Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ein ungewöhnliches Geschenk (Grindeldore (x Newt))

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Albus Dumbledore Gellert Grindelwald Newt Scamander
27.03.2020
12.10.2021
30
159.807
19
Alle Kapitel
53 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
30.07.2021 5.731
 
Nachdem dieser Streit endlich aus der Welt war, konnte sich Albus wieder sehr viel besser auf die Arbeit konzentrieren. Beflügelt von Gellerts Unterstützung und hochmotiviert setzte er ein neues Gesetz für Kanada auf, das weitere Schlupflöcher für die Opposition ausschloss, und sorgte zugleich mit Gellerts Hilfe dafür, dass Delacroix und seine Leute aus dem Weg geräumt wurden. Albus war gütig, verständnisvoll und in den meisten Themen verhandlungsbereit – aber wenn es um die Ausbeutung der Muggel durch Menschen wie Delacroix ging, machte er keine Kompromisse.
Während Gellert nach Kanada reiste, um den rechten Flügel ordentlich zu stutzen, der sich da mehr und mehr gebildet hatte, sorgte Albus in Großbritannien dafür, dass sich der Rest der Welt weiterdrehte. Es gab immer etwas zu tun, Stellschrauben, an denen gefeilt werden konnte und Positionen, die es neu zu besetzen galt.
Weil Gellert seine Kontakte im Untergrund aktivierte, dauerte seine Reise länger, als wenn er für einen kurzen Blitzkrieg vorbei gekommen wäre. Schließlich sollte außerhalb der Opposition so wenig Staub wie möglich aufgewirbelt werden. Fingerspitzengefühl lag dem Feldherren, wenn er einen Grund dahinter sah. Also konnte ihm Albus dieses Thema getrost überlassen. Lediglich seinem kanadischen Premierminister schickte er ein paar beruhigende Zeilen, damit dieser durch den Ruck, der durch die politische Welt ging, nicht verunsichert wurde.
Als ihm Gellert eine Woche später mitteilte, dass er der Schlange den Kopf abgeschlagen hatte und nun die übrigen Ratten aus ihren Löchern treiben würde, wusste Albus, dass es noch mindestens eine weitere Woche dauern würde, bis er ihn wiedersähe.
Schon jetzt vermisste er ihn. Ohne Gellert fühlte er sich manchmal wie eine Pflanze, die lange ohne Regen auskommen musste. Es war einige Zeit lang auszuhalten, doch nach und nach bemerkte er, dass es anstrengend wurde und ihn Kraft kostete.
Als auch die zweite Woche endlich vorüber war, besuchte er am späten Nachmittag Newt. Dass sie der Magiezoologe kaum öfter als einmal pro Woche zu Gesicht bekam, hätte Albus beinahe leidgetan – wenn er nicht inzwischen begriffen hätte, dass Newt die Nähe seiner Tierwesen so genoss, dass er sich gar nicht einsam fühlen konnte.
Albus musste schmunzeln, als er in die Gehege eintrat und den Rotschopf bei den Mondkälbern erspähte. Die hoben die Köpfe, als sie den Neuankömmling bemerkten. Ihre großen Augen weiteten sich. Freudig hüpften sie ihm entgegen, von seiner guten Stimmung offensichtlich angesteckt.
Newt, der gerade die Jungtiere gebürstet hatte, blickte auf. Ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er Albus herannahen sah – so offen und herzlich, dass Albus das Herz in der Brust schmolz. Seine Geduld hatte sich offensichtlich bezahlt gemacht, wenn ihn der Rotschopf auf diese Weise ansah, die seinen Schritt gleich noch federnder werden ließ.
„Hallo, Newt“, grüßte er ihn, während Newt eilig die Bürste beiseitelegte und sich die Hände an der Hose abwischte.
„Albus!“ Er verließ das Gehege, an dessen Rand die Mondkälber auf und ab hüpften, und kam auf ihn zu.
Schmunzelnd ging ihm Albus entgegen, bis sie sich auf halber Strecke trafen und Newt den Kopf reckte. Wenn man bedachte, wie zögernd und schüchtern er am Anfang gewesen war, war diese Art, wie er jetzt den Begrüßungskuss fast schon einforderte, noch herzerwärmender. Albus ließ ihn nicht warten. Er beugte sich vor und setzte ihm einen kleinen Kuss auf die Lippen.
„Ich habe nicht mit dir gerechnet“, sagte Newt, als sie sich wieder lösten, und trat errötend zurück. Er zog ein Stück Stroh aus seinem lockigen Haar.
Glucksend kam ihm Albus zu Hilfe und entfernte ein weiteres. „Komme ich ungelegen?“
„Nein.“ Newt warf ihm einen verstohlenen Blick zu. Einen, bei dem Albus ahnte, dass mehr dahinter steckte als nur die Überraschung über das Wiedersehen.
„Sprich mit mir“, bat er ihn sanft. „Bitte.“
Newt presste die Lippen aufeinander und schüttelte den Kopf. „Es ist nichts. Ich dachte nur …“ Unter Albus‘ eindringlichem Blick brach sein Versuch, es für sich zu behalten, in sich zusammen. „Das letzte Mal, als du unangemeldet gekommen warst, war der Grund nicht schön gewesen. Deshalb habe ich mich gefragt … naja … Sag mir, wenn es mich nichts angeht, aber …“ Seine Worte verloren sich. Er hatte den Kopf gesenkt, als könne er Albus nicht mehr in die Augen sehen, doch dann schaute er dennoch wieder auf. Besorgt, wie es schien.
