One Shots alá Mystrade

von qhanqibe2
KurzgeschichteHumor, Romanze / P16 Slash
DI Gregory Lestrade Mycroft Holmes
26.03.2020
26.03.2020
9
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»Happy Birthday, Mycroft«, flüsterte Gregory seinem Liebsten ins Ohr und stellte das Tablett mit dem Frühstück auf den Nachttisch.
Benommen gähnte Mycroft und und setzte sich grinsend auf.
»Dir auch einen guten Morgen, Gregory.«
Er gab ihm einen Kuss auf die Wange und schnappte sich vom Tablett ein Toast mit Marmelade.
»Gut geschlafen?«
Greg beugte sich zu ihm vor, weshalb Mycroft einen guten Einblick in Gregs Ausschnitt bekam, was garnicht so schlecht war.
Generell fand er Greg in diesem etwas zu weiten, roten Schlafanzug ziemlich sexy.
Und da heute sein Gebutstag war, wer weiß? Vielleicht würde sein Geschenk ja in Form von Greg in diesem Schlafanzug ausfallen.
»Wie sollte ich schlecht schlafen, wenn du neben mir liegst?«, hauchte er in Gregs Ohr, um zu verdeutlichen, dass er statt einem Geschenk oder Frühstück lieber ihn wollte.
Doch zu seiner Enttäuschung grinste Greg nur und nahm sich ebenfalls ein Toast.
Naja, dachte Mycroft, war ja nicht die letzte Chance für heute.
»Ich dachte... Wir könnten vielleicht zusammen duschen«, erwähnte Greg ganz beiläufig, bewusst, was er damit in Mycroft auslösen würde.
»Böser Junge«, knurrte Mycroft und lächelte süffisant.

Ding, Dong!

Ein Schall machte sich im ganzen Haus breit, es war die Türglocke, die irgendein Vollspacko an einem Samstag um neun Uhr Morgens betätigte.
Seuftzend sprang Mycroft auf, da es ja jemand wichtiges sein könnte, und schlüpfte so schnell es ging in einen schwarzen Anzug.
»Bin gleich wieder da.«

Wenig beigeistert öffnete er die Haustür, nur um direkt in das irre Grinsen von James Moriarty zu sehen, was ihn dazu veranlasste, die Tür sofort wieder zuzuknallen.
»Hey, wo bleiben denn Ihre Manieren? Wir haben auch ein Geschenk für Sie.«
Mycroft runzelte die Stirn.
»Wir?«, wiederholte er verdutzt und machte die Tür wieder auf.
Tatsächlich, hinter dem irren Psychophaten stand ein großer, stattlich aussehender Mann mit kurzen brauen Haaren und einem klahren Blick.
Moriarty grinste ihn an.
»Das ist mein Freund, Sebastian Moran.«
Mit hochgezogenen Augenbrauen betrachtete Mycroft die beiden.
»Wie komme ich zu der Ehre, dass der Mann, der meinen Bruder umbringen will, mir seinen Freund vorstellt?«
»Hehehe, das ist ganz einfach zu erklären. Er ist Teil des Geschenks, das ich führ Sie habe.«
Verschwöhrerisch sah Moriarty zwischen ihm und Moran hin und her.
»Warum sollten Sie mir etwas schenken?«, fragte Mycroft misstrauisch.
»Ach, da gibt es viele Gründe! Der alten Zeiten wegen, weil ich Sie mag, weil ich Ihren Freund mag...«
»Woher wissen Sie von Gregory?!«
»Ihr Bruder hat es getwittert.«
»Das klingt nach ihm...«
»Jedenfalls, also das mit dem Geschenk bespricht man nicht vor der Tür. Können wir reinkommen?«

Jetzt hatte Mycroft ernsthaft für einen Psychophaten und seinen Freund Erdbeertee gekocht. Was für ein verrückter Tag.
Dankend nahm Moriarty sich eine Tasse und trank ein paar Schlucke.
»Also?«
»Oh, natürlich. Jetzt zu Ihrem Geschenk: Hätten Sie Lust auf einen Vierer?«
Mycroft verschluckte sich glatt an seinem Tee und hustete.
»Ein Vierer?!«
»Na, Sie wissen schon. Sie und ich, Sebby und Greg... So zusammen.«
Moriarty wackelte vielsagend mit den Augenbrauen.
»Das ist ja wohl nicht Ihr Ernst!«
»Ehhhh. Doch. So ziemlich.«
Mycroft bedachte ihn mit einem ungläubigen Blick.
»Sebby ist doch heiß, Sie sind athletisch und Ihr Freund ist süß und unschuldig. Warum nicht, hm?«
»VERLASSEN SIE AUF DER STELLE MEIN HAUS.«

