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Ein ungewöhnliches Geschenk (Grindeldore (x Newt))

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Albus Dumbledore Gellert Grindelwald Newt Scamander
27.03.2020
03.09.2021
28
150.022
18
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49 Reviews
Dieses Kapitel
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07.02.2021 4.776
 
Hallo, meine Lieblings-Darlings~ !
Ich fühle mich geradezu genötigt, euch vorzuwarnen XD .
Wir alle haben lang genug auf dieses Kapitel gewartet (ich will mich nicht beklagen, aber -Nele- und ich haben ein dreiviertel (!!!) Jahr gebraucht, um die Szene bis zum Ende zu schreiben. Was nicht zuletzt daran liegt, dass 3 Charaktere auch mehr Aufmerksamkeit brauchen als 2) und es hat so viel Lust und so viel Aufregung, dass ihr sichergehen solltet, dass ihr gut hydriert und ausgeruht seid, bevor ihr euch daran wagt ;) Stellt die Heizung aus. Die werdet ihr nicht brauchen, solange ihr das hier lest.


******

Als sie noch zu dritt an der Tür gestanden hatten, war für Gellert bereits klar gewesen, wie Albus sich die Sache vorstellte. Und er war nur allzu bereit gewesen, ihn sein Geschenk endlich auspacken zu lassen.
„Ich habe Getränke mitgebracht“, hatte er Albus zugeraunt. „Allerdings scheint ihr mir nicht sonderlich durstig.“
Albus hatte leise gelacht und Newt dann neckend gefragt: „Was meinst du, Newt? Hast du Durst?“
Newt, der von ihrer beider Nähe offensichtlich bereits überfordert gewesen war, hatte, wie zu erwarten, kaum einen Ton herausbringen können.
„Ich denke, das ist ein 'Nein'", hatte Gellert amüsiert gesagt. „Ich allerdings schon. Wieso entspannt ihr beiden euch nicht etwas, während ich mir ein Glas gönne?"
Er hatte Albus noch einen Kuss gegeben und dann über ihre mentale Verbindung geschnurrt: ‚Lass mich euch zusehen, Liebling.'
Es hatte ihn ungemein gereizt, Albus und Newt in dieser Konstellation zu beobachten.
Dann hatte er gefühlt, dass Albus‘ Feld bei diesem Gedanken einen aufgeregten Hüpfer getan hatte. Rührung war darin mitgeschwungen, aber Gellert hatte auch Albus‘ Vorfreude und ein überschäumendes Gefühl von Liebe gefühlt, das nur Gellert gegolten hatte und das er mehr als alles andere genossen hatte.
Albus hatte begonnen, Newts Hals zu küssen, während er ihre Felder ineinander verwoben hatte, als wollte er sich in Gellerts Arme schmiegen.
‚Dann sollte ich wohl dafür sorgen, dass es sich für dich lohnt‘, hatte er in Gedanken zurückgesäuselt.
Gellert hatte sich von ihnen gelöst, Albus zugezwinkert, der die Gelegenheit umgehend genutzt hatte.
„Weißt du, was ich gern tun würde, Newton?“, hatte Gellert Albus fragen gehört, während er mit dem Champagner zur Sitzecke geschlendert war, um es sich dort bequem zu machen. Der Anfang von Dirty Talk, den Gellert bereits da als prickelnd gefunden hatte.
Während Albus Newt auf verführerische Art und Weise entkleidet hatte und ihn dabei mit anzüglichen Worten und Berührungen gereizt hatte, hatte Gellert vorrangig Augen für Albus gehabt.
Ihn in dieser Rolle zu sehen, war für Gellert eine Seltenheit.  
Und auch jetzt, da sie am Bett angekommen waren, genoss er die Show sehr. Er nippte an seinem Champagner, lehnte sich zurück und sah ihnen zu. Albus hatte eine kreative Ader. Gellert war neugierig, was er mit Newt anstellen würde. Er würde nicht so weit gehen, Albus als wirklich devot zu bezeichnen. Weder in beruflicher noch in privater Hinsicht. Albus genoss es, hin und wieder von Gellert in sexueller Hinsicht dominiert zu werden, doch ihre Rollenverteilung war bei weitem nicht so festgefahren, dass sie sich nur darauf beschränkten. Ihre Beziehung lebte von Gleichberechtigung und trotz ihrer gelegentlichen Spiele im Bett lief auch vieles in ihrem Sexleben auf Augenhöhe. Doch da Gellert dem Dominiert-Werden nichts abgewinnen konnte, sah er Albus‘ dominante Seite nie in diesem Bereich. Eine neue Ausnahme war offensichtlich Newt. Und das hatte etwas sehr Reizvolles an sich, besonders, da er diese Seite an seinem Partner so genießen konnte, ohne sich in eine für ihn selbst unangenehme, unterwürfige Position zu fügen.
