter.“, sagte Wendy leise und konnte sich das Lächeln selbst nicht vverkneifen.
Lucy liefen ein paar Tränen über die Wange und sie strich vorsichtig über die Nase des kleinen Mädchens.
„Habt ihr eigentlich schon einen Namen?“, fragte Kia und die beiden nickten.
„Crystal.“, sagten sie beide gleichzeitig und Wendy nickte lächelnd.
Gray und Lucy wussten nicht wie sie auf den Namen gekommen waren, er war einfach mal so in ihrem Kopf gewesen, aber sie fanden ihn schön also wurde das der Name ihrer Tochter.
Es klopfte an der Tür und Kia ließ Syrus und die anderen die vor der Tür standen herein.
Sie setzten sich alle ums Bett rum um den neuen Bewohner von Xerias zu begrüßen.
Bis Syrus und Theros plötzlich zusammen zuckten und erstaunt von allen angesehen wurden.
„Was ist passiert?“, fragte Gray sie sofort.
Seit sie wussten das die beiden die Apostel von Xaras waren und sich so gesehen sogar mit ihr unterhalten konnten, war ihnen auch klar wieso gerade die beiden sich so gut verstanden und manchmal so merkwürdig waren.
„Xaras hat das Tor geöffnet.“, murmelten sie gleichzeitig und sofort wurden sie von allen entsetzt angesehen.
„Was heißt das?“, fragte Kia sofort ein wenig ängstlich.
„Das jeder Mensch der ihre Hilfe braucht, von selbst herkommen kann, ohne vorher fast zu sterben.“, sagte Theros.
„Das heißt aber auch das eure Freunde euch hier besuchen kommen können, ohne das sie abgestoßen werden, die Magie wird irgendwie kontrolliert...“, sagte Syrus sanft, aber auch irgendwie nachdenklich dazu.
Gray und Lucy sahen sich sofort erstaunt an.
„Schreibt ihn, sie sollten bei dem Fest dabei sein.“, sagte Syrus sanft und die beiden nickten.
„Was für ein Fest?“, fragte Wendy leise.
„Heute ist der 1000te Geburtstag Xerias, das feiern wir natürlich.“, sagte er und sah zu Lucy und Gray.
Wenn Syrus richtig lag, dann war es kein Zufall das Crystal genau an dem Geburtstag von Xerias geboren war und Xaras auch an diesem Tag die Tore öffnete.

Erstaunt betrat die gesamte Fairy Tail Gilde den Platz an dem das Fest gefeiert wurde.
Sie wussten gar nicht wo sie zuerst hin sehen sollten, überall liefen die unterschiedlichsten Tiere umher, alles war geschmückt und überall waren Stände an den es was zu essen und trinken gab.
Wendy lief sofort auf sie zu und grinste sie breit an.
„Geht es Lucy und Gray gut? Und das Baby? Ist alles gut gegangen?“, hörte sie sofort alle durcheinander fragen und versuchte sie zu beruhigen.
„Uns geht es gut!“, hörten die Fairy Tail Mitglieder dann aber Gray Antworten und sahen ihn abwartend an.
Lucy tauchte nur eine Sekunde später neben ihm auf.
Sie hatte das Baby auf dem Arm.
„Eure Selbst Heilung ist wirklich erstaunlich.“, murmelte Wendy nur leise.
Lucy nickte und sofort wurde sie von Lisanna, Mira, Erza und Levy belagert.
Leise lachte sie und hielt das Baby so das sie es ansehen konnten.
Nur aus dem Arm gab sie es nicht, das wollte sie nicht und ihr Wolf schon gar nicht.
Dem einzigen dem sie ihre Tochter anvertrauen würde, war Gray.
„Sie heißt Crystal.“, murmelte sie und lächelte leicht als sie auf ihre Tochter sah.
„Ein schöner Name.“, sagte Mira lächelnd und hörte zustimmendes Gemurmel.
„Was wird eigentlich gefeiert?“, fragte Natsu dann neugierig, während er und Happy sich schon einen riesen Berg essen besorgt hatten.
„Xerias wird heute 1000 Jahre alt.“, sagte Syrus der auch bei der Gruppe ankam.
„Und heute ist auch eure Tochter geboren.“, sagte Erza dann nachdenklich und die beiden frisch gebackenen Eltern nickten.
Lucy blinzelte kurz nachdenklich bis ihr wieder etwas einfiel, das sie Erza noch unbedingt zeigen wollte.
Sie übergab Crystal an Gray und nahm Erzas Handgelenk.
„Ich will dir noch jemanden zeigen.“, sagte sie grinsend und sah Jellal an der verwirrt aussah.
Grinsend meinte sie das er mitkommen könnte und langsam nickte er.