Dieser junge Mann war viel zu gut für die Welt. Er hätte allen Grund gehabt, seine eigenen Sehnsüchte in den Vordergrund zu spielen, nach der langen Zeit, in der sie sich nicht gesehen hatten. Stattdessen sorgte er sich darum, ob zwischen Gellert und Albus alles in Ordnung war. Merlin, wenn er solche Dinge sagte, wollte ihn Albus am liebsten irgendwo festketten und ihn so lang in Ekstase treiben, bis er all die Liebe und die Lust bekommen hatte, die er verdient hatte. Bis seine grünen Augen voll Tränen standen, seine Lippen rotgebissen waren und sein Körper erschöpft war von den vielen Orgasmen.  
„Ich hatte das Bedürfnis, dich zu sehen, Liebes“, säuselte Albus sanft und streichelte ihm die Wange. „Darüber hinaus wird Gellert heute Abend von seiner Reise zurückkehren und ich wollte ihn mit dir zusammen begrüßen. Was meinst du?“
Das Leuchten kehrte in Newts Augen zurück. Er nickte eilig. „Sehr gern.“
Zufrieden trat Albus zurück und ließ den Blick durch die Gehege schweifen. „Bist du hier fertig? Ich würde dich gern direkt entführen.“ Vielsagend lächelte er Newt zu, der blinzelte und dann nickte.
„G-gleich. Frank braucht noch sein Futter und ich wollte noch mal bei den Runespoor vorbei schauen. Die, die Gellert gefunden hat, ist noch ein wenig kränklich. Ihre Verletzungen sind zwar verheilt, aber der rechte Kopf scheint eine Entzündung an den Fangzähnen zu haben, deshalb …“ Er unterbrach sich, als würde er bemerken, dass er zu viel redete. „Jedenfalls dauert es nicht mehr lang.“
Glucksend nickte Albus. „Lass mich Frank füttern“, bot er an. „Dann kannst du zu ihr gehen.“
Mit großen Augen sah ihn Newt an. „D-das musst du nicht tun!“
Albus ahnte, dass er das nicht sagte, weil er fürchtete, dass Albus den Tieren schadete. Vielmehr, weil es unbestreitbar ungewöhnlich war, dass der Präsident der Freien Neuen Welt bereit war, sich bei so einer Aufgabe die Hände schmutzig zu machen.
„Ich weiß“, sagte er schmunzelnd. „Aber es macht mir nichts aus. Und ich habe Frank lange nicht gesehen.“
Mehr musste er nicht sagen, damit Newts Gesicht noch röter anlief und er eilig nickte. Während sich Albus amüsiert fragte, was Newt gerade durch den Kopf ging, sah er dabei zu, wie der Rotschopf an ihm vorbei lief und dann aus der kleinen Hütte, die im Zentrum der Gehege lag, einen Eimer hervorholte, der mit totem Fisch gefüllt war. Albus nahm ihn ihm mit einem Schwebezauber ab und machte sich dann auf zum Gehege des Donnervogels, der ihn von all den Tierwesen hier am meisten faszinierte. Vielleicht, weil er ihn an Fawkes erinnerte.
„Hallo, Frank“, grüßte er das Tier, das mit einem Schrei auf einem Felsen vor ihm gelandet war, kaum, dass es ihn das Gehege hatte betreten sehen.

~*~


Mit einem kleinen Seufzen sank Newt in das warme, duftende Wasser. Er hatte schon sehr lange nicht mehr gebadet. Für gewöhnlich reichte ihm eine schnelle Dusche. Aber nun, da er mit Albus gemeinsam Gellert begrüßen durfte – ein Angebot, von dem er nur ahnen konnte, welcher Ehre das gleichkam – war er einem ausgiebigen Bad alles andere als abgeneigt. Damit wäre sichergestellt, dass noch das letzte Staubkorn und das letzte Grasblättchen von ihm fortgewaschen wären. Er wollte Gellert schließlich bestmöglich entgegentreten. Bei der Vorstellung davon, Gellert wiederzusehen, den er viel länger nicht mehr um sich gehabt hatte als Albus, schlug sein Herz voll Vorfreude schneller.
Lange, schlanke Finger, die über seinen Bauch strichen, brachten Newt zurück in die Gegenwart. Genießend schmiegte er sich an Albus, der hinter ihm im heißen Wasser saß. Die Badewanne in den privaten Räumen des Herrscherpaares war eigentlich groß genug, damit sie weit genug voneinander entfernt sitzen konnten. Dass ihm Albus trotzdem so viel Nähe schenkte, ließ Newt schmunzeln.
„Wie ist das Wasser, Honey?“, säuselte ihm Albus sanft ins Ohr. „Zu warm? Zu kalt?“
Newts Schmunzeln wurde breiter. Er mochte das an Albus. Diese aufmerksame, fürsorgliche Art. Trotz seiner disziplinierten, strategischen Ader hatte er ein so großes Herz, dass Newt wusste, dass das Schicksal der Welt in seinen Händen gut aufgehoben war.
„Es ist perfekt“, versicherte er.
„Sehr schön.“ Albus hob die Hand und beschwor einen der dicken Schwämme zu sich. „Es ist inzwischen eine geliebte Tradition geworden …“, hob er an, während er den Schwamm ins Wasser tauchte und dann sanft damit über Newts Schulter strich. Newt unterdrückte ein genießendes Seufzen, um ihn nicht zu unterbrechen.