Er hielt ihre mentale Verbindung offen. So konnte er auch die leisen, sanft gesprochenen Worte von Albus in seinem Geist widerhallen hörte, trotz seiner Entfernung zu den beiden. Es gefiel ihm, wie Albus sich an Newt ausprobierte und zwischen verführerisch anzüglichen und sanften, bestätigenden Worten wechselte, damit der Rotschopf sich nicht vor ihm verschloss. Doch bei aller Faszination spürte er auch die Ungeduld in sich wachsen, eine erregte Vorfreude über die Aussicht, schon bald zu sehen, wie Albus über einem entkleideten, stöhnenden Newt thronen würde. Bei der Vorstellung breitete sich eine feine Gänsehaut auf seinem Körper aus. Er leckte sich über die Lippen.
Seine Geduld wurde belohnt. Albus befreite Newts Glied und begann, ihn zu massieren.
„Ich werde dich so lang verwöhnen, bis du nicht mehr weißt, welchen Tag wir haben, oder welches Jahr“, hörte er Albus verheißungsvoll raunen. „Erst, wenn du deinen eigenen Namen vergessen hast und nicht mehr aufhören kannst, meinen zu schreien, werde ich dir eine Pause gönnen.“
Gellert lief ein wohliger Schauer über den Rücken. Er fühlte sein eigenes, halbsteifes Glied interessiert zucken. Dabei zuzusehen, wie Albus den Jüngeren verwöhnen und zum Schreien bringen würde, klang definitiv nach seinem Geschmack.

*


Dass Newt offensichtlich kaum noch zu etwas anderem in der Lage war, als dazu, zu stöhnen und zu wimmern, gefiel Albus ausgesprochen gut. Er schmunzelte und biss Newt zärtlich in den Hals.
So leicht kam er ihm nicht davon.
„Sag mir, dass du das willst, Newton“, befahl er mit einem knurrenden Unterton.
Newt wimmerte erneut.
Erst, als Albus begann, ihn fester zu massieren und er stöhnend den Kopf in den Nacken warf, schien er zu einer Antwort bereit.
„J-ja“, keuchte er, während er sich gegen Albus lehnte, als würde er ohne ihn den Halt verlieren. „B-bitte, ja.“
Albus biss sich auf die Innenseite der Wange, damit die Euphorie, die diese Worte in ihm ausgelöst hatten, ihn nicht alles überstürzen ließ. Er nahm die Hand von Newts Glied, hörte, wie der Jüngere einen tiefen Atemzug nahm, zu dem er vorher nicht gekommen war, und schnippte mit den Fingern.
Newts Hose verschwand, samt Unterhose, Schuhen und Socken.
„Geh aufs Bett, Liebes“, raunte er ihm sanft zu, aber seine raue Stimme verriet seine eigene Erregung. „Auf die Knie.“
Zur Bestätigung seiner Worte legte Albus ihm auffordernd eine Hand in den unteren Rücken und schob ihn nach vorn.
Die Aufforderung, selbst tätig zu werden, schien Newt aus dem Rausch zurückzuholen. Scheu ging sein Blick über die Schulter zu Gellert hin, als würde ihm jetzt erst wieder bewusst werden, dass er nicht mit Albus allein war. Dass sie einen Beobachter hatten.
Fahrig sah er wieder zurück zum Bett und kam mit den Knien auf die Matratze, während sich Albus seines Hemdes entledigte und dabei Gellert einen verruchten Blick zuwarf.
Als er zurück zu Newt sah, bemerkte er, dass dieser zögerte. Er hockte aufrecht auf den Knien und brachte es offensichtlich nicht über sich, sich auf alle Viere zu senken.
Albus entging nicht, dass die Stimmung sich verändert hatte. Neue Nervosität ließ Newts Schultern zittern. Besänftigend setzte er einen Kuss auf Newts Nacken.
Als der Jüngere ihn über die Schulter ansah, schenkte Albus ihm ein warmes Lächeln. Ihm entging nicht, dass Newt einen verstohlenen Blick auf seine nackte Brust riskierte. Gut, also war es nur ein kleines Zögern, kein großes Sträuben.
„Nicht zu viel nachdenken, Liebes“, raunte Albus ihm sanft zu. „Es hat dir doch gefallen, was ich bisher getan habe, nicht wahr?“
Newt nickte stumm.
