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Ein ungewöhnliches Geschenk (Grindeldore (x Newt))

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Albus Dumbledore Gellert Grindelwald Newt Scamander
27.03.2020
03.09.2021
28
150.022
18
Alle Kapitel
49 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
14.02.2021 9.268
 
Hallo, meine Darlings!
Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für euch ^.^°
Zuerst die schlechte: Die kommenden 3 Wochen werde ich sehr mit meinem neuen Roman „Daddy’s neues Spiel“ eingespannt sein, der Fortsetzung zu „Daddy’s kleines Geheimnis“ (Details dazu gibt’s auf Instagram, dort findet ihr mich unter jessicagraves.schreibt). In dieser Zeit kann ich euch keine weiteren Kapitel versprechen. Vielleicht folgt mal das eine oder andere, aber meine Hand lege ich dafür nicht ins Feuer. Danach wird es aber wie gewohnt weitergehen!
Und nun die gute Nachricht: Dieses Kapitel beinhaltet eine Menge Smut … und ist DOPPELT so lang wie die anderen Kapitel. Ich kann euch ja schließlich nicht drei Wochen unter Druck zappeln lassen :P Bei dieser Fortführung vom letzten Kapitel kommen alle auf ihre Kosten XD
Liebe Grüße, passt auf euch auf und bleibt gesund,
eure Jessica


***

„Ich weiß, dass du willst, dass Gellert dich vögelt.“  
Die Worte trafen ins Schwarze. Ertappt wimmerte Newt auf und zog die Schultern an.
Hinter sich hörte er Albus samtig lachen.
„Er ist fantastisch darin, weißt du?“, säuselte er und biss Newt ins Ohrläppchen. Er zog sanft daran. „Du wirst alles um dich herum vergessen, wenn er einmal in dir ist.“
Wenn es überhaupt möglich war, wurde Newt nun noch röter. Er vergrub das Gesicht tiefer in dem Kissen und seine Ohren glühten, während die Röte auch auf seinen Hals und Nacken wanderte.
„Sei nicht so schüchtern, Liebes“, schnurrte Albus, die Lippen direkt an Newts Ohr, sodass sich eine Gänsehaut auf seinem Hals und Nacken ausbreiteten. „Vertrau uns. Es wird dir gefallen.“
Albus‘ setzte ihm einen heißen Kuss auf die Schulter.
Zugleich schmiegte er sich mehr an Newt, der noch immer mit sich zu ringen schien und saugte sich an der Stelle zwischen Schulter und Hals fest.
„Sieh auf, Newt“, knurrte er fordernd, „Ich weiß, dass du es willst.“ Er rieb fordernd über Newts Prostata, was Newt ein zittriges Stöhnen entlockte. „Und ich weiß, dass du es kannst, Liebes.“
Newt erschauderte.
Er musste zugeben, dass er Albus recht gab. Endlich Sex mit ihnen zu haben, nachdem Albus ihn nun so lang mit seiner Hand gereizt hatte, war etwas, worauf Newt brannte – obwohl es ihm auch Angst machte und ihn wieder sehr nervös werden ließ. Vor allem, wenn er dabei jemandem in die Augen sehen sollte.
Aber er zierte sich nun bereits seit einer gefühlten Ewigkeit und er wusste, wenn er nicht tat, was Albus verlangte, würde er nicht bekommen, was er sich ersehnte. Sie würden es als Ablehnung verstehen und aufhören.
So gut sich die Finger in ihm auch anfühlten, sie schienen ihn zwar weiterzutreiben, aber sie erlösten ihn nicht. Im Gegenteil: Sie reizen und provozierten ihn, machten ihn ganz wuschig, bis er nicht mehr wusste, wo oben oder unten war…
Sich vorzustellen, dass stattdessen Albus oder Gellert in ihn stieß, machte ihn ganz kribbelig.
Als Albus ihn erneut aufforderte, den Kopf zu heben, holte er zitternd Luft und wappnete sich.
Und als er ihm dann die Hand entzog, die ihn sonderbar leer zurückließ, konnte Newt ein leidendes, sehnsüchtiges Wimmern nicht verhindern.
Er wollte nicht, dass es aufhörte. Vorhin, als er sich Albus‘ Wunsch nicht hatte fügen wollen, hatte dieser angeboten, es zu beenden. Und Newt war im Nachhinein froh gewesen, sich überwunden zu haben, weil sich alles danach so… unglaublich angefühlt hatte.
Er wollte nicht, dass es endete. Er wollte… Er wollte Gellert. Er wollte mehr als nur ein-zwei kurze Küsse. Seit Gellert in der afrikanischen Hütte über ihm gehockt und ihn niedergerungen hatte, fragte er sich schon, wie es war, mit ihm…
Newt errötete heftig, als er das dachte.
Er biss sich hart auf die Unterlippe.
Und dann hob er zögernd den Kopf.
Schaute scheu zu Gellert hinauf, schaffte es kaum, seinen Blick lang genug zu erwidern und senkte den seinen eilig wieder, weil Gellerts Augen ihn so intensiv musterten. Aber die Millisekunde war zu kurz gewesen. Scheu warf Newt ihm noch einen Blick zu.
„Guter Junge“, hörte er Albus hinter sich loben und bei den Küssen, die er auf seiner Schulter spürte, schmolz seine Anspannung ein Stück fort. Nun, da er gelobt wurde, hielt er den Blick tapferer aufrecht. Aber eine Bitte, wenn er eine formulieren sollte, würde noch eine ganz andere Form von Überwindung mit sich bringen und er ahnte, dass er dafür nicht die Kraft hätte.
Gellert legte ihm eine Hand auf die Wange und schmunzelte.
„Braver Junge", kommentierte er mit dunkler Stimme. „Komm herauf zu mir."
Seine Stimme war ruhig und sanft. Doch Newt ahnte, dass es keine Bitte war.
Es war sonderbar. Zwar hatte Newt oft das Gefühl hatte, dass er Gellert schwerer einschätzen konnte als Albus. Und wenn er einen von beiden überhaupt fürchten würde, dann wäre es eindeutig der Blonde… Aber wenn er ihm mit so einfachen Worten kleine Anweisungen gab, fiel es Newt erstaunlich leicht, sie zu erfüllen. Vielleicht, weil Gellerts Verhalten von vornherein keine Widerrede zuließ. Newt liebte es, dass Albus die ganze Zeit über auf ihn eingegangen war. Aber dass Gellert so entschieden, wenn auch sanft mit ihm sprach, war eine ganz andere und ebenso wirkungsvolle Methode, seine Nervosität in Schach zu halten.
Zögernd und mit hochroten Wangen stemmte Newt sich auf. Das Lob, das beide ihm gegeben hatten, schenkte ihm verhaltene Zuversicht, dass er sich vielleicht doch nicht so furchtbar anstellte, wie er befürchtet hatte.
Er fühlte, wie Albus sich zurückbeugte, um ihm Platz zu machen, und spürte, wie weich seine Beine noch immer waren. Albus‘ unermüdliche Berührungen hatten ihn angestrengt. Newt fühlte sich schwach und zittrig…. aber nicht minder sehnsüchtig.
Dass Gellert ihn aufforderte, zu ihm zu kommen, bedeutete immerhin, dass er selbst der Idee auch nicht abgeneigt war. Der Gedanke ließ Newts Herz höherschlagen.
Beschämt, weil er sich seiner Nacktheit nun, da er zu Gellert kommen sollte, der vollkommen bekleidet war, deutlicher bewusst war, rutschte er auf Knien näher. Und auf Gellerts auffordernden Blick hin senkte Newt zwar eilig den Kopf, überwand sich dann aber, holte tief Luft und rutschte ein wenig linkisch und fahrig auf seinen Schoß. Er biss sich in die Unterlippe, den Atem angehalten, während er darauf wartete, was Gellert als nächstes tun würde.
Gellerts Hand legte sich auf seine Hüfte, als wollte er ihn an Ort und Stelle halten. Mit der anderen griff er nach Newts Kinn und zog ihn in einen verführerischen Kuss, der Newt verhalten aufseufzen ließ. Er legte zögernd die Hände auf Gellerts Schultern und bemerkte, dass er sich mit jeder Sekunde, die verging, wohler auf Gellerts Schoß fühlte. Von ihm die gleiche ausdauernde Aufmerksamkeit zu bekommen, wie von Albus, ließ sein Herz höherschlagen.
Als Gellert den Kuss verlangender werden ließ, keuchte er auf. Newt fühlte, wie das wohlig erregte Kribbeln in seinem Inneren, das vor der Nervosität gewichen war, mit beeindruckender Stärke zurückkehrte. Der Alkohol in seinem Blut tat sein Übriges, damit Newt die Berührungen des Älteren umso deutlicher und intensiver wahrnahm. Auch die Hand, die von seiner Hüfte zielstrebig zu seinem Hintern wanderte. Zwei Finger schoben sich in ihn hinein und er zuckte zusammen und wimmerte flehend auf, was Gellert mit einem Brummen kommentierte. Unwillkürlich drängte Newt sein Becken tiefer, um die Finger weiter aufzunehmen und sie vielleicht dazu zu bringen, dort gegen ihn zu reiben, wo Albus ihn zuvor so gekonnt gereizt hatte.
Gellert löste den Kuss und raunte amüsiert: „Gieriges Stück.“
Newt war sich nicht sicher, ob Gellerts Worte tadelnd oder lobend gemeint waren. Sie klangen nicht sonderlich positiv, aber Gellert seine Finger dann tieferschob und ein paarmal gezielt gegen Newts Prostata stieß, verwarf er den Gedanken eilig wieder und konnte nicht anders, als stöhnend den Kopf in den Nacken zu legen, während er sich an Gellert festkrallte, um nicht vor Ekstase von seinem Schoß zu rutschen.
Ihm entwich ein leidendes Aufstöhnen, als Gellert ihm die wunderbaren Finger wieder entzog. Gellert packte ihn und dirigierte ihn herum, bis Newt mit Rücken gegen seine breite Brust lehnte.
Ein nervöses Kribbeln schoss ihm durch die Adern. Solange er jemanden hatte, an den er sich schmiegen und an dessen Schulter er sich verstecken konnte, fiel es ihm leichter, seine Unsicherheit zu vergessen.
Aber nun, da er nackt Albus gegenüber saß, der ihn mit einem sonderbaren Blick bedachte, den er fast als hungrig beschreiben würde, war er erneut peinlich berührt.
Gellerts Hände halfen dabei nur mäßig. Sie wanderten über seinen Körper und spielten mit seinen Brustwarzen. In der Anspannung, die von ihm Besitz ergriff, war die Reizung fast zu viel. Er wollte sich irgendwo verstecken. Vor Albus, vor Gellert, vor allem. Wieso musste man nackt sein, um all diese Dinge zu tun?
Beschämt senkte er den Blick.

