Die Schöne und das Biest

GeschichteParodie, Romanze / P18 Slash
Alice Weidel Sahra Wagenknecht
28.03.2020
23.05.2020
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5.684
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23.05.2020 1.030
 
"Scheiße...verdammt...tut mir leid...ich weiß nicht, was da...
- " Oh, doch! Ich weiß dafür ganz genau, weshalb Sie sich unbedingt privat mit mir treffen wollten!" Sahra hob zwei der Spangen vom Boden, die heruntergefallen waren, als Weidel ihre Haare geöffnet hatte.
"Glauben Sie mir. Das ist nicht so, wie Sie denken. Das war nicht meine Intention..." Alice Weidel ließ den Kopf in beide Hände fallen und massierte mit ihren Fingerspitzen nervös ihre Stirnpartie. Der Schmerz der Backpfeife vibrierte immer noch auf ihren Wangen, aber er war nichts gegen das Schamgefühl, das sie verspürte. Da waren wohl wirklich die Sicherungen in ihr durchgebrannt. Wobei - so ganz stimmte das ja auch nicht. Schließlich hatte Wagenknecht offensichtlich mit ihr geflirtet. Sie hatte mit ihr gespielt, damit Alice am Ende als Verliererin aus dem Spiel ging.
- "Sie sind ja schlimmer als Rainer Brüderle!"
Alice schüttelte den Kopf. So musste sie sich nun wirklich nicht behandeln lassen. Das war alles ein ziemlich abgekartetes Spiel. Und sie war auch noch so hormongetrieben gewesen, um darauf reinzufallen. Und überhaupt: Was konnte sie schon dafür, wenn die Wagenknecht ihr auf den Schoß fiel?!
"Ich schätze, ich sollte gehen..."
- "Das sollten Sie allerdings!" In Sahra Worten schwang weniger Nachdruck mit, als Alice vermutet hatte. Wenn sie nicht so misstrauisch und verstört wäre, hätte sie den leicht zögerlichen Unterton als Aufforderung, noch zu bleiben, verstanden. Aber sie konnte sich keine weiteren Fehler erlauben. Ihr Schamgefühl litt ja jetzt schon erheblich. Und das mochte was heißen, bei einer 41-Jährigen, die auf AfD-Veranstaltungen mittels ihres lautstarken Gebrülls und der affektierten Herumfuchtelei kaum vom Zuschauerpublikum zu unterscheiden war.

Alice richtete sich auf, strich die Hose glatt und hätte sich vor lauter Alkoholtaumel beinahe zwischen die Beine gegriffen, um ihren Slip, der sich wegen der Feuchtigkeit fest an ihre Schamlippen gesaugt hatte, ein wenig zu stretchen. Aufgrund der Umstände ließ sie das aber lieber bleiben. Langsam bewegte sie sich zur Tür.
- "Warte!"
Alice drehte sich erschrocken um. "Sind wir jetzt beim Du?"
Anstatt zu antworten drückte Sahra den langen, schlanken Körper der AfD-Politikerin an die Wand im Eingangsbereich. Ihre Haare waren immer noch offen und ein paar schwarze Strähnen hingen ihr im Gesicht. Ihre Wangen waren ziemlich gerötet. Alice biss sich auf die Unterlippe. An der Attraktivität und Erotik dieser Frau hatte sich auch in den letzten Minuten nichts geändert.
- "Ist es das, was du willst?" Sahra stieß ihren muskulösen Oberschenkel in den Schritt der lustvollen Blondine. Augenblicklich fiel ihr Kopf in den Nacken, begleitet von einem langen Stöhnen.
- "Wie schnell du zufriedenzustellen bist! Lesbe müsste man sein..." Sahra hakte mit ihrem Zeigefinger unter Weidels Kinn und drückte ihren Kopf noch weiter nach hinten. Alice Wollte irgendetwas entgegnen, aber sie konnte nicht. Sahra Wagenknecht war nur noch wenige Millimeter von ihrem Gesicht entfernt. Sie hatte ihren ganzen Körper an ihren gepresst. Ihre rechte Hand führte sie dorthin, wo sie zuvor noch ihren Oberschenkel geparkt hatte.
- "Oh je...du hast es ja nötiger, als ich dachte..." Sahra befühlte den Stoff der Hose, zu dem die Feuchtigkeit auch schon durchgedrungen war.