Die beiden folgten der blonden, bis sie an einem Stand stehen blieb, an dem auch viele Tische und Stühle standen.
Sie blieb hinter jemanden stehen und tippte ihm auf die Schulter.
Erza und Jellal waren noch immer ziemlich verwirrt, bis derjenige sich dann umdrehte und Lucy lachend begrüßte.
Mit offenem Mund sahen die beiden den Mann an, bis er die beiden auch bemerkte und sie lächelnd ansah.
„Erza, Jellal!“, rief er und umarmte sie beide fest.
„Simon?“, hauchte Erza nur und er nickte.
Die rothaarige sah zu Lucy, doch sie zuckte nur mit den Schultern.
„Hab ihn kurz nach dem Gray und ich wieder her sind, getroffen.“, murmelte sie.
Erza nickte und umarmte Lucy dankbar.
Dann tauchte jedoch eine ziemlich kleine Frau neben Simon auf und sah ihn kurz böse an.
„Achja, meine Frau Kiara.", stellte er sie vor und sofort sahen die beiden ihn erstaunt an.
„Ist es unhöflich zu fragen, was für ein Tier du bist?“, fragte Jellal und Simon lachte und schüttelte den Kopf.
„Ein Bär, Kiara ist ein Nebelparda.“, sagte er und kurz sahen die beiden verwirrt drein.
„Mann muss nicht mit der selben Art Tier zusammen kommen. Wir sind immer noch Menschen.“, sagte dann Lucy lächelnd.
Sofort nickten die beiden verstehend und Lucy murmelte das sie sie mal wieder alleine lassen würde.
Sie hatten sicher viel zu besprechen.
Sofort lief sie wieder zu Gray, der inzwischen mit Natsu, Lisanna, Gajeel und Levy an einem anderen Stand saß und etwas aß.
„Lucy Was ist die da für ein Tier?“, fragte Natsu sie und zeigte auf eine Frau mit dunkelgrünen Haaren die ziemlich schmal aussah.
Lucy wollte gerade etwas sagen als sich Mira an ihren Tisch setzte im Schlepptau Erik.
Sie schleppte ihn öfters mit, damit er sich mehr an sie gewöhnt, seit er und Jellal Fairy Tail beigetreten sind.
Gajeel murmelte nur das er nicht danach aussah als hätte er Spaß, so das dieser nur murrte das es viel zu laut sei.
Natsu brummte das es egal war und Lucy nun sagen sollte was sie für ein Tier war, weil sie wie er meinte komisch aussah.
„Eine Schlange, genaugenommen eine grüne Mamba.“, sagte sie und wurde von allen entsetzt angesehen.
„Schlangen gibt’s also auch.“, murmelte Lisanna und Lucy nickte.
„Sie heißt Aria und ist wirklich nett, der Mann neben ihr ist, ihr Mann, James, er ist ein Pferd.“, sagte sie und sah wie die müder aller aufklappten.
„Sie sind unterschiedliche Tiere?“, fragte Levy leise und Lucy nickte.
Wieder erklärte sie das selbe wie bei Erza und Jellal, so das die meisten sie beruhigt ansahen.

1 ½ Jahre späte besuchten Gray und Lucy Fairy Tail, auch wenn Natsu und Lisanna öfters mal nach Xerias gekommen waren um die beiden zu besuchen.
Sie nahmen ihren Job als Paten von Crystal sehr ernst.
Wenn auch manchmal zu ernst, wie Lucy und Gray fanden.
Sie betraten die Gilde und wurden sofort fröhlich begrüßt.
Mira stand gerade an der Tür als sie herein gekommen waren und hatte Lucy sofort umarmt.
Als sie sie los lies sah sie Lucy nur schmunzelnd an.
„Da gibt’s aber bald wieder Nachwuchs.“, murmelte sie und sah auf Lucys schon ziemlich runden Bauch.
Lisanna und Natsu sahen die erstaunt an, immerhin waren sie vor 6 Wochen erst bei ihnen gewesen und da hatten sie nichts davon gesagt und das hatte Lucy auch noch nicht so einen riesen Bauch.
Gray gab irgendwie ein panische Geräusch von sich und setzte sich mit Crystal, die ihm sofort von Lisanna abgenommen wurde, an den Tisch.
„Ähm? Ist alles gut?“, fragte Natsu ihn nachdenklich.
„12 Welpen…“, murmelte Gray nur Geistesabwesend.
„Was?!“, hörten sie mehrere und Lucy seufzte ein wenig genervt.
„Das ist gar nicht sicher! Er hat nur Panik weil Theros Freundin 12 Junge bekommen hat!“, murmelte Lucy und verschränkte die Arme.
Sie wurde von den meisten aus der Gilde blinzelnd angestarrt und wieder seufzte Lucy nur.