*


Albus hatte den ganzen Tag nicht mehr an gestern gedacht. An seine Eifersucht und sein übertrieben besitzergreifendes Verhalten.
Weil Gellert sich so liebend und rücksichtsvoll gezeigt hatte und Albus Newt einen Moment nur für sich gehabt hatte, hatte er von beiden genug bekommen, um nicht an ihrer Aufmerksamkeit oder ihrer Zuneigung zu zweifeln.
Nun, da er Newt auf Gellerts Schoß sah, wandelte sich das. Aber nicht, wie er befürchtet hatte, in etwas Negatives. Da war nichts in ihm, das Newt herunterzerren wollte, obwohl er das einen kurzen Moment befürchtet hatte.
Im Gegenteil: Albus fühlte seine Lust nur stärker werden. Er bemerkte, dass er sich selbst seit einigen Minuten keine Beachtung geschenkt hatte… und spürte nun, dass sein Schritt viel zu eng für ihn war.
Albus konnte nicht aufhören, sie anzusehen – und konnte sich nicht entschieden, zu wem er lieber schauen wollte: Zu Newt, der sich so hinreißend den Zärtlichkeiten ergab, die Gellert ihm zuteilwerden ließ. Oder zu Gellert, der ihn so talentiert verführte, ohne es nötig zu haben, daraus eine so große Show zu machen, wie Albus es gern tat.
Er biss sich auf die Unterlippe. Ja, die Führung einen Moment abzugeben und Gellert einzubeziehen, war wirklich eine gute Idee gewesen. Er brannte darauf, noch mehr zu sehen… und ahnte, dass er nicht lang geduldig bleiben konnte. Vielleicht sollte er seinen Vorsatz, Newt nicht kaputt zu spielen, noch einmal überdenken. Sein Glied zuckte so gierig.
Dann drehte Gellert Newt plötzlich herum. Und noch während Newt versuchte, seinem Blick auszuweichen, hörte er Gellerts Stimme in seinem Kopf: ‚Zieh dich aus, Liebling.'
Albus lachte leise über Gellerts Wunsch… und über Newts scheues Verhalten. Nach allem, was sie heute bereits getan hatten und nach all den Stellen, an denen Albus bereits seine Zunge gehabt hatte, war Newt noch immer schüchtern. Es war hinreißend.
Er kam dem Wunsch nach, stieg vom Bett, schlenderte zu den beiden hin und legte Newt, der beschämt den Blick gesenkt hatte, eine Hand unters Kinn.
Er hob es an, setzte Newt einen Kuss auf die Lippen und saugte sich einen Moment an der Unterlippe fest, ehe er Newt entließ.
Während seine Hände sich ganz ohne Magie damit zu schaffen machten, seine Hose zu öffnen, beugte er sich an Newt vorbei zu Gellert, schenkte ihm einen Kuss mit deutlich mehr Zunge, der Gellert ein Schnurren entlockte, und schob dabei den Stoff seiner Anzughose samt Unterhose von seinem Hintern. Erst als sie bis zu seinen Fußgelenken rutschte, ließ er von Gellert ab, richtete sich auf und schmunzelte darüber, wie Newt ihn verstohlen betrachtete, während er sich seiner Hose und Socken entledigte.
Newts Neugier war nur schwer zu verstecken. Kein Wunder. Er hatte bisher keinen von beiden nackt gesehen. Davon ausgehend, wie rot er wurde und wie schnell er den Blick abwandte, sobald er merkte, dass Albus ihn ansah, schien er zumindest nicht abgeschreckt von dem, was er sah. Und das, obwohl Albus mittlerweile selbst recht hart war.
Gellert setzte dem unschuldigen Ding einen Kuss auf die Schulter.
„Sieh hin, Honey. Es ist ein Privileg, Albus nackt sehen zu dürfen", raunte er ihm zu. Newt errötete sichtlich.
Auch Albus fühlte seine Wangen rot werden. ‚Charmeur‘, dachte er geschmeichelt, obwohl Gellert genau genommen nichts anderes gesagt hatte als die Wahrheit. Und doch hatte so viel Liebe darin mitgeschwungen, dass es Albus‘ Herz wärmte.
Er schmunzelte, als Newt den Blick nun erneut hob und ihn verstohlen und schüchtern über Albus‘ Körper wandern ließ. Der Jüngere bekam diesen bewundernden Glanz in den Augen, den Albus in ihrer ersten Fantasie bereits gesehen hatte und der ihn hungrig auf mehr machte.
Aber es währte nur kurz. Gellert rieb sein Becken gegen ihn und mit einem überraschten Keuchen schloss Newt die Augen. Er war soweit. So gierig, wie er auf jede ihrer Berührungen reagierte, hatten sie ihn nun genau dort, wo sie ihn schon seit Wochen haben wollten.
Gellert streckte eine Hand nach Albus aus und zog ihn zurück aufs Bett, bis Newt zwischen ihnen gefangen war. Als sich Newts zarte Haut gegen seine Brust schmiegte, seufzte er unvermittelt auf.
Gellerts Hand wanderte hinunter und legte sich um Newts Glied. Er begann, es zu massieren und Newt erschauderte fühlbar. Sofort waren Newts Hände wieder auf Albus‘ Schultern, hielten sich an ihm fest und stöhnend vergrub Newt sein Gesicht in Albus‘ Schulter.
Albus lachte leise darüber. Merlin, er war so verdammt hinreißend.
Albus ließ seine Hände wandern, strich ihm über die Seiten und dann hinauf zu den Brustwarzen, während er ihm sanft in das Ohr biss.
„Ich bin neugierig, Newt", raunte Gellert dunkel an dem anderen Ohr. „Was würde dir besser gefallen: Wenn ich zuerst dich oder Albus vor deinen Augen vögle?"
Bei den Worten lief Albus ein Schauer über den Rücken.
Er hatte noch nicht darüber nachgedacht, sich tatsächlich von Gellert nehmen zu lassen, während Newt zusah… Zu sehr hatte er darauf gebrannt, mit ihm zu spielen.
Nun musste er zugeben, dass bei der Vorstellung voll Vorfreude sein eigenes Glied zuckte und als er Newt sanft in die Schulter biss und zufrieden hörte, wie der Jüngere scharf die Luft einsog, ehe er wimmerte, konnte er eine Antwort kam noch erwarten.
Das Köstliche an Gellerts Formulierung war nicht die Aussicht auf ein ‚ob‘ sondern eine ledigliche Klärung der Reihenfolge. Dass es Newt überwältigte, sich das eine oder das andere vorzustellen, war kein Wunder.
„Gellert hat dich etwas gefragt, Newt“, raunte Albus ihm ungeduldig ins Ohr, nachdem Newt außer einem Wimmern keine Antwort gegeben hatte. „Antworte ihm, Liebes. Sei nicht unhöflich.“
Auffordernd kniff er ihm in die Brustwarzen und Newt, der mit einem weiteren Keuchen den Kopf in den Nacken legte, sah ihn dann mit einem so hinreißenden Schlafzimmerblick an, dass es Albus heiß und kalt den Nacken hinablief.
„I …ihr“, hauchte Newt so leise, dass Albus sich erst nicht sicher war, ob er überhaupt etwas gesagt hatte.
Doch bevor er nachfragen konnte, holte Newt tief Luft. Er bog den Rücken durch, von einer neuen Erregungswelle geschüttelt, ehe er sich fest auf die Unterlippe biss und erneut das Gesicht in Albus‘ Halsbeuge versteckte.
„Ich… ich will, dass ihr…“, stammelte Newt, nun deutlicher hörbar. „… zuerst.“
Albus fühlte sein Herz stärker in seiner Brust schlagen. Er schmunzelte und schaute von Newt zu Gellert hin, der ihm ein verruchtes Lächeln schenkte.
‚Warum lieferst du ihm nicht eine nette Show, Liebling?‘, fragte er mit einem deutlichen Schnurren direkt in Albus‘ Kopf. ‚Ich bin mir sicher, dass er gerne sehen würde, wie du dich genauso vorbereitest, wie ihn zuvor.‘
Albus lachte innerlich.
Er tat, als hätte er Gellert nicht gehört, griff Newt am Kinn und küsste ihn, ehe er ihm verführerisch gegen die Lippen raunte: „Gute Wahl.“
Newt, der sich noch immer gegen ihn schmiegte, schmolz in den Kuss. Albus löste seine Hände von sich und schob sich ein wenig zurück, ehe er sich genauso auf alle Viere begab, wie er es vorhin von Newt verlangt hatte.
Er bezweifelte, dass die Show so gut werden würde wie vorhin mit Newt. Immerhin würde er selbst nicht annähernd so viel dabei stöhnen. Sich selbst vorzubereiten, hatte einfach nicht den gleichen Kick. Aber sicher würde es Newt einiges zeigen, was er noch nicht kannte und wusste. So sehr, wie das alles Neuland für ihn war. Also schob er sich weiter zurück, kam dann mit dem Oberkörper hinunter und wedelte ungeduldig mit der Hand. Er war zu verwöhnt von der Magie, die ihm aus jeder Faser sprach, als dass er sich dafür, sich zu weiten, allzu sehr verrenken würde. Lieber ließ er sich zur Hand gehen.