„Anfangs, als Gellerts Schlachten noch mehr Vorbereitung erfordert haben, länger dauerten und blutiger waren, kam es, weil ich erleichtert war, ihn wohlbehalten wieder bei mir zu haben.“ Albus gluckste, als würde er über einen unsinnigen Witz lachen. „Natürlich drohte ihm nie wirklich Gefahr und dennoch … Der Geist ist mitunter recht sonderbar. Auch ich war nicht vor irrationalen Ängsten gefeit.“
Still lauschte Newt seinen Worten. Die beiden plauderten in seiner Gegenwart nicht oft aus dem Nähkästchen. Und auch, wenn er noch nicht verstand, worauf Albus hinauswollte, war er doch neugierig, mehr von ihnen zu erfahren. Von der engen Verbindung, die sie hatten und die ihn manches Mal neidisch machen wollte – ehe er sich daran erinnerte, wie glücklich er sein konnte, dass sie ihn trotz ihrer erfüllten Liebe mit einbezogen hatten.
„Nun, jedenfalls“, sagte Albus nach einer kleinen Pause, in der er unverändert Newts Haut mit dem Schwamm gewaschen hatte und ihn damit auf ein Level entspannte, das ihn dösig machen wollte. „Ich bin sicher, dass er sich darüber freuen würde, wenn wir diese alte Tradition mit neuem Leben erfüllen. Also werde ich dich heute in die Regeln unterweisen.“
Fragend warf ihm Newt einen Blick über die Schulter zu. „Gern“, beteuerte er, ohne zu wissen, was auf ihn zukäme. Wenn es Gellert glücklich machen würde, wäre er bereit einiges zu tun. „Was werden wir machen?“
Albus gluckste und eine nasse Fingerspitze strich liebevoll über Newts sommersprossige Wange.
„Erst einmal …“, raunte er ihm zu und seine Stimme hatte einen samtigen, verruchten Ton angenommen, den Newt inzwischen sehr deutlich heraushörte. Ihm lief ein wohliger Schauer über den Rücken.
„Erst einmal sorgen wir dafür, dass du in der richtigen Stimmung für das bist, was kommen wird.“

~*~


Als Gellert abends zurück ins Schloss kam, fühlte er sich abgekämpft und erschöpft. Für heute hatte er genug getan. Die letzten Tage waren arbeitsreich gewesen – aber das Ergebnis dafür umso zufriedenstellender.
Während er die verspannten Schultern kreisen ließ, fühlte er in sein Heim hinein. Albus wartete im Schlafzimmer auf ihn. Ohne Frage hatte er ihn bereits herannahen gespürt und sich entsprechend vorbereitet. Gellert schmunzelte innerlich, während er seine Offiziere mit den Worten verabschiedete, dass sie alles weitere morgen klären konnten. Der Einsatz war erfolgreich gewesen, wie nicht anders zu erwarten. Er hatte sich seine Belohnung redlich verdient. Also ließ er die Herren am Eingangsbereich nahe der Meetingräume stehen und disapparierte.  
Im Salon erschien er wieder und lockerte sein Halstuch, während er in langsamen, bedächtigen Schritten zum Schlafzimmer ging. Die Tür war angelehnt. Er liebte diese Tradition. Die wachsende Vorfreude, den Anblick seines Partners, der es sich angewöhnt hatte, seine Erfolge auf eine so erfüllende Weise mit ihm zu feiern.
Als er die Tür aufschob, erwartete ihn eine kleine Überraschung. Ja, am Rande hatte er gespürt, dass Albus nicht allein war. Es hatte ihn nicht gekümmert. Wenn sie sich lange nicht gesehen hatten, tendierte er dazu, alle anderen auszublenden, sobald sie sich wieder näherkamen.
Und doch musste er zugeben, dass es Albus gelungen war, ihn zu überraschen. Nicht mit der Anwesenheit Newts. Aber mit dessen Aufmachung.
Während Albus das weinrote Set aus Strapsstrümpfen mit dazugehörigem Gürtel trug, das Gellert so an ihm liebte, halb bekleidet vom ebenso seidig roten Morgenmantel, wurde Newts nackter Körper lediglich von einem orangefarbenen Babydoll verhüllt, das halb durchsichtig war und damit nichts der Fantasie überließ. Dafür harmonierte es wunderbar mit seinem flammend roten Haar. Ein smaragdgrünes Seidenhalsband lag um seinen Hals und seine Lippen waren hinreißend rot gebissen. Offensichtlich hatte ihm Albus bereits ordentlich eingeheizt. Denn er saß auf dem Schoß des Älteren, mit Blick zur Tür, die Beine gespreizt und angewinkelt und die Arme hinter den Rücken gezogen, als wäre er gefesselt.
Albus‘ Hand, die nass war von Newts Lusttropfen, strich neckend über sein steifes Glied, das straff in das gleiche grüne Seidenband gewickelt war, mit einer hübschen Schleife an der Wurzel. Gerade biss er Newt fordernd in den Übergang von Hals zur Schulter, was diesem einen leisen Aufschrei entlockte, und warf Gellert dabei einen verruchten Blick zu, der ihm einen aufgeregten Schauer über den Rücken jagte.