Dieser Tag war wirklich verrückt. Und beängstigend.
Als er den ungezogenen Besuch verscheucht hatte, ging er missmutig zurück nach oben.
»Wer war das?«
»James Moriarty.«
»Was?! Was wollte der, ist der noch hier?!«
Panisch sah Greg aus dem Fenster.
»Nein und ich kann dich beruhigen, er wollte nichts... böses tun. Naja, eigentlich schon...«
Mistrauisch blickte ihm sein Freund entgegen.
»Er und sein Freund wollten einen Vierer mit uns... Einfach nur verstöhrend, dieser Kerl.«
»Moment, was zum...«
Geschockt ließ Greg sich ins Bett fallen.
»Ich hab sie rausgeworfen. Sherlock hat wohl, ähm, getwittert, dass wir zusammen sind...«
Seuftzend legte er sich zu Greg.
»Das ist verrückt.«
»Gewiss, aber da müssen wir jetzt durch.«
»Moment, wir machen den Vierer?«
»Wa... Nein, ich meinte, wir müssen durch diesen verrückten Tag. Du gehörst mir. Nur mir, Gregory.«

Ding, Dong!

»Nicht schon wieder...«, stöhnte Mycroft, raffte sich aber dennoch auf.

»Sind Sie sicher, dass Sie keinen Vierer wollen?«
Rums! Schon wieder knallte Mycroft die Tür zu.
Was war nur los mit der Welt?
»Schatz?«
Greg tappte in diesem heißen Schlafanzug die Treppe herunter; der Ausschnitt rutschte zur Seite und entblößte seine rechte Schulter.
»Es war Moriarty.«
»Ich will keinen Vierer.«
»Denkst du, ich?«

Ding, Dong!

»Was zur Hölle ist denn jetzt noch?!«, fauchte Mycroft und öffnete die Tür.
Ein schon eingeschüchterter Paketbote streckte ihm ein Päckchen entgegen.
Mies gelaunt schnappte er es sich wortlos und knallte die Tür zu.
»Was ist das denn?«
»Keine Ahnung.«
Mycroft setzte sich aufs Sofa und öffnete das braune Päcken.
Heraus zog er eine in rotes Geschenkpapier gehülltes weiteres Päckchen, was er fragend beeugte.
Vorne auf dem Päckchen war eine gelbe Karte, die er überrascht aufklappte.
»Für Mycroft Holmes, von Irene Adler. Das könnten Sie brauchen. xxx«, laß er mit hochgezogener Augenbraue vor.
»Ehhh. Warum kriegst du ein Geburtstagsgeschenk von Irene Adler?«
»Keine Ahnung. Ich weiß heute eigentlich garnichts mehr.«
Er riss das Geschenkpapier auf und öffnete das Päckchen.
Mit einem kleinen, nicht unschuldigem Grinsen fing er an auszupacken:
Ein paar Handschellen.
Eine Reitgerte.
Eine Peitsche.
Ein Knebel.
Kabelbinder.
Eine Packung Durex-Kondome.
Sein Grinsen wurde größer, wärend er Gregory vielsagend ansah.

Sehr geehrte Miss Adler,
Ich möchte Ihnen hiermit meinen Dank für Ihr außergewöhnliches Geschenk aussprechen und Sie aber bitten, sowas nie wieder mit der Post zu schicken, da diese manchmal überprüft wird.
Einen schönen Abend noch,
Mycroft Holmes

»Ich hab gewonnen.«
Irene grinste Moriarty und Moran an, wärend sie triumphierend mit dem Handy wedelte.
Moriarty schnaubte.
»Deine Taktik war unfair! Du bist ja nicht mal persönlich hingegangen!«
»Aber Sie hat gewonnen, Jim«, lenkte Moran ein und küsste ihn ermutigend auf die Wange.
»Genau. Das Ziel war schließlich, dafür zu sorgen, dass die beiden mit einander schlafen. So hat Sherlock es gesagt!«
Irene grinste siegessicher.
»Na gut. Hier hast du deinen Preis, du olle Domina.«
Wütend drückte Moriarty ihr das pinke I Mystrade-Kissen in die Hand, was offensichtlich der Preis war.
Und was war wohl Sherlocks Geschenk?