*


Newt lief ein aufgeregter Schauer über den Rücken. Natürlich wollte er sie beide. Beobachten zu dürfen, wie sie sich liebten, erregte ihn auf einer Ebene, von deren Existenz er bis vor wenigen Monaten noch nichts geahnt hatte.
Aber diese Wahl beinhaltete auch die Sorge, dass sie von ihm ablassen würden, wenn sie miteinander fertig waren. Immerhin war er… das fünfte Rad am Wagen, in gewisser Weise.
Mit großen Augen beobachtete er, wie Albus vor ihm in die Knie ging und denn den Oberkörper hinabsinken ließ. Er vergaß einen Moment sogar, dass er nackt auf Gellerts Schoß saß, weil er wie gebannt verfolgte, wie der große Albus Dumbledore sich vor ihm vollkommen nackt und schutzlos flach auf die Brust sinken ließ, einzig das Becken angehoben… um sich dann einen seiner Handschuhe herbei zu befehlen. Ein Fingerzeig von ihm und der Handschuh glänzte ölig.
Mit größer werdenden Augen beobachtete Newt, wie Albus die Hände ins Laken krallte und leise aufstöhnte, als die erste Fingerspitze des Handschuhs ihn dort berührte, wo er vorhin Newt berührt hatte.
Fasziniert und nicht in der Lage, fortzusehen, starrte Newt auf Albus herab, dessen Hüfte zuckte, als der Finger sich tiefer schob.
Newt kam sich so verrucht vor, Albus dabei zuzusehen, wie er sich dem Zauber hingab. Er hörte ihn leise keuchen. Sah, dass das Gesicht ein wenig röter wurde, als der Handschuh einen zweiten Finger dazu nahm. Beobachtete, wie die Hände sich stärker ins Laken krallten und sein ganzer Körper zuckte, als der Handschuh in ihn stieß – und damit vermutlich diesen Punkt traf, der auch Newt hatte Sterne sehen lassen.
Newt war so gebannt, dass er beinahe vergaß, zu atmen. Oder zu blinzeln. Er starrte auf Albus herunter, nahm jedes Detail in sich auf und wusste nun noch mehr, wieso er ihn begehrte. Albus war verführerisch und ehrfurchtsgebietend, egal, in welcher seiner vielen Rollen.
Gerade, wo er mühsam versuchte, ein weiteres Keuchen zu unterdrücken, während der Handschuh einen dritten Finger dazu nahm – deutlich schneller als Albus es vorhin bei Newt getan hatte – war er so unheimlich anziehend, dass Newt nur stärker fühlte, dass er ihn wollte. Er wollte ihn wieder so sehen. Und wieder. Das hier war genauso gut wie seine dominante Seite vorhin. Newt wagte sich kaum vorzustellen, was es mit ihm machen würde, den beiden zuzusehen, wenn sie sich liebten…. Wenn ihn das hier schon so sehr faszinierte.
Gellerts Hand begann wieder, ihn zu massieren.
„Hinreißend, nicht?", raunte Gellert ihm zu. Das riss Newt aus seiner tranceartigen Beobachtung.
Er stöhnte auf, nickte fahrig und keuchte dann, weil Gellert eine seiner Hände zu seinem eigenen Glied geführt hatte und sie darauf legte. Newt wusste nicht, ob er mit so viel sexueller Spannung noch allzu lang zurechtkommen konnte. Die beiden waren so… potent. Er kam sich dabei so klein, unbedeutend und unwichtig vor. Ihre Energie schien ihn regelrecht zu erdrücken.
Erneut fühlte er, wie ihm der Kopf schwirrte. Es waren so viele Reize auf einmal: Die Hand an seinem Glied… Das Gefühl von Gellerts Härte an seinen eigenen Fingern… und die Aussicht auf Albus, der ihm von unten einen fiebrigen Blick zuwarf und schmunzelte, ehe er mit der Hand eine Bewegung vollführte und der Handschuh sich aus ihm herauszog.