„Willkommen zurück, Darling“, säuselte Albus und leckte über die Stelle, die er gerade gebissen hatte. „Wir haben dich schon sehnsüchtig erwartet. Nicht wahr, Newton?“
Sein Griff an Newts Glied wurde fester. Er massierte ihn schneller, fordernder. Newt wimmerte auf. Seine Wangen liefen röter an, als Gellert seinen Blick auffing. Dann biss er sich hart in die Unterlippe, als wollte er seine Geräusche ersticken, und drehte den Kopf zur Seite.
„Na, na, Honey”, tadelte ihn Albus sanft. „Begrüß ihn ordentlich. Denk daran, was wir besprochen haben.“
Kopfschüttelnd und mit hochroten Wangen wand sich Newt auf ihm. Seine Beine zitterten, obwohl er sie so hoch hielt. Gellert kam der Verdacht, dass ein weiterer Zauberer ihn daran hinderte, sie zu schließen und zu senken.
„Albus … bitte, ich …“, wimmerte Newt flehend. „Ich kann nicht … hah … nicht mehr, ich …“ Ihm entwich ein herzzerreißendes Aufschluchzen. Und nun sah Gellert auch, wie zornesrot sein Glied bereits war. Wie lang wurde er bereits von Albus hingehalten?
„Oh, Liebes, ist es zu viel für dich?“, fragte Albus in falscher Anteilnahme. Sein Lächeln wurde eine Spur sadistisch. Gellerts Glied pulsierte gierig. Merlin, wie er es genoss, diese Seite an Albus zu sehen!
‚Wenn du so weitermachst‘, sagte er in Gedanken an Albus, während er ihn mental zur Begrüßung ebenso liebevoll wie verlangend umarmte, ‚wirst du ihn noch brechen.‘
Albus lachte in Gedanken. ‚Bist du auf deiner Reise etwa weich geworden?‘
Gellert trat einen Schritt auf die beiden zu, weil er nicht länger so weit weg stehen bleiben konnte. ‚Ich sagte nicht, dass es mich stören würde.‘
In seinem Kopf hörte er Albus glucksen.
„Vergiss nicht, wer da vor dir steht, Honey“, säuselte er Newt gefährlich sanft ins Ohr. „Sieh auf und begrüße Gellert angemessen. Vielleicht erbarmt er sich und nimmt dich schnell und hart. Wer weiß …“ Seine Handfläche kreiste neckend über Newts Spitze. „Eventuell ist er sogar so gnädig, dich kommen zu lassen, wenn du brav darum bittest.“
Newt durchlief ein sichtliches Schaudern. Einen Moment schien er noch mit sich zu ringen, schnappte nach Luft, weil ihn Albus sichtlich überreizte, und brachte dann doch die Kraft auf, den Kopf zu drehen und zu Gellert aufzusehen, der seinen Blick ruhig erwiderte.  
„W-willkommen zu-… ngh! … zurück“, stieß Newt angestrengt aus. Seine Augen waren ganz glasig und seine Lippe wundgebissen. Gequälte Lust und der Wunsch nach Erlösung sprachen ihm aus jeder Faser seines Körpers.
Gellert griff sein Kinn und zog es ein wenig höher, sodass Newt den Kopf in den Nacken legen musste. Durchdringend sah er ihn an, während Newt sichtlich Mühe hatte, den Blick zu halten.
„Gut so“, lobte Gellert heiser und strich ihm mit dem Daumen über die Unterlippe. Schmunzelnd schob er die Daumenspitze in Newts Mund hinein, wo sie augenblicklich von seiner Zunge empfangen wurde. „Was für eine angenehme Begrüßung.“
Er zog den Daumen wieder aus Newts Mund heraus und strich damit abermals über die volle, geschwollene Unterlippe. Feucht glänzend sah sie noch einladender aus. Gellert widerstand der Versuchung noch einen Moment länger, beugte sich über Newts Schulter und küsste Albus leidenschaftlich.
„Hallo, Liebling“, raunte er an seinen Lippen, Newts zuckenden, halbnackten Körper zwischen ihnen einen Moment lang ignorierend.
Albus gluckste. „Hallo, Darling. Ich hoffe, dir ist nach etwas Süßem.“
Gellert brummte zufrieden. „Wie könnte ich da ablehnen, wenn es so einladend präsentiert wird?“ Er setzte noch einen Kuss auf Albus‘ Lippen, dann lehnte er sich zurück und beugte sich zu Newt hinunter, um endlich auch ihn zu küssen. Neckend biss er ihm in die wunde Unterlippe, was der Jüngere mit einem Wimmern quittierte. Dann leckte er besänftigend darüber.
„Nun, Honey?“, säuselte Gellert, strich über das Babydoll und fand einen von Newts Nippeln, die sich ihm hart unter dem hauchdünnen Stoff entgegenstreckten. Er kniff hinein. Newt sog scharf die Luft ein. „Willst du heute meine Ablenkung sein?“
Es war eine rhetorische Frage. Er brauchte Newts zaghaftes, beschämtes Nicken genauso wenig als Bestätigung wie den sehnsüchtigen Blick, mit dem er zu ihm aufsah. Zum Auffressen.
„Aufs Bett“, befahl er in einem heiseren Grollen. Wie aufs Stichwort sackten Newts angewinkelte Beine hinunter. Albus hatte die Zauber gelöst, die ihn in Position gehalten hatten. Fahrig zog Newt seine Arme nach vorn, doch von der Überreizung waren seine Beine schwach und bevor er wegknicken konnte, half ihm Albus zur Seite, bis er nicht länger auf seinem Schoß saß, sondern auf dem breiten Bett.