„Dann lass es zu, dass ich weitermache“, lockte Albus ihn zärtlich. Seine Stimme hatte den raubtierhaften Klang verloren, der Newt zwar erregt hatte, ihn jetzt aber nur unnötig unter Druck setzen würde.
„Ich… ich will … nicht“, stammelte Newt. Seine Wangen wurden rot und beschämt senkte er den Blick. Am Beben seiner Unterlippe und den mutlos hinabgesunkenen Schultern erkannte Albus, dass er abermals mit Selbstzweifeln zu kämpfen hatte. Es war sein erstes Mal. Und er hatte offensichtlich keine hohe Meinung von sich, wenn es darum ging, wie er sich im Bett anstellen würde.
Albus wollte dieser Unsicherheit keinen Raum geben.
„Dann lieber anders?“, fragte er geduldig und machte Anstalten, ebenfalls mit den Knien aufs Bett zu sinken.
Newt wandte sich zu ihm herum und rutschte ein Stück fort, um ihm Platz zu machen. Nun auf dem Bett sitzend, die Beine angewinkelt, nickte er beschämt.
Albus legte ihm eine Hand auf die Wange und strich sanft darüber.
„Komm her, Honey“, sagte er sanft, beugte sich zu Newt vor und als dieser ihm entgegen kam, küsste er ihn zärtlich.
Der Kuss beruhigte Newts aufgewühltes Gemüt spürbar. Mit einem leisen Seufzen legte er die Arme zögerlich um Albus‘ Nacken und als Albus den Kuss vertiefte, wich auch noch der letzte Widerstand, der ihnen eben im Weg gestanden hatte.
Newt schmolz geradezu in den sanften Kuss, ging sogar darauf ein, als Albus ihn hitziger werden ließ, und sank dann bereitwillig auf den Rücken, kaum, dass Albus ihm einen kleinen Stups gab.
Albus folgte ihm hinunter. „Du hübsches Ding“, säuselte er an seinen Lippen, während er es sich zwischen Newts Beinen bequem machte, ehe er ihn erneut küsste.

*


Sein Kompliment löste Schmetterlinge in Newts Bauch aus.
Die Vorstellung, auf dem Bett zu knien und dabei für zwei Männer so offen zu sehen zu sein, hatte ihm Angst gemacht. Er war dankbar für Albus‘ Verständnis und entspannte sich mehr und mehr. Albus‘ nackten Oberkörper an seinem zu fühlen war eine Premiere, aber eine, die ihm sehr gut gefiel. Und erst die Küsse! Mit keinem von beiden hatte er bisher so viele Küsse hintereinander ausgetauscht, als jetzt gerade mit Albus. Es ließ ihn wohlig seufzend zurück. Er schmiegte sich enger an Albus, auf der Suche nach noch mehr Nähe, noch mehr Wärme, noch mehr Zärtlichkeit.
Albus ließ die Hand über seine nackte Seite streichen, während der Bund seiner weichen Stoffhose über Newts Glied strich und Newts Becken unvermittelt nach oben zuckte, um mehr Reibung zu bekommen. Er stöhnte leise in den Kuss und bog dann den Rücken durch, als Albus‘ Hand erneut einen seiner Nippel zwirbelte. Er hatte vorher nie geglaubt, dass er da so empfindlich war, aber Albus‘ Hände machten ihn gerade wahnsinnig.
Als Albus von seinen Lippen abließ, brauchte Newt einen Moment, um zu begreifen, wie man ordentlich Luft holte. Er schaute zu Albus auf, der ihm ein verruchtes Lächeln schenkte und sich dann tieferküsste.
Newt schloss die Augen und biss sich auf die Unterlippe, um kein allzu offensichtliches Seufzen entweichen zu lassen, während Albus sich eine Spur über seine Brust und bis zum Bauchnabel hinunter küsste. Tiefer. Und noch tiefer. Als die Lippen an seinem Glied angekommen waren, keuchte er auf und starrte hinunter.
Albus würde doch nicht ...!
Doch. Er würde. Und er tat es.
Ungläubig starrte Newt zu ihm hinunter, wie Albus, den Blickkontakt mit einem Funkeln in den blauen Augen erwidernd, erst langsam an seiner Spitze saugte und dann die Zunge darüber kreisen ließ.
Newt stöhnte auf. Sein Kopf fiel ins Kissen zurück, während er fühlte, wie ihm die Berührung an so einer empfindlichen Stelle den Verstand raubte.