*


Albus schlich katzengleich an die beiden heran, ließ langsam den Blick über Newt wandern und schenkte dann Gellert ein verführerisches Lächeln.
„Ich bin soweit, Darling“, schnurrte er, noch immer auf allen Vieren.
Gellert betrachtete seinen attraktiven, nackten Geliebten von Kopf bis Fuß, ehe er Albus eine Hand in den Nacken legte und ihn in einen verführerischen Kuss zog.
„Sehr schön“, raunte er. „Ich auch." Er ließ Newts Glied los und schob ihn sanft, aber bestimmt von seinem Schoß, um sich ganz Albus widmen zu können.
Albus lachte geschmeichelt.
Natürlich würde Gellert jeden anderen für ihn links liegen lassen. Daran würde er niemals auch nur den leisesten Zweifel aufkommen lassen.
Nun, nachdem nichts mehr zwischen ihnen saß, kam Albus näher, schlang Gellert die Arme um die Schultern und setzte sich auf seinen Schoß. Er setzte ihm einen verlangenden Kuss auf den Hals und schob die Hände unter Gellerts Jackett.
„Du hast noch viel zu viel an“, stellte er fest und ließ die Hand ungeduldig über die Knopfreihe des Hemdes wandern, die sich unter seinen Händen öffnete. Gierig schob Albus die Hände darunter und strich über Gellerts warme Haut.
Gellert legte ihm die Hände auf den Hintern. Lächelnd neigte er seinen Kopf zur Seite, um Albus Platz zu bieten, seinen Hals weiter so verführerisch zu küssen.
„Da stimme ich dir vollkommen zu", raunte er ihm zu, während er sich gegen das Kopfteil des Bettes lehnte und beschloss, Albus vorerst ein wenig die 'Führung' zu überlassen.
‚Ich merke schon, die ‚Show‘ besteht heute darin, dass ich uns alle entkleide‘, stellte Albus in ihren Gedanken amüsiert fest, während er das Hemd und die Weste ganz öffnete und Gellert alles auf einmal von den Schultern streifte. ‚Ich werde allmählich müde, Darling. Lass mich nicht die ganze Arbeit allein machen.‘
Er biss Gellert zärtlich in den Hals, während sein Becken über Gellerts Schritt kreiste.
Ungeduldig schnippte er mit den Fingern und seufzte dann auf, als er Gellerts Glied so nah bei sich fühlte, wie es sich seidig und hart gegen ihn presste.
Besitzergreifend und auffordernd saugte sich Albus an Gellerts Hals fest, bis er sich sicher sein konnte, dass dort bald ein dunkler Knutschfleck entstehen würde.
Er schob sein Becken zurück, nahm sie beide auf einmal in die Hand und führte die Hand an ihnen herauf und herunter, wobei er die Lusttropfen verteilte, die aus ihren Spitzen getreten waren.
Gellerts Mundwinkel zuckte.
‚Verzeih, Liebling‘, bat er über ihre mentale Verbindung. Einen Moment genoss er noch die fordernden Lippen an seinem Hals und die talentierte Hand an seinem Glied.
Dann vergrub er jedoch eine Hand in Albus Haaren und zog ihn bestimmt von seinem Hals weg, ehe er ihn besitzergreifend und grob küsste.
Als sich ihre Lippen voneinander lösten, sah er Albus einen Moment tief in die Augen, ehe er ihn nach hinten drängte, bis Albus mit dem Rücken auf der Matratze landete. Mit funkelnden Augen blickte Gellert auf seinen Partner hinab, ehe er sich hinunter beugte und nun seinerseits eine Reihe ungeduldiger, heißer Küsse auf Albus Schulter und Brust verteilte.
Mit einem genießenden Seufzen begann Albus, sich unter ihm zu räkeln.
Gellert hätte sich gerne noch lange und ausgiebig damit beschäftigt, Albus Körper mit Küssen zu bedecken, ihn zu berühren und zu schmecken. Doch seine eigene Erregung war an einem Punkt, an dem es ihn zu mehr drängte, und er wusste, dass es Albus ebenso ging. Das Vorspiel mit Newt hatte die Hitze in ihnen zu sehr angefacht, als dass sie sie einander noch länger hinhalten wollten. Ungeduldig drängte Gellert seine Hüfte gegen Albus und griff nach dessen Beinen. Er zog ihn grob ein Stück näher, ehe er seine Beine über seine Schultern legte und seine Hüfte packte. Entschieden presste er sein Glied gegen Albus‘ Eingang und konnte ein kleines Keuchen nicht unterdrücken, als er den feuchten, zuckenden Muskelring an seiner Spitze fühlte. Als er spürte, wie der Muskelring ohne Probleme nachgab, war sich Gellert sicher, dass Albus bereit für ihn war. Mit einem gezielten, harten Stoß versenkte er sich tief in Albus.
Albus sog scharf die Luft ein.
„Nicht so grob, Darling“, keuchte er atemlos. Besänftigend legte er eine Hand auf Gellerts Oberarm und fuhr in Gedanken an Gellert fort: ‚Bin ich dir mit Newt etwa zu dominant gewesen?‘
Albus legte den Kopf in den Nacken, um Gellert seine Kehle zu präsentieren, in einer unterwerfenden Geste. ‚Du musst nichts beweisen‘, schnurrte er sanft, ‚bei dir werde ich mich immer unterwerfen. Vollkommen freiwillig.‘
Gellert hatte es bereits beim Eindringen bemerkt, dass er sich verschätzt hatte. Albus‘ schmerzerfülltes Luftholen hatte ihn Innehalten lassen.
„Verzeih, Liebling“, raunte er und küsste Albus entschuldigend. ‚Wenn es an etwas liegt, dann daran, dass du mich über alle Maßen ungeduldig gemacht und erregt hast, Liebling‘, setzte er in Gedanken hinzu, ‚mit dieser überaus ungewohnten Seite an dir.‘
„Schon gut“, murmelte Albus, schlang die Arme um Gellerts Nacken und zog ihn tiefer. „Komm her.“ Er hob den Kopf für einen weiteren Kuss, der tiefer und inniger war als der kleine, den Gellert ihm gegeben hatte. „Mach weiter“, hauchte er an Gellerts Lippen und sah ihm tief in die Augen. „Bitte, Gellert, ich brauche dich.“ Fordernd küsste er ihn erneut.
Gellert lief ein Schauer über den Rücken. Er kam der Bitte nur zu gerne nach. Schließlich wollte er bereits seit einer gefühlten kleinen Ewigkeit nichts anderes, als endlich in diese heiße, feuchte Enge zu stoßen. Aber jetzt mahnte er sich zu Beherrschung.
Er stimmte einen langsamen, aber nicht minder intensiven Rhythmus an.
Albus‘ wohliges Aufseufzen sagte ihm, dass er etwas richtig machte. Er schlang Gellert die Arme fester um den Hals.
Gellert schloss genießend die Augen, als Albus sich seinen Stößen ergab. Nicht nur weil er das rein körperliche Gefühl genoss, sondern auch wegen Albus Gefühlen, die nun freier und ungefilterter durch ihre mentale Verbindung flossen. Es war berauschend und verführerisch zugleich, während es dem Sex eine einzigartige, tiefergehende Note gab. Mit Albus Sex zu haben, war besonders. Denn sein Herz begann dann zu singen, in einem nicht enden wollenden, berauschten Mantra von ‚Ich liebe dich‘. Nie ausgesprochen aber doch so deutlich durch ihre mentale Verbindung fühlbar. Mit den Worten allein hätte Gellert nichts anfangen können. Er war kein Freund davon. Doch das Gefühl, in dem Albus badete, während sie sich ihrer Leidenschaft hingaben, und das dann auch auf Gellert überschwappte, war berauschend und vertiefte das zwischen ihnen auf einer Ebene, wie nichts anderes es vermochte.
Und doch ließ sich Gellert nicht so sehr fallen wie sonst. Er spürte, dass Albus ihr neues Spielzeug völlig ausgeblendet hatte. Dass er sich vertrauensvoll hingab. Gellert konnte das nicht. Die Anwesenheit störte ihn keineswegs, im Gegenteil. Doch es sorgte automatisch dafür, dass Gellert aufmerksamer und wachsamer war, erst recht, wenn sich sein Partner gerade in eine so verletzliche Situation brachte.
Nach einer Weile öffnete er erneut die Augen und betrachtete das verführerische Bild, das Albus unter ihm abgab, während er das Tempo anzog und ihn in kürzeren, härteren Stößen reizte.
Albus musste seinen Blick spüren. Er öffnete die Augen für einen verführerischen Schlafzimmerblick. Seine Finger zitterten an Gellerts Schultern und er biss sich auf die Unterlippe, während er den Kopf mit einem Stöhnen in den Nacken legte.
Zufrieden stieß sich Gellert hart in ihn. So gern er ihre Lust auch auskostete und ausdehnte, Albus sogar überreizte, so sehr hatte er noch im Hinterkopf, dass sie heute nicht allein waren. Er legte Albus eine Hand ums Glied und begann, ihn im gleichen Rhythmus, den seine Stöße hatten, fordernd und hart zu massieren.
Albus stöhnte auf, wand sich unter Gellert und klammerte sich an ihn.
„M-Merlin, Gellert“, keuchte er.
Gellert bemerkte die Anzeichen, die Albus herannahenden Orgasmus ankündigten, nur zu deutlich. Sein Atem wurde abgehackter und er spürte die Finger, die sich fester in seine Schultern krallten, sowie die heißen Muskeln, die sich bei jedem Stoß stärker um ihn krampften. Als Albus schließlich kam, stöhnte Gellert genießend und erlaubte sich noch ein paar Mal fest zuzustoßen. Eine Welle an Gefühlen überschwemmte ihn, in einer Flutwelle losgetreten, die von Albus ausging. Das Feld seines Liebhabers flutete ihn mit einem überwältigenden Gefühl von Ekstase, Dankbarkeit und Liebe, ehe Albus noch die letzte Anspannung verließ und er schwer atmend unter Gellert liegenblieb.
Gellert hielt inne, um ihn verschnaufen zu lassen.
Als sich die himmelblauen Augen wieder öffneten und Albus ihm ein sanftes Lächeln schenkte, erwiderte er es.
Albus drehte den Kopf und sah dorthin, wo Newt neben ihnen sitzen musste. Doch was auch immer er sah, es war Gellert gleich. Er zog es vor, weiter seinen Liebhaber zu betrachten, der jetzt so entspannt und befriedigt wirkte. Gellert nahm das Bild in sich auf.

