The monsters you made

GeschichteDrama, Fantasy / P18 Slash
Armin Arlert Eren Jäger Isabel Magnolia Levi Ackermann / Rivaille Mikasa Ackerman Petra Ral
26.03.2020
26.03.2020
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Huhu ihr Lieben! :)
Da ich hier im Archiv ein so ziemlicher Neuankömmling bin, werde ich mich die nächsten Tage erst einmal damit beschäftigen, wie der Hase hier so läuft.  Dennoch hinterlasse ich gerne schon einmal den Prolog meiner Geschichte. Nach langem Hin und Her habe ich mich doch dazu entschlossen, sie hochzuladen. Es ist die aller erste Geschichte die ich je schreibe und ich muss zugeben, ich bin tatsächlich ein wenig aufgeregt. :') Die Art von Story geht mir schon seit Längerem durch den Kopf, meine alte Lieblingsserie Teen Wolf hat mich dazu inspiriert.  Über Kritik freue ich mich natürlich sehr, vielleicht suche ich mir noch einen Betaleser, da sich doch Fehler trotz mehrmaligen Überarbeiten einschleichen.
Genug hierzu, ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!





Prolog

Der Junge grunzte, als er achtlos zu Boden geworfen wurde, der metallische Geschmack in seinem Mund ließ ihn übel werden. Sein Kopf wurde grob nach oben gezogen, der Griff in seinem Haar war fest und er musste wimmern. Der stechende Schmerz der seinen Kopf durchzuckte, raubte ihm die Sinne.  Angestrengt versuchte er sich an sein Bewusstsein zu klammern, seine Lider flatterten.
„Wer zur Hölle ist dieser Junge?! Ihr solltet mir Eren Jäger bringen!“, brüllte eine tiefe Stimme verärgert. „DAS IST NICHT JÄGER!“ Die Hand ließ ihn los und sein Kopf schlug mit einem dumpfen Laut auf den Boden auf. Er stöhnte, als erneut eine Schmerzenswelle über seinem Kopf einschlug.
Ein Knurren war zu hören, es folgte ein lautes Klatschen und neben ihm ging ein weiterer Körper zu Boden. Er selbst konnte nur schemenhaft eine männliche Gestalt ausmachen, seine Sicht war zu verschwommen.
Der Typ zur seiner Linken winselte, während sich der Ältere über ihn beugte und ihm am Kragen packte. „Eine Aufgabe. Ihr hattet verdammt nochmal eine einzige Aufgabe!“
„E-es tut uns leid, er..er ha-hatte gesehen, wie wir uns verwandelt haben..u-und-“
„Wir mussten was unternehmen. Der Kerl geht an unserer Schule, er kennt uns, zumindest vom Sehen her“, ging eine weibliche Stimme dazwischen. Ihr Tonfall klang ruhig, im Gegensatz zu ihrem Kamerad zeigte sie keine Angst vor dem Älteren. „Ist glaube der Kapitän der Basketballmannschaft an unserer Schule, keine Ahnung wie er heißt. Ein Freund von Eren, falls es dich interessiert“, fügte die junge Frau gelassen hinzu, man hörte das Platzen einer Kaugummiblase.
Frustriert stöhnte der Ältere Mann auf und raufte sich die Haare. „Alles muss man hier selber machen! Ihr scheiß Bälger bekommt nichts auf die Reihe!“ Schritte entfernten sich, irgendwo zersplitterte Glas.
„Scheiße es hat dich niemand drum gebeten, uns zu verwandeln“, murmelte das Mädchen, als sie ihren Partner vom Boden aufhalf.
„Ohne mich wärt ihr niemals da, wo ihr jetzt seid! Ich bin euer Alpha, euer Anführer. Entweder ihr hört auf mich, oder ihr haut ab. Ohne ein Rudel seid ihr nur leichte Beute für andere übernatürliche Wesen oder, falls ihr es noch nicht bemerkt habt, für die Jäger“, zischte der ältere Mann eindringlich.
„Ich entschuldige mich, in Zeiten wie diesen sollten wir zusammenhalten“, fügte er etwas ruhiger hinzu, mit der flachen Hand strich er sich über das Gesicht. Stille herrschte im Raum, niemand traute sich etwas zu sagen, aus Angst es könnte das Falsche sein.
„Was machen wir nun mit ihm? “ Die junge Frau nickte in Richtung des reglosen Jungen.
Der Verletzte wollte sich bewegen, doch sein Körper schmerzte und er fühlte sich wie gelähmt, unfähig sich zu bewegen. Noch immer versuchte sein Gehirn den Rest der Gesichter, die er kurz gesehen hatte, einen Namen zu zuordnen. Er kannte sie, das war sicher. Doch er war einfach so erschöpft und der Schlag gegen seinen Kopf war hart gewesen. Seine Augen hatten sich mittlerweile geschlossen, die Stimmen klangen so weit weg…
„Ich werde ihn verwandeln, aber wir werden ihn fürs Erste hier behalten müssen, also seht ihn im Moment als eine Art Geißel“ Der Alpha bewegte sich auf den Jungen zu und ging vor ihm in die Hocke. „Du willst ihn in ein Werwolf verwandeln?“
„Da wir ihn nicht töten werden und einfach gehen lassen können, weil er euch Idioten gesehen hatte, bleibt mir keine andere Wahl. Normalerweise suche ich mir die Leute aus, aber was bleibt mir anderes übrig.  Außerdem wird die Verwandlung seine Wunden heilen, ihr seid ja nicht gerade zimperlich gewesen“, knurrte der Ältere und musterte den Burschen vor ihm.
„Tut mir leid Kleiner, du warst leider zur falschen Zeit am Falschen Ort“
Ohne das der Verletzte sich wehren konnte wurde sein Arm gepackt und das Nächste was er spürte, war ein gleißender Schmerz, als sich scharfe Zähne in das Fleisch bohrten. Für einen Moment wurde er aus seiner Halbbewusstlosigkeit gerissen, der Junge saß mit einem Ruck aufrecht, die Augen weit geöffnet. Seine Sicht klärte sich kurz, ihm wurde heiß und kalt zugleich. Leuchtend rote Augen blickten ihm entgegen und er schrie auf, vor Schmerz oder vor Angst wusste er nicht, wahrscheinlich beides. Doch so schnell wie alles begann, endete es auch schon. Der Werwolf ließ von ihm ab und der Junge sackte zurück auf den kalten Boden. Es fühlte sich an, als ob sein Körper von Innen heraus verbrennen würde, wimmernd drehte er sich auf die Seite. Die Dinge die gerade mit und um ihm herum passierten, konnte er sich nicht erklären geschweige denn verarbeiten.
„Was habt ihr mit ihm gemacht?!“
Eine vierte Stimme ertönte, brummig und mit leichtem Akzent. Das Herz des am Boden liegenden Jungen hörte für einen Moment auf zuschlagen, als er glaubte zu erkennen, wer da gerade gesprochen hatte. Er hörte die Stimme fast jeden Tag..zu jedem Training. Galle stieg in ihm hoch, er wollte die Augen öffnen, sich vergewissern, dass er sich nicht irrte. Doch die Welt um ihn herum drehte sich viel zu schnell und er spürte, wie sein Geist langsam ins wohlige Nichts der Bewusstlosigkeit abdriftete.

