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Life - eine Überraschung nach der anderen

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Chris Evans OC (Own Character) Sebastian Stan Tom Hiddleston
27.03.2020
27.03.2022
41
71.682
15
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
27.03.2020 1.289
 
New York Airport. Mein Leben lang hab ich mir gewünscht New York zu besuchen.
Jetzt ist es mein neues Zuhause.
"Komm. Hier lang." Sagte er und zeigte mit seiner Hand nach links.
Er ist der Grund wieso ich hier bin. Nun ja nicht direkt.
Aber er ist der Grund, wieso ausgerechnet New York.
Daniel hat mir geholfen. Mich nach einem weiterem Schicksalsschlag aufgefangen und unterstützt.
Er hat mir geholfen hier eine Wohnung und einen Job zu bekommen.
Wir kennen uns seit ungefähr 3 Jahren, ich bin damals frisch von der Schule gekommen. Erneut. Es war meine dritte Ausbildung, die ich absolviert hatte. Im alter von 16 hatte ich Medienassistentin gelernt. Zugegeben, es war nur damit ich das Abi machen kann. Die zweite Ausbildung, ein paar Jahre später, war die zur Kauffrau für Büromanagement. Das war schon mehr mein Ding. Bevor ich diese Ausbildung anfing wollte ich Make-Up Artist lernen. Meine Eltern fanden die Idee nicht sonderlich gut. Sie meinten, ich könnte das später immer noch lernen, wenn ich es unbedingt wollte. Tja.. nach 2 Jahren im Büro hatte ich die Schnauze voll. Ich entschied mich, noch mal die Schulbank zu drücken. Mit Erfolg. Ich schloss mit 1,2 und als beste des Jahrgangs ab und bekam direkt eine Anstellung. Nach ein paar Wochen lernten Daniel und ich uns kennen. Das war das peinlichste treffen aller Zeiten. Rückblickend eigentlich ganz lustig, aber in dem Moment wäre ich am liebsten im Boden versunken.

„HEY!“ Daniel guckte mich erwartungsvoll an. Dann bewegte er seinen Kopf in Richtung Ausgang. „Na los.“ Ich nickte und folgte ihm.
Das letzte bisschen Gepäck, das ich aus meinem alten Leben noch besaß, passte in den Koffer den ich hinter mir herzog.
Als ich aus dem Flughafengebäude trat, musste ich meine Augen zusammenkneifen.
New York im Frühling. Schöne Sache. Dachte ich mir, mit leicht sarkastischem Ton, und versuchte trotz der hellen sonne irgendetwas zu erkennen.
Daniel griff meine Hand und zog mich in ein Auto. "Will dich nicht verlieren. New York ist größer als Berlin. Hektischer." Sagte er knapp und wandte sich wieder seinem Telefonat zu.
Ich nickte beiläufig und guckte aus dem Fenster des fahrenden Taxis ,in das Daniel mich gezogen hatte.

In meinem linken Ohr nahm Ich die Musik aus meinem Kopfhörer wieder wahr.
Den rechten hatte ich wie immer nicht im Ohr gehabt ,um meine Umwelt wahrnehmen zu können.Zumindest im normal Fall.
Wir fuhren Richtung Stadt. Die Häuser und Straßen von New York flogen an mir vorbei.
„Hallo New York“ flüsterte ich leise meinem Spiegelbild zu.
Ich öffnete das Fenster einen Spalt und atmete die sticke Luft der Großstadt ein.
Ein Lächeln huschte mir übers  Gesicht. Ein Duft auf den ich nicht verzichten möchte. Dachte ich.
Ich drehte mich nach links zu Daniel um, er telefonierte noch. Ich wusste nicht mit wem. Es war mir aber auch egal. Ich drehte mich wieder zum Fenster und betrachtete noch ein bisschen die Gegend, bevor ich meinen rechten Kopfhörer auch ins Ohr stöpselte, meinen Kopf nach hinten fallen lies und die Augen schloss.
Alles was ich hörte waren Die Ärzte, die ihre lauten Texte und ihre noch lautere Musik in  meine Ohren hämmerten.

„Wir sind da.“ hörte ich Daniel sagen. Ich blinzelte mehrfach und guckte ihn verschlafen an. Er hielt einen meiner Kopfhörer in der Hand und lächelte mich an. „Na los komm Schlafmütze, du musst schließlich deine Sachen noch in die Wohnung bringen und einrichten solltest du sie auch noch.“
Er hatte recht. Ich hatte meine Wohnung noch nicht eingerichtet. Na gut ich hatte sie allerdings auch noch nicht gesehen. Nur auf Bildern.
Ich machte die Tür des Taxis auf und zerrte meinen Koffer vom Sitz, währenddessen bezahlte Daniel den Fahrer, welcher auch kurz darauf wegfuhr. Wir standen vor einem schönen, aus Backsteinen bestehendem 5 Geschosser, welsches die Parterre in einem hellen, freundlichem beige hatte. Der Eingang wurde von zwei runden Säulen verziert, neben denen schöne alte Laternen befestigt waren.
Es sah von außen sehr einladend aus. Generell sah die Gegend sehr einladend aus. „Welche Gegend?“ fragte ich Daniel, ohne meinen Blick von dem Haus zu nehmen. Es hatte was magisches. Was beruhigendes. „Brooklyn Heights. Vielleicht nicht unbedingt deine Preisklasse, aber ich dachte für den Anfang würdest du dich hier wohlfühlen.“
Mein Mundwinkel zuckte kurz nach oben, bevor ich mich in Bewegung setzte und auf den Eingang zuging.