*


Newt war sich nicht sicher, wie er sich fühlen sollte.
Nun, da er so weit auf dem großen Bett zurückgewichen war, dass er nicht im Weg wäre, hatten seine Neugier und seine Sehnsucht nach den beiden wieder die Oberhand gewonnen.
Bewundernd hatte er festgestellt, wie spielend beide miteinander umgegangen waren, als wäre es ein Tanz. Alles, was sie getan hatten, hatte so… eingespielt gewirkt. Als hätte Newt Naturgewalten zugesehen, die miteinander rangen, um dann zu verschmelzen.
Es war faszinierend gewesen, sie dabei zu beobachten, wie sie ohne die Vorsicht und Rücksicht, die sie ihm gegenüber zeigten, regelrecht übereinander hergefallen waren. Newt war davon ganz heiß geworden.
Da waren so viele Emotionen gewesen. Er hatte nicht geglaubt, dass Sex so… vielseitig sein konnte. Schnell und langsam, kraftvoll und sanft. Und egal, welche Seite er gesehen hatte, Gellert und Albus hatten bei allen so gut zusammengepasst, dass er nicht hatte aufhören können, ihnen zuzusehen. Beinahe hätte er es als ‘spannend‘ bezeichnet.
Newt war in all der Zeit sehr still gewesen. Er hatte es nicht gewagt, den Zauber zu durchbrechen, der Gellert und Albus gefangen gehalten hatte. Das, was sich da vor ihm abgespielt hatte, war auf so viele Arten überwältigend gewesen, dass er es nicht einmal gewagt hatte, zu blinzeln. Er hatte die Liebe fühlen können, die Ekstase. Stocksteif hatte er dagesessen, am Rand des Bettes, und nicht gewusst, was er mehr hatte bewundern sollen: Gellert unbändige schiere Kraft und gelebte Dominanz, die ihm einen Blick hinter die kühle, beherrschte Fassade erlaubt hatte – oder Albus‘ hinreißendes Stöhnen und die Art, wie er vollkommen weich geworden war (etwas, wovon Newt bis jetzt nicht geglaubt hatte, dass es möglich wäre). Er hatte den Blick nicht von ihnen abwenden können.

Als Albus dann kam, war es schwer zu beschreiben, was Newt fühlte. Faszination, aber auch Lust. Zu sehen, wie Albus sich verlor, entfachte in Newt eine Sehnsucht nach einer vergleichbaren Erfüllung. Obwohl er das bisher noch nicht erlebt hatte… und ahnte, dass er nun der Nächste sein würde.
Die Erkenntnis stellte seltsame Dinge mit ihm an. Einerseits begehrte er Albus nun umso mehr und bedauerte es, dass er nichts dazu hatte beitragen können, dass dieser nun in dem gelösten Zustand neben ihm auf dem Bett lag. Andererseits konnte er seinen Blick nicht von Gellert abwenden, der sich, ebenso wie Albus, offensichtlich sehr darauf verstand, einen Bettgenossen zufriedenzustellen. Sein Können ließ Newt ehrfürchtig erschaudern und zugleich nach einer Kostprobe hungern, auch, wenn er nicht zu lang darüber nachdenken durfte – sonst würde der Fluchtinstinkt zu groß werden.
Er erschauderte, als Albus‘ Blick sich auf ihn legte und er ein wissendes Funkeln in den blauen Augen auszumachen schien.
Fast, als würde Albus wissen, dass Newt sich wünschte, dort zu liegen, wo er eben lag.
Ihn beschlich ein schlechtes Gewissen. Albus hatte ihm von Anfang an unterstellt, dass er Gellert begehrte. Und er hatte damit von Anfang an Recht gehabt. Aber es war ihm gelungen, dass Newt ihn ebenso wollte. Das war vorhin eindeutig gewesen und so, wie er körperlich auf Albus‘ Stöhnen reagiert hatte, war es das auch jetzt. Bevor sich sein schlechtes Gewissen festigen konnte, schenkte ihm Albus ein verruchtes Lächeln, ehe er den Blick abwandte, den Kopf hob und Gellert küsste, der es mit einem zufriedenen Schnurren kommentierte.
Als sich Albus und Gellert wieder voneinander lösten und Gellerts Blick ihn streifte, wich Newt ihm mit schnell schlagendem Herzen aus. Es erschien ihm seltsam, jetzt etwas Neues zu beginnen. Würde es sich nicht gezwungen anfühlen, nachdem die beiden, die offensichtlich so perfekt zueinander passten, sich bereits aneinander abreagiert hatten? Beieinander in ihrer Lust aufgegangen waren. War auch Gellert gekommen? Vielleicht… Obwohl ein verstohlener Blick zwischen seine Beine verriet, dass er unverändert steinhart war.

*


Albus gluckste, als er bemerkte, wie nervös Newt wurde. Mit jeder Sekunde, die verging, wieder mehr. Nachdem er ihn vorhin so schön vorbereitet und ihn in einen Zustand gebracht hatte, in dem er nicht mehr denken konnte, schien sein eigener Wunsch, zuzusehen, ihm nun im Nachspiel zum Verhängnis zu werden.
Als Gellert ihn losließ und sich zurücklehnte, setzte Albus sich auf. Er ignorierte den leisen, dumpfen Schmerz im Becken, der ihn zwar anstrengte, der aber nicht so stark war, wie er es nach manchen Stelldicheins mit Gellert gewohnt war, und beobachtete Newt einen Moment.
‚Scheint, als müsste er daran erinnert werden, dass er sich entspannen soll‘, schnurrte er in Gedanken an Gellert amüsiert.
Er würde sich zurücknehmen. Schließlich war Gellert nun am Zug und Albus hatte nichts dagegen, einen Moment zu Atem zu kommen.
Gellert schien das ähnlich zu sehen. Er verlor keine weitere Zeit, rutschte zu Newt herüber und griff nach einer von Newts Händen, um ihr einen Kuss aufzuhauchen.
„Komm her, Honey", forderte er ihn auf und zog ihn dann schmunzelnd zu sich auf seinen Schoß.
Newts Gesichtsfarbe war zwar ohnehin schon rot, doch nun färbte sie sich erneut einige Grade dunkler. Er kam Gellerts Aufforderung nach, stieg auf seinen Schoß und warf einen verstohlenen Blick zu Albus, der neben ihnen aus der liegenden Position in einen Schneidersitz gekommen war und sie schmunzelnd beobachtete.
Gellert sicherte sich seine Aufmerksamkeit, indem er ihn zu sich zurück dirigierte und Newt in einen verführerischen Kuss verwickelte. Albus biss sich in die Unterlippe. Wenn er sich vorstellte, dass Newt gleich in den gleichen Genuss kam, den Albus eben gehabt hatte, und er ihm dabei zuhören dürfte, breitete sich eine neue Vorfreude in ihm aus. Ganz zu schweigen von der berauschenden Vorstellung, Gellerts Fähigkeiten im Bett bewundern zu dürfen, ohne selbst davon zu sehr um den Finger gewickelt zu werden. Das würde gut werden, da war er sich sicher.

*


Newt reagierte auf Gellerts Küsse stärker, als er selbst es erwartet hatte. Nachdem er ihnen zugesehen hatte, ohne selbst berührt zu werden (und nach der ausdauernden Berührung durch Albus zuvor, die seine Libido angestaut zurückgelassen hatte), war er nun beinahe gierig. Nicht genug, um sich vollkommen zu vergessen. Aber ausreichend, um Gellert zaghaft die Hände auf die Schultern zu legen und verhalten in den Kuss zu seufzen. Gellerts Küsse schafften es schnell, ihn seine Nervosität vergessen zu lassen. Sie machten ihn süchtig nach mehr.
Gellerts Hände wanderten langsam seinen Rücken hinab, bis sie schließlich auf seinem Hintern zum Liegen kamen. Einige Momente streichelte er fast ein wenig neckend über die Pobacken, ehe er dazwischen strich. Mit zwei Fingern fuhr er testend über den noch feuchten Muskelring und drang dann sanft mit beiden Fingern in ihn ein.
Als er zufrieden brummte, löste das ein wohliges Kribbeln in Newt aus und ließ sein Herz höherschlagen. Dass es Gellert zu gefallen schien – obwohl er gerade seinen weitaus talentierteren und erfahreneren Liebhaber gehabt hatte – stimmte Newt geradezu euphorisch.
Doch seine Euphorie kam je zum Stillstand, als Gellert ihm die Fingerspitzen gegen die Prostata drückte und ihn elektrische Blitze durchzuckten, die so intensiv waren, dass sie Newt erschrocken japsen und den Kuss unterbrechen ließen, während er auf Gellerts Schoß ein paar Zentimeter in die Höhe schoss, um instinktiv vor dem ungewohnten Gefühl zu fliehen.