Aber nicht nur das: Auch der Blick, mit dem Albus ihn dabei bedachte und zu wissen, dass Gellert ihn ebenfalls sehen konnte, führte dazu, dass es sich für Newt ungleich intensiver anfühlte.
Er legte sich einen Unterarm über das Gesicht, um sich zu verstecken, während er die zweite Hand neben sich ins Laken krallte, weil es sich so verboten gut anfühlte, was Albus da mit ihm tat.
„M-Merlin“, stöhnte er und japste dann auf, als Albus den Kopf tieferschob und mehr von ihm aufnahm. „F-Fuck“, wimmerte Newt und bog den Rücken durch, als er fühlte, wie sich mit einem Schlucken die Kehle des Mannes um ihn verengte. Sich klarzumachen, dass es Albus war, der ihm den ersten Blowjob seines Lebens gab (Der verdammte Weltpräsident persönlich!), führte dazu, dass sich Newts Erregung um ein Vielfaches steigerte.
„N-nicht“, stammelte er und die Hand, die eben noch das Laken gegriffen hatte, krallte sich nun fahrig in Albus‘ Haar, während Newt den anderen Arm fortzog, um ihn ansehen zu können.
„B-bitte, ich ... hah … Albus, ich …“
Er konnte seinen Satz nicht beenden. Keine zwei Sekunden später ergoss er sich heiß in Albus‘ Kehle. Dass er seit dem Moment in der Umkleidekabine mehr oder weniger erregt war, hatte sicherlich einen großen Teil dazu beigetragen, dass er nun so schnell zum Orgasmus kam. So schnell, dass er es selbst nicht richtig genießen konnte. Es war vielmehr Druckabbau als ein Feuerwerk, weil es so schnell gegangen war – angeheizt von Albus‘ verruchtem Talent, mit Worten zu spielen… und ihn damit um den Finger zu wickeln.

*


Albus ließ von Newt ab, beugte sich in eine aufrechte Position und schaute zu Newt herunter, der schwer atmend unter ihm auf dem Bett lag, mit vor Schweiß glänzender Haut und einem entrückten, überraschten Ausdruck in den Augen.
Albus gefiel, was er sah. Sehr. Er ließ sich Zeit damit, mit den Fingern über seine Mundwinkel zu fahren und sich die Fingerspitzen abzulecken.
‚Teufel‘, hörte er Gellert heiser in seinen Gedanken sagen. Da hatte er offensichtlich mehr als eine Person erregt. Er lachte in sich hinein, weil er fühlte, mit welcher Faszination und Bewunderung Gellert das gedacht hatte. Albus liebte es, bewundert zu werden. Von Gellert noch tausendmal mehr als von irgendeinem anderen Menschen.
‘Ich bevorzuge die Bezeichnung ‚großzügig‘‘ kommentierte Albus amüsiert. Er fand sein Verhalten überaus zuvorkommend. Newt gegenüber zumindest.
‚Du hast ihn für alle anderen verdorben, wie mich einst‘, gab Gellert zu bedenken und in Albus kam die Erinnerung an eine Nacht vor vielen Jahren auf, als er Gellert auf einem Schreibtisch seinen ersten Blow Job gegeben hatte.
Albus schmunzelte breiter, doch er ließ es unkommentiert. Er war gewissermaßen stolz auf seine Zungenfertigkeiten und wie er die, die er begehrte, damit um den kleinen Finger wickeln konnte.
Besänftigend strich er Newt, der noch immer bebte, über die Oberschenkel.
Heftig atmend schaute Newt zu ihm herauf. Ungläubig, als könnte er nicht fassen, was Albus da eben getan hatte.
„O-oh, Morgana, das… das tut mir leid“, beeilte er sich bereits zu entschuldigen.
Albus lachte leise, legte sich neben ihn und zog ihn in seine Arme. „Was davon?“, fragte er neckend. „Dass du meinen Berührungen erlegen bist? Oder meinen Küssen?“
„N-nein, das … ich meine, ich …“, stammelte Newt, mit hochrotem Kopf und offensichtlich beschämt.
Albus küsste ihm die Schläfe.
„Schließ die Augen, Newt“, sagte er sanft und Newt, der voll innerlichem Kampf zu sein schien, beugte sich dem Wunsch widerstrebend.
„So ist es gut“, sagte Albus zufrieden und streichelte ihm die Seite.
„Und jetzt lass mich dir eine Sache sagen: Bei uns wirst du dich niemals für einen Orgasmus entschuldigen, hörst du? Es ist ein Kompliment, dass du gekommen bist. Nimm es mir nicht wieder weg.“
Newt schwieg und sank in sich zusammen. Er nickte langsam.