Von dort sah er halb nervös, halb erregt zu Gellert hin, der endlich das Halstuch ganz löste und sich dann Albus zuwandte, der sitzengeblieben war und ihn von unten herauf verführerisch anlächelte. Zurückgelehnt, mit den Händen auf dem Bett abgestützt, fiel der Morgenmantel gerade genug auf, um den Blick auf seine nackte Brust freizugeben.
„Darf ich dir behilflich sein?“, säuselte er, während er die Beine überschlug und mit einem bestrumpften Fuß neckend Gellerts Bein hinaufstrich.
Gellerts Mundwinkel zuckten. „Dazu sage ich nicht nein.“ Er reichte Albus eine Hand und zog ihn auf die Füße, ehe er die Hände unter den Morgenmantel gleiten ließ und ihn mit einem Ruck an sich heranzog. Mit einem kleinen überraschten Keuchen fing sich Albus an seiner Brust ab und ließ die Hände gleich dort liegen. Während er die Knöpfe von Gellerts zweireihigem Mantel einen um den anderen öffnete und ihm Küsse auf den Kiefer setzte, rieb er sich verführerisch an ihm, sodass Gellert die Berührung mehr als deutlich in seinem Schritt spürte, wo sein Glied ungeduldig zuckte.
„Pass gut auf, Newt“, sagte Albus, ohne sich nach ihm umzusehen. „Das nächste Mal wird das hier deine Aufgabe sein.“
Schmunzelnd sah Gellert von ihm zu Newt, der auf dem Bett saß und sie verstohlen beobachtete, schwer atmend, obwohl sie ihm eine kurze Pause gönnten.
‚Er scheint ein wenig durch den Wind zu sein, Liebling‘, sagte Gellert in Albus‘ Geist. ‚Was hast du mit ihm angestellt?‘
Albus lachte leise. Er schob Gellert den Mantel von den Schultern, öffnete das Hemd dann in einer einzigen flinken Bewegung, als würde ihn seine Geduld verlassen, und machte kurzen Prozess damit. Während seine Finger schon an Gellerts Hosenbund nestelten, antwortete er: ‚Das könnte an dem Plug liegen. Ich habe mir die Freiheit genommen, ihn bereits vorzubereiten. Und eventuell vibriert dieses hübsche Ding gelegentlich in ihm, damit er nicht die Lust verliert.‘
‚Teufel‘, erwiderte Gellert bewundernd. Ein Fingerzeig von ihm und Newt schnappte nach Luft, weil das kleine Spielzeug nun heftiger vibrierte.
Albus bedachte ihn mit einer erhobenen Augenbraue, doch sichtlich amüsiert. Seine Hand schob sich in Gellerts Hose und umfasste sein hartes Glied. Gellert entwich ein wohliges Brummen, das Albus erwiderte.
„Oh, Darling“, schnurrte er und drängte sich näher. „Ich kann es kaum erwarten, dich in mir zu spüren.“ Sehnsüchtig küsste er Gellert. Dann ließ er seinen Schwanz los, setzte ihm noch einen kurzen Kuss auf die Wange und ging in die Knie, um Hose und Unterhose herunterzuziehen. Während hinter ihnen Newt auf dem Bett hörbar flach und schnell atmete und sein Becken zuckend über das Laken rieb, öffnete Albus Gellerts Stiefel und küsste ihm zugleich die Spitze seines Glieds, das sich ihm steif entgegenreckte, während er mit einem lasziven Augenaufschlag zu ihm heraufsah.
Gellert liebte diesen Blick. Er gab ein Knurren von sich, griff Albus am Hinterkopf und stieß sich fordernd in ihn hinein. Überfordert verengte sich Albus‘ Kehle, doch geübt wie er war, gab er augenblicklich die Kontrolle ab, legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen.
‚Fuck‘, fluchte Gellert mental, zog sich heraus und stieß sich dann bis zum Anschlag in ihn hinein. ‚Ich habe dich vermisst, Liebling. Dich und deinen sündigen Mund.‘
Albus gab ein Schnurren von sich, das durch den großen Schwanz in seiner Kehle erstickt klang.
‚Ich dich auch‘, antwortete er ergeben, während er die Hände in Gellerts nackte Oberschenkel krallte. ‚Aber lass Newt nicht warten. Er ist schon so lang kurz davor.‘
Gellert schnaufte. ‚Du hast Priorität, Liebling.‘
‚Ich fühle mich geehrt, Darling.‘ Albus öffnete die Augen und schenkte ihm einen intensiven Blick. In seinen Augen standen Tränen, durch die grobe Überreizung seiner Kehle. Sie liefen ihm über die Wangen. Er sah hinreißend aus.
Als Gellert sein Glied zurückzog und die verführerischen Lippen nass zurückließ, hätte er sich am liebsten direkt wieder dazwischengeschoben. Doch sie waren nicht allein. Und das, was da auf dem Bett auf ihn wartete, so zauberhaft für ihn hergerichtet, hatte sich seine Aufmerksamkeit verdient.
Also zog Gellert Albus an einer Hand auf die Füße, schnippte mit den Fingern und seine Hose und Stiefel verließen ihn. Einen letzten Kuss setzte er auf Albus‘ Lippen, dann ließ er von ihm ab und sank mit den Knien aufs Bett – hin zu Newt, der ihn mit fiebrigem Blick beobachtete und unentwegt zitterte, während er schwach keuchte.