*


Gellert gab ein leises, dunkles Lachen von sich, welches jedoch warm genug war, um nicht den Anschein von Spott zu erwecken.
Newts unbeholfene Reaktionen machten selbst kleine Gesten derart aufregend, dass sich Gellert angenehm an die Zeiten seiner eigenen ersten Male erinnert fühlte. Es weckte einen ganz eigenen, reizenden Nervenkitzel in ihm. Das bedeutete nicht, dass ihm etwas bei Albus fehlte oder er ihr gemeinsames Liebesleben als langweilig empfand. Dies hier war etwas Unübliches und übte deswegen auch einen Reiz auf ihn aus. Genauso, wie etwa ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte es täte. Er könnte sie gelegentlich essen. Das bedeutete jedoch nicht, dass er sich generell davon ernähren wollte oder es überhaupt brauchte. Es war Luxus, auf den er verzichten könnte. Ganz im Gegensatz zu Albus, der für ihn die Luft zum Atmen war.
Dass Albus ihm dabei zusah, wie er den Jungen verführte und verwöhnte, machte die Erfahrung erst zu etwas Besonderem. Dementsprechend begann er Newts Nacken mit feuchten, heißen Küssen zu bedecken, während er über dessen Schulter zu Albus hinüber sah. Er schenkte seinem Partner einen halb amüsierten, halb anzüglichen Blick, während er mit seinen Fingern neckend immer wieder gegen Newts Prostata stieß. Er wollte die melodische Stimme deutlicher hören, wollte ihn zum Seufzen und Stöhnen bringen, während sich Newt auf seinem Schoß wand. Die elektrisierenden Funken hatte er vorerst wieder abgestellt. Er wollte Newt nicht überfordern.
Der Junge wirkte ohnehin bereits überfordert genug. Bei jedem Stoß der Finger gegen seine Prostata gab er ein überwältigtes Aufstöhnen von sich. Mit jeder weiteren Reizung wandelte es sich in immer genussvollere Laute und schließlich schlang er die Arme fester um Gellerts Nacken und vergrub das Gesicht in seiner Halsbeuge.
Gellert schmunzelte gegen die weiche Haut unter seinen Lippen. Gleichzeitig lief ihm ein heißer Schauer durch den Körper und er bemerkte wie sich die Ungeduld in Form seines zuckenden Glieds stärker bemerkbar machte. Doch wer wäre nicht vorfreudig und ungeduldig, bei solch einem hübschen, willigen jungen Mann auf dem Schoß?
Er schob seine Finger etwas tiefer in die feuchte Enge, spreizte sie und strich in lockenden Kreisen über Newts Prostata. Er ließ ihm Zeit, sich an das Gefühl zu gewöhnen und die neuen Empfindungen zu genießen.
Als er dann entschied, dass es genug war, wirkte er umsichtig einen kleinen Entspannungszauber auf den Muskelring, ehe er seine Finger zurückzog. Schließlich war es Newts erstes Mal und auch, wenn sie ihn gut vorbereitet hatten und er deutlich erregt war, so konnte Gellerts Größe doch etwas anspruchsvoll für ihn werden.
Er griff nach Newts Kinn und zog ihn in einen leidenschaftlichen Kuss, während er dessen Hüfte mit der anderen Hand in die richtige Position dirigierte. Als er sein Glied gegen den Muskelring presste, spürte er zufrieden, wie dieser nachgab. Er brummte genießend in den Kuss, während sich die Muskeln verheißungsvoll um seine Eichel spannten.
Newt verschluckte sich an der Luft, die er scharf einsog. Ein Wimmern entwich ihm.
So verführerisch Gellert all das auch fand, er mahnte sich eisern zu Geduld, hielt Newts Hüfte in Position und spürte, wie die Muskeln aufgeregt um ihn herum zuckten. Er ließ den Kuss sanfter werden, während eine Hand über Newts Rücken hinauf zu seinem Nacken strich.
Dann gaben Newts Muskeln plötzlich nach und mit einem überraschten Keuchen sank er ein paar Zentimeter tiefer. Er krallte sich fester an Gellert. Seine Arme zitterten.
„So ist es gut“, raunte Gellert an seinen Lippen und streichelte ihm unverändert den Nacken. „Entspann dich, Honey."
Als sich Newt in die Berührung lehnte, wagte Gellert, seine eigenen Hüften etwas nach oben zu heben. Er drang tiefer in die verführerische Enge, zog sich dann zurück und wiederholte das Ganze, sodass er in einem langsamen, sanften Rhythmus in Newt stieß. Er war bei weitem noch nicht ganz in ihm. Genau genommen stieß er nicht viel tiefer als nur mit seiner Eichel. Doch er wusste, dass sich seine Geduld auszahlen würde. Niemandem wäre geholfen, wenn er nun zu rasch vorging und den Jungen verletzte oder überforderte. Newt sollte das erste Mal mit berauschender Ekstase in Verbindung bringen, die ihn süchtig nach mehr machte. Und nicht mit Schmerz.