"Wieso er,-"
„Lass dir das von den Anderen erklären" , der gereizte Tonfall ließ den Hinzugekommenen verstummen. "Ihr müsst mir jetzt zuhören, was ich nun sage ist für euch wichtig“ Er richtete sich auf, den Blick noch immer auf den verletzten Burschen gerichtet.
„Erens Verwandlung muss leider warten, wie dem auch sei. Es ist bald Vollmond“, stellte der Alpha fest und wendete sich von den am Boden liegenden Jungen ab. „Da es die erste Vollmondsnacht in eurem Dasein als Werwolf ist, kann ich euch jetzt schon mitteilen, dass es für euch heftig wird. Ja, viel heftiger als für mich. Ihr werdet die Kontrolle verlieren, anders als es zur Zeit noch der Fall ist“
„Was ist mit den Jägern?“, fragte die junge Frau.
„Werden aktiver sein als sonst, wir müssen aufpassen.“ Der Alpha seufzte und schaut hinüber zu den baldigen Werwolf, das Blut des Bisses glänzte im Mondlicht.
„Könnten wir Menschen umbringen?“, erklang die ängstliche Stimme des jungen Mannes, auf dessen rechter Wange noch immer der Abdruck seiner flachen Hand zu sehen war.
„Wenn ihr nicht wieder zu euch selbst findet, könnt ihr es nicht nur,“, der Alpha drehte sich zu seinem noch kleinem Rudel um und blickte jeden Einzelnen nach einander in die Augen, „dann werdet ihr es und niemand kann euch aufhalten. Also hört wenigstens einmal auf mich, oder ist es das was ihr wollt? Töten? Wollt ihr den Jägern weiter Bestätigung geben, euch zu jagen?“
Der Neue hatte schon längst das Bewusstsein verloren, der Rest schwieg. Die Stille im Raum war jedoch Antwort genug.
„Gut, denn wir müssen diese Leute in dem Glauben wiegen, dass wir keinen Krieg mit ihnen wollen. Erst dann schlagen wir zu“