„Nun, Newton?“, knurrte er mit einem dunklen Schmunzeln und mit einem Fingerzeig erstarb das Vibrieren des Plugs. „Bist du bereit für mich?“
Newt schluckte schwer, die Wangen so rot, dass er regelrecht glühte. Er nahm einen tiefen Atemzug, nickte eilig und kam ebenfalls auf die Knie. Zögernd rutschte er näher.
„Ja“, hauchte er und als Gellert eine Hand auf seine Wange legte, streckte er den Kopf vor.
Zufrieden beugte sich Gellert vor, bis sich fast ihre Lippen berührten und sein heißer Atem von Newts Haut zurückschlug.
„Beweise es, Honey“, verlangte Gellert dunkel. „Ich möchte, dass du dich umdrehst und dich präsentierst.“

*


Bei den Worten spürte Newt, wie die Hitze aus seinen Wangen auch seine Ohren erfasste. Die letzten Minuten mit Albus hatten ihn in seiner Lust so weit geführt, dass er sich nichts sehnlicher wünschte als den Orgasmus. Also zwang er sich, nicht zu genau darüber nachzudenken, was er tun sollte, um ihn zu bekommen.
Stattdessen drehte er sich herum, wie Gellert es von ihm verlangte, blieb auf allen Vieren abgestützte und sah fragend zu Gellert hin, dessen Blick jeder seiner Bewegungen folgte und ihn ganz wuschig machte.
„S-so?“, fragte er.
Gellert schmunzelte, doch er schnalzte mit der Zunge. „Hände auf deinen Hintern“, befahl er nachdrücklich. „Zeig mir, wo du meinen großen Schwanz haben willst, Newton.“
Oh Merlin! Jetzt wollte Newts Scham allmählich doch zurückkehren. Ja, sie hatten bereits alle möglichen Grenzen überschritten und die beiden hatten schon so ziemlich alles von ihm gesehen. Aber das war schon wieder eine Weile her und eindeutig noch nicht oft genug geschehen, als dass er es als Normalität abstempeln könnte.
Als sich in ihm nervös alles verkrampfte, spürte er den Plug wieder deutlicher. Dieses Ding hatte ihn die letzten Minuten empfindlich genug gemacht, damit er nun keuchte – und sich daran erinnerte, was er stattdessen dort haben wollte. Auch, wenn er beim bloßen Gedanken daran, wie verrucht sein Wunsch war, vor Scham im Boden versinken wollte.
Zögernd legte er eine Hand auf seinen Hintern und sah Gellert über seine Schulter hinweg an.
„Hier“, krächzte er. Seine Stimme brach vor Aufregung. „B-Bitte.“
In Gellerts Augen funkelte es auf, doch er hob ungerührt eine Augenbraue.
„Das reicht mir nicht“, sagte er ruhig und seine Lippen kräuselten sich zu einem kleinen Lächeln. „Vielleicht lasse ich einfach das Spielzeug in dir, das dir Albus in seiner Güte gegeben hat und widme mich ihm in der Zeit?“ Wie aufs Stichwort begann dieses vermaledeite Ding wieder damit, sich in Newt zu bewegen und gegen Newts Prostata zu reiben.
Newt entwich ein überraschtes Keuchen, während er dabei zusah, wie Gellert den Blick abwandte und Albus eine Hand reichte, der neben ihnen gestanden und zugesehen hatte.
Das Gefühl, die Erwartungen nicht erfüllt zu haben, stach Newt in die Brust. Unter anderen Umständen hätte er klein bei gegeben. Hätte erkannt, dass er dafür einfach nicht gemacht war. Doch sie hatten ihm oft genug bewiesen, dass nicht er das Problem war – sondern seine Sorge, nicht genug zu sein. Außerdem hatte er jetzt schon so lang darauf gewartet! Er hatte sich auf Gellert gefreut. Und auf Albus. Keinen von beiden heute zu bekommen, nachdem er sie zwei Wochen lang nicht gesehen hatte, und sich nur mit einem Spielzeug begnügen zu müssen, gefiel ihm nicht.
„Nein, b-bitte“, keuchte er flehend, während ihm die Reizung das Denken erschwerte. „Ich … hah …“
„Sprich in ganzen Sätzen, Honey“, antwortete Gellert ungerührt, der Albus auf seinen Schoß ziehen wollte und, als Albus sacht den Kopf schüttelte und auf seine Knie tippte, die Beine breiter aufstellte.
Albus sank dazwischen und platzierte die Lippen um seine eindrucksvolle, breite Spitze. Mit einem kleinen Keuchen legte ihm Gellert die Hand auf den Hinterkopf und drückte ihn tiefer.
Der Anblick allein machte Newt noch sehnsüchtiger danach, daran teilhaben zu dürfen. An allem. Aber Merlin! Es war leichter, solche Dinge in dunklen Räumen unter einer Bettdecke auszusprechen, bekleidet in einen Pyjama, so wie bei seinem letzten Mal mit Albus, anstatt so. Auf dem Präsentierteller, Gellerts Blick deutlich auf sich spürend, in dieser Haltung, die mehr von ihm zeigte, als er wollte, und mit diesem Babydoll am Leib – einem Kleidungsstück, das er noch nie zuvor getragen hatte und das ihn unterschwellig ein wenig beschämte. Es fiel ihm viel schwerer. Sein Herz raste ihm ohnehin bereits in der Brust. Würde er noch weiter gehen, würde es sicher explodieren!