*


Als Gellert so sanft zu ihm sprach, beruhigte sich Newt tatsächlich ein wenig. Er schmiegte sich in die Berührung in seinem Nacken, ging auf die Küsse ein und versuchte, das Gefühl von Gellerts Glied in sich irgendwie einzuordnen. Das waren heute schon so viele erste Male gewesen. Er war sich nicht so sicher, ob er das wiederholte Rein und Raus mochte. Sein Eingang spannte sich so eng um Gellerts Spitze und dort fühlte er die Bewegung überdeutlich, aber tief in sich, wo es sich gut anfühlen würde, war Gellerts Schwanz noch nicht vorgedrungen. Und er war so groß, dass Newt sich nicht sicher war, ob er ihn überhaupt so tief würde aufnehmen können. Er war nicht so geübt wie Albus.
Bei der Erinnerung an den Sex, den er eben mit hatte ansehen dürfen, kribbelte alles in ihm. Sich vorzustellen, ähnlich von Gellert um den Verstand gebracht zu werden, machte ihm neuen Mut. Er konzentrierte sich auf seine Lust, auf Gellert und darauf, sich zu entspannen. Das schien, seit er die beiden kannte, ohnehin seine einzige Aufgabe zu sein. Wer hätte gedacht, dass etwas so Banales so schwer sein konnte? Newt atmete in den Bauch und redete innerlich auf seine Muskeln ein, dass sie sich lockern sollten.
Es gelang ihm. Aber deutlich langsamer, als er es sich wünschte.
Gellert legte ihm die Hände auf die Hüften. Vorsichtig zog er ihn tiefer.
„Setz dich, Liebes. Ich weiß, du kannst das", raunte er ihm mit einem kleinen Schmunzeln zu.
Newt schluckte gegen seine Nervosität an. Gellert sagte zwar, dass er das konnte, aber Newt war sich nicht sicher, ob das stimmte. Zumal das bedeutete, sich selbst mehr zuzutrauen … Und Newt war in diesen Dingen wirklich weder gut noch erfahren.
Andererseits … wenn Gellert glaubte, dass er das konnte, dann stimmte es vielleicht? Immerhin konnte der Ältere es besser einschätzen.
Newt schloss konzentriert die Augen, horchte in sich hinein und ließ sich tiefersinken. Gellerts Schaft war deutlich breiter als seine Finger. Das Glied dehnte Newt, füllte ihn auf eine Art aus, die ungewohnt war und die ihn verunsicherte. Ein paar Zentimeter kam er hinunter, bevor die Nervosität erneut überhandnahm. Newt schmiegte sich an Gellert. Ein Wimmern entwich ihm, als er versuchte, noch tiefer zu kommen, doch etwas in ihm blockierte mental. Er fühlte sich jetzt schon so voll. Er wusste nicht, ob er Gellert wirklich ganz in sich würde aufnehmen konnten.
„Sehr gut", lobte Gellert ihn trotzdem und strich weiter mit einer Hand über Newts Rücken. Er verteilte ein paar heiße Küsse auf Newts Hals, ehe er mit einem kleinen, gezielten Stoß noch tiefer drang. Newt entwich ein überraschtes Geräusch, halb Aufschrei, halb Stöhnen. Er krallte sich an Gellert fest, während ihm Blitze durch den Unterleib schossen und vor seinen zusammengekniffenen Augen aufflammten. Gellerts Stoß hatte das harte Glied tiefer in Newt versenkt und dehnte ihn nun so sehr, dass Newt fühlte, wie angestrengt seine Muskeln um ihn spannten. Doch zugleich war da dieses überwältigende Gefühl gewesen, das er nicht ganz einordnen konnte … Flach atmend versuchte Newt zu begreifen, was er gefühlt hatte. Und ob es ein gutes Gefühl gewesen war.
Gellert ließ ihm keine Zeit zum Nachdenken. Stattdessen kreiste seine Hüfte und als dieses kribbelnde Gefühl nun deutlich abgeschwächter durch ihn hindurchwanderte, erkannte Newt, dass es das gleiche Gefühl war, das er schon von den Fingern kannte und das ihm zuvor so gut gefallen hatte. Er musste zugeben, dass es auch jetzt so war.
Newt biss sich auf die Unterlippe. All das hier ging nun schon so lang und er war schon ungeduldig geworden, als er Albus und Gellert zugesehen hatte. Nun, da das Gefühl wieder vertrauter war und er es mit Lust verband, wollte er mehr davon. Aber er wusste nicht, wie er darum bitten sollte. Ob er durfte. Er schmiegte sich an Gellert und hoffte, dass der Ältere ihn allein durch seine Körpersprache verstand, weil er es nicht anders über die Lippen brachte. In einen verstohlenen Anflug von zaghaftem Wagemut drückte Newt sein Becken ein wenig tiefer. Die Breite des Schafts wollte ihm den Atem rauben, als er tiefersank. Wollte ihm einreden, dass sie ihn reißen würde. Doch zugleich entwich ihm ein Seufzen, weil er anfing, das Gefühl, so ausgefüllt zu sein, zu mögen. Er atmete in den Bauch und versuchte, sich zu entspannen. Das, was sie vielleicht bald tun würden, würde sich sicher noch besser anfühlen als das jetzt. Newt wollte mehr davon.
Seine Bewegung entlockte Gellert überraschenderweise ein leises Keuchen. Dann griff er Newts Hüften fester, zog sich zurück und stieß dann zielgenau erneut zu. Und dann wieder. In einem langsamen, stetigen Rhythmus. Newt schnappte überwältigt nach Luft, als Gellert ihm sogar mehr gab, als er stumm erbeten hatte. Regelmäßige, intensive Stöße, bei denen Newt überdeutlich fühlen konnte, wie Gellerts Glied ihn langsamen verließ, nur um gleich darauf wieder zurückzukehren und eng von Newts Muskeln umkrampft zu werden. Seine Atmung flachte abermals ab. Er bemerkte, dass er mittlerweile ins Schwitzen geraten war. Eng an Gellerts muskulösen Körper geschmiegt, versuchte Newts Kopf mit den Informationen aufzuholen. Mit den Eindrücken, mit dem regelmäßigen Stoßen, mit der Erkenntnis, dass es GELLERT war, der sich da in ihn stieß. Mit dem lauten Atmen und Keuchen, das Newt in den Ohren lag und das von ihm selbst kam. Das wohlige Kribbeln, das seine Lust anfachte. Die stete Bewegung, die Gellert vorgab, und an die sich Newts Körper instinktiv anpasste. Sein Geist wurde ganz benebelt. Newt entwich ein Stöhnen.
Dann drängte ihn Gellert plötzlich nach hinten. Newt war aus dem Konzept gebracht, als er sich plötzlich mit dem Rücken auf dem Bett wiederfand.
Bevor er es bewerten konnte, hatte sich Gellert seine Beine über die Schultern gelegt, beugte sich hinunter und war wieder tief in ihm. Newt stöhnte auf. Als Gellert ihn hitzig küsste, fegte es noch den letzten klaren Gedanken aus Newts Geist. Merlin, das hier überforderte ihn so sehr, wie er befürchtet hatte. Emotional, körperlich, geistig. Doch es gefiel ihm um Welten besser, als er es je für möglich gehalten hatte. Und Gellert gab ihm so wenig Zeit, um darüber nachzudenken oder sogar eigene Entscheidungen zu treffen, dass kaum Unsicherheit in ihm aufkommen konnte. Gellert machte weiter und schien dabei selbst mehr als bereit, sodass es Newt als Bestätigung reichte, dass er sich wohl nicht so furchtbar anstellte, wie er befürchtet hatte. Auf dem Rücken liegend stöhnen und Gellert mit halb verschleiertem Blick anzusehen, das war alles, was er zustande brachte. Und es schien zu genügen.