„Verzeihung“, sagte er leise und öffnete dann verstohlen die Augen wieder, als wollte er sehen, ob Albus wirklich nicht wütend oder enttäuscht war.
Albus gluckste und schmiegte sich an ihn. „Atme tief ein“, raunte er Newt ins Ohr, „und aus.“
Newt tat es. Zittrig erst, als wäre er noch immer nervös. Aber beim zweiten Mal gelang es ihm schon viel entspannter. Und beim dritten Mal kicherte er, weil Albus ihm in die Ohrmuschel biss, nachdem er es gesagt hatte.
„Ich denke… ein wenig Champagner würde dir guttun“, sagte Albus, setzte einen weiteren Kuss auf Newts Hals und richtete sich dann auf.
„Wenn du so freundlich wärst, Darling?“, fragte er schmunzelnd und hielt Gellert die Hand hin.
‘Und keine Sorge‘, setzte er in Gedanken hinzu. ‘Wir sind noch lange nicht am Ende. Ich habe mir etwas überlegt, das dir gefallen dürfte. Nachdem Newt ein wenig zu Atem gekommen ist und ich ihn angemessen auf die Aufgabe vorbereitet habe, die vor ihm liegt. Glaub nicht, dass du einfach mit zusehen davonkommst.‘
Gellert ließ ihnen schmunzelnd zwei Gläser Champagner hinüberschweben.
‚Du machst mich neugierig', antwortete er mit samtener Stimme, während er Albus mental streichelte und einen weiteren Schluck seines Champagners trank.
Albus fing die Gläser aus der Luft auf.
„Danke, Darling“, säuselte er, ehe er selbst das eine exte und es leer auf den Nachtschrank schweben ließ. Dann nahm er einen kleinen Schluck von dem anderen, behielt ihn im Mund, beugte sich dann über Newt und legte ihm einen Daumen unters Kinn, um seinen Mund einen Spaltbreit zu öffnen. Als sie sich küssten, vermischte sich der Geschmack ihrer Lippen mit dem des Champagners.
Er konnte Newt überrascht aufseufzen hören und fühlte, wie er sich neben ihm wand, als würde er um eine Wiederholung bitten. Das ließ sich einrichten.
Albus nahm einen weiteren, kleinen Schluck, beugte sich erneut zu Newt hinunter, der ihn bereits mit halb geöffneten Lippen erwartete, und als er die Zunge vorschob und der Champagner sich zwischen ihren Zungen vermischte, entwich beiden ein leises Stöhnen, das in ihren Mündern weitervibrierte.
Albus wiederholte das Spiel, bis der Champagner leer war. Nun, nachdem Newt eine kleine Pause bekommen hatte, konnte Albus sich sicher sein, dass er Newt mit einem erneuten Vorstoß nicht überforderte. Immerhin waren weder er noch Gellert bisher zum Schuss gekommen und bei einem einfachen Blowjob wollte er es heute definitiv nicht belassen.
Also ließ Albus das Glas, nachdem sie alles getrunken hatten, auf den Nachttisch schweben und begann wieder damit, Newts Körper mit Küssen zu bedecken.
Ob es nun daran lag, dass sein erster Orgasmus bereits hinter ihm lag oder an dem Alkohol, den sie auf leeren Magen getrunken hatten: Newt war nun deutlich gelöster.
Er reagierte viel offener auf Albus‘ Berührungen, viel ehrlicher, weniger gehemmt. Sein Keuchen und Stöhnen nahm abermals zu, während Albus, der wieder zwischen seinen Beinen hockte, an seinen Brustwarzen saugte und mit der Hand über Newts Glied strich, das schwach bei der Berührung zuckte. Es begann, sich wieder aufzubauen.
Als Albus ihn erneut so weit hatte, dass Newt sich verlangend und sehnsüchtig unter ihm rekelte, keuchend und ohne Worte um mehr bettelnd, hinterließ Albus einen weiteren dunklen Knutschfleck auf der weißen sommersprossigen Haut und legte die Hände auf Newts Becken.
„Dreh dich herum, Liebes“, bat er ihn. „Komm auf die Knie für mich.“
Newt zögerte.
Albus konnte in seinen Augen sehen, wie neue Unsicherheit in ihm aufkam.
Sanft schüttelte Albus den Kopf und strich Newt eine verirrte Locke aus dem Gesicht.
„Vertrau mir“, sagte er sanft. „Bitte.“
Newt rührte sich noch immer nicht. Er zerbiss sich nervös die Unterlippe und wich Albus‘ Blick aus.