„Es war Paarungszeit, während des Neumonds!“, sagte sie nur genervt und setzte sich neben Gray.
Die anderen nickten noch immer ein wenig verwirrt.
Aber sie hatten ja nichts ändern können, zu Neumond mussten sie sich verwandeln.
Gray sah wieder zu Lucy und legte einen Arm um ihren Rücken.
Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter und seufzte leise.
„In ein paar Tagen, kann ich nicht mehr als Mensch rum laufen, bis zur Geburt. Deswegen wollten wir nochmal herkommen.“, murmelte Lucy und Lisanna nickte verstehend.
„Dauert die Schwangerschaft nicht so lange wie, naja, also… in menschlicher Gestalt?“, fragte Levy und Lucy nickte.
„Neun Wochen, wie bei Wölfen also.“, murmelte sie.
„Also, ist es bald soweit?“, fragte Natsu und wieder nickte Lucy.
„4 Wochen noch, eigentlich sollte sie schon seit letzter Woche als Wolf rum laufen!“, sagte Gray ernst und Lucy schmunzelte peinlich berührt.

Und 4 Wochen später hatten sie dann auch ihren Nachwuchs bekommen, Gray war ziemlich erleichtert das es nur 3 Welpen waren.
Auch wenn er schon ahnte das es trotzdem viel Arbeit war auf die kleinen aufzupassen.
Vor allem da Lucy bis sie 10 Monate alt waren, die meiste Zeit ein Wolf bleiben würde  damit sie sich an ihr orientieren konnten.
Er lag als Wolf gerade neben ihr, als die Tür zu ihrem Schlafzimmer aufging und er Lucy leise knurren hörte, obwohl sie die Augen geschlossen hatte und ganz sicher schlief.
Er sah zu Natsu, Lisanna und den anderen die ihn entschuldigend ansahen.
Er verwandelte sich zurück und sah sie müde an.
„Stellt euch ans Bett Ende, aber nicht näher.“, murmelte er und Natsu sah fragend zu ihm.
Er hörte wie Lucy tiefer einschlief und seufzte.
„Sie war die letzten Wochen nur ein Wolf und wird es auch in nächster Zeit bleiben. Das heißt die tierischen Instinkte sind ausgeprägter als vorher. Gerade wenn es um die Welpen geht. Also am besten nicht zu nah kommen, sie ist müde und wer weiß ob sie euch wirklich wahrnimmt, sie kann nämlich zu beißen.“, murmelte er.
Sie stellten sich wie Gray sagte nur ans Bett Ende und Natsu hörte Lisanna leise quietschen.
„Die sind so süß.“, murmelte sie und Mira sowie Levy stimmten ihr dabei zu.
Sie sahen wie die Welpen sich blind auf den weg machten um zu saugen, zwei schafften es auch ganz gut nur der dritte lief den falschen weg, so das Gray sich verwandelte und ihm am Nacken packte und richtig hin setzte.
Er wurde gleich wieder zum Menschen und seufzte leise.
„Zum glück ja keine 12.“, murmelte Mira belustigt und sofort nickte er erleichtert.
„Wir gehen mal wieder und lassen euch ausruhen.“, sagte Lisanna und Gray verabschiedet sie wieder.

Immer wieder besuchte Fairy Tail Lucy und Gray in Xerias.
Und sobald die Welpen sich eigenständig verwandelt konnten besuchten sie Fairy Tail.
Und alle waren zufrieden so wie es war.
Natürlich besuchten Gray und Lucy auch immer mal wieder Lyon und Meredy, genauso wie sie Sabertooth besuchten.
Loki war jedes mal wieder erstaunt darüber wie verändert Lucy und Gray aussahen.
Aber er war froh das Lucy so glücklich war und er musste zugeben er war ziemlich vernarrt in die Kinder der beiden, aber das waren irgendwie alle.
Vor allem Crystal zog jeden in ihren Bann, ob als Mensch oder als Wolf.
Sting scherzte jedes mal das sie so süß wäre das er sie aufessen könnte, was Rogue und Minerva jedes mal dazu brachte ihm einen Sack über den Kopf zu ziehen.
Beim ersten Mal hatte Lucy sie nur verwirrt angesehen, bis ihr klar wurde das Sting ja gerne weiße Dinge aß, allerdings glaubte sie nicht das er wirklich einen Menschen essen würde, was er auch immer wieder betonte.
Alle waren glücklich so wie es war.
Auch wenn Syrus noch immer drauf wartete das Xaras ihm mitteilte was Crystals Aufgabe in späterer Zukunft sein würde.
Denn er war sich sicher, das sie eine haben würde.
Sie war etwas besonderes, das spürte er.
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