*


Newt war wirklich hinreißend. Ihm zuzusehen, während Gellert ihn reizte, bereitete Albus beinahe ebenso viel Freude, wie den Jüngeren selbst zu erregen.
Noch dazu, weil Newt von Dingen überwältigt war, die für Gellert und ihn schon normal geworden waren. Seine schnelle Überforderung als Zeugnis seiner Unschuld hatte etwas überaus Einnehmendes. Albus biss sich auf die Unterlippe. Er hatte sich so lang zurückgehalten. Hatte Gellert eine Gelegenheit geben wollen, Newt ebenfalls um den Finger zu wickeln. Doch nur zuzusehen, wurde mit jeder Sekunde schwerer. Wie hatte Gellert es nur ausgehalten, so lang zurückhaltend zu bleiben? Vermutlich war es leichter gewesen, weil er mit einigem Abstand zu ihnen gesessen hatte, vollkommen bekleidet. Aber Albus war bereits ebenso nackt wie sie und jegliche Hemmschwellen waren abgefallen, weil Newt ihn bereits weiter gelassen hatte, als er sich erträumt hatte – und Gellert ihm danach so berauschend das Hirn aus dem Kopf gevögelt hatte. Er biss sich härter auf die Unterlippe. Zusehen erhöhte die Spannung, aber er wusste nicht, wie lang er das noch aushalten konnte. Und er war sich unsicher, ob er neidisch war oder nicht. Einerseits wollte er selbst gern dort sein, wo Gellert war. Oder dort, wo Newt war. Aber andererseits zuzusehen, wie Gellerts Schwanz in Newts kleinen, straffen Hintern versank, war überaus erregend.
Albus konnte schlichtweg die Augen nicht von den beiden abwenden.
Es war die richtige Entscheidung gewesen, Gellert diesen Schritt zu überlassen. So eifersüchtig er gestern auch gewesen war, war dieses Gefühl nun doch vollkommen vergessen. Gellert hatte ihnen vorhin zugesehen und allmählich verstand Albus die Faszination dahinter. Zeuge von Gellerts Können zu werden, ohne von den eigenen Empfindungen abgelenkt zu werden, war überaus erregend. Darüber hinaus bekam er Gellert nun in dieser seltenen Stimmung zu sehen, in der er sanfte Fürsorglichkeit walten ließ – etwas, das er Albus gegenüber zwar zeigte, aber selten nötig war. Eine sanfte Vorsicht, für die Albus ihn liebte, obwohl er selbst nicht betroffen war. Es hätte Albus nicht halb so viel Freude bereitet, Newt selbst seine Unschuld zu rauben – oder wenigstens den letzten, entscheidenden Schritt dafür zu tun. Zuzusehen, wie Gellert es tat, verschaffte Albus einen erregenden Kick. Newts bezaubernde Geräusche waren da noch das Sahnehäubchen.
Und allmählich machte ihn das Stöhnen wirklich ungeduldig. Die beiden heizten ihm mit ihrer Show ziemlich ein. Bevor seine Gier danach, sich zu beteiligen, abermals in etwas Negatives umschlagen konnte, griff er nach Gellerts Gedanken. Er hatte eine Idee und er war sich sicher, dass sie Gellert ebenso gefallen würde.
‚Darling~‘, schnurrte er und versteckte seine eigene Erregung gar nicht erst. ‚Lass mich mitspielen.‘ Er übermittelte Gellert gedanklich ein Bild von ihnen dreien in einer Konstellation, in der jeder auf seine Kosten kommen würde.
Amüsiert beobachtete er, wie seine heiße Nachricht Gellert aus dem Stoßrhythmus brachte. Seine Augen funkelten, als er Albus einen erhitzten Blick zuwarf. Er stieß noch ein paarmal tief in Newt, der gerade so wundervoll und halb weggetreten stöhnte, dann zog er sich ganz aus ihm zurück, nahm behutsam die Beine von seinen Schultern und drehte ihn mit einem sicheren Griff an den Hüften herum, bis Newt auf dem Bauch lag. Dann zog er den Jüngeren zu sich hinauf, bis Newt vor ihm kniete und mit dem Rücken gegen seine Brust stieß. Das alles geschah so schnell, dass bei Newt gar keine Unsicherheit hatte aufkommen können. Und nun hielt er ihn beschäftigt, indem er sein Gesicht zu sich drehte und ihn verführerisch küsste, während er in Gedanken zu Albus sagte: ‚Bitte schön, Liebling. Mach es dir bequem.'
Albus biss sich auf die Unterlippe. Newt in seiner ganzen Pracht zu sehen, überaus nackt und offensichtlich erregt, lockte Albus zu sehr, als dass er widerstehen konnte. Er schmunzelte über Gellerts gedankliche Antwort. Oh ja, das hatte er vor.
Albus kroch zu ihnen herüber und zog Newts Gesicht zu sich, als Gellert die Lippen freigab. Er küsste ihn und strich mit der freien Hand über Newts Oberkörper. Das hier würde ihm sehr lang nicht zu viel werden, so viel war sicher. Albus kam von der aufrecht knieenden Position in eine sitzende. Mit der Hand in Newts Nacken zog er ihn mit sich.
„So ist es gut, Honey“, bestätigte er ihn sanft, als Newt sich über ihm eilig mit den Händen links und rechts von Albus abfing. Er schmunzelte, als er den kurzen Schreck in Newts sonst so benebeltem Blick aufflammen sah. Es schmeichelte ihm, dass Newt darauf achtete, nicht auf ihn zu fallen.
Albus sank unter ihm auf den Rücken, legte ihm die Hände an die Wangen und zog ihm zu einen neuen Kuss heran. „Du machst das sehr gut, Liebes“, säuselte er.
Newt errötete sichtlich, doch er konnte nicht aufhören, Albus in die Augen zu sehen, was dieser amüsiert zur Kenntnis nahm.
Diesen Moment, in dem Newt abgelenkt war, nutzte Gellert. Mit einem sicheren Griff packte er ihn bei den Hüften und drang dann mit einem festen Stoß ohne weitere Vorwarnung erneut tief in ihn.
Newt warf mit einem hinreißenden, überraschten Aufstöhnen den Kopf in den Nacken. Mit einem überwältigten Wimmern klappten ihm die Arme weg.
Albus lachte leise. Oh ja, so nah bei ihm genoss er die Reaktion definitiv noch mehr.
Als er über Newts Schulter zu Gellert hinsah, bemerkte er, dass dieser ihm einen feurigen Blick schenkte und den aufrecht hielt, während er sich unermüdlich in Newt hineinstieß.
Albus fühlte sich geehrt.
„Ist Gellert etwa zu viel für dich, Honey?“, säuselte er ihm unschuldig ins Ohr, während ihm Newts rote Locken die Nase kitzelten. Als Newt mit einem weiteren Wimmern antwortete, warf Albus Gellert über die sommersprossige Schulter des Jüngeren einen weiteren verruchten Blick zu.
Er hatte nicht vor, untätig unter ihm zu liegen. Albus ließ seine Hände wandern. Sie strichen über Newts schlanken Oberkörper. Er kniff ihm sanft in die Brustwarzen. Newt erschauderte fühlbar. Ob das Albus‘ Verdienst war oder der von Gellert, der sich nun immer fordernder in Newt hineintrieb, war schwer zu erkennen, aber Albus war es gleich. Er genoss beides zu gleichen Teilen.
Seine Hand wanderte tiefer und legte sich um Newts steinhartes Glied, das bereits seinen Bauch mit den Lusttropfen benetzt hatte, die aus ihm herausliefen. Albus massierte es. Dieses Mal war er sich sicher, dass das lautere Stöhnen auch sein Verdienst war. Er biss sich auf die Innenseite seiner Wange, griff Newt fester und massierte ihn, während das Glied mit jedem von Gellerts Stößen zusätzlich über seine Hand rieb.  
Albus hob sein Becken ein wenig an. Umfasste sie beide. Massierte sie, während er Newt, dessen Stirn mittlerweile neben ihm ins Laken gepresst war, einen heißen Kuss auf die Schulter setzte.
„Du bist zauberhaft, Liebes“, schnurrte er und biss Newt zur Bestätigung leicht in den Übergang von Schulter zu Hals. Zugleich wirkte er einen Orgamusblock-Zauber auf Newt, damit der Jungspund nicht vor ihnen kam. Unermüdlich massierte er sie weiter. Seine eigene Erregung nahm zu. Er warf Gellert noch einen erhitzten Blick zu.
Der kommentierte es mit einem frustrierten Knurren.
‚Darling, willst du mich foltern?' keuchte er mental. So beeindruckend seine Stamina auch war, schien es ihn heute an seine Grenzen zu treiben.
Albus musste innerlich lachen. Zugegebenermaßen hatte er dabei nicht an ihn gedacht. Immerhin hielt der Zauber nicht Gellert auf, sondern Newt.
‚Nein', erwiderte er also schmunzelnd und schmiegte sich mental an ihn. ‚Ich möchte nur vermeiden, dass er vor uns fertig ist.‘ Oder vor Albus. Denn der war zu erregt, als dass er nun vom Zusehen allein zufrieden wäre.
Außerdem wurden Newts Töne gerade so schön hoch und flehend. Gellerts Stöße hatten nicht nachgelassen und das Glied in Albus‘ Hand zuckte immer öfter.
Mittlerweile schien er auch begriffen zu haben, dass ihn ein Zauber vom Kommen abhielt. Ihm entwich ein herzzerreißendes Winseln.
„Gleich, Honey“, besänftigte Albus ihn, der es genoss, Newts Körper an seinem zittern zu fühlen. Er massierte sie beide stärker. Newts unverfälschte, offene Reaktionen, seine hinreißende Unschuld und Gellerts eindrucksvolle Demonstration seiner Potenz hatten Albus sehr schnell wieder so sehr erregt, dass er nicht mehr lang brauchen würde. Er saugte sich an Newts Hals fest und als Newt leise und erstickt „N-nicht“ stammelte, sagte Albus besänftigend: „Halte noch ein wenig länger aus, nur noch ein bisschen.“
„Z-zu viel“, keuchte Newt, der vollkommen überreizt wirkte. Albus biss sich auf die Innenseite seiner Wange, um das Grinsen unter Kontrolle zu bekommen.
Merlin, dieses hübsche Geschöpf verschaffte ihm einen unverschämten Kick. Er fühlte bereits das Ziehen in seinem Hoden. Nicht mehr lang.
Er fühlte, dass es Gellert ebenso ging. Dessen mentale Präsenz schmiegte sich leidenschaftlich an ihn und das Tempo, in dem er Newt nahm, wurde schneller. Stöhnend trieb er sich kraftvoll bis zum Anschlag in Newt. Als Gellerts Bewegung mehr und mehr aus dem Takt kam und Albus ihm bei seinem Orgasmus zusehen konnte, war das das Letzte, das er noch gebraucht hatte. Er fühlte, wie sich alles in ihm ein letztes Mal zusammenzog, ehe es sich kraftvoll entlud. Mit einem fahrigen Schnipsen löste er den Zauber von Newt, der mit einem atemlosen Schrei ebenfalls kam und nach einem heftigen Erschaudern kraftlos auf Albus zusammenbrach und schwach nach Luft schnappte.
Albus, der es genoss, die Befriedigung durch seinen Körper wandern zu fühlen, schmunzelte. Eine Hand in Newts Nacken, wo er sanft über die schweißnasse Haut strich, lag sein Blick liebevoll auf Gellert.
‚Danke‘, sagte er gedanklich zu Gellert, der sichtlich erschöpft aber schmunzelnd zu ihnen hinunter sah. ‚Ich glaube, das ist das beste Geschenk, das du mir je mitgebracht hast, Darling.‘
‚Für dich scheue ich keine Kosten und Mühen‘, antwortete Gellert amüsiert, zog sich aus Newt heraus und legte sich dann neben ihnen auf den Rücken.
Sie brauchten ein wenig, um zu Atem zu kommen. Newt, den das Ganze nicht nur körperlich, sondern auch emotional sehr mitgenommen hatte, offensichtlich am meisten. Albus fand es herzerwärmend, wie sich der Junge an ihn schmiegte. Er küsste ihm die Schulter, ehe Gellert sich zur Seite drehte, einen Arm auf Newts Rücken legte und Albus küsste.  
Dann ertönte von irgendwo her ein Magengrollen. Es war schwer zu sagen, von wem.
Doch Albus wurde bewusst, dass sie seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatten.
„Was haltet ihr von einem frühen Abendessen?“, fragte er.
Gellert neben ihm brummte. „Gute Idee.“
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