Und Albus legte eine Hand an sein Kinn, zwang ihn, zu ihm zurückzusehen und schenkte ihm ein verführerisches Lächeln.
„Möchtest du, dass es hier endet?“, fragte er, obwohl er wusste, dass er so eine Frage nicht stellen sollte.
Zu seiner Erleichterung schüttelte Newt mit dem Kopf.
„Dann bitte, Newt“, raunte Albus ihm zu, beugte sich zu Newt hinunter und küsste sich seinen Hals entlang. Mit verruchterer Stimme fuhr er fort: „Immerhin habe ich dich noch nicht zum Schreien gebracht. Möchtest du nicht wissen, wie das ist?“ Als er fühlte, wie Newt den Atem anhielt, setzt er hinzu: „Es wird sich fantastisch anfühlen, Newt. Ich verspreche es.“
Newt schien noch einen Moment zu brauchen. Dann machte er Anstalten, sich umzudrehen und Albus stützte sich auf, um ihm den nötigen Platz zu geben.
Als Newt schließlich mit glühenden Wangen auf alle Viere kam und ihm über die Schulter einen nervösen Blick zuwarf, war sich Albus sicher, dass es schwer werden würde, sich zurückzuhalten. Aber er hatte Pläne, die Geduld erforderten.
Also nickte er, als Newt schüchtern fragte: „So?“
Besänftigend strich Albus ihm über den unteren Rücken.
„Sehr gut“, lobte er ihn, „und nun entspann dich.“
Er wartete, bis Newt ergeben den Kopf nach vorn drehte, dann beugte sich Albus über ihn und verteilte kleine Küsse auf Newts Rücken, um seine Nervosität zu lindern.
Seine Hände strichen beruhigend Newts Seiten entlang und dann über die Außenseiten seiner Oberschenkel, während Albus‘ Lippen immer tiefer wanderten. Er küsste sich einen Weg hinunter bis zu Newts Po-Ansatz und fühlte den Hintern des Jüngeren überrascht zucken, als er sich noch tiefer wagte.
Albus rutschte ein Stück zurück, strich mit den Händen besänftigend über Newts Becken und legte sie dann an den hübschen Hintern. Er zog ihn ein wenig auseinander und küsste sanft den kleinen Eingang, der sich bei der Berührung heftig zusammenzog. Albus konnte Newt scharf die Luft einsaugen hören. Um ihm keine weitere Zeit zu geben, doch noch einen Rückzieher zu machen, begann Albus, den Muskelring mit Lippen und Zunge zu verwöhnen. Vorsichtig erst und rücksichtsvoll, dann immer fordernder und verlangender. Er zog Newts Pobacken weiter auseinander, leckte über den feuchten Eingang und schob die Spitze seiner Zunge hinein.
Newt entwich ein zittriges Keuchen. Seine Beine begannen zu zittern.

*


Newt schwirrte der Kopf. Er war sich nicht sicher, ob es am Alkohol lag oder an der Beschämung. Oder daran, wie sonderbar fremd und zugleich gut es sich anfühlte, was Albus mit ihm tat. Dass er ausgerechnet DORT seine Zunge hatte! Newt lief ein Schauer über den Rücken und er stöhnte auf, während er fühlte, dass seine Arme und Beine schwach wurden.
Die heiße Zunge zu fühlen, die in ihn eindrang, raubte ihm den Verstand. Die vielen Nervenenden, die sich dort in diesem kleinen Muskel sammelten, reagierten so heftig auf ihn, dass Newt gar nicht wusste, wie er sich fühlte. Ob er das Gefühl gut fand oder schlecht. In jedem Fall war es neu und anders und ungewohnt. Es war auch heiß und erregend, weil es Albus war, der es tat. Und weil sein Bart zusätzlich kitzelte und das aufregende Kribbeln noch verstärkte.
Er erinnerte sich, was Albus vorhin gesagt hatte: ‚Ich werde dich an Stellen berühren, an denen kein Sterblicher bisher von mir berührt wurde‘.
Jetzt glaubte Newt ihm das sofort.
Er keuchte auf, als die Zunge abermals tieferstieß. Seine Arme gaben nach. Mit einem sehnsüchtigen Wimmern, von dem er nicht wusste, ob es um mehr bettelte oder um eine Pause, sank Newt mit dem Oberkörper hinunter. Er vergrub das glühende Gesicht im Kissen.