SW


Sahra hatte es die ganze Zeit gewollt. Spätestens ab dem Zeitpunkt, als sie auf ihrem Schoß gelandet war. Es hatte ihr Angst gemacht, wie sehr sie ihren Atem auf ihrem Hals genossen hatte. Ehe sie es sich versah, hatte Weidel bereits ihre Schultern gepackt. So viel Forschheit und Kraft hatte sie ihr gar nicht mehr zugetraut gehabt, wo sie doch in den letzten Minuten ein wenig kleinlaut geworden war. Sahra hatte ihre Hand immer noch in Weidels Schritt.

Alice Weidel schob Sahra Wagenknecht durch ihre Wohnung, bis hin zum Bett, auf das sie die Linken Politikerin schließlich schmiss. Sahra hatte keinerlei Interesse mehr daran, sich aufzurichten und sich aus den Griffen der dominanten Alice zu lösen. Sie blieb genau so liegen, wie Weidel sie aufs Bett geworfen hatte. Keine Sekunde später spürte sie sie auf sich. Alice griff nach ihren Armen, zog sie nach oben, sodass sie parallel neben Sahras Kopf lagen. Fest umgriff Alice beide Handgelenke. Jetzt war Sahra es, die aufstöhnte. Sie hatte schon vollkommen vergessen, dass sie es eben noch war, die Alice Weidel fingern wollte. Bei ihrer feuchten M*schi hätte sie ein leichtes Spiel gehabt. Nun war sie es selbst, die lechzend und bettelnd auf ihrem eigenen Bett lag und sich danach sehnte, die Zunge einer AfD-Politikerin in allen Öffnungen ihres Körpers zu spüren. Zunächst spürte sie besagte Zunge aber erst an ihrem Hals. Sie löste wieder diese intensiven Gefühle aus, die Sahra schon gespürt hatte, als Alice sie vor wenigen Augenblicken das erste Mal berührt hatte. Sahra schloss die Augen. Sie genoss die warme feuchte Zunge auf ihrer Hautoberfläche. Die weichen, ebenso warmen Lippen. Alles wirkte so verdammt surreal. Eben gerade schien sie noch die Kontrolle über alles gehabt zu haben...

...und jetzt konnte sie nicht einmal einen klaren Gedanken zu Ende führen, ohne sich dabei stöhnend auf dem Bett zu winden. Schon gleich spürte  Alice' Lippen auf ihren. Gierig hatte die AfD-Politikerin mit ihrem Mund Sahras Unterlippe eingefangen, um kurz darauf ihre Zunge in Sahras leicht geöffneten Mund zu stoßen. Sahra hatte den Drang, nach ihrem Gesicht zu greifen, um die Dynamik über den Kuss kontrollieren zu können, doch Alice Weidel hielt ihre Handgelenke immer noch fest. Dafür waren ihre Küsse umso sanfter. "Du kannst so zärtlich sein...", hauchte Sahra ohne sich dabei sicher zu sein, ob Alice sie überhaupt hören konnte. Doch die befand sich mit ihrem Gesicht so nah an ihren Lippen, dass sie sehr wohl verstanden hatte, was Sahra gerade gesagt hatte. "Das ist ja bloß das Vorspiel!", raunte Alice, ließ Sahras Handgelenke los, packte sie an den Hüften und schob daraufhin Sahras Kleid so weit nach oben, dass ihre Oberschenkel frei waren. "Zieh es aus!", befahl Alice ihr. Sahra lag da und macht erst einmal gar nichts. Das hier war der letzte Moment, es sich noch einmal anders zu überlegen. Wollte sie wirklich mit dieser grausamen Person schlafen? Sollte sie sich ihrem Verlangen trotz allem hingeben?
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