Als wir im dritten Stock ankamen, ging Daniel gleich nach rechts, zur Tür mit der Nummer 7 drauf.
Er holte einen Schlüssel aus seiner Hosentasche und gab ihn mir.  „Deine Wohnung, da solltest du zuerst eintreten.“
Ich schloss auf und blieb stehen. Es war eine wunderbar helle Wohnung, mit einer Wand aus dem selben roten Backsteinen wie draußen. Ich stürmte in die Wohnung, wie ein Kleinkind in eine Tobewelt. Ich war zu neugierig um es zu verstecken. Eigentlich hatte ich meine Gefühle und Emotionen gut im Griff, aber nicht jetzt.
Ich kam aus dem zweiten Zimmer wieder. „Diese Wohnung ist der Wahnsinn.“
„Schön das sie dir gefällt. Felicitas hat mir bei der Entscheidung geholfen.“ sagte Daniel erleichtert.
Ich umarmte Ihn. „Danke. Für alles meine ich.“ flüsterte ich ihm ins Ohr. Als Antwort drückte er mich kurz fest an sich.

„So und jetzt schnapp' dir deine Handtasche und komm mit, ich hab noch eine Überraschung für dich.“
Eine knappe Dreiviertelstunde später waren wir in Manhattan, vor einer, von außen recht klein, aber gemütlichen wirkenden Bar.
Daniel öffnete mit die Tür und lies mich eintreten, bevor er sich an mir vorbei schummelte und nach hinten in eine Ecke der Bar verschwand.
Aus der Ecke kam lautes, fröhliches Gerede. Obwohl Gegröle den Lärm mehr beschreibt. Langsam ging ich in die selbe Richtung in die Daniel verschwunden war.
Als ich am Tisch ankam, blieb ich wie angewurzelt stehen und starrte nur doof in die Runde.
Daniel hatte sich schon zwischen die Anwesenden gesetzt und guckte mich mit einem begnügtem Lächeln an. „Überraschung“ sagte er kaum hörbar und hob dabei sein Bier. Ich schnaubte nur mit einem leicht gehobenen Mundwinkel und schüttelte meinen Kopf.
„Echt?! Du weißt das es nur ein Witz...“  Fing ich an, doch er unterbrach mich gleich wieder. „Ja ich weiß das es nur ein Witz war...fands aber irgendwie witzig.“ Ich verdrehte nur die Augen.
„Hey Kid, wanna join the Avengers?“ hörte ich eine mir sehr bekannte Stimme hinter mir.
Evans. Wer sonst?! Dachte ich bevor ich mich umdrehte, um meinen Gedanken zu bestätigen.
Da er nicht stehen geblieben ist, machte ich eine hübsche 380-grad-Drehung um meine eigene Achse, bevor ich wieder Richtung Tisch blickte.

Ich kratzt mich verlegen mit meiner rechten Hand im Nacken. „Well...yeah..not really. I mean.. Ouff. Daniel just took me here without sayin' anything. I didn't know that you guys are here.“
„Well...that's what surprise means.“ kam es leicht besserwisserisch von dem Eckplatz am Tisch. Sebastian Stan. The Winter Soldier, Cater Baizen, Lance Tucker himself. Ich merkte wie ich rot wurde und nicht mehr klar denken konnte. Ich arbeite seit mehr als 3 Jahren mit Schauspielern und Berühmtheiten zusammen und wenn ich sie mal privat treffe bekomme ich Panik. Klasse Leistung, hast dich ja gut unter Kontrolle...
Er schob den leeren Stuhl, der noch am Tisch stand in meine Richtung, hob eine Augenbraue und machte eine Handbewegung, die mir unverkennbar den Platz anbot.
Ich schluckte. Mein Mundwinkel zuckte wieder kurz zu einer Art lächeln nach oben, bevor ich mir schüchtern eine Haarsträhne hinters Ohr steckte und mich hinsetzt.

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Mein erstes Kapitel, ich hoffe es gefällt euch!
Ich versuche regelmäßig ein neues Kapitel hochzuladen - kann aber nicht versprechen
Lasst gerne Kritik (sowohl positiv als auch negativ) in einem Review da :)

Bis dahin

~That Girl Next Door
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