Das Becken, das unter Albus‘ Berührung zuckte, ebenfalls zu senken, weil die Scham ihn dazu treiben wollte, gelang ihm nicht. Einerseits, weil der Alkohol ihn ein wenig entspannt hatte. Andererseits, weil er zugeben musste, dass es aufregend war, was Albus mit ihm tat. Und außerdem hielt der Ältere sein Becken entschieden mit den Händen oben.
Als er fühlte, wie sich eine Hand um sein vernachlässigtes Glied legte, das mittlerweile wieder hart und voller Lusttropfen war, stöhnte Newt in das Kissen und drückte unabsichtlich sein Becken mehr in Albus‘ Richtung. Er fühlte die Erregung, die seinen Körper durchströmte. Irgendwo am Rande begriff er auch, wohin das alles führen würde. Aber er konnte sich im Augenblick nicht darauf konzentrieren, sich darüber Sorgen zu machen.
Stattdessen keuchte er auf, als er spürte, wie die zweite Hand zu seinem Eingang wanderte und sich ein feuchter Finger in ihn schob. Vorsichtig und langsam. Er fühlte sich ölig an. Die Empfindung ließ Newt erbeben. Während die eine Hand ihn unbeirrt zu massieren begann, spürte er den Finger der anderen, der sich immer tiefer in ihn schob – zusätzlich zu der heißen Zunge, die seinen Muskelring umspielte.
Newt wimmerte auf. Ihm war schwindelig von all den Eindrücken, ihm schwirrte der Kopf. Er wusste nicht, wohin mit sich oder mit diesem sonderbaren Gefühl.
Und dann traf Albus‘ Finger in ihm sacht einen Punkt, der dazu führte, dass sich Newts Unterleib zusammenzog und ihm überrascht die Luft entwich. Er rang nach Atem, drehte den Kopf zur Seite, damit das Kissen, das eben sein Stöhnen erstickt hatte, ihm nun nicht die Luft raubte, und stöhnte erneut, als Albus den Punkt in ihm wieder traf – dieses Mal entschiedener.
„W-was …?“, keuchte er sprachlos und warf Albus über seine Schulter einen überraschten Blick zu.
Albus‘ blaue Augen funkelten ihn über seinem Hintern an. Newt lief ein Schauer über den Rücken.
Anstatt zu antworten, stieß Albus wieder mit dem Finger gegen den Punkt und Newt sah Sterne vor den Augen flimmern. Er stöhnte auf. Kraftlos sackte er zusammen, das Becken mühsam oben haltend und die Beine noch immer zitternd.
Er fühlte, wie Albus einen zweiten Finger dazu nahm. Langsam erst und vorsichtig, wie er es schon zuvor getan hatte, doch dann drängend und entschieden.
„A-Al ...-bus“, stöhnte Newt kraftlos, als ihn die Hand an seinem Glied entschiedener massierte, doch die Finger sich in ihm zu spreizen versuchten. Er war so eng, sie würden ihn reißen. So sehr, wie sich seine Muskeln darum krampften, würde es nicht passen. Niemals!
„Entspann dich, Liebes“, hörte er Albus raunen. „Atme in den Bauch.“
Newt, der jetzt erst bemerkte, wie flach und hektisch er geatmet hatte, holte tief Luft. Er wimmerte auf, als die Finger in ihm tieferrutschten und gegen seine Prostata rieben. Blitze durchzuckten seinen Unterleib. Schweiß trat ihm auf die Haut.
„So ist es gut“, lobte Albus. Sein Lob stellte seltsame Dinge mit Newt an. Er wimmerte erneut, sackte mit dem Oberkörper stärker ins Kissen und schluchzte auf, als er fühlte, wie die Finger fordernd in ihn stießen und sich zugleich der Griff um sein Glied verstärkte.
„N-nicht“, keuchte er, obwohl er nicht wusste, wogegen genau er sich wehrte.
Alles davon fühlte sich überwältigend an. Zu viel. Es wunderte ihn, dass er noch nicht wieder gekommen war.
Die Zunge, die seinen Muskelring umstrich, während die Finger sich tieferschoben, raubte Newt ebenso den Verstand, wie der Daumen, der über seine feuchte Spitze kreiste.
Dann verließ ihn die Hand an seinem Glied plötzlich.
Newt wimmerte auf.
„Nein“, keuchte er, weil ihm die zusätzliche Reizung augenblicklich fehlte. „Albus…. Bitte…“

*


Albus ignorierte sein Flehen. Stattdessen griff er in Gedanken nach Gellert. Über ihre Verbindung spürte er deutlich, wie sehr es Gellert erregte, ihnen zuzusehen. Sie waren beide erregt.