Doch wenn Albus schneller war, als er … Dann würde Gellert kommen und Newt wäre durch diesen Test, ob er schon bereit wäre, solche Aufgaben zu übernehmen, durchgefallen.
„Ich …“, stammelte er atemlos, sank mit dem Oberkörper nach vorn und drehte den Kopf, bis er eine Wange aufs Kissen drückte. Beide Hände an seinen Hintern gelegt, zog er ihn ein wenig auseinander, obwohl ihm die Scham in den Wangen brannte, wie nie zuvor. „Ich … Bitte nimm mich. L-lass mich deinen Druck abbauen. Ich will … Ich will dich. In mir.“ Zur Verdeutlichung schob er seine Hände weiter zur Mitte hin, zog sich ein wenig mehr auseinander und legte eine Fingerspitze auf das äußere Ende des Plugs, auf dem Gellerts Name stand, wie er wusste. Das Wissen hatte ihn bereits vorhin erregt, als Albus es ihm gezeigt hatte. Das Gefühl zu haben, auf diese Weise von Gellert gezeichnet zu sein, hatte ihn in Aufruhr versetzt.
Und jetzt hielt er den Atem an, weil Stille seinen Worten folgte, untermalt von den Schmatzgeräuschen, die Albus machte, während er Gellerts großen Schwanz liebkoste. Newt sah dabei zu, wie er mit der flachen Zunge den Schaft hinaufglitt, ein letztes Mal an der Spitze saugte und dann zu Gellert aufsah. Der schenkte ihm ein Lächeln, ehe er mit einem deutlich intensiveren Blick als vorhin zu Newt zurücksah. Newt lief ein Schauer über den Rücken, weil er erkannte, dass es Gier war, die er in seinen Augen sah.
Dann beugte sich Albus zurück, wischte sich mit Daumen und Zeigefinger die Mundwinkel trocken und Gellert kam mit den Knien aufs Bett zurück. Direkt hinter ihn.
Newts Puls wurde schneller.
„Gut so, Honey“, brummte Gellert zufrieden. „Bleib so.“ Seine Finger berührten Newts Eingang.
Er zuckte zusammen, während sein Herz über das Lob höherschlug. Dann entwich ihm ein hoher Laut, als Gellert den Plug aus ihm hinauszog und die dicke Wölbung Newts Muskelring passierte. Die Empfindung war ihm in tausenden Blitzen durch den Körper geschossen.
Gellert ließ ihm keine Zeit, das zu verarbeiten. Schon drückte sich seine breite Spitze gegen Newts Eingang und während ihn noch die Vorfreude erfassen wollte, tat Gellert bereits einen kleinen Stoß und seine Eichel versenkte sich in ihm. Newts Muskeln zuckten überfordert darum. Mit einem kleinen Stöhnen drückte er das Gesicht ins Kissen. Seine Hände, die sich in seinen eigenen Hintern krallten, verkrampften sich.
Gellert packte sie und stieß sich tiefer. Mit einem überwältigten Aufschrei warf Newt den Kopf in den Nacken. Merlin, das fühlte sich so viel besser an als er in Erinnerung hatte. Er fühlte Gellerts Glied so überdeutlich in sich, wie es ihn ausfüllte, so viel besser als der Plug. Es drängte sich unbarmherzig in ihn hinein, dehnte ihn, rieb gegen seine Prostata. Er war so groß!
Mit einem zufriedenen Knurren, bei dem Newt eine wohlige Gänsehaut bekam, zog sich Gellert ein Stück heraus und trieb sich dann tiefer. Newt quittierte es mit einem erstickten Stöhnen und keuchte dann auf, als Gellert nach diesen ersten beiden Stößen einen fordernden Rhythmus anstimmte, der ihn Sterne vor den Augen sehen ließ und ihn viel zu schnell auf ein Level der Ekstase brachte, das kurz vor dem Orgasmus stand. Das Samtband um sein Glied beherbergte keinen Zauber. Es hatte seinen Höhepunkt vorhin hinauszögern können, so straff, wie Albus es gebunden hatte, doch es verhinderte ihn nicht ganz. Und nun, da er in den Genuss kam, von Gellert hart, schnell und in aller dominanten Kraft um den Verstand gevögelt zu werden, ahnte Newt, dass es nicht mehr lang dauern konnte, bis er käme. Dass Gellerts Hände noch immer seine Handgelenke gepackt hatten, tat sein Übriges, um ihn so weit zu erregen, dass sich Newt genießend auf die Unterlippe biss, die Augen schloss und in das Kissen stöhnte, während er in dem Gefühl aufging, wie sich Gellert wieder und wieder gegen seine Prostata trieb. Merlin, das stete Stoßen dagegen machte ihn wahnsinnig! Es war so intensiv, fast schon zu viel! Unter normalen Umständen wäre es schwer geworden, auf diese Weise zu kommen. Doch er war bereits so lang auf dem höchsten Erregungslevel gehalten worden, unablässig gereizt, sodass es kein Wunder war, dass er nun nicht lang aushielt. Ein Teil von ihm bedauerte es bereits, als er den Orgasmus, der ihn endlich von seinem Druck erlösen würde, bereits in der Ferne ausmachen konnte. Das Gefühl davon, von Gellert ausgefüllt zu sein, war atemberaubend. Mit einem unwilligen Wimmern nahm Newt zur Kenntnis, dass es ihn geradewegs in seinen Höhepunkt trieb, stöhnte atemlos auf, wann immer Gellert diesen süßen Punkt in ihm traf, und bäumte sich dann schließlich auf, als er es nicht länger zurückhalten konnte und heftig bebend kam, während ihm Gellert unbarmherzig weiter das Hirn rausfickte. Stoß um Stoß trieb er sich in ihn, massierte seine Prostata, nahm sich, was er wollte, während er Newt fest in Position hielt. Heiser und außer Atem von all dem Stöhnen sackte Newt auf dem Bett zusammen, als ihn die letzte Welle der süßen Erlösung verlassen hatte, und seufzte dann wohlig auf, als Gellert tief in ihm verharrte.