‚Komm zu uns, Darling', lud er ihn ein. ‚Setz dich an das Kopfende, zu Newt.'
Gellert brauchte einen Moment. Offensichtlich war er von der Show zu abgelenkt, um zu reagieren. Albus hätte darüber geschmunzelt, wenn sein Mund nicht mit anderen Dingen beschäftigt gewesen wäre. Er konnte förmlich fühlen, wie Gellerts Herz in aufgeregter Vorfreude schneller ging.
Gellert stellte mit einem leisen Klirren sein Champagnerglas ab, dann kam er zu ihnen. Gemächlich näherte er sich, blieb hinter Albus stehen und Albus‘ Herz schlug höher, als er ihm über den Rücken streichelte, ehe er tat, worum Albus ihn gebeten hatte, und sich am Kopfende aufs Bett setzte.
Newt schien von seinen Bemühungen zu weggetreten, als dass es ihm gleich auffiel. Das kam Albus nur entgegen. Während er zufrieden beobachtete, wie Newt die Hände neben dem Kopf ins Laken krallte, schob er einen dritten Finger in ihn.
Newt schluchzte erneut. Sein Muskelring war unglaublich gespannt.
Albus nutzte die freie Hand, um ihm besänftigend über den Oberschenkel zu streichen und lockend seine Hoden zu massieren, während er an dem Eingang leckte und die Finger tieferschob.
„B-bitte“, keuchte Newt, der offensichtlich alle Kraft dafür brauchte, sich weiten zu lassen und in den Bauch zu atmen. Seine Haut glänzte schweißnass. „Ich … ich kann nicht … nicht mehr, ich …“ Seine Stimme klang tränenerstickt.
Es war schwer in Worte zu fassen, wie sehr ihn Newts offensichtliche Überreizung erregte. Es waren gute Tränen. Verzweifeltes Sehnen und Überwältigung gefielen ihm in dieser Kombination vorzüglich. Vor allem, wenn es von jemand so Unschuldigem wie Newt kam.
„Nur noch ein wenig, Liebes“, raunte er Newt zu und stieß dann fordernd mit den Fingerspitzen gegen Newts Prostata. Er erntete ein weiteres verzweifeltes Schluchzen.
„B-bitte“, keuchte Newt. „Ich… ich tu alles…“
Albus schmunzelte. Ein wölfisches Grinsen, das Newt nicht sehen konnte. Er nahm sich noch ein paar Sekunden, um sicherzugehen, dass Newt sich an drei Finger gewöhnt hatte und warf Gellert einen Blick zu.
Dann kam er aus der vorgebeugten Position hinter Newt hinauf, beugte sich über ihn und küsste ihm den Rücken. „Alles, Honey?“, fragte er schnurrend, während er die Finger in Newt spreizte und dann erneut gegen die Prostata stieß.
Newts Becken zuckte nach vorn und er wimmerte auf. „J-ja“, keuchte er, das Gesicht ins Kissen vergraben. „B-bitte.“
Albus biss ihm sanft in die Schulter, stieß erneut zu und beobachtete zufrieden, wie Newts ganzer Körper erbebte, kaum, dass die Finger gegen seine Prostata stießen.
„Dann will ich, dass du Folgendes tust“, raunte Albus Newt ins Ohr und er bemerkte, dass sich eine Gänsehaut auf Newts Nacken ausbreitete, dort, wo sein warmer Atem ihn traf.
„Heb den Kopf und schau Gellert ins Gesicht.“
Newt keuchte auf, obwohl Albus die Hand in ihm nicht bewegt hatte. Albus beobachtete, wie er abermals erschauderte, sich seine Ohren wieder dunkelrot färbten und er schließlich den Kopf schüttelte, das Gesicht noch immer versteckt.
Albus lachte leise. „Liebes“, sagte er tadelnd und begann, Newts Prostata in kreisenden Bewegungen zu massieren.
Newt entwich ein Winseln und ein angestrengtes Zittern durchlief seine schlanke Gestalt.
„Du sagtest, du willst alles tun“, erinnerte Albus ihn. „Also bitte. Trau dich.“
Newt bebte kraftlos. Stöhnen und Keuchen entwichen ihm.
„A-albus“, wimmerte er, offensichtlich überwältigt von den Reizungen in seinem Inneren. „B-Bitte, ich … ich …“ Er schluchzte erneut auf.
„Newt, hör mir zu“, schnurrte Albus lockend nah an Newts Ohr und er liebte es, zu sehen, wie sehr Newts Schultern zitterten. „Ich weiß, dass du willst, dass Gellert dich vögelt.“
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