*


Albus hatte es genossen, ihnen zuzusehen. Alles davon: Wie Newt gefleht hatte. Wie kraftvoll sich Gellert in ihn getrieben hatte. Ihn durchlief ein wohliges Schaudern. Wenn er ihn beobachten durfte, hatte das seinen ganz eigenen Reiz. Als Gellert nun zu ihm aufsah und ihm allein mit seinem Blick zu verstehen gab, dass er der Nächste wäre, erschauderte Albus erneut.
Angezogen von dem lüsternen Blick trat er näher ans Bett heran und setzte sich an die Bettkante. Die Beine überschlagen, strich er liebevoll eine rote Locke aus Newts verschwitzter Stirn. Für seinen ersten Abend im ‚Begrüßungskomitee‘ hatte er sich wacker geschlagen. Und es hatte seinen Reiz, ihn in Dessous zu sehen, die ein wenig verspielter waren als seine eigenen, eleganteren.
‚Komm her‘, knurrte Gellert in seinem Kopf, der offensichtlich nicht länger Geduld vortäuschen konnte. Albus liebte es, wenn er diesen dominanten Ton anschlug. Schmunzelnd ließ er von Newt ab, der sichtlich erschöpft aussah, und schaute zu Gellert auf.
‚Wie hättest du mich gern, Darling?‘
Um Gellerts Lippen spielte ein Lächeln. Er hob das grüne Band vom Bett auf, das eben noch um Newts Glied gewickelt gewesen war. Offensichtlich hatte er es mit einem Zauber gelöst.
„Leg dich auf den Rücken, Liebling.“
Das Bett war breit genug. Albus kam dem Wunsch nach, streifte sich den Morgenmantel ab und legte sich dann neben Newt, der halb ein Auge öffnete und ihn beobachtete.
Albus zwinkerte ihm zu, dann wurden seine Arme mit einem Zauber über seinen Kopf geschoben und der zweite wickelte das Band um seine Handgelenke. Die Aufregung kribbelte ihm wohlig in den Adern, als er zu Gellert zurücksah, der sich zwischen seine Beine schob und seine Hüften packte.
„Bist du vorbereitet, Liebling?“, fragte er und küsste Albus den Hals.
„Natürlich“, säuselte Albus zurück.
Er kam nicht zu einem weiteren Wort. Gellert stieß sich in seine feuchte, geweitete Enge hinein und in einem überwältigten Keuchen entwich Albus die Luft aus den Lungen, während er sich unter Gellert aufbäumte, sich genießend in die Unterlippe biss und die Augen schloss. So sehr er es auch mochte, dabei zuzusehen, wie Gellert Newt weiter in Ekstase trieb. In diesem Moment wusste er, dass er es noch mehr liebte, selbst derjenige zu sein, dem diese Ehre zuteilwurde. Nachdem sie sich so lang nicht gesehen hatten, umso mehr. Und zugleich wusste er, dass sie heute alle drei auf ihre Kosten kommen würden. Vielleicht sogar mehr als einmal? Newt in dieses Erlebnis einzuführen, hatte sich definitiv gelohnt.


*********
Hallo, Darlings <3
Ich weiß, ich habe mich lang nicht gemeldet, Asche auf mein Haupt.
Aaaaber ich habe einen guten Grund dafür :D
Und zwar habe ich in der Zeit an "New York Devil" geschrieben, einer Geschichte, die mehr oder minder parallel zu dieser hier verläuft.
Erinnert ihr euch an das Special Kapitel? (Kapitel 14)
Da wurden Albus und Gellert mal kurz Alpha und Omega.
Tja, New York Devil setzt mehr oder minder dort an. Auch Alpha und Omega. Ein Pärchen, das euch bekannt vorkommen dürfte, regiert die Welt. Zugegeben, in dem Roman kommen sie nur am Rande vor - und ich musste ihr Namen ändern, weil ich ja die Rechte an ihren Namen nicht habe.
Aber "New York Devil" spielt in einer Welt, in der Albus und Gellert die Welt regieren. Als Alpha!Albus und Omega!Gellert. Also genauso wie im Special :D
Hauptfigur des Romans wird Albus' Assistent Gabriel sein. Und der zwielichtige Mr. Greystone, der ihm gehörig den Kopf verdreht, solange Gabriel nicht unter Albus' Schutz steht.
Wo ihr das lesen könnt?
Auf Amazon wird das eBook am 14.8. erscheinen. Wenn ihr mich also unterstützen und zugleich ein bisschen mehr in die Alpha/Omega-Welt rund um Albus und Gellert eintauchen wollt, kauft euch "New York Devil" auf Amazon und lest rein!
(Link: https://www.amazon.de/dp/B099S4NSM2 )
Liebe Grüße!
Eure Jessica
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast